Cover-Bild Die Schönen und Verdammten
Band 2 der Reihe "Penguin Edition"
(2)
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 624
  • Ersterscheinung: 12.07.2021
  • ISBN: 9783328106715
F. Scott Fitzgerald

Die Schönen und Verdammten

Roman - Penguin Edition (Deutsche Ausgabe) – Die kultige Klassikerreihe – Klassiker einfach lesen
Renate Orth-Guttmann (Übersetzer)

In Champagnerlaune auf der Suche nach dem Sinn des Lebens

Da haben sich zwei gefunden: Anthony, der smarte Millionenerbe, und Gloria, die betörende Schönheit. Gemeinsam verbringen sie ein Leben im Rausch, und die ganze Welt liegt ihnen zu Füßen. Dennoch fühlt sich ihr snobistisches Upperclass-Dasein immer öfter reizlos und eintönig an. So beginnen sie sich in ihrem goldenen Käfig zu langweilen und ihrer Glamourwelt überdrüssig zu werden.

Von zwei Glückskindern im Überfluss, die ihr wertvollstes Gut vergeuden: ihr Leben. Fitzgeralds Romanklassiker aus dem New York des »Jazz-Age« ist ein großes Lesevergnügen und zugleich eine scharfsinnige Gesellschaftssatire.

PENGUIN EDITION. Zeitlos, kultig, bunt. – Ausgezeichnet mit dem German Brand Award 2022

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2021

Die Goldenen Twenties

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Die Protagonisten sind jung, schön und egozentrisch. Sie denken nicht über die Zukunft, weil sie glücklich in der Gegenwart sind, wo es zahlreiche Partys und viel Alkohol gibt. Seit der Hochzeit von Anthony ...

Die Protagonisten sind jung, schön und egozentrisch. Sie denken nicht über die Zukunft, weil sie glücklich in der Gegenwart sind, wo es zahlreiche Partys und viel Alkohol gibt. Seit der Hochzeit von Anthony und Gloria beginnt ihre Abstufung auf das Niveau nutzloser Menschen. Immer mehr Ausgaben führen sie zur niedrigeren sozialen Schicht. Ihr beachtliches Vermögen wird durchs Partys langsam verschwendet. Das Leben für Anthony und Gloria ist wie ein Sekt Champagner, das sie gierig austrinken. Sie leben nur im Jetzt und haben keinen Plan für die Zukunft.
Das ist ein ironischer Roman, der uns das Leben der verlorenen Generation in Jazz Age zeigt. Es ist ein Roman über Selbstzerstörung. Auf der einen Seite haben die Hauptfiguren alle Chancen auf ein vermögendes und sorgloses Leben. Auf der anderen Seite können sie sich das reale Leben nicht vorstellen. Und sie wollen es auch nicht wissen. Sie existieren in einer traumhaften Welt, weit weg von der Realität.

Das Buch ist in manchen Hinsichten autobiografisch, weil Fitzgerald die ersten Jahre seiner Ehe mit Zelda beschreibt.
Das Buch war für mich ein Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 08.08.2021

Leider enttäuschend

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Oh mann, ich hätte echt nicht gedacht, dass es so lange dauern würde, dieses Buch zu lesen… nun habe ich es aber endlich geschafft!
Zunächst kann gesagt werden, dass ich diese bunten klassischen Cover ...

Oh mann, ich hätte echt nicht gedacht, dass es so lange dauern würde, dieses Buch zu lesen… nun habe ich es aber endlich geschafft!
Zunächst kann gesagt werden, dass ich diese bunten klassischen Cover echt toll finde! Ich kann es kaum erwarten, auch die anderen zu lesen und alle im Regal stehen zu haben.
Der Schreibstil des Autors hat mir in diesem Buch leider nicht so gefallen. Generell fand ich „The Great Gatsby“ 1000 Mal stärker, was wahrscheinlich auch der Grund war, weshalb ich von Anfang an so hohe Erwartungen an „Die Schönen und Verdammten“ hatte.

Bisher kann ich an einer Hand die Bücher abzählen, in denen ich wirklich ALLE Charaktere nicht mochte - dieses ist eins davon. Sowohl Anthony als auch Gloria gingen mir durchweg auf die Nerven und auch die anderen auftretenden Personen konnte ich nicht leiden. Immer, wenn ich dachte, dass es irgendwann zu einer Charakterentwicklung oder -veränderung kommen müsste, wurde ich enttäuscht. Dies war wahrscheinlich von dem Autor so beabsichtigt, ist allerdings bei einem 607 Seiten langen Buch nervig und auslaugend. Jeden von den Protagonisten getroffene Entscheidung war für mich nicht nachvollziehbar und ich habe durchweg mit dem Kopf geschüttelt. Ich musste mich über fast einen Monat lang dazu motivieren, zu diesem Buch zu greifen, da es mich schon nach 100 Seiten ziemlich enttäuscht hat und ich somit jeglichen Reiz am Weiterlesen verloren hatte. Nach 2 Wochen habe ich dann endlich den Entschluss gefasst, ihm doch noch eine Chance zu geben und es heute dann auch endlich beendet.

Das Buch ist sehr gesellschaftskritisch, was mir persönlich sehr gefallen hat. Das ist auch der einzige Grund, warum es nicht noch weniger Sterne gegeben hat. Mir haben die Beschreibungen des Autors oft nicht gefallen, und von diesen gab es viele…
Ich hatte einfach zu hohe Erwartungen, da mir „The Great Gatsby“ echt gut gefallen hat, was jedoch mein Fehler war. In Zukunft muss ich meine Erwartungen einfach richtig runterschrauben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich - wie bereits mehrere Male erwähnt - wahrscheinlich zu hohe Erwartungen hatte und mich das Buch somit nicht wirklich überzeugen konnte. 2,75/5 Sternen.

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