Cover-Bild Die Wolke
6,50
inkl. MwSt
  • Verlag: TOKYOPOP
  • Themenbereich: Graphic Novels, Comics, Cartoons - Mangas und asiatische Comics
  • Genre: Weitere Themen / Comics
  • Seitenzahl: 176
  • Ersterscheinung: 16.09.2010
  • ISBN: 9783842000490
  • Empfohlenes Alter: ab 13 Jahren
Gudrun Pausewang, Anike Hage

Die Wolke

Comic
Versagen gehört zu unserer Welt. Es gibt keine absolute Sicherheit. Jede Technik hat Schwachstellen. Versagen ist menschlich. Mit Versagen nicht zu rechnen, ist verantwortungslos und unmenschlich. Die Atomwirtschaft setzt auf technische Wunderwerke, die nicht versagen. Aber sie haben versagt. Ein Land im Ausnahmezustand. Was niemand wahrhaben wollte, passiert: Deutschland erlebt den Supergau. Die fünfzehnjährige Janna versucht sich und ihren kleinen Bruder in Sicherheit zu bringen. Doch kann es überhaupt Sicherheit vor der radioaktiven Wolke geben.? 'Es ist gut, dass Die Wolke nun mit Zeichnungen von Anike Hage als Comic neu erscheint, denn dieses Thema geht vor allem Kinder und Jugendliche an. Denn es geht um eure Zukunft und Lebensqualität. >Atomkraft, nein Danke

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.06.2018

Dann lieber doch der Roman...

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An sich eine sehr gute Geschichte. Super interessantes Szenario eine Supergaus in Deutschland mit so einigen guten Denkanstößen. Leider in dieser Adaption jedoch unzureichend rübergebracht. Die Geschichte ...

An sich eine sehr gute Geschichte. Super interessantes Szenario eine Supergaus in Deutschland mit so einigen guten Denkanstößen. Leider in dieser Adaption jedoch unzureichend rübergebracht. Die Geschichte ist so extrem zusammengestaucht, dass man keine Emotionen zu irgendetwas aufbauen kann. Alles geschieht Schlag auf Schlag. Die Geschehnisse rund um die Protagonistin sind so unfassbar tragisch, doch Gefühlen wird überhaupt kein Raum gelassen. Ich habe schon so viele Manga gelesen, die starke Emotionen so gut rüberbringen konnten (Orange, No touching at all...) Aber hier kommt einfach nichts rüber. Alles ist nüchtern und irgendwie lieblos. Auch der Zeichenstil wirkt... ja als habe man nur das allernötigste gezeichnet. Es fehlt an allen Stelle die Liebe zum Detail und die Liebe zur Geschichte überhaupt. Außerdem habe ich überall diesen verdammten erhobenen Zeigefinger gespürt. Ja, Atomkraft ist gefährlich und überholt, aber kann man sich auch mal ein bisschen der Geschichte und den Charakteren zuwenden? Das hier ist immer noch eine fiktive Geschichte und keine Lehrveranstaltung.
Nun gut, ich konnte den Manga in einer Zugfahrt lesen, es war relativ spannend und die Ausgangsgeschichte und -idee sind wirklich, wirklich gut und interessant. Deshalb noch 2,5 Sterne. Aber insgesamt hat die Romanvorlage doch eine bessere Adaption verdient.