Cover-Bild Urmensch, Feuer, Kochen
33,00
inkl. MwSt
  • Verlag: AT Verlag
  • Themenbereich: Geschichte und Archäologie - Geschichte
  • Genre: Sachbücher / Geschichte
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 26.03.2021
  • ISBN: 9783039021109
Hans-Peter Hufenus

Urmensch, Feuer, Kochen

Die Esskultur der frühen Menschheit. Mit Rezepten für archaisches Kochen
Die »Cooking Hypothesis« beinhaltet, dass die Menschheit das Feuer schon viel länger kannte, als archäologische Funde nahelegen. Mehr noch, sie geht davon aus, dass wir unser Menschsein allein der Kochkunst zuzuschreiben haben. Damit reiht sich diese wissenschaftliche Perspektive in jene wachsenden Forschungserkenntnisse ein, die uns beweisen, dass unsere Urahnen nicht jene knüppelschwingenden Rohlinge waren, wie sie die klassische Geschichtsschreibung bis anhin gerne zeichnete. Im Gegenteil, unsere Urahnen waren soziale und kooperative Wesen, lebten in egalitären Gesellschaften, waren gesünder als wir und mussten bedeutend weniger arbeiten. Hans-Peter Hufenus führt die Leserin, den Leser auf eine Reise durch die Menschheitsgeschichte, wie sie aufgrund der neuen Erkenntnisse geschrieben werden muss. Mythologische Geschichten, persönliche Erzählungen, Rezepte für archaisches Kochen und Bilder von Zdenek Burian ergänzen den Text.

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Veröffentlicht am 28.04.2021

die Geschichte der Menschheit, des Feuers… über Gott und die Welt

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Hans-Peter Hufenus erzählt in 16 verschiedenen Kapiteln , die jeweils einem Lebensmittel zugeordnet werden, die Geschichte des Feuers, der Menschheit von der Höhle bis zum heutigen Tag, Mythen, Göttergeschichten, ...

Hans-Peter Hufenus erzählt in 16 verschiedenen Kapiteln , die jeweils einem Lebensmittel zugeordnet werden, die Geschichte des Feuers, der Menschheit von der Höhle bis zum heutigen Tag, Mythen, Göttergeschichten, religiöse Aspekte und vor allem ganz viele persönliche Erlebnisse und Erinnerungen seines ganzen Lebens und auch anderer, ihm bekannter Personen. Dieses alles erzählt er eher kreuz und quer und versucht dabei alles Mögliche miteinander zu verflechten.

Ich muß gestehen, dass mich dieses sprunghafte Erzählen und Kratzen an der Oberfläche nicht so sehr begeistern konnte. Auch hatte ich etwas ganz anderes bezüglich der schon auf dem Cover groß angekündigten Rezepte erwartet und fand die angebotenen, jeweils eines pro Kapitel, eher enttäuschend. Eigentlich braucht man davon keines wirklich, nicht für die gegrillte Schokobanane, für einen aufgebrochenen Knochen, aus dem ich Mark löffle, für einen aufgespießten Hotdog, der mit Stockbrotteig umwickelt wird, für Fisch auf Astgabeln, für Kastanien in einer Pfanne auf dem Feuer, für Paella noch für frittierte Blätter oder ein Stück Käse, das ich auf einem heißen Stein als Raclette zerlaufen lasse. Insgesamt waren viele allgemein bekannte Erkenntnisse enthalten, aber auch Göttergeschichten, die für mich neu waren. Manches war für mich neu, aber dennoch konnte mich dieses Buch nicht in seinen Bann ziehen.