Cover-Bild Der Ursprung des Bösen
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 864
  • Ersterscheinung: 14.02.2014
  • ISBN: 9783404169054
Jean-Christophe Grangé

Der Ursprung des Bösen

Thriller
Ulrike Werner-Richter (Übersetzer)

Mathias Freire leidet unter einer rätselhaften Krankheit: In Stresssituationen setzt sein Gedächtnis aus. Und wenn er das Bewusstsein wiedererlangt, ist er ein anderer - ohne Erinnerung an seine Vergangenheit.

Eines Tages steht eine Polizeikommissarin vor seiner Tür: Eine Serie von bestialischen Ritualmorden wurde in unmittelbarer Nähe seiner Wohnung verübt. Ist Freire der Mörder?

Als Freire auf eigene Faust herauszufinden versucht, wer er wirklich ist, scheint jemand dies um jeden Preis verhindern zu wollen ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wem kannst du trauen, wenn nicht einmal dir selbst?

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Mathias Freire ist Psychiater und leidet selbst unter einer rätselhaften Krankheit. Wenn er in Stress gerät, setzt sein Gehirn aus und er kann sich an seine vorherige Taten nicht erinnern. Als schließlich ...

Mathias Freire ist Psychiater und leidet selbst unter einer rätselhaften Krankheit. Wenn er in Stress gerät, setzt sein Gehirn aus und er kann sich an seine vorherige Taten nicht erinnern. Als schließlich die etwas ungehobelte aber dennoch attraktive Polizeikommisarin Anäis Chatelet vor seiner Tür steht, weiß er, dass etwas Schlimmes geschehen ist. In unmittelbarer Nähe zu seiner Wohnung ist ein Mord geschehen - und Freire hat wieder einmal keine Erinnerung an diese Nacht.
Dieser Roman war mein erster von Jean-Christophe Grangé. Ich bin begeistert! Der Seitenumfang von 860 Seiten scheint enorm, doch sie lesen sich schnell und leicht. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm und man wird als Laie gut in die Welt der Psychiatrie und der psychischen Krankheiten eingeführt. Die Hauptcharaktere Freire und Chatelet sind sympathisch und man kann sich mit ihnen identifizieren. Man fiebert mit, was wohl hinter allem steckt und wird dabei immer wieder auf falsche Wege geschickt. Das Ende ist trotz der vielen Seiten fast ein bisschen abrupt, aber trotzdem befriedigend. Ich werde mir wohl auch weitere Romane dieses Autors zulegen und kann dieses Buch ohne schlechtes Gewissen weiterempfehen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Wow

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Anfangs hat mich das Buch wirklich verwirrt, sodass ich mich zeitweise gefragt habe ob der Klappentext überhaupt zum Buch gehört. Als ich jedoch erst einmal drin war, da hat es mich fasziniert. Mit einer ...

Anfangs hat mich das Buch wirklich verwirrt, sodass ich mich zeitweise gefragt habe ob der Klappentext überhaupt zum Buch gehört. Als ich jedoch erst einmal drin war, da hat es mich fasziniert. Mit einer Leichtigkeit schreibt Grange von den Identitätswechseln Freires, dass es schon fast Gruselig macht.

Veröffentlicht am 04.03.2017

Braucht Zeit

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Dem Psychiater Mathias Freires bekommt es mit einem mysteriösen Fall zu tun. Patrick Bonfils wurde in der Nähe eines Tatortes gefunden, an dem ein Mord nach Motiven der griechischen Sage begangen wurde. ...

Dem Psychiater Mathias Freires bekommt es mit einem mysteriösen Fall zu tun. Patrick Bonfils wurde in der Nähe eines Tatortes gefunden, an dem ein Mord nach Motiven der griechischen Sage begangen wurde. Das Opfer wurde ermordet und ihm anschließend der Kopf eines Stieres aufgesetzt. Die vorgefundenen Spuren weisen auf Patrick, doch dieser kann sich an nichts erinnern. Freires diagnostiziert eine Unfähigkeit, sich an wichtige persönliche Dinge zu erinnern. Während der Therapie bringt Freires Patrick mit seiner Lebensgefährtin zusammen, beide werden kurz darauf ermordet. Als ein weiterer Mord, ebensfalls nach Motiven der griechischen Sagen geschieht, weisen, wie in den ersten Fällen auch, Spuren zu Freires. Doch auch er kann sich an nichts erinnern. Freires diagnostiziert auch bei sich die Unfähigkeit und forscht nach dem Ursprung.

Das Buch beginnt zunächst sehr langatmir, als Leser braucht man viel Geduld. Trotzdem ist der Beginnd es Buches wichtig für die Handlung, man kann ihn also nicht einfach überspringen. Die Beschreibungen und Begriffe aus der Psychiatrie tragen auch nicht gerade zur Spannung bei, sie sind eher ermüdend, sofern man sich mit der Materie noch nie beschäftigt hat. Doch sobald Freires sich auf die Suche nach seiner Identität begiebt, dreht sich das Buch um 180 Grad. Es wird spannend und man fängt an zu verstehen, warum die ersten Seiten so wichtig waren. Die Charaktere sind gut durchdacht und führen ein Eigenleben. Die Handlung ist gut durchdacht und zeugt von intensiver Recherche Grangés in Sachen Psychiatrie.

Schade, daß dieses Buch so eine lange "Einlaufphase" benötigt.

Veröffentlicht am 28.05.2017

Muss nicht sein...

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Das Buch "Der Ursprung des Bösen" bietet dem Leser die ganze Pallette: Die ersten 100 Seiten sind sehr spannend geschrieben. Hier dreht sich vieles um die psychologischen Aspekte des Menschen. Der Autor ...

Das Buch "Der Ursprung des Bösen" bietet dem Leser die ganze Pallette: Die ersten 100 Seiten sind sehr spannend geschrieben. Hier dreht sich vieles um die psychologischen Aspekte des Menschen. Der Autor hat jedoch so geschrieben, dass man auch als Nicht Mediziner folgen kann.Anschliessend folgen ca 300 Seiten, wo beschrieben wird, wie der Protagonist Mathias Freire auf der Flucht vor der Polizei und seinem eigenen Ich ist. Diese Seiten sind sehr langatmig und zu sehr ins Detail gehend geschrieben und sehr zäh zu lesen. Nach 400 gelesenen Seiten(das Buch hat 854 Seiten) wird es wieder interessanter. Dann nämlich, als Mathias Freire immer mehr erkennt, wie sein Gedächnisverlust ausgelöst wurde. Gegen Schluss wird's dann noch mal spannend. Leider befürchte ich, dass nicht viele Leser bis am Schluss durchhalten. Auch ich musste mich seitenweise sehr dazu zwingen. Das Buch ist zwar lesenswert, aber der Autor hätte es um 200 Seiten kürzen sollen. Im Gendre Triller gibt es viel Besseres zu lesen!