Cover-Bild Morgen lieb ich dich für immer
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: cbt
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 13.03.2017
  • ISBN: 9783570311417
Jennifer L. Armentrout

Morgen lieb ich dich für immer

Tiktok made me buy it
Anja Hansen-Schmidt (Übersetzer)

Eine Liebe so groß wie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft...

Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …

Eine unvergessliche, dramatische und romantische Liebesgeschichte von der SPIEGEL-Bestsellerautorin, die mitten ins Herz trifft.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2018

Morgen lieb ich dich für immer

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Inhalt
Mallory hat einfach nur Glück in ihrem Leben. Obwohl dieses Glück ihr leider nicht von Anfang an gegönnt war, denn sie wurde von einer Familie adoptiert, die ihre Kinder misshandelte, als wären ...

Inhalt


Mallory hat einfach nur Glück in ihrem Leben. Obwohl dieses Glück ihr leider nicht von Anfang an gegönnt war, denn sie wurde von einer Familie adoptiert, die ihre Kinder misshandelte, als wären sie nur ein Gegenstand, der für sie arbeiten könnte. Zusammen mit Rider lebte Mallory in dieser Familie. Rider war für sie immer der große Bruder und sie wusste, dass sie sich auf ihn verlassen konnte. Er hat alles auf sich genommen, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, selbst die Schläge, die eigentlich Mallory galten. Denn wie jedes andere Kleinkinder, hat auch Mallory mal Mist gebaut, doch die Familie, in der sie lebte, konnte dieses Verhalten garnicht akzeptieren. Wie sollten sie auch, denn beide Elternteile waren schlimme und gewalttätige Alkoholiker.

Und so wurde Mallory von Anfang an immer der eine Satz eingebleut:

Sei ganz still

Mir diesem Satz im Kopf saß sie immer im Schrank und war ganz still, hörte zu, wie Rider ihre Schläge kassierte und weinte vor sich hin, bis ein tragischer Unfall geschah und beide Kinder aus der Familie in getrennte Familien ziehen mussten.

Und ab dem Zeitpunkt an hatte Mallory nur noch Glück. Sie wurde in einer Familie aufgenommen, die viel Geld besaß und Mallory hatte ab nun an die Gelegenheit, an eine Universität für Medizin zu gehen, so wie ihre neuen Eltern es gerne hätten. Und nach vielen Therapiestunden traute sie sich nun auch, auf die richtige Schule zu gehen und am ersten Schultag nach den Ferien traf sie auf Rider, dem Jungen, den sie geglaubt hatte nie wieder zu sehen… Ab dem Zeitpunkt an, änderte sich Mallorys Verhalten, was ihr Pflegeeltern deutlich zu spüren bekamen.

Meine Meinung


Morgen lieb ich dich für immer fand ich an sehr vielen Stellen sehr anstrengend zu lesen. Manchmal bin ich in der Geschichte nicht wirklich durchgestiegen und hatte des öfteren Probleme, den einzelnen Handlungen zu folgen.

Ich finde, dass der Klappentext einwenig übertrieben ist. Ich kann zwar zustimmen, dass es am Ende schon spannender wird (also im Vergleich zum Anfang), aber es ist für mich nur an der Grenze von harmlos zu spannend und leider immer noch eher in harmlos eingestuft. Kann natürlich sein, dass es für jeden anders ist, aber ich fand es nicht wirklich spannend.

Hinzukommt, dass ich wirklich von der Autorin enttäuscht wurde, denn alle anderen Bücher von ihr, die ich bis jetzt gelesen habe, finde ich wirklich gut und eigentlich mag ich auch ihren Schreibstil, aber dieses Mal war ich wirklich enttäuscht…

Die Perspektive, aus der das Buch geschrieben ist, war leicht zu verstehen. Manchmal fand ich es wirklich gut, dass man einzelne Kapitel hatte, wo man mit Mallorys Gedanken in die Vergangenheit reist. Es war jedes mal interessanter, etwas neues über sie herauszufinden.

Der Schreibstil war leider nicht der typische, den man on Jennifer L. Armentrout so kennt und deswegen ist das, finde ich, auch noch mal ein Minuspunkt.

Das Cover finde ich an sich wirklich gut. Mit echt schönen Details!

Veröffentlicht am 30.03.2018

Schöne Moral, wenig Handlung

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Beginne ich wieder einmal mit dem Cover des Buches. Es ist keines, das ich besonders hübsch oder auffällig finde, aber es passt zum Buch. Vielleicht gerade deshalb, weil es nicht derart hervorstechend ...

Beginne ich wieder einmal mit dem Cover des Buches. Es ist keines, das ich besonders hübsch oder auffällig finde, aber es passt zum Buch. Vielleicht gerade deshalb, weil es nicht derart hervorstechend ist. Denn die Geschichte übermittelt eine wundervolle Moral.
„Mallory und Rider kennen sich, seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben.
Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Mallory und Rider ist jedoch so stark wie zuvor.
Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …
Besonders bemerkenswert finde ich die Entwicklung der Protagonistin Mallory. Am Anfang dachte ich mir ständig, dass sie zwar eine schwere Vergangenheit hatte, aber ihre Art ist mir tierisch auf die Nerven gegangen. Ständiges Stottern und Schweigen, obwohl sie angesprochen wird … Aber im Laufe der Geschichte lernt man sie besser kennen und verstehen und ich habe sie mit jeder Seite mehr ins Herz geschlossen.
Rider mochte ich ab der ersten Seite. Bei ihm handelt es sich um einen Jungen, zu dem man schnell einen Zugang findet.
Die unerwarteten Wendungen gab es im Buch auf jeden Fall, womit ich – wenn ich ehrlich bin – zunächst nicht gerechnet habe, da mich Oblivion nicht überzeugen konnte.
Auch in „Morgen lieb ich dich für immer“ ist der Schreibstil eher umgangssprachlich gehalten, wovon ich nicht so der Fan bin. In diesem Buch hat mich das jedoch weniger gestört, als bei dem anderen Buch der Autorin, das ich bisher gelesen habe.
An einigen Stellen haben mich Kommafehler oder andere grammatikalische Auffälligkeiten aus dem Lesefluss gerissen, aber es waren nicht so viele, als dass ich deshalb in der Bewertung einen Stern abziehen müsste.
Insgesamt ein Buch, das mich überzeugen konnte und definitiv eine schöne Moral in sich versteckt hält. Wer etwas tiefgründigere Bücher des Genres mag, sollte sich dieses hier mal genauer ansehen. Dreieinhalb von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 14.03.2018

Zwischen Angst und Anerkennung

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Zum Inhalt:
Es geht um die Geschichte von Mallory und Rider. Sie kennen sich seit ihrer Kindheit. Eine Kindheit, die alles andere als harmonisch oder schoen war. Denn beide, sind in der gleichen Pflegefamilie ...

Zum Inhalt:
Es geht um die Geschichte von Mallory und Rider. Sie kennen sich seit ihrer Kindheit. Eine Kindheit, die alles andere als harmonisch oder schoen war. Denn beide, sind in der gleichen Pflegefamilie untergekommen. Aber leider keine fuersorgliche, sondern ganz im Gegenteil. Beide Kinder wurden schlimm behandelt und misshandelt. Docgh dann geschieht etwas, und Mallory und Rider werden getrennt. Mallory hat Glueck und wird von einer anderen sehr liebevollen Familie aufgenommen. Vier Jahre haben sich Rider und Mallory nicht mehr gesehen. Und Mallory denkt, sie haette Rider fuer immer verloren. Doch gleich am ersten Tag der Highschool treffen sie sich wierder.... Rider hat sich sehr veraendert. Er ist jetzt ein cooler Typ und ist nicht mehr so eingeschuechtert. Er hat sich offensichtlich erholt von den schlimmen qualen - Mallory allerdings noch lange nicht ...
Wie es weitergeht, solltet ihr selbst lesen, ansonsten verrate ich noch zu viel :)

Meine Meinung:
Also ich muss sagen, dass das Buch schon eine weile bei mir auf meinem SUB lag, ehe ich mich dann doch dazu entschlossen habe, es anzufangen zu lesen. Am Anfang bin ich nicht richtig in die geschichte reingekommen und war etwas verwirrt. Aber um so mehr ich gelesen habe, wurde alles schluessiger. Es ist eine tolle geschichte, die mal nicht nur die schoenen Seiten der Welt zeigt, sonder auch die abgruendigen. Es ist schoen mitzubekommen, wie Mallory sich erholt und immer mehr erfolgserlebnisse hat! Trotzdem muss ich sagen, dass ich leider nicht so warm geworden bin mit dem Buch. Es hat mir aber trotzdem gefallen - nur ebend nicht eines meiner Lieblingsbuecher.


Veröffentlicht am 08.09.2017

Leider eher zähe Handlung

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Meine Meinung:
Sprache:
Ich liebe den unfassbar emotionalen Sprachstil der Autorin. Sie vermittelt Gefühle so echt, so authentisch und so realistisch, dass man sie als Leser wirklich mitbekommt und am ...

Meine Meinung:
Sprache:
Ich liebe den unfassbar emotionalen Sprachstil der Autorin. Sie vermittelt Gefühle so echt, so authentisch und so realistisch, dass man sie als Leser wirklich mitbekommt und am eigenen Leib erfährt. Die Gefühle kommen einfach zu 100% an und man kann manchmal gar nicht fassen, wie ergreifend, echt und tief sie vermittelt werden.
Das ist ein unglaubliches Talent und es erstaunt mich immer wieder.

Figuren:
Auch entwickeln sich die Figuren langsam und in einem realistischen Tempo. Es gibt hier keine glatten, perfekten Charaktere, sondern es sind vielmehr echte Menschen, die uns beschrieben werden. Glaubwürdig, mit Stärken und Schwächen, voller Ängste, mit prägenden Vergangenheiten und einem eigenen Charakter.
Die Figuren wie Mallory und Rider sind so echt und gehen gerade deshalb so sehr ans Herz.

Handlung:
So, die Handlung ist für mich leider ein bisschen ein Knackpunkt. Denn auch wenn ich die Basis des Buchs – den Erzählstil und die Figuren ganz hervorragend finde -, so hat mir bei der Handlung etwas gefehlt.
Einerseits kam mir alles etwas zu übertrieben vor. Die schlimme Vergangenheit, Pflegefamilien, Mallorys Problem mit dem Sprechen, Riders Beziehung, seine Familie usw usw.
Ein paar Probleme weniger hätten auch gereicht … Es wurden für meinen Geschmack einfach zu viele Themen angeschnitten.

Paradoxerweise ist mir gleichzeitig aber auch zu wenig passiert. Mir ist klar, dass es sich widerspricht, aber ich versuche zu erklären, was ich meine.
Während sich die Themen irgendwie an manchen Stellen zu sehr gehäuft haben und weniger da mehr gewesen wäre – war die Handlung über das restliche Buch irgendwie ziemlich … langweilig. Es hat sich so sehr gezogen und es ist meistens gar nicht wirklich etwas passiert. Ein paar Seiten weniger hätten gereicht, weil mich die Geschichte teilweise einfach nicht so richtig fesseln konnte. Trotz toll beschriebener Emotionen und so weiter.

Fazit:
Unglaublicher Schreibstil, wundervolle Charaktere und unfassbar gut beschriebene Emotionen trösten über eine eher zähe Handlung hinweg. Insgesamt hat mir „Morgen lieb ich dich für immer“ schon ziemlich gut gefallen, auch wenn ich mir irgendwie … mehr erhofft hätte.

Veröffentlicht am 24.04.2018

Schöne Liebesgeschichte mit Tiefgang für Zwischendurch

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Vor dem Lesen:

In diesem Roman geht es um Mallory und ihren Rider. Die beiden kennen sich aus Kindertragen, als sie bei einer schrecklichen Pflegefamilie untergekommen waren. Körperliche Gewalt und Hungern ...

Vor dem Lesen:

In diesem Roman geht es um Mallory und ihren Rider. Die beiden kennen sich aus Kindertragen, als sie bei einer schrecklichen Pflegefamilie untergekommen waren. Körperliche Gewalt und Hungern stand auf der Tagesordnung. Erst, als Mallory wegen Verbrennungen ins Krankenhaus muss, wird sie aus ihrer miserablen Lage befreit und wird von Carl und Rosa, einem Ärzteehepaar aufgenommen. Da ist Mallory aber bereist traumatisiert und spricht so gut wie nicht mehr. In den nächsten Jahren erholt sie sich schrittweise und entscheidet, ihr letztes Schuljahr an einer gewöhnlichen High-School zu verbringen, wie es „normale“ Mädchen in ihrem Alter tun. Dort traut sie ihren Augen kaum, als sie Rider plötzlich wieder gegenübersteht.

Die Geschichte von Mallory und Rider ist bestimmt durch ihre traumatische Kindheit, die immer wieder Thema ist. Mallory wünscht sich normal zu sein, die Vergangenheit hinter sich lassen zu können und ihren neuen Eltern eine gute Tochter zu sein. Riders Umstände haben sich auch verändert, er scheint aber nicht traumatisiert zu sein und ein mehr oder weniger gewöhnliches Leben zu führen. Durch gelegentliche Rückblenden und Schilderungen von Mallory versteht man als Leser schnell, was passiert ist und warum Mallory sich so verhält, wie sie es im Buch macht. Ihr Charakter, aber auch der von Rider ist gut ausgearbeitet, obwohl sie das gleiche erlebt haben, gehen sie unterschiedlich damit um.
Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass Mallory auf Antworten besteht, wenn sie mit Rider spricht. Er weicht ihr sehr oft aus, schickt sie weg oder enthält ihr Informationen vor. Aufgrund von Mallorys Charakter empfand ich es aber noch als realistisch, dass sie eben nicht weitergebohrt hat, zumal sie sich selbst darüber ärgert, wenn sie sich wie ein Mäuschen zurückzieht.

Die Geschichte hat zwischendurch Phasen, in der sie eher plätschert, als einen in Atem zu halten. Ein paar Seiten weniger hätten dem Plot sicher gut getan. Bevor es aber richtig langweilig wird, passiert wieder etwas Spannendes.

Bemerkenswert fand ich, dass zum einen Rider ein paar Klischees erfüllt hat, zum anderen aber ebenfalls als unsicherer Junge dargestellt wird, dem auch mal etwas peinlich oder unangenehm ist. Das hat ihn realer wirken lassen.

Die Nebencharaktere blieben teilweise leider etwas blass, insbesondere Hector. Gut dargestellt fand ich Paige, die zwar zickig war, trotzdem ihre guten Seiten hatte, auch wenn sie die eher gegenüber Rider als gegenüber Mallory gezeigt hat. Ebenfalls gut fand ich Ainsley als Stütze für Mallory.

Schade fand ich den deutschen Titel. "The Problem with Forever" trifft die Thematik besser und wird auch von Mallory im Laufe der Geschichte erläutert. Außerdem finde ich das deutsche Cover zwar schön, es hat aber auch eher wenig mit der Geschichte zu tun. Das Mädchen auf dem Bild ist eindeutig blond, Mallory hat aber rote Haare...

Fazit: Eine Liebesgeschichte mit Tiefgang und ernstzunehmenden Charakteren. Das Genre ist eher Jugendroman als Young/ New Adult.
Leseempfehlung: Ja.
Für Fans von: Rules of Attraction (S. Elkeles)

Nach dem Lesen - Spoiler:


Ein bisschen Klischee (heißer Latino-Lover, Drogengeschichten, Arbeit in einer Autowerkstatt) geht immer. Es hat mich wenig überrascht, dass Rider und seine lateinamerikanischen Freunde mit dem Drogenmilleu in Verbindung stehen. Mit dem Tod von Jayden hatte ich allerdings nicht gerechnet. Es war abzusehen, dass etwas in die Richtung passieren wird, ich war dann aber doch etwas geschockt. Ging es nur mir so?

Die Szene in der Mallory Rider und Paige schlafend auf dem Sofa fand. Zunächst konnte ich nicht nachvollziehen, warum sie so betroffen war und, wie Rider sich später richtig beschwert, ihn gleich aufgegeben hat. Gut gelöst fand ich an dieser Stelle, dass Ainsley Mallory klar macht, dass sie die Situation auch völlig falsch gedeutet haben könnte. Ich liebe es, wenn Charaktere mitdenken!

Gut dargestellt fand ich auch die körperliche Anziehung zwischen Rider und Mallory. Nicht jedes siebzehnjähriges Paar ist Experte in Sachen Sex. Für mich war es authentisch, dass Mallory und auch Rider keine Erfahrungen hatten und dementsprechend unsicher agiert haben.

Ab und zu hätte ich gerne eine Übersetzung der spanischen Sätze gehabt. Ich wollte in den Momenten auch wissen, was die Jungs gesagt haben.