Cover-Bild Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)
18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Hanser, Carl
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 22.08.2016
  • ISBN: 9783446253131
  • Empfohlenes Alter: ab 13 Jahren
John Green

Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)

Sophie Zeitz (Übersetzer)

Colin ist ein echtes Wunderkind: Er spricht elf Sprachen fließend, bildet liebend gern Anagramme und ist überhaupt ein wandelndes Lexikon. Doch all das Wissen nützt ihm in der Liebe wenig. Gerade hat ihn zum 19. Mal ein Mädchen sitzen gelassen. Colins einziger Freund Hassan sieht nur eine Möglichkeit: Colin muss sein Leben ändern! Gemeinsam brechen die Freunde zu einer Reise voller Abenteuer auf – im Gepäck nur Colins Liebestheorem, mit dem er vorausberechnen will, wann ihn eine Freundin abserviert. Doch dann kommt ihm die kluge Lindsey zuvor: Sie widerlegt sein Theorem mit einem Wimpernschlag! Das rasante, urkomische Roadmovie des Bestsellerautors.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2017

Wenn man Liebe nicht berechnen kann...

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Kurzbeschreibung
Colin Singleton ist mit seinen siebzehn Jahren an dem Punkt, wo er sich nach seinem Sinn fragt. Denn schon wieder hat ihn eine Katherine verlassen um genau zu sein die Nummer neunzehn. ...

Kurzbeschreibung
Colin Singleton ist mit seinen siebzehn Jahren an dem Punkt, wo er sich nach seinem Sinn fragt. Denn schon wieder hat ihn eine Katherine verlassen um genau zu sein die Nummer neunzehn. Denn genauso oft wurde er von einer Katherine verlassen.
Ja was soll man sagen, außer das Colin in diesem Punkt einen Fimmel hat und nur eine Freundin in Frage kommt, die auch genauso heißt und zweitens das er schon seit er zwei Jahre alt war als Wunderkind eingestuft wurde, was ja auch kein Wunder ist wen man am Frühstückstisch die Zeitung auf einmal lesen kann.
Nur was tun, wenn man nach dem Heureka Moment sucht und weshalb ihn die Liebe, wieder einmal verlassen hat....





Cover
Das Cover zeigt für mich einen Road Trip wie im Buch beschrieben, der Lust auf mehr macht und nach jeder Menge Spaß aussieht. Wobei ich sagen muss, dass mich der Titel am meisten gereizt hat.




Schreibstil
Der Autor John Green hat einen flüssigen Schreibstil den Sophie Zeitz übersetzt hat. Für mich eine sehr schöne Geschichte über ein Wunderkind und ein Genie oder auch keines, das sich nicht nur selbst finden muss, sondern auch seinen eigenen Weg, der absolut von jeglicher Formel nicht berechenbar ist.
2016 erschien bei Hanser eine Neuausgabe


Meinung
Wenn man Liebe nicht berechnen kann...

Dann sind wir bei dem 17- Jährigen Colin Singelton der eigentlich glücklich sein könnte.
Und jetzt kommen wir zu dem eigentlich im Satz.

Denn genau das ist Colin nicht und zwar glücklich. Denn seine Freundin Katherine die Neunzehnte hat ihn verlassen und Colin stellt sich mal wieder die Frage nach dem Warum. Gab es Anzeichen? Seines Wissens nach nicht, oder was lief falsch.

Ja er hatte schon immer als Wunderkind einen Ruf als Sonderling. Da er nicht nur viel weiß, sondern seine Lieblingsbeschäftigung Anagramme sind. Aber trotz allem hatte er auch noch eine Fixierung auf den Namen Katherine. Denn jede Freundin hieß so, und wenn sie auch nur Kate oder Katherina hieß fiel sie bei Colin durch das Raster.
Hassan sein bester Freund und Kumpel kann sich das Leid seines Freundes nicht länger ansehen und überredet ihn zu eine Road Trip mit Colins altem Oldsmobile Satans Leichenwagen und gemeinsam nachdem sie ihre Eltern von ihrem absolut planungslosen Trip überzeugt haben, starten sie los.
Dabei kommen sie nicht nur mitten nach Tennessee, sondern genauer nach Gutshot wo der Erzherzog Franz Ferdinand gestorben ist.

Was Colin und Hassan aber nicht erwartet haben ist mitten in der Einöde ein junges Mädchen in ihrem Alter zu treffen, das Lindsey Lee Wells heißt und absolut Ahnung hat. Sie zeigt den beiden nicht nur das Grab, sondern muss über Colins Heureka Moment, den er sich schon als Kind gewünscht hat lachen. Den Colin behauptet, er könne die Liebe berechnen. Aber das sich Liebe und Schicksal nicht berechnen lassen merkt er ziemlich schnell.

Ein wunderbarer Road Trip mit zwei sehr guten Freunden die mich mehr als einmal zum Lachen gebracht haben und einer sehr sympathischen Lindsay die für mich absolut stimmig erzählt wurde. Ein sehr interessanter Beitrag dazu befindet sich zu Colins Berechnung im Anhang.


Fazit
Absolut empfehlenswert und sehr gelungen!!!
Ein Road Trip über den Sinn und Unsinn des Lebens und der Liebe.

4 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 16.11.2018

Sein wohl schwächstes Werk

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Der Klappentext hat mich nicht so mitgerissen wie sonst bei John Greens Büchern. Normalerweise fesselt er mich vom ersten Wort an, doch bei diesem Buch muss ich ehrlich sagen, dass es nicht meins war. ...

Der Klappentext hat mich nicht so mitgerissen wie sonst bei John Greens Büchern. Normalerweise fesselt er mich vom ersten Wort an, doch bei diesem Buch muss ich ehrlich sagen, dass es nicht meins war. Ich kann nicht mal genau sagen wieso ich es nicht so gut fand wie die anderen von ihm. Es fehlte mir die Dramatik die sonst sofort spürbar ist, seine Charaktere waren diesmla sehr platt und nciht so einzigartig wie sonst.. Ich bin besseres von ihm gewöhnt

Veröffentlicht am 06.03.2018

Nicht so gut wie gewohnt

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Die Bücher von John Green haben mich bis jetzt immer begeistert, angefangen mit Das Schicksal ist ein mieser Verräter bis zu Eine wie Alaska. Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) kann sich ...

Die Bücher von John Green haben mich bis jetzt immer begeistert, angefangen mit Das Schicksal ist ein mieser Verräter bis zu Eine wie Alaska. Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) kann sich hier leider nicht einreihen.
Colin, der von seiner 19ten Freundin namens Kathrin verlassen wird und furchtbar an Liebeskummer leidet und sich mit Hassan auf eine Art Road Trip begibt, unterscheidet sich von der Art nicht sonderlich von anderen Protagonisten aus anderen John Green Romanen. Hat nicht sehr viele Freunde, hochbegabt und irgendwie unbeholfen und schüchtern und auch die anderen Charaktere sind John Green wieder gut gelungen, sie sind jeder auf seine Art besonders und durchleben im Lauf der Geschichte eine Entwicklung und reifen unheimlich.
Die Story ist nun nicht sonderlich orginell, Jugendliche, Liebe, Roadtrip, aber unverwechselbar in der Art von John Green erzählt, leider oftmals etwas trocken, langatmig und (was meiner Meinung nach jedes Buch, dass ich von ihm gelesen habe ist) vorhersehbar und die Geschichte hat mich einfach nicht berührt, dadurch, dass wie ich finde, einfach viele Themen oberflächlich abgehandelt wurde.
Insgesamt hatte ich mir doch mehr versprochen und wurde ein klitze kleines bisschen enttäuscht, was nicht heißen soll, dass es sich um einen schlechten Roman handelt, ich habe mich immer noch gut unterhalten gefühlt und viel Spaß gehabt beim Lesen, nur war der Roman für mich leider unter den Verhältnissen, die ich sonst von John Green gewöhnt bin.

Veröffentlicht am 02.10.2018

die wahre liebe

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Obwohl Colin als Genie gilt halt er bereits 19 mal sein Herz an das falsche Mädchen verschenkt. Das merkwürdige: jede von ihnen hieß Kathrine. Zusammen mit seinem Freund macht er sich auf den Weg, um endlich ...

Obwohl Colin als Genie gilt halt er bereits 19 mal sein Herz an das falsche Mädchen verschenkt. Das merkwürdige: jede von ihnen hieß Kathrine. Zusammen mit seinem Freund macht er sich auf den Weg, um endlich sein Leben in den Griff zu bekommen. Bis er ein Mädchen kennen lernt, das nicht Kathrine heißt.

Um ehrlich zu sein hat mich dieses Buch enttäuscht. Es gab keine Spannung und auch nicht so viel Gefühl wie in den anderen John Green Büchern.

Veröffentlicht am 05.07.2017

Für mich zu trocken und zu mathematisch!

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Colin ist ein Wunderkind! Er spricht elf Sprachen, sein Hobby ist es Anagramme zu bilden und ist ein wandelndes Lexikon. Doch was nützt ihm das alles, wenn er doch schon 19. Mal von Katherines sitzen gelassen ...

Colin ist ein Wunderkind! Er spricht elf Sprachen, sein Hobby ist es Anagramme zu bilden und ist ein wandelndes Lexikon. Doch was nützt ihm das alles, wenn er doch schon 19. Mal von Katherines sitzen gelassen wurde? Colins einziger Freund Hassan nimmt ihn mit auf einen Roadtrip, denn ihm ist klar, Colin muss sein Leben ändern. Im Gepäck sein Liebestheorem, mit dem er vorausberechnen will, wann ihn eine Freundin abserviert. Doch dann taucht Lindsey auf und sie widerlegt sein Theorem.

Nachdem ich Das Schicksal ist ein mieser Verräter regelrecht verschlungen habe, wollte ich mich doch mal das nächste Buch von ihm heranwagen. Meine Erwartungen waren durch das vorherige Buch sehr hoch, denn in diesem habe ich gelitten, gelacht, geweint und das Gefühlschaos war immens hoch.
Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen und ich habe es nach langem Hin und Her zur Seite gelegt.
Colin soll einerseits ein Außenseiter sein, aber gleichzeitig soll er 19 (mehr oder weniger) Freundinnen gehabt haben? Colin wird gut als Nerd beschrieben und sein Theorem ist zu Beginn für mich als Leser auch eine nette Sache, aber wenn es sich dann immer wieder in Tabellen wiederholt verliert es seinen Reiz. Die beiden Freunde sind ein gutes Team, Hassan versucht Colin zu unterstützen, indem er ihm immer wieder erklärt, was denn von seinen Fakten und Erzählungen, die er so los lässt, wirklich interessant für seine Mitmenschen sind.
Colin ist auch nicht verkehrt, aber er kommt in dieser Geschichte einfach unglaubwürdig herüber.
Der Roadtrip fällt relativ kurz aus, denn kurz darauf treffen sie schon auf Lindsey. Lindsey war mir in dieser Geschichte noch am liebsten, authentisch, ehrlich und witzig.
Dieses Buch ist nüchtern, mathematisch und eher sachlich, ja es kommen ab und an witzige Stellen, aber durch die dargestellten Statistiken und Fußnoten, die ich teilweise einfach übersprungen oder nur noch überflogen habe, war es für mich einfach zu trocken. Irgendwann musste ich mich regelrecht überwinden, das Buch in die Hand zu nehmen und ein paar Seiten zu lesen und inzwischen habe ich aufgegeben. Leider war das Buch nichts für mich.

Wer mal einen anderen John Green lesen möchte, der nicht mit Drama lockt, sondern mit einem netten Nerd, der alles mit mathematischen Formeln lösen möchte und nebenbei eine nette Freundschaftsgeschichte lesen möchte, darf hier zugreifen. Mich konnte es nicht überzeugen, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich.