Cover-Bild Singularity
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Nahe Zukunft
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Ersterscheinung: 01.04.2021
  • ISBN: 9783104913100
Joshua Tree

Singularity

Roman
Schafft sich die Menschheit selber ab? »Singularity« ist der neue Science-Fiction-Thriller von Bestseller-Autor Joshua Tree über die Zukunft der künstlichen Intelligenz.
Ende des 21. Jahrhunderts ist die Menschheit tief gespalten: Während die eine Hälfte medizinisch bestens versorgt ein langes Leben führt, ist die andere schlicht überflüssig. Bestenfalls als billige Arbeitskräfte haben die meisten Menschen ein karges Auskommen.
Einer dieser Überflüssigen ist James, der als Hausdiener der neuen Elite anheuert. Von seinem neuen Herrn erhält er einen rätselhaften Auftrag: Er soll dessen vor zwanzig Jahren verschollene Tochter wiederfinden - in einer virtuellen Simulation.
Schon bald muss er erkennen, dass nicht bloß die Grenzen von VR und Wirklichkeit verschwimmen, sondern auch die von Mensch und Maschine. Und ihm offenbart sich ein schreckliches Geheimnis, das die Zukunft und Vergangenheit der Menschheit in Frage stellt.
Für Leser*innen von Marc Elsberg, Phillip P. Peterson, Daniel Suarez und Tom Hillenbrandt

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2021

Emotionale Science Fiction mit Anspruch und Denkanstößen – ein Highlight

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Dies ist ein Science-Fiction-/Nahe-Zukunft-Thriller, der virtuelle Realität, künstliche Intelligenz, genetische und technische Optimierung des Menschen und eine abgründige Arbeitswelt in den Mittelpunkt ...

Dies ist ein Science-Fiction-/Nahe-Zukunft-Thriller, der virtuelle Realität, künstliche Intelligenz, genetische und technische Optimierung des Menschen und eine abgründige Arbeitswelt in den Mittelpunkt stellt. Präsentiert wird ein Feuerwerk an futuristischen Ideen, großen Gefühlen, Spannung, Atmosphäre und Denkanstößen.
Bestens geeignet für Fans der Verfilmungen „Tron“, „Gattaca“, „eXistenZ“ und „Snowpiercer“ und der Romane „Ready Player One“ (Ernest Cline), „Hologrammatica“ (Tom Hillenbrand), „Singularity“ (William Hertling), „Die Schwärmer“ (Willi Hetze), „Bios“ (Daniel Suarez) und „Helix“ (Marc Elsberg). Joshua Tree hat hiermit seinen bis dato besten Roman abgeliefert, der am ehesten seiner Trilogie „Das Signal“ ähnelt.

Kapitelweise wechselnd schlüpft man in die Perspektive von a. Hausdiener James, b. Genetikerin Rhea und c. 12-jähriger „Überflüssiger“ Adam. Umfeld und Intellekt unterscheiden sich stark.
Die Hauptfiguren sind individuell gezeichnet. Es bildet einen prägenden Teil der Handlung, mysteriöse Vergangenheiten und Geheimnisse zu ergründen. Ich erfreute mich daran, aufmerksam zu lesen, mal falschen Fährten zu folgen und mal mit Vermutungen richtig zu liegen.

Die Perspektive a. empfand ich als besonders gehaltvoll und aufgrund der fachlichen Ausführungen und Verstrickungen teils anstrengend zu lesen. Ich liebe James‘ Scharfsinn und trockenen Humor. Er ist ein schwer auszurechnender Charakter. Seine Wahrnehmungen u. a. zu Familienbildern schockieren und regen zum Nachdenken an. Die Perspektive b. ist etwas kühler gehalten und fügt spannende Rätsel, Informationen und Eindrücke hinzu. Perspektive c. steht im Zeichen großer Gefühle. Sprachlich passend gestaltet lassen Adams Erlebnisse mitfühlen, sie erschüttern und gehen zu Herzen.
Das Zusammenspiel der drei Erzählstränge ergibt mehr als die Summe ihrer Teile. Eine ganz tolle Komposition. Es ist aufregend, die futuristische Welt kennenzulernen. Einerseits insbesondere auf technischer Ebene inspirierend, andererseits abstoßend, dystopisch.
Entwicklungen sind schwer vorhersehbar. Es erfreuen diverse Wow-Effekte.

Die Geschichte zeichnet aus, nicht nur großartig zu unterhalten, sondern auch wichtige Zukunftsthemen anzuschneiden und Potenzial zum Sinnieren zu bieten, auch Tage später. Kommunikationsbarrieren und die Verdrängung von Menschen vom Arbeitsmarkt durch Künstliche Intelligenz, Maschinen und Genmodifizierungen werden vergegenwärtigt. Was bedeutet das für das Selbstwertgefühl, den freien Willen, die Familienplanung und Erziehung? Wie geht man mit dem (drohenden) sozialen Abstieg um? Was geschieht mit Menschen, welche die Gesellschaft nicht braucht? Wie erstrebenswert ist ewiges Leben? Was zeichnet Menschsein gegenüber künstlicher Intelligenz aus? …

Der Roman endet abgeschlossen. Zwischen echter und virtueller Welt schwebend, dürfte (sensibilisiert für ganz andere Details) auch mehrfaches Lesen interessant sein. Für Neulinge im Genre eine Herausforderung, die es lohnt, auf sich zu nehmen. Es unterstützen ein Glossar und ein Personenverzeichnis. Eines der besten Bücher, die ich kenne. Komplex, einfühlsam, dramatisch, nachhallend. Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.04.2021

Ein Meisterwerk des Autors

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Singularity ist ein komplex-geniales Buch und gehört zu den Meisterwerken des Autors. Die Gründe für meine Begeisterung erfährst du unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover von Singularity ist ...

Singularity ist ein komplex-geniales Buch und gehört zu den Meisterwerken des Autors. Die Gründe für meine Begeisterung erfährst du unten im Text.

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover von Singularity ist äußerst schlicht und lässt vor allem mit der Schrift auf sich wirken. Die Zahlen im Hintergrund spielen auf die Codes in der Geschichte an, worauf die Virtual Reality passiert. Trotz der einfachen Gestaltung hat es etwas für sich.

Meine Meinung zum Inhalt:
Das neue Buch von Joshua Tree zeigt eine neue Facette seiner herausragenden Schreibkunst. Sein Schreibstil ist fesselnd, neugierig machend und wortgewandt. Anfangs benötige ich eine kurze Orientierungszeit und fand schnell ins Geschehen hinein. Die Geschichte wird über drei Handlungsstränge erzählt: Der Erste mit James, der Zweite mit Adam und der Dritte mit Rhea und Phoebe. Schon bald wurde mir klar, dass das Geschehen komplex werden wird. Mit jedem Kapitel wurde ich neugieriger wollte mehr erfahren.

Die Grundidee regt zum Nachdenken an, denn die Technik schreitet auch im echten Leben erschreckend schnell voran. Im selben Moment hält das Buch der Menschheit den Spiegel vor und zeigt mit aller Deutlichkeit auf die grausamen Dinge, zu die der Mensch fähig ist. Psychologisch gesehen ist das es eine sehr aufwendige Geschichte, da sie tief in die menschliche Psyche schaut. Gleichzeitig gibt es einen höheren Technikgehalt der jedoch immer verständlich erklärt wird und stimmig in das Geschehen eingewoben ist.

Es ist dem Autor auf beeindruckende Weise gelungen, all das mit einer wunderbaren Geschicklichkeit zu einem starken und aussagekräftigen Werk zu vereinen. Ich konnte nichts anderes tun, als mit einem riesigen Wissensdurst das Buch so schnell wie möglich zu lesen. Die Handlungsstränge haben es ganz schön in sich. Ich war mir nicht sicher, was ich bei James von Menschen um ihn herum halten soll. Er selbst schien mir bodenständig und sympathisch zu sein. Durch seinen neuen Herrn gelangt er an einen Ort, dessen Technik mich mit der KI und der Virtual Reality faszinierte. Dabei wirkte die VR erschreckend realistisch. Könnte er seinen Auftrag erfolgreich ausführen? Was würde er dabei entdecken? Meine Erwartungen wurden im Verlauf auf das Massivste übertroffen, da die Ideen des Autors sehr bildgewaltig und für mich neu waren.

Bei Adam erlebte ich Dinge, die mich zeitweise schockierten. Zuerst war das Geschehen ungewöhnlich, doch dann begriff ich mehr und mehr was hier „abgeht“. Zu welcher Erkenntnis ich kam, musst du selbst herausfinden. Mehrmals musste ich schlucken. Dennoch konnte ich das Lesen einfach nicht unterbrechen. Dann hätten wir da noch Rhea und Phoebe. Die Beiden sind sehr taffe Frauen, die mit Mut und Fleiß ihre Aufgaben erfüllen. Die Handlung bei ihnen birgt einige Überraschungen und eine Wendung, die nicht vorhersehbar war.

Das Ende hat mich mehr als erstaunt. Mit allem möglichen hatte ich gerechnet, aber nicht damit. Nach dem Epilog musste ich freudig auflachen. Ein schönes, abschließendes Ende nach dem dramatischen letzten Kapitel! Schlussendlich kann ich sagen, dass dieses Werk aus den bisherigen Veröffentlichungen des Autors heraussticht. Denn es ist tiefgründig und emotional geschrieben, sowie technisch verständlich und wissenschaftlich aufbereitet. Es war sehr beeindruckend zu lesen und ich verkünde nun, dass dieses Buch ein neues Jahreshighlight von 2021 für mich ist.

Mein Fazit:
Joshua Tree’s neuer Science-Fiction Thriller bietet eine starke, tiefgründige und höchst spannende Geschichte. Wortgewand und mit fabelhaftem Stil erzählt der Autor von James, der in einer Überflussgesellschaft lebt. Direkt und unverblümt wird der Menschheit der Spiegel vorgehalten. Zwei zusätzliche Handlungsstränge erweitern den Horizont. Im selben Moment zeigt das Buch eine Technik, die unheimlich selbstständig ist und mit der Entwicklung stetig voranschreitet. Die Geschichte bietet mit ihren drei Handlungsebenen viele Möglichkeiten zum Mitfiebern. Immer wieder gab es Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Bis das Buch in einem schockierenden Finale seinen famosen Abschluss findet, wodurch es in Summe zu einem Jahreshighlight von 2021 für mich wurde.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde von mir vorabgelesen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Veröffentlicht am 08.05.2021

Am Ende etwas Übertrieben, aber wahnsinnig komplex für 458 Seiten

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„Singularity“ von Joshua Tree handelt von der Singularität und der Zukunft der Menschheit. Erschienen ist der Roman im April 2021 bei Fischer Tor.

Ende des 21. Jahrhunderts: Künstliche Intelligenz und ...

„Singularity“ von Joshua Tree handelt von der Singularität und der Zukunft der Menschheit. Erschienen ist der Roman im April 2021 bei Fischer Tor.

Ende des 21. Jahrhunderts: Künstliche Intelligenz und virtuelle Realitäten beherrschen das Leben der Menschen. Doch nicht jeder durfte an dieser Entwicklung teilhaben. Die Menschen sind in Verbesserte und Überflussmenschen unterteilt. Die Verbesserten werden medizinisch bestens versorgt und besitzen eine höhere Intelligenz. Überflussmenschen dienen den Verbesserten als Hausdiener oder leben in Zügen.
James ist einer der Überflüssigen, der für die neue Elite der Menschheit arbeitet und er wird mit einem besonderen Auftrag betraut: Er soll die vor 20 Jahren verschwundene Tochter wiederfinden. Doch dies ist kein normaler Auftrag, denn James muss hierfür eine Simulation betreten.
Adam hingegen ist ein 12jähriger Junge, der in einem Zug lebt. Zusammen mit seiner Mutter wird er von Einsatzort zu Einsatzort gekarrt, doch als die Dienste der Überflüssigen nicht mehr benötigt werden, verwandelt sich sein Leben sehr schnell in einen Albtraum. Sein einziger Hoffnungsschimmer ist sein Vater, der vor vielen Jahren nach New York geflohen ist.
In einer Simulation wird derweil ein Experiment durchgeführt. 100 Klonkörper werden auf den Exoplaneten Proxima B entsendet. Rhea und Phoebes Aufgabe ist es, sich um diese zu kümmern bis sie eines Tages mit Bewusstseinen gefüllt werden. Dies geht auch lange Zeit gut, doch dann verschwindet ein Klon.

Ok, das ist eine ziemlich lange Zusammenfassung für ein Buch, doch dies stellt die drei Handlungsstränge dar, die wir in diesem Buch verfolgen. Ich war sofort Feuer und Flamme für dieses Buch. Die Idee der Singularität finde ich spannend: Die Menschheit erschafft eine Superintelligenz, durch die sie sich selber überflüssig macht. Der Klappentext zeigt schon, dass dieses Ereignis nicht mehr fern sein kann, wenn es da schon Menschen gibt, die als überflüssig eingestuft werden. Ich fand das klang so fies und ich wollte wissen, wie diese Welt aussieht und sich anfühlt.
Das Buch zieht einen direkt mit einem ersten Rätsel in die Geschichte rein, dass man hofft mit dem Weiterlesen lösen zu können. Man bekommt zusätzlich einen ersten Eindruck von der Welt Ende des 21. Jahrhunderts, der in den darauffolgenden Kapiteln gefestigt wird. Joshua Tree hat die heutigen technologischen Entwicklungen konsequent weiter entwickelt und auf die Spitze getrieben, seine Zukunftsvision erscheint für mich damit insgesamt recht schlüssig, auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass es zu 100% so eintreffen wird.
Zusammen mit seinem gut lesbaren Schreibstil konnte ich mir die Welt außerordentlich gut vorstellen und ich hatte das ganze Buch über Kopfkino. Der Autor nutzt hier keinen besonders komplizierten Wortschatz. Natürlich geht es an der ein oder anderen Stelle etwas wissenschaftlicher zu, vieles wird aber auch für den Laien verständlich herunter gebrochen. Ein gewisses Interesse an den im Klappentext angedeuteten Themen sollte dennoch nicht fehlen, denn sonst bekommt man glaube ich nicht so glänzende Augen wie ich an so mancher Stelle im Buch.
Den Spannungsbogen wurde gut über den gesamten Verlauf des Buches gespannt. Wir lernen erstmal die Welt kennen, die Weichen für die spätere Entwicklung werden geschickt gelegt, im weiteren Verlauf setzen sich die Puzzleteile immer mehr zu einem Gesamtbild zusammen und am Ende gibt es den Showdown, der alles zu einem recht runden Ende führt, dass mich jedoch nicht 100% überzeugen konnte. Manches war mir zu hart, manches dann doch ein bisschen zu vorhersehbar und es alles wirkte ein wenig übertrieben auf mich.
Der Roman hatte insgesamt viele Themen zu bieten. Einen großen Teil des Buches nehmen Künstliche Intelligenz und Virtuelle Realitäten ein. Es geht aber auch um den Klimawandel, Big Data, Privatsphäre, Genmanipulation, Rationalisierung und noch einiges mehr. Sehr gut gefallen hat mir das durch die drei Handlungsstränge manches von mehreren Seiten betrachtet wurde. Joshua Tree hat eine komplexe Zukunftsvision erschaffen, die philosophische Fragen aufwirft.
Ich habe mit den Personen mitgefiebert, dennoch war da auch eine gewisse Distanz. Der Unterschied zwischen Verbesserten und Überflussmenschen war spannend, diesem Unterschied wohnt allerdings auch etwas Problematisches inne. Ich fand das durch die unterschiedlichen Perspektiven gut gelöst. Hier findet keine einseitige Darstellung statt, sondern man sieht das alles seine Vor- und Nachteile hat.
James ist so ein Überflussmensch. Ich bin seiner Geschichte gerne gefolgt. Er besitzt eine große emotionale Intelligenz und kann Probleme auf eine ganz eigene Weise angehen. Er bildet so ein bisschen das Bindeglied zwischen beiden Welten, da er durch seinen Auftrag und sein Leben bei den Verbesserten viel mitbekommt, von denen andere Überflussmenschen komplett abgeschirmt sind.
Adam ist ein 12jähriger Junge, der in diesem Buch sehr viel ertragen muss. Er ist in einem Zug als Wohnort aufgewachsen, hat sich dennoch eine gesunde Skepsis und viel Mut bewahrt. Das ist nichts für schwache Nerven. Er besitzt einen großen Überlebensinstinkt, der ihn viel aushalten lässt.
Rhea und Phoebe sind zwei Schwestern, die in einer außergewöhnlichen Situation sind. Sie sind Verbesserte, die die Vorteile der modernen Welt zu schätzen wissen, dennoch heißen sie nicht alle Entwicklungen gut.
Stuarts Familie hingegen repräsentiert alles, wofür die neue Welt steht. Stuart Furlong war maßgeblich mit an den Entwicklungen beteiligt und ist einer der reichsten und mächtigsten Menschen der neuen Welt.
Zusatzmaterial gibt es bei diesem Buch nicht wirklich. Die Personenanzahl ist überschaubar, das Nachwort ist kurz gehalten, was ich aber auch ok finde, da alles im Roman schon gut erklärt wird. Die ein oder andere interessante Information zum Buch gibt es eventuell ja auch in dem ein oder anderen Autoreninterview zu entdecken.

Fazit: Ein wahnsinnig komplexes Buch für nur 458 Seiten, dessen Idee und Zukunftsvision mir gut gefallen hat, auch wenn es zum Ende hin etwas übertrieben wurde. Der letzte Funke zum Wow-Effekt hat leider gefehlt. Empfehlenswert für alle, die gerne die Zukunft bereisen und sich für Themen wie künstliche Intelligenz und virtuelle Realitäten interessieren.