Cover-Bild Gold und Schatten
Band 1 der Reihe "Die Bücher der Götter - Dilogie"
(50)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 28.02.2019
  • ISBN: 9783732573356
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Kira Licht

Gold und Schatten

Das erste Buch der Götter

Teil 1 einer spannenden Dilogie rund um die griechische Götterwelt mitten in Paris.
Paris die Stadt der ... Götter!


Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, doch der draufgängerischen Maél geht immer wieder auf Abstand. Was hat er zu verbergen? Und warum um alles in der Welt kann Livia plötzlich Botschaften hören, die Bäume und Pflanzen zuflüstern? Ist sie dabei, den Verstand zu verlieren? Als es Livia schließlich gelingt, die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen, kann sie kaum glauben, welches Geheimnis sich ihr offenbart. Denn dass sie Maél kennengelernt hat, war alles andere als ein Zufall...


Lesen Sie auch das kostenlose Prequel "Träume und Hoffnung", das Maéls Ankunft im Paris der Zwanziger Jahre beschreibt.


Weitere Formate

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.03.2019

spannende, humor- und fantasievolle Romantasy

0

Im ersten Band ihrer Dilogie „Gold und Schatten“ erzählt Kira Licht von Livia, einer sechzehnjährigen Diplomatentochter, die nicht nur neu in Paris ist, sondern plötzlich auch mit Pflanzen kommunizieren ...

Im ersten Band ihrer Dilogie „Gold und Schatten“ erzählt Kira Licht von Livia, einer sechzehnjährigen Diplomatentochter, die nicht nur neu in Paris ist, sondern plötzlich auch mit Pflanzen kommunizieren kann. Das verwirrt sie alles sehr und macht ihr ziemlich Angst. Als sie dann auch noch auf Maél trifft, einen siebzehnjährigen Schüler, den irgendein Geheimnis zu umgeben scheint und der ihr sofort den Kopf verdreht, ist das Chaos perfekt und ihre Welt steht Kopf.

Die Geschichte wird durchgehend aus der Ich-Perspektive von Livia erzählt, wodurch man wunderbare Einblicke in ihre Gefühlswelt erhält und quasi live miterlebt, wie sehr sie ihre neuen Fähigkeiten, die häufigen Schulwechsel und natürlich Maél beschäftigen.
Der Schreibstil ist wirklich fantastisch und hat mich von Anfang an in Begeisterung versetzt. Die Sprache ist locker und leicht zu lesen und die Autorin verwendet so viele wunderschöne und auch amüsante Vergleiche, dass ich mir alles nicht nur bildlich vorstellen konnte, sondern auch noch häufig ein Schmunzeln auf den Lippen hatte. Die Dialoge sind frech, spritzig und witzig und haben mich mehr als einmal zum Lachen gebracht.
Das soll nun aber nicht heißen, dass es sich hier um eine Komödie handelt. Nein, es ist wirklich ein wunderbares Urban-Fantasybuch, in dem eine fantastische, detailreiche und logische Götterwelt mitten in Paris geschaffen wurde. Die Erklärungen wirken alle authentisch und der Detailreichtum aus der griechischen Mythologie hat mich wirklich begeistert. Durch jahrelangen Lateinunterricht habe ich ein großes Faible für die griechische und römische Mythologie und fand es daher super, wie diese Geschichten neu aufbereitet und mit einem modernen Touch versehen wurden, ohne dass es gewollt oder übertrieben wurde. Nein, es passte einfach alles stimmig zusammen.

In diesem göttlichen Paris verfolgt man dann Maéls und Livias „Mission“ und erlebt mit, wie sie sich langsam annähern und umeinander tanzen. Dabei entdecken und erleben sie immer wieder Verwunderliches, weshalb ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, weil ich wissen wollte, welche Überraschung wohl als nächstes auf die beiden wartet.

Ich muss sagen, mir war Maél auch wirklich sympathisch, da ich ihm den Bad Boy von Anfang an nicht so richtig abgekauft habe und man eigentlich recht deutlich spürt, wie es um seine Gefühle bestellt ist. Ich fand ihn einfach nur klasse, trotz seiner manchmal brummigen Art und abrupten Stimmungswechsel.
Mit Livia hatte ich ab und zu so meine Probleme, weil sie mir manchmal zu sehr Dramaqueen war und ihre Verhaltensweisen doch recht sprunghaft sind, von verängstigt und schüchtern bis hin zu riesengroßer Klappe war alles dabei. Ich schiebe das einfach mal auf das Verhalten Sechzehnjähriger, womit ich mich noch nie identifizieren konnte (ha, nicht einmal als ich selbst in dem Alter war, dumm gelaufen), und habe mich damit arrangiert, weil meine Faszination über die fantasievolle Erzählung und den Einfallsreichtum der Autorin überwogen hat.
Neben Livia und Maél gibt es noch einige Nebencharaktere, die genauso liebevoll ausgestaltet wurden, wie die beiden Protagonisten und maßgeblich zur Geschichte beitragen. Mir haben die Interaktionen zwischen Livia und ihren Freundinnen sehr gut gefallen, die so bodenständig und gleichzeitig völlig flippig sind. Und dazu noch der gestresste Hermes mit seiner Handyarmada oder der Quizkönig Ödipus…einfach genial!

Mir hat das Buch und der Ausflug in das göttliche Paris wirklich sehr gut gefallen und von Anfang an gefesselt. Es hat mich verzaubert und sehr gut unterhalten und jetzt bin ich schon sehr gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht und welche Götter noch so auftreten und ob sich ein gewisses Trio als die mythologischen Gestalten entpuppen, für die ich sie halte.

Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars, was jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung hat.

Veröffentlicht am 14.03.2019

Götter und die Probleme mit den Sterblichen

0

In das Cover habe ich ab dem ersten Moment verliebt, auch wenn ich nicht genau beschreiben kann, warum. Ich mag vermutlich einfach das Zusammenspiel der Farben von Schwarz und Gold. Zudem passt das Covermodel ...

In das Cover habe ich ab dem ersten Moment verliebt, auch wenn ich nicht genau beschreiben kann, warum. Ich mag vermutlich einfach das Zusammenspiel der Farben von Schwarz und Gold. Zudem passt das Covermodel auch so gut zu meiner Vorstellung von Livia, dass das ganze Cover einfach stimmig ist.

Auch die Geschichte gefällt mir ausgezeichnet: Livia ist mit ihren Eltern gerade erst aus Seoul nach Paris gezogen, als sie bei einer Führung durch die Katakomben auf Maél trifft. Sie ist vom ersten Moment an, von ihm fasziniert, wirkt er doch so ganz anders als alle anderen Jungs. Doch Maél verhält sich seltsam und geht nach Augenblicken der Nähe immer wieder auf Abstand. Außerdem sprechen seit kurzer Zeit Pflanzen mit Livia. Das bildet sie sich doch alles nur ein oder etwas nicht? Als sie mehr und mehr von Maél erfährt, stellt sie fest, dass ihr Treffen alles andere als ein Zufall war und ihre Geschichte gerade erst angefangen hat.

Der Schreibstil hat von Anfang an dafür gesorgt, dass ich dem Buch nur schwer widerstehen konnte. Er ist flüssig und leicht, sodass die Seiten nur so dahin flogen.
Zudem mochte ich auch die Personen ab der ersten Seite. Livia fand ich wunderbar erfrischend, weil man zwar zunächst denkt, dass sie eher ein graues Mäuschen ist, sie beweist einem aber recht schnell das Gegenteil. Ich mag ihren Humor und musste auch ein paar Mal über ihre Gedanken schmunzeln. Auch dass sie Maél nicht alles durchgehen lässt, gefiel mir gut. Sie war nicht die liebeskranke Idiotin, die jedes dämliche Verhalten ihres Freundes blind akzeptiert, sondern sagt ihm mehr als einmal die Meinung. Dabei ist sie manchmal so schlagfertig, dass ich beeindruckt von ihr war. Dennoch verleugnet sie ihre Gefühle Maél gegenüber zu keiner Zeit und ist sich selbst sehr sicher, auch wenn sie an ihm zuweilen zweifelt.
Bei Maél war ich mir von Anfang an nicht sicher, ob ich mich für ihn erwärmen kann, weil er wie der typische Bad Boy wirkte. Aber spätestens als man seine Motive und seine Familiengeschichte erfährt, verliebt man sich mit jeder Seite in ihn. Er tut alles für die Menschen, die er liebt und kann deswegen fast gar nicht anders handeln, als er es eben tut. Ich liebe die Interaktion der beiden, die natürlich wirkt und man versteht die Gefühle für einander mit jeder Zeile besser.

Auch die Geschichte an sich fand ich super. Ich liebe Geschichten über antike Götter und wie deren Leben in der Moderne aussehen würden. Aus diesem Grund fand das Auftauchen jedes neuen Gottes unglaublich spannend und habe die Einzelheiten förmlich aufgesogen. Den einzigen Punkt, der mich gestört hat, war, dass bei der Schilderung der Götter manchmal ein bisschen zu sehr die Klischees bedient wurden, besonders wenn es um Hades geht. Es ist einfach ein bisschen zu typisch, ihn als den Bösewicht darzustellen, weil er der Herr der Unterwelt ist. Aber vielleicht bekommt man im zweiten Teil noch ein paar Hintergründe zu seinen Handlungen.

Alles in allem hätte ich nicht gedacht, dass es das Buch schafft, mich so sehr zu packen, aber ich liebe die Interaktion zwischen den Charakteren und den fesselnden Schreibstil, sodass ich den zweiten Teil kaum erwarten kann.

Veröffentlicht am 05.03.2019

Amüsant und fesselnd!

0

Als Diplomatentochter hat Livia schon die halbe Welt gesehen, alle drei Jahre wird so die Schule gewechselt. Nun ist sie neu in Paris und erkundet erst einmal die Sehenswürdigkeiten. In den Katakomben ...

Als Diplomatentochter hat Livia schon die halbe Welt gesehen, alle drei Jahre wird so die Schule gewechselt. Nun ist sie neu in Paris und erkundet erst einmal die Sehenswürdigkeiten. In den Katakomben stößt sie auf Maél. Gleichzeitig passiert es immer wieder, dass Livia mit Pflanzen kommunizieren kann. Wo kommt das nur her?

Nachdem so viel Werbung für dieses Buch gemacht wurde, bin ich extrem skeptisch heran gegangen. Doch war meine Sorge hier glücklicherweise unbegründet.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und vor allem schnell zu lesen, das Buch an einem Tag zu verschlingen? Gar kein Problem, denn es ist absolut fesselnd geschrieben. Als Leser wird alles aus der Ich-Perspektive von Livia erlebt, sodass hier eine intensive Bindung entsteht.
Besonders beeindruckt haben mich die Dialoge und Livias Gedanken. So schlagfertig und immer wieder absolut witzig. Eines meiner (spoilerfreien) Highlights zwischen den beiden Hauptpersonen war eindeutig von Livia:
"Herrje. Bist du Sternzeichen >Verhaltensauffällig
So ließ mich die Geschichte vor allem durch diese Passagen voller Humor nicht mehr los. Götter usw. tauchen nach und nach auf, besonders Hermes hat es mir hier angetan. Doch jeder spielt seine Rolle wirklich gut und passt stimmig ins Bild.

Einzig und alleine ein kleines Manko ist, wie schnell sich alles zwischen Livia und Maél entwickelt, sie sich in der Schule eingewöhnt und wie gering ihre Schwierigkeiten sind mit all dem Neuen umzugehen. Zudem sind die einzelnen Kapitel teilweise wirklich arg lang, doch das ist Geschmackssache. So befinde ich mich mit meinem Meckern auf absolut aller höchstem Niveau.

Insgesamt also amüsant und fesselnd. Tolle Unterhaltung, die mich mit 4,5 von 5 Sternen bewerten lässt. Ich freue mich auf den zweiten Teil dieser Dilogie!

Veröffentlicht am 13.09.2020

Griechische Götter und ihre Nachkommen

0

Kira Licht hat mit Gold & Schatten wirklich ein tolles Buch über Liebe, Freundschaft und Götter geschrieben.

Das Cover ist wirklich umwerfend schön, spiegelt jedoch nicht die Story wieder, finde ich. ...

Kira Licht hat mit Gold & Schatten wirklich ein tolles Buch über Liebe, Freundschaft und Götter geschrieben.

Das Cover ist wirklich umwerfend schön, spiegelt jedoch nicht die Story wieder, finde ich.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und auch schnell. Die Seiten fliegen nur so an einem vorbei, weil auch die Geschichte sehr spannend ist.

Die Story finde ich auch super, obwohl manche Sachen ein wenig vorhersehbar sind. Andere Dinge jedoch umso weniger und haben mich total überrascht.

Das Ende von Teil 1 ist ein tödlicher Cliffhanger und ich rate jedem, sich sofort Teil 2 zu besorgen, so habe ich es auch gemacht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.11.2019

Liebe, Katakomben und griechische Mythologie

0

Bei Livia ist einiges los, der neue Wohnort, neue Freunde - eine neue Liebe? Und dann noch diese Pflanzen, die mit ihr reden - ganz klar, bei ihr stimmt etwas nicht. Nach und nach gibt es schon ein paar ...

Bei Livia ist einiges los, der neue Wohnort, neue Freunde - eine neue Liebe? Und dann noch diese Pflanzen, die mit ihr reden - ganz klar, bei ihr stimmt etwas nicht. Nach und nach gibt es schon ein paar Erkenntnisse, doch ich hab da auch das Gefühl, dass man da hingehalten wird und vieles hinausgezögert wird.

Abgesehen davon mochte ich das Buch doch sehr gern. Der Schreibstil ist sehr angenehm und auch die Liebesgeschichte hat mir meistens gut gefallen, wenn auch ein paar Klischees enthalten waren. Maél ist einfach der total mysteriöse Typ, der Geheimnisse hat, um Livia zu beschützen, und so weiter. Die Charaktere sind aber alle sehr sympathisch und authentisch.

Die neuen Ideen zur griechischen Mythologie waren schon interessant, aber einigen Ideen stehe ich doch etwas skeptisch gegenüber, zum Beispiel wie die Unsterblichkeit bei den Halbgöttern funktioniert und wie diese dann ihr Leben verbringen. Ansonsten fand ich die Welt der Götter schon sehr interessant, aber ich hätte gern noch mehr davon gesehen.

Ich hatte auch oft das Gefühl, dass es sich hier mehr um ein "Cataphile"-Roman als um Fantasy. Die Ausführungen waren immer sehr ausführlich, aber auch atmosphärisch, sodass es mich auch nicht gestört hat. Aber warum muss es in Paris immer um die Katakomben gehen?

Letztendlich war es eher eine Suche mit magischer Kulisse. Dabei kommt man eher langsam voran, aber immer mit einem Ziel vor Augen. Wenn man sich davon nicht entmutigen lässt, erwartet einen hier eine Liebesgeschichte, umgeben von Göttern und Monstern.

Fazit
"Gold und Schatten" hat mir insgesamt ziemlich gut gefallen, auch wenn es nicht perfekt war. Eine süße Liebesgeschichte mit den Pariser Katakomben und griechischer Mythologie als Kulisse.