Cover-Bild Masken - Unter magischer Herrschaft
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 01.03.2012
  • ISBN: 9783426510094
Mara Lang

Masken - Unter magischer Herrschaft

Roman
Die junge Ferin sehnt ungeduldig den Tag herbei, an dem sie endlich die Maske erhält, die ihre hässlichen blauen Gesichtsmale überdecken und sie ebenso schön machen wird wie die Herrschenden. Aber ihre Maske zerfällt zu Staub – und Ferin wird zu einer Gesetzlosen. Sie flüchtet zu einer Rebellengruppe, die unmaskiert im Dschungel lebt. Hier erfährt sie die Wahrheit über die magischen Kräfte ihres Volkes, die von den Masken unterdrückt werden, und lernt den attraktiven Martu kennen. Gefangen in einem Strudel aus Unterdrückung, Verrat und Rache, der nicht nur die Freiheit ihres Volkes, sondern auch ihre große Liebe bedroht, bleibt Ferin nur eins: Sie muss die Masken zerstören.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2018

Hinter der Maske

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Inhalt:
In Ferins Land herrschen die Merdhuger,deren Gesicht im Gegensatz zu Ferins makellos ist.Ferin gehört zum Volk der Pheytaner,die blaue Lippen und halbmondförmige Male im Gesicht haben.Lange schon ...

Inhalt:
In Ferins Land herrschen die Merdhuger,deren Gesicht im Gegensatz zu Ferins makellos ist.Ferin gehört zum Volk der Pheytaner,die blaue Lippen und halbmondförmige Male im Gesicht haben.Lange schon sehnt sie sich nach der Maske,die ihr Gesicht so makellos wie das der herrschenden Merdhuger macht.Doch dann gelangt Ferin in ein Rebellenlager und muss die Wahrheit über die Masken und die in ihr schlummernden Kräfte erkennen.

Meine Meinung:
Da das Cover einen düsteren Eindruck macht,habe ich etwas ganz Anderes erwartet als ich letzendlich gelesen habe.Mara Lang entführte mich in eine wunderbar interessante neue Welt in der ein Volk indirekte Unterdrückung ausübt und die Unterdrückten glauben lässt,sie würden durch die Masken Freiheit erlangen.Mit Ferin hat die Autorin einen Charakter erschaffen,mit dem sich der Leser identifizieren kann,denn so wie sie sich fühlt hat sich jeder zumindest mal in einem Abschnitt seines Lebens gefühlt.Sie ist verloren,gehört nicht so recht dazu,obwohl sie es so gern möchte.Sie hat kaum Selbstbewusstsein und lernt nach und nach ihr Können nicht zu unterschätzen und letzendlich findet sie zu sich selbst.Das macht sie sehr sympathisch und auch die anderen Charaktere passen perfekt.Alles ist in diesem Buch vorhanden:Fantasie,Liebe,Freundschaft und Spannung.Ein unterdrückendes Regime und tapfere Rebellen,die sich nicht damit zufrieden geben können.Also sollte wirklich für jeden etwas dabei sein.Selbst ein paar Tränen der Trauer konnte ich nicht zurückhalten und fand dieses Buch wirklich phenomenal.

Fazit:
Ein wunderbares Buch,das beweist,dass nicht nur englische Autoren tolle Fantasybücher schreiben können.

Veröffentlicht am 12.04.2020

Herausstechender Roman

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AUTOR
Ich liebe einfach den Stil von Mara Lang, besonders ihre Liebe fürs Detail.
Egal was in einer Geschichte passiert, die Handlungen haben Auswirkungen auf spätere Taten der Charaktere und Aussagen ...

AUTOR
Ich liebe einfach den Stil von Mara Lang, besonders ihre Liebe fürs Detail.
Egal was in einer Geschichte passiert, die Handlungen haben Auswirkungen auf spätere Taten der Charaktere und Aussagen die getroffen werden, werden ebenfalls weiterverwertet. Somit bildet sich ein großer Komplex und eine tolle Welt die einfach in sich geschlossen ist, ideal zum abtauchen.
Von ihren neueren Büchern bin eine düstere Stimmung in Gefahrenszenen oder sowas gewöhnt, die ist in diesem Buch noch nicht ganz so gut spührbar wie z.B. im Juwel der Finsternis, dennoch konnte sie wieder absolut überzeugen.

EIN BUCH ...
... das wieder absolut begeistern konnte
... das ich super gerne weiterempfehle
... mit tollen Charakteren
... das in fremde Welten entführt

GESTALTUNG
Das Cover ist zwar ganz hübsch, aber nicht ganz so meins. Ich kann nicht mal genau sagen warum, es es wirkt nicht so wirklich dynamisch und spricht mich deswegen nicht so ganz an. Ich gehe außerdem davon aus, dass die Frau auf dem Cover Ferin darstellen soll, daher frage ich mich, warum es lila statt blau ist und z.B. der Riss auf der Nase fehlt.
Innen ist das Buch nicht gesaltet und hat enorm dünne Seiten, das hat mich etwas genervt, da ich städnig eine Seite überblättert habe und immer dachte "hö? das passt jetzt aber nicht", das hat den Lesefluß manchmal etwas gehemmt.

LIEBLINGSCHARAKTER
Eindeutig Rhys, ich habe mich in der ersten Minute schon in den verliebt. Er ist einfach so sympatisch und ich habe immer ein schelmisch grinsendes Lächerln vor Augen, dem man einfach verfallen muss. Seine Fähigkeit finde ich auch einfach cool und seine ganze Art ist stark und liebevoll. Ich hätte mir gewünscht das er noch mehr Platz im Buch bekommen hätte, aber ich begnüge mich mit dem was mir geboten wurde.
Ke shom baley!

MEIN(E) HIGHLIGH(S)
Ich beschränke mich hier jetzt mal auf eine einzige Szene, die eigtnlich recht klein und unbedeutent wirkt und doch so viel preisgibt.
Ferin wächst hier über sich hinaus, steht für sich, ihr Volk und ihre Freunde und die Zukunft ein und macht eine powervolle Ansage an Sobenio die einfach klasse ist!.

GEDANKEN & FAZIT
Wieder einmal ein grandioses Buch an dem es eigentlich nicht viel bis gar nichts auszusetzten gibt.
Wie üblich wurden wir nur mit den nötigsten Informationen gefüttert, damit die Story vorangeht, aber hauptsätzlich kamen wieder nur viele Frage auf, die mich total ungeduldig gemacht haben und mich an die Seiten gefesselt haben. Lesepausen zu machen war wieder echt schwer und auch die knapp über 600 Seiten waren schnell gelesen.
Wie oben erwähnt, war die ganze Welt einfach wieder stimmig und die Idee einfach klasse und mal etwas ganz Neues - zwar wird durch die Versklavung eines Volkes auch ein ernstes, bekanntes Thema behandelt, doch ist die Umsetztung in Masken einfach grandios. Und wenn man dann das Nachwort ließt und wie Mara auf die Idee gekommen ist muss man einfach nur schmunzeln.
Auch die Charaktere muss einfach ins Herz schließen und ich würde mich auch auf die Seite der Rebellenschlagen und in deren Lager leben wollen, denn egal wie die Situation ist kommt eine tolle Stimmung und Zusammenhalt rüber.
Und genau das ist auch wieder das tolle, die Stimmung und Gefühle der Charaktere gehen super auf die Leser über und die Gefühle kochen am Ende in der "letzten Schlacht" einfach über einen - hier passierte etwas mit dem ich niemals gerechnet hatte, dass mir die Tränen hat laufen lassen (und ich habe immer noch nicht verkraftet was da passiert ist).
Diesmal war allerding der Antagonist diesmal für mich nicht ganz so undurchschaubar wie üblich bei Maras Büchern, so hab ich sein Geheimniss recht früh geahnt, wenn auch nicht verstanden und mir fehlt am Ende ein wenig die düstere Stimmung die Mara in den neueren Büchern so toll rüber bringt und somit Herzklopfen verursachen. Daher möchte ich heute mal auf ganz hohem Niveau argumentieren und ziehe einen halb Stern hab, und komme somit auf 4,5 von 5 Elfen für dieses tolle Buch und möchte damit auch einfach nur nochmal die Entwicklung hervorheben die Mara über die Jahre entwickelt hat und Bücher wie "das Juwel der Finsternis" noch mehr hervoreben.

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Veröffentlicht am 21.08.2018

Glaub an dich, denn mehr brauchst du nicht!

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Meinung

Der Tag der Maskierung nähert sich mit jedem Atemzug. Umso erfreulicher ist es für die junge Ferin, als sie das erste Mal die Maske tragen darf. Denn auf diesen einen Moment hat sie sich schon ...

Meinung

Der Tag der Maskierung nähert sich mit jedem Atemzug. Umso erfreulicher ist es für die junge Ferin, als sie das erste Mal die Maske tragen darf. Denn auf diesen einen Moment hat sie sich schon lange gesehnt. Geträumt, wie es ihre hässlichen Male bedeckt und wie sie sich ihrem Gesicht anpasst, wie schön sie sein wird und wie sie in Freiheit leben wird. Doch dann passiert das Unerwartete: Die Maske wird nach einem Tag zu Staub. Und somit verfällt der Traum von Ferin von Schönheit, Freiheit und Unabhängigkeit. Ferin wird zur Gesetzlosen und Außenseitern.
Sie wird in ein Lager für Arbeiter transportiert, wie andere Gesetzeslose. Dort lernt sie die Geschwister Jasta und Rhy kennen, mit dessen Hilfe sie in den Dschungel flüchtet. Ab da an wird sie zur Rebellin, doch schafft sie es ihren Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, mit all ihren Fähigkeiten und ihrer Gabe? Und kann sie mit ihren neu gewonnenen Freunden ihr Volk retten und so alle in die Freiheit leiten?

Von „Masken – Unter magischer Herrschaft“ habe ich mir viel erhofft und wurde nicht enttäuscht.

Ferin ist eine fantastische Begleiterin, die aus dem Volk der Pheytaner stammt, bei der die Bewohner die Masken nicht als Unterdrückung sehen, sondern als eine Möglichkeit der Freiheit. Als Ferin alt genug ist, die Maske anlegen zu drüfen, verspürt der Leser mit jedem Wort und jeder Seite, wie sehr sie sich danach sehnt. Ihre Wünsche, Träume und die Freiheit wird ihr von einer Sekunde auf die andere genommen und lässt sie mit dem Gefühl der Leere und Verlorenheit zurück. Sie ist eine großartige Heldin, ohne Zweifel. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist ein großer Fotschritt, denn sie verwandelt sich von einem hilflosen und verloren wirkenden Mädchen zu einer kämpferischen und reifen Frau.

Die Unterdrückung zeichnet sich nicht durch Massaker, Bluttaten oder Morde aus. Doch dem Leser wird klar, dass genau diese Art der Unterdrückung das Schlimmste sein kann.

Die zarte Liebe zwischen Ferin und einen reifen Jungen namens Martu entwickelt sich zu einer sanften, gefühlsvollen und zarten Liebe, die in das Bild dieses Romans passt.

Mara Lang hat es geschafft etwas Neues zu erschaffen. Das Buch hebt sich von den vielen anderen Fantasybücher ab und ist keines von den Büchern, deren Grundidee auf anderen Bücher basiert und etwas umgeschrieben wurde. Hier merkt man, dass sich die Autorin alles gut durchdacht hat, um dem Leser etwas Neues auszubreiten. Es war für mich erfrischend etwas derartig Neues zu lesen. Wer denkt: „Es ist doch bloß eine einfache Maske“, hat sich hier geirrt. Grundsätzlich stimmt es, dass es eigentlich „nur“ eine Maske ist, doch dahinter verbirgt sich noch Einiges. Die Autorin gab der Grundidee der Masken Eigenschaften und Geheimnisse, die dem Leser im Laufe der Geschichte nahe gebracht wird. Natürlich kann auch Mara Lang, wie viele andere Autoren auch, nicht die Fingern von einer zarten Liebesgeschichte lassen, aber dies ist vollkommen normal und erfrischt den Leser jedermaßen und sollte kein Grund für einen negativen Aspekt sein, es sei denn die Liebe der Handlung ist zu platonisch und merklich unnatürlich, was bei Masken jedoch nicht der Fall ist.

Leider gibt es auch einen negativen Punkt, den ich ansprechen muss. Und zwar hat Mara Lang die Umgebung jedes Ereignisses immer sehr Detailiert beschrieben. Natürlich ist es sehr schön, wenn Autoren alles so formulieren und schreiben, dass man sich alles bildlich vorstellen kann. Doch bei diesem Roman wurde alles zu Detailiert beschrieben – bei den Umgebungen der Ativitäten, die sie bereits des Öfteren betrieben hat. Ich wollte in der Handlung einfach nur schnell vorankommen und empfand die wiederholten Umschreibungen des Dschungels zum Teil nervig. Ansonsten kann ich nichts schlechtes über das Debüt von Mara Lang sagen.

Fazit

Rebellion. Magie. Masken. Zarte Liebe. Abenteuer. Freiheit. Rechte. Anspruch.
– Begriffe, die ich an dieses Buch binde.

Mara Lang präsentiert uns Lesern ihr gelungenes Debüt, welches vollkommen lesenswert ist. Es hat sowohl eine sympathische Protagonistin, deren Entwicklung einen großen Tendenz nach oben hat, als auch gute Ideen mit interessanten Charakteren.

Dieser schöne Fantasieroman ist empfehlenswert ab 13 Jahren.

Veröffentlicht am 11.02.2017

Überraschend gut

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Sehnsuchtsvoll erwartet die 17- jährige Pheytanerin Ferin ihre Maskierung. Die Maske wird ihr die langersehnte Schönheit und ebenso ersehnte Freiheit schenken, denn nur so werden die Pheytaner von den ...

Sehnsuchtsvoll erwartet die 17- jährige Pheytanerin Ferin ihre Maskierung. Die Maske wird ihr die langersehnte Schönheit und ebenso ersehnte Freiheit schenken, denn nur so werden die Pheytaner von den Merdhugern akzeptiert. Durch die Maske werden Feriens für die Pheytaner typischen Gesichtsmale verdeckt.
Doch Ferins Freude über die neu gewonnene Freiheit hält nicht lange an. Ihre Maske zerfällt ohne erkennbaren Grund und macht Ferien somit zu einer Ausgestoßenen, denn die Merdhugern fürchten sich vor der magischen Macht der unmaskierten Pheytaner. Das Abenteuer beginnt. Fortan muss Ferin erbittert um ihr Überleben kämpfen. Zusammen mit einer Gruppe Rebellen flieht sie in den Dschungel wenig später stößt auch der geheimnisvolle Martu zu der Gruppe. Wird Ferin ihr magisches Erbe akzeptieren um somit die Rebellen bei dem Kampf für die Freiheit unterstützen?




Mara Lang gelingt es mit ihrem Debüt Roman ,,Masken- Unter magischer Herrschaft“, den Leser in eine aufregende und originelle Geschichte versinken zu lassen. Es ist kaum möglich sich dem Sog von Farins Geschichte zu entziehen.

Jeder Charakter in dem Roman macht eine gewisse Reifung durch. So entwickelt sich Ferin von einer schüchternen in sich gekehrten Mädchen zu einer starken Frau, die zu ihrem Aussehen und Begabung steht, bereit um für ihre Freiheit zu kämpfen. Ferin wird nicht sofort zu einer Heldin erkoren sondern hadert erst noch mit ihrem Schicksal, denn sie kann sich nicht sofort von dem gesellschaftlichen Diktat befreien und muss erst an ihrer Aufgabe wachen (natürlich für einen Helden typischen Zeitraum ca. 20 S. ). Aber auch die Rebellen wie z.B. die wilde und kaum beherrschte Jasta verändern sich. Alle lernen sich ihrer schwäche bewusst zu werden und ihre Stärken auszubauen.
Nur Martu wirkt stellenweise etwas zu Klischeehaft und Flach. Er versucht andauernd das richtige zu tun und kommt auf teilweise offensichtlich Begebenheiten nicht von selbst oder nur nach langem Nachdenken, dies verbessert sich jedoch zum Glück bis zum Ende und zerstört den Zauber der Liebesgeschichte von ihm und Ferin nicht.

Neben einer gefühlvollen Liebesgesichte und einer originellen Story enthält ,,Masken“ auch Gesellschaft kritische Punkte. So wird in dem Roman die von der Gesellschaft angestrebte Perfektion kritisiert, dass jeder nach der absoluten Schönheit giert und jeder der sich weigert sich diesem Streben unterzuordnen verstoßen und gar verfolgt wird. Die Pheytaner entsprechen nicht dem Schönheitsideal der Merdhugern und werden deswegen von den Merdhugern durch die Maskierung gezwungen sich anzupassen und ihre Andersartigkeit zu verbergen. Hinzukommt, dass in den Pheytaner eine mächtige Magie inne wohnt von denen sich die andere Bevölkerung bedroht fühlt.

Mara Langs Schreibstil ist Aussagekräftig und voller Bildgewalt, ohne Probleme konnte ich mich in die Welt rund um die Rebellen hineinversetzen. Die Sprache wirkt weder gestelzt noch stockend, sondern harmonisch und fließend.

Alles in allem ist ,, Masken“ ein wundervoller Fantasy Roman der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat und mir wundervolle Lesestunden beschert hat. Eindeutig ein Jahresfavorit

Veröffentlicht am 15.10.2016

Faszinierend und vielschichtig, dazu eine beeindruckende Entwicklung der Protagonistin

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Inhalt:

Endlich ist der Tag gekommen, an dem die siebzehnjährige Ferin ihre Maske erhält, die die hässlichen Male ihres Volkes bedeckt. Jetzt muss sie sich nicht länger verstecken, sondern ist Teil der ...

Inhalt:

Endlich ist der Tag gekommen, an dem die siebzehnjährige Ferin ihre Maske erhält, die die hässlichen Male ihres Volkes bedeckt. Jetzt muss sie sich nicht länger verstecken, sondern ist Teil der Gesellschaft. Aber von welcher Wirkung der Maske reden ihre Eltern, wieso sind sie so bestürzt, dass Ferin mehr über die Herkunft ihres Volkes und die Hintergründe der Masken wissen will?
Zu ihrer größten Verzweiflung zerfällt ihre Maske zwei Tage später zu Staub - und Ferin wird verhaftet und soll in ein Arbeitslager gebracht werden. Doch sie wird von Rebellen befreit und lernt die Wahrheit über ihr Volk und die Masken kennen ...

Meine Meinung:

Obwohl die Gesellschaft fast dystopisch anmutet, handelt es sich um einen High Fantasy-Roman. Auch wenn die Völker der Merdhuger und der Pheytaner im Mittelpunkt stehen, wird die Existenz anderer Völker kurz angerissen. Somit ist die Welt insgesamt zwar auf wenige Schauplätze beschränkt, ihre Geschichte wird aber angeschnitten, sodass sie lebendig wirkt.
Die Idee mit den Masken finde ich ziemlich faszinierend, will hier aber nichts vorweg nehmen.

Ganz angenehm ist auch, dass es sich mal um einen Einzelband handelt. Dadurch kann die Welt gar nicht so komplex werden, dennoch verläuft die Handlung nicht zu hastig, alles entwickelt sich und dem Leser wird genügend Zeit gegeben, sich zurechtzufinden.
Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil fesselnd und die Handlung oft sehr spannend, anfangs vor allem dadurch, dass man als Leser wissen will, was es mit den Masken auf sich hat, aber auch durch Ferins Verhaftung. Auch wenn das Buch nicht direkt überraschend war, war es auch nicht wirklich vorhersehbar.

Die größte Entwicklung durchläuft Ferin. Anfangs ist sie ein ängstliches, unsicheres und unwissendes Mädchen ohne Selbstvertrauen, deren Traum von Schönheit und Zugehörigkeit mit der Maske zu Staub zerfällt, doch sie findet im Verlauf der Handlung Stärke, entdeckt neue Seiten an sich und entwickelt sich stark weiter. Und obwohl mich ihr Verhalten anfangs manchmal schon zu Seufzern veranlasst hat, war es nicht direkt nervig, sondern bot nur die Grundlage für diese beeindruckende Entwicklung.
Aber auch die anderen Charaktere entpuppen sich als vielschichtig. Sie haben alle Gründe für ihr Verhalten, das somit nachvollziehbar wird, und viele sind mehr als sympathisch.

Hauptsächlich erzählt Ferin aus der dritten Person Singular, aber zwischendurch erhalten auch der Statthalter und ein Hauptmann kurze Passagen, die Spannung wecken, obwohl ich persönlich auch auf sie hätte verzichten können. Andererseits bieten sie auch Einblicke in die Persönlichkeit dieser Charaktere und verleiht ihnen so Tiefe.
Auch die Gegenspieler haben Gründe für ihr Verhalten, sodass die Welt nicht direkt Schwarz-Weiß wirkt.

Fazit: Faszinierende Idee, vielschichtige Charaktere, die Gründe für ihr Verhalten haben und eine Protagonistin, die eine riesige Entwicklung durchmacht