Cover-Bild Mats und die Wundersteine
(2)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: NordSüd Verlag
  • Genre: Kinder & Jugend / Bilderbücher
  • Seitenzahl: 32
  • Ersterscheinung: 09.2009
  • ISBN: 9783314017261
  • Empfohlenes Alter: ab 4 Jahren
Marcus Pfister

Mats und die Wundersteine

Marcus Pfister (Illustrator)

Eine Parabel über unseren Umgang mit der Umwelt. Die Entdeckung von glänzenden Wundersteinen verlangt von den Felsmäusen einen grundsätzlichen Entscheid. Und die Leser können diesen mitmachen, da die halbierten Buchseiten Möglichkeiten anbieten: Soll die Habsucht der Mäuse einen Raubbau auslösen oder letztlich zum Untergang aller führen? Oder zeigen die Mäuse Respekt und Dankbarkeit und gestalten ein glückliches Zusammenleben?

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2020

Eine wunderbare Geschichte mit zwei Enden, die nachdenklich stimmen. Mit wunderschönen farbigen Illustrationen.

0

Inhalt:

Die kleine Maus Mats entdeckt einen wunderschön leuchtenden Stein, der nicht nur Licht sondern auch eine behagliche Wärme abgibt.

Die Feldmäuse freuen sich über den Fund und wie es nun weitergeht, ...

Inhalt:

Die kleine Maus Mats entdeckt einen wunderschön leuchtenden Stein, der nicht nur Licht sondern auch eine behagliche Wärme abgibt.

Die Feldmäuse freuen sich über den Fund und wie es nun weitergeht, hat der Leser selbst in der Hand.

Dank der in der Mitte halbierten Buchseiten kann man ein glückliches oder ein trauriges Ende lesen.


Altersempfehlung:

ab 4 Jahre


Illustrationen:

Zauberhafte farbenfrohe Illustrationen ergänzen und unterstreichen die Handlung.

Der Zeichenstil gefällt sehr und die kleinen Mäuse wirken dank ihrer Mimik lebendig und fast menschlich. Dass die Wundersteine goldig glitzern und schimmern, ist ein zauberhafter Hingucker.


Mein Eindruck:
Der Schreibstil ist altersgerecht und sehr gut verständlich. Dank kurzer Textabschnitte und großer Schrift eignet sich die Geschichte auch sehr gut zum Selbstlesen.

Außergewöhnlich ist, dass der (Vor-) Leser das Ende selbst bestimmen kann. Denn nach der Hälfte der Geschichte sind die Seiten zweigeteilt und man kann oben das glückliche Ende lesen oder unten das traurige Ende.

Die Mäuse - und mit ihnen der Leser selbst - müssen eine schwere Entscheidung treffen:
Bauen sie alle Wundersteine ab, werden habgierig, selbstsüchtig und neidisch und steuern so ihrem eigenen Untergang entgegen?
Oder zeigen sie Dankbarkeit und gehen verantwortungsvoll mit dem Fund und ihrer Umwelt um?

Zum Vergleich empfiehlt es sich, beide Enden zu lesen. Hier wurde zuerst das traurige gelesen, da man sich das Schöne doch immer für den Schluss aufhebt. Kindermund tut Weisheit kund

Die Geschichte mit ihren zwei Enden regt zum Nachdenken und zu weiterführenden Diskussionen an. Eine großartige Parabel!

Fazit:

Eine lehrreiche Geschichte über Respekt vor der Natur und Dankbarkeit.

Der Leser hat - wie die Mäuse in der Geschichte - die Möglichkeit über deren Fortgang selbst zu entscheiden.

Mit wunderschönen, farbenfrohen Illustrationen und goldglitzernden Wundersteinen.


...

Rezensiertes Buch: "Mats und die Wundersteine - Eine Geschichte mit zwei Enden" aus dem Jahr 1997

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.03.2018

Ein wunderschönes Bilderbuch

0

Mats lebt mit den anderen Feldmäusen auf dem Inselberg. Im Sommer ist alles wunderschön, aber im Herbst und Winter ist es oft stürmisch und kalt.
Da findet Mats einen Wunderstein, der nicht nur leuchtet, ...

Mats lebt mit den anderen Feldmäusen auf dem Inselberg. Im Sommer ist alles wunderschön, aber im Herbst und Winter ist es oft stürmisch und kalt.
Da findet Mats einen Wunderstein, der nicht nur leuchtet, sondern auch wärmt ...

Meine Meinung:
In diesem wunderschön illustrieren Bilderbuch gibt es zwei alternative Enden. Bis zum Fund des Wundersteins ist es dieselbe Geschichte, dann gibt es ein glückliches Ende und ein trauriges.
Für welches man sich entscheidet, bleibt einem selbst überlassen.
Man nimmt aber aus beiden Enden etwas mit und kann damit das Gerechtigkeitsempfinden bei Kindern stärken.
Denn, wenn man etwas nimmt, soll man auch etwas geben. Oder nicht?

Uns hat natürlich das glückliche Ende immer besser gefallen, aber abundan durfte ihr auch das traurige lesen und mit den Kindern anschließend darüber reden, was genau nicht ganz so lief.

Uns begleitet das Buch seit vielen Jahren und wird auch immer einen Platz im Regal behalten.