Cover-Bild K.I. – Freundschaft vorprogrammiert
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14,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 25.10.2019
  • ISBN: 9783423762649
  • Empfohlenes Alter: ab 11 Jahren
Monica M. Vaughan

K.I. – Freundschaft vorprogrammiert

Sci-Fi-Spannung ab 11
Anja Hansen-Schmidt (Übersetzer)

Wer oder was ist Eric?

Eric ist 12 und hat ein Geheimnis, das nicht einmal er selbst kennt: Er ist kein Mensch, sondern ein programmiertes künstliches Wesen. Sein Leben erscheint perfekt. Er hat sowohl online als auch offline viele Freunde und immer die angesagten Markenprodukte.

Danny ist auch 12, aber ganz anders: Er hat keine Freunde, noch nicht mal ein Social-Media-Profil und keine teure Kleidung – ein uncooler Nerd.

Trotzdem freunden die beiden sich an. Bald kommt Danny hinter Erics Geheimnis. Sie fangen an nachzuforschen, doch je näher die beiden Erics Schöpfern kommen, desto gefährlicher wird es für sie …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2019

Ein großartiges Buch, welches man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann!

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Bei diesem Buch war es eindeutig der Klappentext, der dazu führte, dass K.I. - Freundschaft vorprogrammiert auf meine Wunschliste wanderte. Das Cover, muss ich gestehen, ist so gar nicht mein Fall. Ich ...

Bei diesem Buch war es eindeutig der Klappentext, der dazu führte, dass K.I. - Freundschaft vorprogrammiert auf meine Wunschliste wanderte. Das Cover, muss ich gestehen, ist so gar nicht mein Fall. Ich finde es wenig ansprechend. Die Story aber klang so mega gut und interessant – für mich stand daher sehr schnell fest, dass ich das Buch lesen möchte. Von Monica M. Vaughan hatte ich bisher noch nichts gelesen. K.I. - Freundschaft vorprogrammiert sollte also mein erstes Werk von ihr werden.

Der 12-jährige Eric scheint das perfekte Leben zu führen. Er lebt zusammen mit seinen Eltern in einem schicken Haus in einer sehr guten Wohngegend in Ashland, er bekommt von seinem Onkel Martin ständig die coolsten und angesagtesten Markenprodukte zugeschickt wie Handys, Schuhe oder Klamotten, und sowohl online als auch offline hat er jede Menge Freunde. Was aber niemand weiß, nicht mal Eric selbst: Er ist kein Mensch. Er ist ein künstlich programmiertes Wesen.
Der gleichaltrige Danny ist ganz anders. Er hat keine Freunde, ist noch nicht mal auf den Social Media Kanälen unterwegs und er kann sich keine teuren Klamotten oder die neueste Technik leisten.
Eric möchte sich gerne mit Danny anfreunden, nur lässt es seine Programmierung nicht zu, dass er sich mit uncoolen Leuten abgibt. Er beschließt daher, Danny beliebt zu machen.
Danny findet Eric erst sehr sonderbar und komisch und auch dessen Eltern sind total strange drauf. Die beiden werden sich aber schließlich doch noch anfreunden und schließlich sogar die besten Freunde werden. Dass Eric aber nicht normal ist, ist Danny nach wie vor klar. Warum zum Beispiel muss er jeden Freitag zum Zahnarzt gehen, kann sich an diese Besuche aber kaum erinnern? Sie beginnen der Sache auf den Grund zu gehen und kommen schließlich hinter Erics Geheimnis. Mit Erics Schöpfern ist aber überhaupt nicht zu spaßen. Je mehr die Freunde nachforschen, desto gefährlicher wird es für sie…

Was bin ich froh, dass mich das Cover nicht davon abgehalten hat, zu dem Buch zu greifen. Ich finde es großartig! Bei mir trat hier das ein, was ganz klar für ein gutes Buch spricht: Einmal begonnen mit dem Lesen, wollte ich am liebsten gar nicht mehr damit aufhören. Das Ergebnis: Ich habe K.I. - Freundschaft vorprogrammiert quasi inhaliert.

Schon der erste Absatz auf der ersten Seiten konnte mich in seinen Bann ziehen:

„Ich heiße Danny und brauche eure Hilfe. Ich muss gleich dazusagen, dass das hier nicht meine Geschichte ist, sondern die von Eric. Also, Eric war der Name, den sie ihm gegeben haben, aber für mich war er Slick und er war mein bester Freund. Ich sage „war“, weil er vor sechs Monaten gestorben ist.“

Klingt doch irgendwie ungewöhnlich, oder? Nun, ich kann euch versichern, diese ersten vier Sätze versprechen nicht zu viel. Die gesamte Geschichte ist außergewöhnlich, brillant, witzig und absolut mitreißend. Ich spreche hier natürlich nur für mich, die Geschmäcker sind schließlich verschieden - ich jedenfalls habe das Buch einfach mal etwas erfrischend anderes empfunden. 
Ich persönlich kann mir auch sogar sehr gut vorstellen, dass es mal verfilmt werden wird. Das Zeug dazu hätte die Story in meinen Augen definitiv.
Monica M. Vaughan ist hier ein ganz besonderer Sci-Fi-Roman gelungen, welcher in meinen Augen nicht nur für Kinder ab 11 Jahren eine ganz große Leseempfehlung ist - auch für Jugendliche und Erwachsene ist das Buch absolut lesenswert!

Total begeistert bin ich von dieser extrem fesselnden Erzählweise. Wie oben bereits erwähnt: Bei mir herrschte hier eine absolute Buchinhalition.
Besonders packend wird die Story, wenn Danny, Eric (Spitzname Slick) und Dannys Cousin Vito (ein absolutes Computergenie) immer mehr dahinterkommen, was es mit Slick auf sich hat. Ab da kann man das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Zumindest bei mir war es so.

Was auch noch dazu führt, dass einen das Buch sofort mitreißt und nicht mehr loslässt, sind die ständigen Perspektivwechsel. Die Geschichte wird im Wechsel von Slick und Danny erzählt, wobei mein Eindruck war, dass Slick mehr zu Wort kommt als Danny. Fand ich persönlich super, denn Slicks Kapitel haben mich richtig fasziniert.
Man weiß natürlich von Anfang an, dass Slick kein Mensch ist, aber da er so viele menschliche Züge besitzt, kann man es beim Lesen manchmal fast schon vergessen, dass er ein Android ist. Natürlich gibt es aber auch viele Hinweise darauf, dass wir es hier mir einem künstlich programmierten Wesen zu tun haben. So versteht Slick keine Ironie, ihm ist nichts peinlich und insgesamt ist seine Art zu erzählen sehr emotionslos...zugleich aber auch nicht. Ach, ich kann das irgendwie gar nicht so wirklich erklären wie Slick auf einen wirkt. Ihr müsst das Buch einfach selber lesen, dann wisst ihr, was ich meine.
Der Autorin ist es meinem Empfinden nach jedenfalls hervorragend gelungen, aus der Sicht einer künstlichen Intelligenz zu schreiben.

Die Passagen, die wir aus Dannys Sicht erfahren, haben mir aber auch wahnsinnig gut gefallen. Danny fand ich total süß und sympathisch. Wie Slick, so wurde auch er ausgezeichnet ausgearbeitet.
Danny lebt alleine mit seiner Mutter in Ashland und hat es leider nicht leicht. Das Geld ist etwas knapp, Danny kann sich somit also keine angesagten, teuren Markenklamotten leisten, was ihn zu einem ziemlichen Außenseiter hat werden lassen. Danny ist in den Augen seiner Mitschüler einfach der totale Loser.

Monica M. Vaughan behandelt auf eine unheimlich tolle Weise die wichtigen Themen Mobbing, Ausgrenzung und Freundschaft. Die Geschichte geht einem stellenweise richtig unter die Haut, zugleich erwärmt sie einem aber auch das Herz und zaubert einem öfters ein breites Grinsen auf die Lippen.
Wie die innige Freundschaft von Slick, dem Roboter, und Danny, dem 12-jährigen Menschenjungen, beschrieben wird, ist so fantastisch, warmherzig und wundervoll!

Worüber ich hier allerdings erst ein bisschen nachdenken musste, ist das Ende. Es ist schon ziemlich krass und irgendwie auch traurig. Und auch recht offen, wie ich finde.
Ich muss sagen, dass ich zuerst nicht so zufrieden mit dem Ende war. Nachdem ich es aber habe sacken lassen, finde ich es nun doch klasse. Es passt perfekt zur Geschichte und hat in mir zudem die große Hoffnung erwachen lassen, dass es vielleicht noch ein Wiedersehen mit Slick und Danny geben wird. Ich jedenfalls würde mich sehr über eine Fortsetzung freuen.

Fazit: Außergewöhnlich, originell, lustig, herzerwärmend und unglaublich fesselnd – ein großartiger Sci-Fi-Roman, der eine ganz besondere Freundschaftsgeschichte erzählt! Ich bin hellauf begeistert von K.I. - Freundschaft vorprogrammiert. Das Cover ist so gar nicht meins, aber die Story hat mich zutiefst beeindruckt. Ich habe das Buch verschlungen und herrliche Lesestunden damit verbracht. Ich kann die Geschichte von Slick und Danny jedem nur ans Herz legen, sowohl Mädchen und Jungen ab 11 Jahren, als auch deutlich älteren Lesern. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 08.12.2019

Ein gelungenes Buch

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Auch wenn das Cover eher schlicht ist, gefällt es mir sehr gut. Die Geschichte die sich darin verbirgt klingt super spannend und aufregend.

Schon der Prolog hat mich gefangen und total neugierig gemacht. ...

Auch wenn das Cover eher schlicht ist, gefällt es mir sehr gut. Die Geschichte die sich darin verbirgt klingt super spannend und aufregend.

Schon der Prolog hat mich gefangen und total neugierig gemacht.

Das Buch liest sich aus der Sicht eines Tagebuchs. Die Erzählungen sind einmal aus Erics Sicht und dann wieder aus Dannys Sicht. Man konnte wunderbar hin und her wechseln, ohne das es unübersichtlich geworden ist.

Die ganze Story ist so wunderbar geschrieben. Es hat total Spaß gemacht in die Geschichte einzutauchen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen. Der Schreibstil ist wirklich schön und hat eine tolle Leichtigkeit die einen in einem schönem Tempo durch die Geschichte trägt. An manchen Stellen ist nicht ganz so viel passiert, aber die Geschichte ist immer weiter gewachsen. Es wurde nie langweilig, es blieb interessant und man bekam ein Gefühl für Eric. Was genau er ist und wie er funktioniert.

Ich fand es spannend zu sehen wie Eric und Danny unabhängig voneinander immer mehr merkten das etwas nicht stimmt. Wie sie beide damit umgegangen sind und es aufgenommen haben. Wie sie trotz ihrer Unterschiede Freunde wurden.

Wenn das Geheimnis um Eric erstmal aufgedeckt ist, wird die Geschichte richtig spannend. Ein Katz und Maus-Spiel beginnt.

Das Buch verschafft einen Einblick, wohin es mit unserer wachsenden Technologie eines Tages führen könnte. Aber es zeigt auch das vertrauen, ein großes Herz und die Freundschaft sich an keine Regeln halten sollte.

Ein wirklich schönes Science Fiction Buch. Ich finde das es eine tolle erfrischende Geschichte ist und habe sie auch als Erwachsene sehr gerne gelesen. Das Ende lässt mich hoffen, dass es vielleicht noch einen weiteren Teil geben könnte. Ich hätte große Lust das es noch weiter geht.

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