Cover-Bild Ausgerechnet wir
(38)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 08.09.2016
  • ISBN: 9783462049398
Monika Peetz

Ausgerechnet wir

Roman

Ein liebenswürdiger Nerd auf der Suche nach der wahren Liebe

Tom ist 29 und Unternehmensberater. Um genau zu sein: Er ist ein Zahlennerd. Aber ein sympathischer. Auf der Suche nach der perfekten Partnerin begibt er sich in die algorithmusgetriebenen Fänge einer Datingseite, die ihm tatsächlich die perfekte Frau präsentiert: 94 Prozent Übereinstimmung – Lisa ist die Richtige. Leider erscheint zum ersten Date nur ihre exzentrische Mutter. Lisa lernt er andernorts kennen – in seinem neuen Job als Retter einer finanziell angeschlagenen Großbäckerei. Dort ist Lisa seine Konkurrentin. Tom will sich gerade mit seinem schlechten Karma abfinden, da belehrt ihn sein Freund Joshi eines Besseren: »Warum sollte das Leben dir Geschenke machen, wenn du nie etwas für andere tust?«. Tom nimmt sich vor, Joshis Glücksformel anzuwenden und 28 Tage lang Freunde und Fremde zu beglücken. Mit jedem Geschenk gerät Toms Leben weiter aus den Fugen. Ob er Lisa wirklich von der geheimen Magie der Prozentzahlen überzeugen kann? Oder kommt alles ganz anders?

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Konnte mich nicht ganz überzeugen

0

Inhaltsangabe
Tom ist 29 und Unternehmensberater. Um genau zu sein: Er ist ein Zahlennerd. Aber ein sympathischer. Auf der Suche nach der perfekten Partnerin begibt er sich in die algorith-musgetriebenen ...

Inhaltsangabe
Tom ist 29 und Unternehmensberater. Um genau zu sein: Er ist ein Zahlennerd. Aber ein sympathischer. Auf der Suche nach der perfekten Partnerin begibt er sich in die algorith-musgetriebenen Fänge einer Datingseite, die ihm tatsächlich die perfekte Frau präsentiert: 94 Prozent Übereinstimmung – Lisa ist die Richtige. Leider erscheint zum ersten Date nur ihre exzentrische Mutter. Lisa lernt er andernorts kennen. Und diese erste Begegnung läuft mitnichten so, wie er es sich ausgemalt hatte. Tom will sich gerade mit seinem schlechten Karma abfinden, da belehrt ihn sein Freund Joshi eines Besseren: »Warum sollte das Leben dir Geschenke machen, wenn du nie etwas für andere tust?« Tom nimmt sich vor, Joshis Glücksformel anzuwenden und 28 Tage lang Freunde und Fremde zu beglücken. Mit jedem Geschenk gerät Toms Leben weiter aus den Fugen. Ob er Lisa wirklich von der geheimen Magie der Prozentzahlen überzeugen kann? Oder kommt alles ganz anders?

Ausgerechnet wir ist der neuste Roman von Monika Peetz. Da ich ein großer Fan von ihrer Reihe Die Dienstagsfrauen bin, war ich auf das neuste Buch gespannt und natürlich musste es auch sofort gelesen werden.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und angenehm zu lesen, so, dass man sich in Toms Geschichte sofort wiederfindet. Mit den Protagonisten tat ich mich ein wenig schwer, denn zu keinem Zeitpunkt fand ich einen Zugang zu ihnen. Zwar waren sie sehr detailliert beschrieben worden, aber sympathischer wurden sie dadurch leider nicht. Irgendwie fehlte mir der Charme und Witz, denn Monika Peetz ihren Figuren immer mit auf den Weg gibt. Die Handlung, die aus der Sicht von Tom erzählt wird, war gut durchdacht und umgesetzt worden, aber streckenweise wurde es sehr langatmig. Hier waren es gerade die Teile, die sich um den Bäckereibetrieb drehten. Da wäre weniger mehr gewesen. Auch bei der Handlung fehlte mir der typische Humor, denn ihre Bücher immer ausgemacht haben. An einigen Stellen blitzte er zwar auf, aber das war es dann auch wieder. Das war mir ein bisschen zu wenig. Am Ende dieses Buches erwartet den Leser eine Überraschung, aber sie rundet perfekt diese Geschichte ab.


Es war zwar ein unterhaltsamer Roman, denn man sehr gut lesen kann und ein paar schöne Lesestunden bereitet. Meiner Meinung nach kann es Monika Peetz aber besser, das hat sie leider hier nicht gezeigt. Schade…
Trotzdem gibt es noch 3 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

94 % ist nicht alles

0

Ausgerechnet wir war nicht so, wie ich erwartet hatte. Das muss nichts Schlechtes bedeuten, aber hier konnte die Geschichte mich nicht so ganz mitreißen.

Als Liebesroman konnte mich Ausgerechnet wir ...

Ausgerechnet wir war nicht so, wie ich erwartet hatte. Das muss nichts Schlechtes bedeuten, aber hier konnte die Geschichte mich nicht so ganz mitreißen.

Als Liebesroman konnte mich Ausgerechnet wir nicht überzeugen, als Frauenroman geht er bei mir dagegen aber problemlos durch. Ich ging nämlich davon aus, dass ich einen Liebesroman vor mir habe. Warum? Keine Ahnung wie ich darauf komme, könnte aber unter anderem an dem Herz auf dem Cover gelegen haben. Aber der Funke wollte und wollte bei mir nicht überspringen.

Da ich selbst lieber Sudokus löse als Kreuzworträtsel löse, war mir Tom als Zahlennerd sehr sympathisch. Die immer wieder vorkommenden Verweise und Vergleiche mit Zahlen haben mir daher sehr gefallen. Für den einen mag es trocken sein, für mich war es das nicht.

Obwohl ich den Humor sehr mochte, zog sich das Lesen bei mir manchmal in die Länge. Zum Beispiel konnten die Probleme der Bäckerei Schwab nicht mein Interesse wecken.

Ausgerechnet wir hat mehrere Fäden (wie Tom mittels eins plus 1 Lisa kennenlernt; der Versuch der Rettung der Bäckerei Schwab; Toms Versuche, anderen eine Freude zu machen; Florentine und ihr Forschergeist, Anja und Joshi, …), die geschickt miteinander verwoben sind. Die einen haben mir dabei besser gefallen als die anderen, so gehört zum Bespiel Florentine, Anja und Joshi zu den Fäden, die ich gerne las. Die Bäckerei Schwab hingegen – wie gesagt – nicht.
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass es zu viel war. Aber im Ganzen betrachtet, hat es dann doch gepasst.

Während Lisa in meinen Augen sehr blass blieb, konnten bei mir dafür aber neben Tom auch Joshi und Florentine punkten. Man bekommt auch ein gutes Bild über seine Schwestern und darüber, wie es für ihn war, in einem Haushalt voller Frauen aufzuwachsen.

Das Ende hat mich überrascht. Ich hatte schon gezweifelt, aber der Abschluss der Geschichte konnte mich dann doch noch ein bisschen versöhnen.

Abschließend gibt es von mir 3 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Liebe nach Zahlen

0

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit in Berlin der Frau zu begegnen, die zu einem passt? Dieser Frage geht Tom mit großer Akribie und mathematischen Formeln nach. Aufgewachsen unter Frauen, denn Vater und ...

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit in Berlin der Frau zu begegnen, die zu einem passt? Dieser Frage geht Tom mit großer Akribie und mathematischen Formeln nach. Aufgewachsen unter Frauen, denn Vater und später Schwäger, haben immer recht bald die Flucht ergriffen, ist Tom eher ungeschickt im Flirten oder Daten. Seine Versuche enden in der Regel im Chaos. Ähnlich sieht es auch im Berufsleben aus, sein Job ist der meist der erste der wegrationalisiert wird. Dabei liegt es nicht an seinen Fähigkeiten, er kann sich halt nicht gut verkaufen. Weg mit der Frauenquote ist deshalb auch sein Credo, denn er wurde schon zu oft untergebuttert.
Da erscheint die Online Partnersuche über ein neues Portal, das ganz wissenschaftlich an die Sache herangeht für ihn vielversprechend. Aber was passiert, wenn die Profile nicht sehr ehrlich sind? Statt seiner Traumfrau trifft er ihre Mutter, die ihre Tochter Lisa verkuppeln will und ausgerechnet Lisa wird seine Konkurrentin bei einer neuen Stelle.
Tom ist der Prototyp des neuen Softies. Er will es immer allen recht machen, bleibt aber dabei selbst auf der Strecke. Sein Umgang mit Frauen ist von seinen, recht tyrannischen älteren Schwestern geprägt. So stolpert er mit Rasanz und Witz durch die Geschichte von Monika Peetz. Die Autorin ist durch ihre Romane um die „Dienstagsfrauen“ bekannt geworden und auch mit einer männlichen Hauptfigur gelingt ihr eine witzig überzeichnete Geschichte, in der auch manche Lebensweisheit steckt. Tom, aber auch sein Ex-Schwager und seine Schwestern sind etwas ironisch überzeichnet. Auch vom Sprachwitz und den gut getimten Gags war ich angetan.
Allerdings hält das Tempo und der Witz nicht die ganze Geschichte an, fast hatte ich das Gefühl, der Autorin ging zum Ende die Luft etwas aus. Das hat aber den Gesamteindruck nur wenig geschmälert.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Amüsant geschrieben

0

Erst mal vielen Dank für das Buch. Es ist amüsant zu lesen wie Tom sich bemüht per Mathematik die richtige Frau für sein Leben zu finden. Die Liebe lässt sich aber nicht berechnen. Er findet ...

Erst mal vielen Dank für das Buch. Es ist amüsant zu lesen wie Tom sich bemüht per Mathematik die richtige Frau für sein Leben zu finden. Die Liebe lässt sich aber nicht berechnen. Er findet auch eine Dating Seite die es angeblich berechnet, wer zu wem passt. Er ist unfähig, normal zu leben. Er misst alles in Zahlen. Er bekommt von seinem Ex Schwager Ratschläge wie er besser leben kann bzw. sein Karma aufbügeln kann.
Es ist lustig im Buch zu erleben, wie Tom versucht normal wie alle Menschen zu sein. Er gerät durch die Ratschläge ganz schön in Schwierigkeiten. Er möchte unbedingt eine Frau haben aber es ist schwer für ihn. Lisa die ihm per Dating Seite zugesprochen worden ist, entpuppt sich als Überraschung beim ersten Date. Er begegnet ihr später nochmal. Es ist sehr schwer für ihn.

Veröffentlicht am 06.02.2021

Gute Idee – schlechte Umsetzung

0

In dem Buch geht es um Tom, der auf einem mathematischen Dating Portal seine große Liebe sucht. Dabei wird ihm Lisa vorgeschlagen, von der er sofort begeistert ist. Er nimmt sich vor, 28 Tage lang anderen ...

In dem Buch geht es um Tom, der auf einem mathematischen Dating Portal seine große Liebe sucht. Dabei wird ihm Lisa vorgeschlagen, von der er sofort begeistert ist. Er nimmt sich vor, 28 Tage lang anderen Menschen Gefallen zu tun, um damit vielleicht auch Glück bei seiner Lisa zu haben.
Ich finde das Cover, ein Herz aus Blütenblättern, romantisch; Der Schreibstil liest sich angenehm. Die Geschichte selbst hat einige humorvolle Stellen zum Schmunzeln. Tom, der sein Leben nach der Mathematik lebt, wird zu schubkasten-klischeemäßig vorgestellt und durchläuft nicht wirklich eine Verwandlung. Ich war überrascht, dass sich die Geschichte hauptsächlich um Tom´s missglückte Eroberungsversuche handelt. Durch zahlreiche Nebenhandlungen verliert die Geschichte leider ihren roten Faden. Es gab überraschende Wendungen, die ich überhaupt nicht so kommen gesehen habe und ich als gelungen empfand. Dennoch war manches Verhalten der Charaktere sehr plötzlich und unlogisch im Hinblick auf den zuvor gelesenen Informationen. Aus diesen Gründen habe ich dann nur noch jede 2. Seite überfliegend gelesen. Das letzte Kapitel bzw. Ende fand ich letztendlich sehr gut gelungen, da dies alles enthielt, was dem restlichen Buch fehlte.
Ich würde das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere