Cover-Bild DUNKLER FLUSS
14,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Luzifer Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 500
  • Ersterscheinung: 30.08.2015
  • ISBN: 9783958350366
Nicholas Bennett

DUNKLER FLUSS

Thriller
Andreas Schiffmann (Übersetzer)

Der Fluss vergisst nicht …
Ein Leben wird gerettet, ein anderes verflucht. David Weaver wird von Träumen und Geistern heimgesucht, als der Fluss ihn ruft, wie er es bereits früher getan hat … im August 1976, dem heißesten Sommer aller Zeiten.
Die dunkle Historie einer ländlichen Kleinstadt Englands liegt verborgen in den finsteren Katakomben mittelalterlicher Ruinen. Eine Energie aus altertümlicher Zeit schlummert dort und wartet darauf, sich an den Bedürfnissen der Menschen, Böses zu tun, zu laben.

DUNKLER FLUSS ist ein Roman über die düstere Psychologie eines beschaulichen kleinen Ortes, den scheinbar selten ein Wässerchen trübt. Die älteren Bewohner jedoch wissen es besser. Sie kennen die heimtückische Unterströmung, die dem Leben am Fluss Meas zu eigen ist …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.08.2018

Ein Fluss des Grauens

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Bei einer ländlichen Kleinstadt in England fließt ein, eigentlich ruhiger Fluss. Eines Sommers kommt es zu einem Unglück: ein Kind ertrinkt bei dem Versuch ein anderes zu retten. Der gerettete Junge David ...

Bei einer ländlichen Kleinstadt in England fließt ein, eigentlich ruhiger Fluss. Eines Sommers kommt es zu einem Unglück: ein Kind ertrinkt bei dem Versuch ein anderes zu retten. Der gerettete Junge David Weaver wird zur Hauptperson des Buches, ihn scheint der Fluss und sein toter Freund nicht mehr in Ruhe zu lassen.
Welche Rolle spielt der Fluss in der Geschichte des Ortes. Hier gab es ein Kloster mit Katakomben in dem schreckliches passierte und nun wieder passiert.
Soweit eine klassische Horrorgeschichte in der sich der Leser manchmal denkt, warum machst Du dass, ahnst Du nichts?
Allerdings muss ich sagen der Schreibstil ist etwas schwierig, ständig wechselnde Blickwinkel und Zeitsprünge, ein Geschehen geht in das andere über und springt wieder zurück.
Die Geschichte hat durchaus Potential, aber es wird viel verschenkt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Der Fluss war schon immer da

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„Dunkler Fluss“ will mehr sein als es eigentlich ist. Wirklich schwierig dieses Buch zu bewerten, denn es lässt mich gar nicht so sehr an sich heran. Aber der Reihe nach.

Achtung es können einige Spoiler ...

„Dunkler Fluss“ will mehr sein als es eigentlich ist. Wirklich schwierig dieses Buch zu bewerten, denn es lässt mich gar nicht so sehr an sich heran. Aber der Reihe nach.

Achtung es können einige Spoiler enthalten sein!

 

Charaktere:

Es sind einfach zu viele Figuren die hier vorkommen. Diese haben teilweise gar keine Bedeutung für die Geschichte, sondern sind einfach dazu da, den Zustand der dortigen Stadt zu beschreiben. Wirklich schade, da ich von einigen Personen gern mehr erfahren hätte. Auch dieser ständige Wechsel zwischen Nennung des Vornamen und des Nachnamen machte mich richtig konfus, da ja auch noch alle ähnliche Namen haben (Davey, David, Hr. Davies). Ich will ihnen aber zu Gute heißen, dass sie nicht untypisch agieren, sondern ihr Handeln doch recht nachvollziehbar ist, dafür gibt es einen Pluspunkt.

½ Stern

 

Idee des Buches:

Ich muss sagen, dass dieser Punkt der Stärkste des Buches ist. Zwar wurde „Dunkler Fluss“ mit Thriller betitelt, ist es aber in meinen Augen nicht. Vielmehr ein waschechter Horrorroman. Die Idee dahinter dass der Fluss das Böse verkörpert, sich in das Bewusstsein der Städter einpflanzt und sich einen nach dem anderen zu holen, ist wirklich originell. Es ist mal erfrischend anders, wie sich das Grauen hier darstellt. Geniale Ideen verbunden mit tollen Schauplätzen, lässt jedes Horror-Fan-Herz höher schlagen.

1 Stern

 

Spannungsbogen (Roter Faden):

Und damit haben wir auch schon die größte Schwäche des Buches. Es ist nämlich nicht wirklich schlüssig und die Geschehnisse sind einfach nur aneinander gereiht ohne einen fließenden Übergang zu finden. Der ständige Wechsel zwischen den Personen und die abgehakten Ereignisse, lassen das Buch sich nicht wirklich entfalten und auf mich wirken. Man hat nie die Chance in der Geschichte anzukommen, da es jedes Mal einen Bruch gibt und etwas anderes passiert. Das fand ich richtig anstrengend, so dass ich das Buch immer wieder weglegen musste, das ging stark auf Kosten des Lesespaßes und artete schon in Arbeit aus. Ja kann ich leider nicht anders sagen, das war für mich öfters zu verwirrend.

0 Stern

 

Sprache / Erzählstil:

Auch hier hatte ich meine Schwierigkeiten. Einige Kapitel ließen sich gut verstehen, aber manchmal war mir diese hochtrabende Sprache echt zu viel. Das verstand ich manchmal nicht, aber da ich endlich im Buch vorankommen wollte, habe ich auch drauf verzichtet mir Teile nochmals durchzulesen. Hätte ich vielleicht machen sollen, da wäre einiges möglicherweise schlüssiger. Aber ich werde es nie erfahren, da ich es mit Sicherheit nicht nochmal lesen werde! Die Satzstruktur an sich fand ich nun wieder gut und mir haben einige Ideen und Passagen wiederum richtig gut gefallen. Man merkt dass die Sprache extrem ausgearbeitet war.

½ Stern

 

Das Ende:

Es ist ein vollkommen offenes Ende und ich frage mich nachdem ich mich nun durch diesen Wälzer gekämpft habe: Was jetzt, das war‘s? Ich meine, ich bin (fast) genauso schlau wie am Anfang und ich kann ehrlich gesagt auf eine Fortsetzung gut verzichten. Ich las die letzten Seiten und dachte mir, das war jetzt alles nur bla bla bla, nur Geschwafel und dabei rausgekommen ist nicht wirklich was. Es war schon enttäuschend.

0 Stern

 

Fazit:

Damit hat es das Buch auf ganze 2 Sterne geschafft und ich muss sagen, dass hier ein ungemeines Potenzial verschenkt wurde. Es hätte so gut werden können, aber es lässt mich mehr als unbefriedigt zurück. Ich kann für dieses Buch leider keine Leseempfehlung aussprechen. Schade, ja wirklich schade.