Cover-Bild Wie man einen Traum aufgibt, um ein Leben zu gewinnen
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Brandstätter Verlag
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Umgang mit persönlichen und gesundheitlichen Problemen
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 16.01.2023
  • ISBN: 9783710606878
Nico Langmann

Wie man einen Traum aufgibt, um ein Leben zu gewinnen

Du musst wieder gehen können: Mit dieser Maxime ist Nico Langmann aufgewachsen. Seit einem Autounfall im Alter von zwei Jahren ist er querschnittsgelähmt – was seine Eltern nicht akzeptieren wollten. Jahrelang kämpfte er gegen den Rollstuhl, in russischen Reha-Zentren ebenso wie bei brasilianischen „Wunderheilern“: ein Kampf, den er nicht gewinnen konnte.
Heute ist Langmann nicht nur einer der besten Tennisspieler der Welt, sondern auch ein Mutmacher – trotz eines zweiten Schicksalsschlages in seiner Jugend, trotz einer Welt, die nicht für Menschen wie ihn gebaut und in der Diskriminierung Alltag ist.
Nicos Geschichte ist Inspiration für uns alle. Sein Credo: „Du musst keine Grenzen akzeptieren, die dir jemand anderes auferlegt. Du kannst deinen eigenen Weg finden, über all die Hürden hinweg – oder unter ihnen hindurch oder an ihnen vorbei.“

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2023

Eine Biographie, die Mut macht

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Ich lese gerne Biographien von Menschen, die eine besondere Persönlichkeit haben oder mich durch ihr Tun beeindrucken. Als ich den Klappentext von Nico Langmanns Buch gelesen habe, wusste ich, dass das ...

Ich lese gerne Biographien von Menschen, die eine besondere Persönlichkeit haben oder mich durch ihr Tun beeindrucken. Als ich den Klappentext von Nico Langmanns Buch gelesen habe, wusste ich, dass das hier der Fall ist. Nachdem ich kein Tennis spiele, war mir Nico vorher auch kein Begriff, aber seine Geschichte, querschnittsgelähmt Profisportler zu werden, hat mich absolut interessiert. 

Nico erzählt ehrlich und offen von seiner Lähmung, seinen seelischen und körperlichen Strapazen. Er lässt uns teilhaben an seinem Lebensweg, der auch das Leben seiner Familie beeinflusst, der viele besondere Hürden für ihn bereit hält. Der Sport tritt in Nicos Leben und nimmt viel Raum ein - eine absolut interessante Entwicklung, wie ich finde. Nico lässt sich nicht unterkriegen und hat seine sportlichen Ziele bald genau definiert. Seinen Humor verliert Nico nie, egal ob er von seiner Kindheit oder seinen ganz alltäglichen Problemen in unserer Gesellschaft oder seinen körperlichen Problemen spricht. Er findet immer einen ganz individuellen Weg und gibt nicht auf. Somit macht das Buch nicht nur Mut, sondern lernt uns auch etwas mehr Weitblick für Menschen, die aus den verschiedensten Gründen körperlich nicht so mobil sind. Oftmals sind wir in unserer Ignoranz blind für ihren Blickwinkel. 

Ich habe die Biographie sehr gerne gelesen, denn sie war kurzweilig und informativ und ich habe einiges für mich mitnehmen können. Danke für die Einblicke in ein bewegtes Leben!

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Veröffentlicht am 12.02.2023

Bewegte Biographie

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Meine Meinung
Biographien liegen mir persönlich ja eigentlich nicht so wirklich als Genre, was vor allem daran liegt, dass ich eigentlich gar nicht so richtig weiß, wie man denn bitte die Lebenserfahrungen ...

Meine Meinung
Biographien liegen mir persönlich ja eigentlich nicht so wirklich als Genre, was vor allem daran liegt, dass ich eigentlich gar nicht so richtig weiß, wie man denn bitte die Lebenserfahrungen eines anderen Menschen überhaupt bewerten soll. Was mir an diesem Buch dann aber tatsächlich zugesagt hat, war der Titel – und das passiert mir als typischem Coveropfer eigentlich eher selten.

Die Biographie an sich ist sehr persönlich geworden, was für das Genre natürlich nicht ungewöhnlich ist. Trotzdem hatte ich beim Lesen wirklich das Gefühl, die Lebensgeschichte von Nico Langmann erzählt zu bekommen – und das hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil war dabei angenehm zu lesen und stellenweise gab es eine ordentliche Portion Humor, was ich sehr sympathisch fand.

Was die Informationen angeht, die man hier so bekommt muss ich allerdings auch ganz ehrlich zugeben, dass ich nicht unbedingt alles hätte wissen müssen. Hier bleiben wirklich keine Fragen offen, und auch wenn das sicherlich absolut zielführend für das ist, was der Autor mit diesem Buch und auch als Mensch erreichen möchte, war mir manch ein Einblick dann vielleicht doch etwas zu tief.

Abgesehen davon ist mir allerdings auch aufgefallen, wie selbstreflektiert Langmann seine Geschichte erzählt. Auch wenn ich nicht viel jünger bin als er, hatte ich beim Lesen doch den Eindruck, dass er trotz des Augenzwinkerns im Text durchaus eingehend darüber nachgedacht hat, was er wie im Leben bewirken möchte – und das war definitiv ein Punkt, der diese Biographie sehr wertvoll für mich gemacht hat.


Fazit
Mich hat dieses Buch als Biographien gegenüber eher abgeneigtem Menschen tatsächlich sehr positiv überrascht. Natürlich sind 25 Jahre keine allzu lange Zeitspanne, ich hatte beim Lesen aber trotzdem nicht den Eindruck, als sei dieses Buch auf Krampf geschrieben worden, was angenehm zu lesen war und mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Dafür gibt es fünf Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 07.02.2023

Wie man einen Traum aufgibt

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Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen.
Von dem Schriftsteller habe ich bis jetzt noch nichts gelesen und gehört.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Bei ...

Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen.
Von dem Schriftsteller habe ich bis jetzt noch nichts gelesen und gehört.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Bei dem Buch handelt es sich um das Leben des Autors Nico Langhammer. Er ist seit seinem zweiten Lebensjahr, nach einem Autounfall querschnittsgelähmt.
Seine Eltern haben die Tatsache nicht akzeptiert, dass ihr Junge nie mehr laufen kann. Sie blenden dieses aus und schleppen Nico von einer Therapie zur anderen. Sein Leben und sein ganzer Tagesplan ist von Trainingsplänen und dem Ziel wieder Laufen zu können, geprägt. Alles andere im Leben gerät dabei in den Hintergrund.
Bis Nico einmal sein Leben in die Hand nimmt und mit seiner Behinderung zu leben beginnt.
Das Buch ist sehr ehrlich und beschreibt wirklich alle Bereiche mit denen Nico mit oder wegen seiner Behinderung in Berührung kommt.
Ein sehr interessantes motivierendes Buch, das mir gut gefallen hat.
Ich kann es nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 29.01.2023

Sympathische Autobiographie

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Nico Langmann wurde bei einem Autounfall in seiner frühen Kindheit schwer verletzt. Seit dem ist er querschnittsgelähmt. In dieser Autobiographie schildert er eindrucksvoll und schonungslos ehrlich sein ...

Nico Langmann wurde bei einem Autounfall in seiner frühen Kindheit schwer verletzt. Seit dem ist er querschnittsgelähmt. In dieser Autobiographie schildert er eindrucksvoll und schonungslos ehrlich sein Leben. Von der Kindheit in der ihn seine Eltern von Heiler zu Heiler und Therapie zu Therapie geschickt haben um wieder gehen zu können, über den entscheidenden Knackpunkt im Leben, nämlich das Annehmen der Behinderung und das Anerkennen, dass er nie mehr laufen können wird bis zu seinem jetzigen Leben in dem er mit seiner Stiftung anderen Kindern im Rollstuhl helfen möchte.

Das Buch strahlt die Ruhe aus, die diesen Sportler umgibt. Das Annehmen seiner Einschränkung und der alltägliche Kampf mit den Hürden in der Welt der Menschen die nicht eingeschränkt sind. Es öffnet jedem Leser auch die Augen im Umgang mit Menschen die anders sind.

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Besonders gefallen haben mir viele Farbfotos und die grafische Gestaltung des Buches.

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Veröffentlicht am 25.01.2023

Ehrlich und sympathisch

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MEINE MEINUNG
Ehrlich und offen berichtet Nico Langmann aus seinem Leben. Er sieht sich als privilegierten Menschen mit Behinderung, da er seit einem Unfall mit knapp zwei Jahren querschnittsgelähmt ist ...

MEINE MEINUNG
Ehrlich und offen berichtet Nico Langmann aus seinem Leben. Er sieht sich als privilegierten Menschen mit Behinderung, da er seit einem Unfall mit knapp zwei Jahren querschnittsgelähmt ist - die Erfahrung, dass sich das Leben von heute auf morgen völlig verändert, und man erst einmal mit der Diagnose und Einschränkungen des bisherigen Lebens zurecht kommen muss, hat er nicht machen müssen. Auch Geld war selten ein Thema, da die Versicherung des Unfallverursachers die Kosten für vieles übernommen hat. Trotzdem hat er einen schwierigen Weg hinter sich: "Nico wird irgendwann wieder gehen" war die Devise der Eltern, und dafür war keine Therapie zu experimentell, kein Weg zu weit. Jahrelang besteht sein Leben größtenteils aus Training, Therapien, Reisen zu Heilern nach Russland, Indien oder Brasilien, und der Erwartungshaltung, dass er aus dem "Schaß", also dem Rollstuhl, wieder heraus kommen wird. Bis er irgendwann die Entscheidung trifft, gar nicht gehen zu wollen - sondern sein Leben zu leben.

Allein schon beim Lesen schien mir der Druck übermächtig groß, der von Familie und Umfeld auf den Jungen und Teenager ausgeübt wurde, irgendwann wieder gehen zu müssen, gehen zu wollen. Um dem gerecht zu werden, täuscht er Fortschritte vor. Als das irgendwann nicht mehr geht, muss er sich vorwerfen lassen, sich nicht genügend anzustrengen. Dabei weiß oder zumindest ahnt er schon mit 10 Jahren, dass es gar nicht sein Traum, nicht seine Hoffnung ist. Er ist zufrieden mit seinem Leben im Rollstuhl, findet Freude und Erfüllung im Rollstuhltennis, und fühlt sich kaum ausgeschlossen - auch Dank seines zwei Jahre älteren Bruders, der Nico häufig überall mit hin nimmt, auch Treppen hoch und runter trägt, oder sich mit ihm gemeinsam Spiele ausdenkt, die sie gemeinsam und auch mit anderen spielen können.

Mir hat diese Autobiografie sehr gut gefallen. Nico Langmann nimmt kein Blatt vor den Mund, beschreibt schöne und schwierige Situationen, Erfolge, aber auch Hürden und Diskriminierung,. Und auch, wie er immer wieder die Erfahrung gemacht hat: Wenn man darüber redet, sind Probleme häufig gar keine mehr, und Ängste völlig unbegründet. Das macht Mut, und hat bei mir Unsicherheiten im Umgang mit Menschen mit Behinderungen abgebaut.

Er nimmt sich nicht heraus, Botschafter sein zu wollen - dafür sind die individuellen Lebenswege, Erfahrungen und Einschränkungen zu unterschiedlich. Aber er kann und möchte Aufmerksamkeit schaffen, Vorurteile abbauen und rät: Im Zweifel einfach nachfragen.

FAZIT
Eine tolle Autobiografie - ehrlich, offen und sympathisch. Hat mir Mut gemacht und Unsicherheiten abgebaut. Lesen!

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