Cover-Bild Mein kompetentes Baby
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21,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kösel
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Ratgeber für Eltern
  • Genre: Ratgeber / Gesundheit
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 29.08.2016
  • ISBN: 9783466310678
Nora Imlau

Mein kompetentes Baby

Wie Kinder zeigen, was sie brauchen
Babys gehören zu den meist unterschätzten Wesen auf diesem Planeten. Dabei ist es absolut erstaunlich, was Babys ab dem ersten Tag schon können: Sie erkennen die Eltern, reagieren auf Gesichter, nehmen Blickkontakt auf, können Stimmungen unterscheiden. Aus Sicht der modernen Entwicklungspsychologie tragen die Kleinen damit aktiv zum Aufbau der Eltern-Kind-Bindung bei.

Nora Imlaus fundierter und leicht lesbarer Ratgeber durch das erste Jahr zeigt anschaulich, dass Babys genau über die Kompetenzen verfügen, die sie in ihrem jeweiligen Lebensalter und in ihrer Erfahrungswelt brauchen. Sie entwickeln sich nicht vom Unfertigen zum Fertigen, sondern werden von kompetenten Neugeborenen zu kompetenten Babys zu kompetenten Kleinkindern. Dieser revolutionäre Blick auf Babys entlastet die Eltern, denn wer versteht, wie Babys „ticken“, erkennt schneller, was sie brauchen, um ausgeglichen und zufrieden zu sein.



Ausstattung: Durchgehend vierfarbig, mit zahlreichen Fotos

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2021

Vertraut auf euer Baby und euer Gefühl.

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Babys kommen auf die Welt und sind zwar auf unsere Hilfe angewiesen, aber dennoch bringen sie auch schon eigene Kompetenzen mit. Sie können Mama und Papa von anderen Menschen unterscheiden, trinken ohne ...

Babys kommen auf die Welt und sind zwar auf unsere Hilfe angewiesen, aber dennoch bringen sie auch schon eigene Kompetenzen mit. Sie können Mama und Papa von anderen Menschen unterscheiden, trinken ohne Hilfe an der Brust und können dank ihrer Körpersprache auch mit uns kommunizieren. In diesem Buch zeigt Nora Imlau auf, dass wir darauf vertrauen können, was Babys schon alles können – egal ob es dabei ums Stillen oder Schlafen geht. Ein Ratgeber, der Mut macht und für eine tolle Eltern-Kind-Beziehung sorgt.



Generell hatte ich schon den ein oder anderen Ratgeber hinsichtlich der Schwangerschaft und der ersten Babyzeit bzw. über das Stillen gelesen, insofern war ich gespannt darauf, wie es sich nun mit dem kompetenten Baby verhält. Und ich muss gleich vorwegsagen – für mich ist das mit das beste Buch, das ich schon viel früher hätte lesen sollen.



Das Buch ist in sieben Kapitel eingeteilt, vom Start über Stillkinder, den babygeleiteten Beikoststart, den Babyschlaf bis hin zum sozialen Verhalten. Inhaltlich ist das Buch gut zu verstehen, natürlich werden auch immer wieder spezielle Fachbegriffe verwendet, diese sind dann aber bekannt oder werden erläutert. Auch wird hin und wieder jemand zitiert, das war für mich dann auch spannend zu lesen. Grundsätzlich hat sich das Buch super lesen lassen und ich hätte gerne noch viel mehr Zeit mit dem Lesen am Stück verbringen wollen. (Aber kompetente Babys brauchen die Mama eben auch. 😉 )



Der Aufbau des Buches hat mir super gefallen und die Ausführungen ebenso. Es ist ein unheimlich mutmachendes Buch das zeigt, dass man auch auf sein Gefühl hören soll. Dass es eben beim Stillen auch mal Zeit braucht bzw. man dem Baby diese Zeit geben sollte – und sich selbst eben auch. Vor allem das Kapitel zum Beikoststart war für mich unheimlich hilfreich, unterstützend und bekräftigend. Hier gibt es ja verschiedene Meinungen und die Aussagen des Buches haben mich sehr positiv gestimmt. Ebenso interessant und gut gefallen haben mir die Informationen zum Schlaf – welche absolut logisch sind, wenn man an frühere Zeiten denkt.



Ich kann dieses Buch wirklich absolut empfehlen. Selbst hätte ich es gerne schon in der Schwangerschaft gelesen, um vielleicht noch besser vorbereitet zu sein. Von mir gibt es hier 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 10.04.2019

Babys weisen uns den Weg

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Die meisten Menschen denken, dass Babys durch und durch hilflose Wesen sind. Ja, selbstverständlich sind sie auf uns Erwachsene angewiesen und benötigen unsere Hilfe um zu überleben, aber dass Babys durchaus ...

Die meisten Menschen denken, dass Babys durch und durch hilflose Wesen sind. Ja, selbstverständlich sind sie auf uns Erwachsene angewiesen und benötigen unsere Hilfe um zu überleben, aber dass Babys durchaus auch in der Lage sind, sich selbst bis zu einem gewissen Grad zu helfen, wissen viele Leute nicht. Oft werden ihre Fähigkeiten nicht erkannt oder missdeutet. Auch durch unsere Erwartungshaltung (Sie können noch nichts!) haben wir eventuell schon einen ganz anderen Blick auf unsere Babys und "übersehen" deshalb ihre Fertigkeiten.

Babys kommen mit ganz vielen sinnvollen Werkzeugen auf die Welt, die es ihnen ermöglichen, uns zu kommunizieren, was sie brauchen und was ihnen gut tut. Babys Signale nicht zu sehen oder sie zu ignorieren, bedeutet für es, dass es nicht gehört wird, dass man es übergeht und in weiterer Folge kann das dazu führen, dass es später nicht an seine Fähigkeiten glaubt und dass es zu einem unsicheren Menschen wird, der eher passiv, statt aktiv, durchs Leben geht. Dass das keine Mutter und kein Vater will, ist klar, deswegen ist es ganz wichtig, sein Baby/Kleinkind bewusst zu beobachten und es einfach mal machen zu lassen. Oft wissen die Kleinen ganz genau, was, wieviel und wann sie von allem etwas brauchen. Egal, ob es das Stillen/spätere Essen, Schlafen, Ausscheiden, Sozialverhalten, die Kommunikation oder die Motorik betrifft. Babys und Kleinkinder haben ihren ganz eigenen Plan, der perfekt zu ihnen und ihrer Entwicklung passt. Es liegt an uns Eltern, ob wir mit unseren Babys kooperieren und sie gesund wachsen und groß werden lassen, oder ob wir ihnen etwas aufzwingen und sie dadurch ihrer Kompetenzen berauben. Bei manch einem Baby geht es vielleicht gut, bei anderen nicht und diese werden dann zu Erwachsenen, die nicht an sich glauben.

Da ich immer schon eher intuitiv gehandelt und mir wenig von anderen Leuten vorschreiben habe lassen, habe ich bei meiner Tochter bisher auch wenig fremdbestimmte Dinge unternommen. Oft musste ich mir schon anhören, ich soll doch dies oder das mit ihr machen, soll das genau SO machen, ... oder es wird mir ein schlechtes Gewissen gemacht, wenn ich auf meine Art und Weise mit meinem Baby umgehe oder ich anderer Ansicht bin. Das geht mir sowas von auf die Nerven (besonders von denen, die selbst noch keine Kinder haben!), dass ich mich dann gerne von diversen Menschen abwende.
In der Zeit, in der ich jetzt Mutter bin, habe ich schon häufig gehört, dass man Babys früher so "entmündigt"/ihnen ihre Kompetenzen abgesprochen hat, dass es mir ganz kalt den Rücken runtergelaufen ist ... Glücklicherweise lebt man heute schon bewusster und erkennt langsam auch wieder an, dass man nicht für alles ein Hilfsmittel braucht. - Weder für Babys Nahrungsaufnahme, Babys Schlaf oder zur Beruhigung ist das zwingend erforderlich.

Mir hat dieses Buch also SEHR gut gefallen, denn es zeigt auf, dass Babys fähigere Wesen sind, als wir alle denken. Teilweise ziemlich erstaunlich und durch und durch spannend und interessant kommt der Inhalt daher. Ich kann es wirklich jedem frisch gebackenen (und werdenden) Elternteil, aber auch Leuten, die diese Thematik einfach so interessiert, wärmstens empfehlen. Wirklich lesenswert!

Veröffentlicht am 03.11.2016

Interessantes Buch zum Thema Babykommunikation

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Wer Mama wird, hat immer viele Fragen und – wenn man zum ersten Mal Mama wird – auch immer wieder gewisse Ängste. Macht man alles richtig? Ist es wirklich falsch, sein Kind hochzunehmen wenn es weint und ...

Wer Mama wird, hat immer viele Fragen und – wenn man zum ersten Mal Mama wird – auch immer wieder gewisse Ängste. Macht man alles richtig? Ist es wirklich falsch, sein Kind hochzunehmen wenn es weint und es zu trösten? Es so oft zu füttern, wie das Kind es braucht und nicht nach Plan?

Meine Hebamme sagte immer zu mir – mittlerweile bin ich 2fach Mama und das Krümel ist 4 Monate alt – als Mama hat man Urinstinkte und weiß vom Gefühl her einfach, was richtig ist.

Und Nora Imlau bestätigt dies. Es ist einfach so, dass man ein Baby nicht zu viel verwöhnen kann. Grad was Kuscheleinheiten angeht – die braucht das kleine Menschlein einfach.

Dieses Buch rät zu einer bedürfnisorientierten Erziehung – ganz einfach in dem man auf das Kind eingeht. Das man es trägt, wenn es das braucht und das man es füttert, wenn es das braucht und nicht nach striktem Zeitplan. Ein Baby kann sehr wohl mit uns als Eltern kommunizieren, kann uns sehr wohl mitteilen was es will und braucht.

Dem Thema Kommunikation widmet Nora Imlau ein ganzes Kapitel und gerade dieses habe ich verschlungen.

Und ich muss sagen – genau das Buch hätte ich vor 2 ½ Jahren, als unsere Tochter auf die Welt gekommen ist – schon gebraucht. Dann wäre ich nicht teilweise so unsicher gewesen, hätte mehr auf mein Gefühl vertraut.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr ansprechend, menschlich und leicht verständlich. Sie verzichtet auf Fachjargon und wendet sich an alle (werdenden) Eltern und Großeltern und vielleicht auch an all diejenigen, die denken sie wüssten alles besser.

Ich werde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen – gerade jetzt wo im Freundeskreis die Babys „purzeln“.

Eine klare Empfehlung und 5 von 5 Sternen von mir.