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Adelina

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Veröffentlicht am 24.01.2017

Ein Tal in Licht und Schatten

Ein Tal in Licht und Schatten
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1909 in Südtirol: Hier wächst die junge Elisabetha als einziges Mädchen unter vier älteren Brüdern auf. Obwohl das Leben oft hart und entbehrungsreich ist, sind sie zufrieden. Mit ihren neuen Nachbarn, ...

1909 in Südtirol: Hier wächst die junge Elisabetha als einziges Mädchen unter vier älteren Brüdern auf. Obwohl das Leben oft hart und entbehrungsreich ist, sind sie zufrieden. Mit ihren neuen Nachbarn, die aus Italien hergezogen sind, freundet Elisabetha sich schnell an. Besonders mit Vito verbindet sie viel. Doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus ...

Mein Leseeindruck:

Dieses Buch mit über 600 Seiten hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Die Figuren waren mir so nah, dass ich mit ihnen fühlen konnte. Die Geschichte von Elisa und ihrer Familie und ihren Freunden hat mich sehr berührt. Ich habe mit ihnen gelacht und auch manche Träne geweint.

Südtirol im Ersten Weltkrieg - Die Autorin hat über diese Zeit ein sehr eindrucksvolles Buch geschrieben. Wer davor zurückschreckt wegen der Kriegs- bzw. Kampfszenen, kann ganz beruhigt sein, denn im Vordergrund stehen auf jeden Fall die Menschen! Es geht um Familie, um Freundschaft, Liebe, Mut, Zusammenhalt und noch so vieles mehr.

Die Geschichte rund um Elisa ist sehr intensiv. Mich hat sie sehr berührt; ich werde noch lange an dieses schöne Buch denken müssen.

Veröffentlicht am 24.01.2017

Der achte Rabe

Der achte Rabe
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Einen Tag nach seinem 18. Geburtstag ist Falko spurlos verschwunden. Für seine Mutter Alexandra ist damals beinahe die Welt untergegangen. Nun - fünf Jahre später - wird Falkos Leiche in einem Waldstück ...

Einen Tag nach seinem 18. Geburtstag ist Falko spurlos verschwunden. Für seine Mutter Alexandra ist damals beinahe die Welt untergegangen. Nun - fünf Jahre später - wird Falkos Leiche in einem Waldstück entdeckt. Er wurde erschlagen. Alexandra will unbedingt seinen Mörder finden und stößt damit auf wenig Verständnis bei ihrem Mann Steffen und ihrer Tochter Carolin. Alexandra aber bleibt hartnäckig und entdeckt bei ihrer Suche nach dem Täter Dinge, die sie nie für möglich gehalten hätte und die ihre Welt erneut zum Einsturz bringen.

Mein Leseeindruck:

Dieses Buch habe ich kaum aus der Hand legen können. Es ist sehr spannend geschrieben, auch wenn es kein klassischer Krimi ist. Es gibt zwar ein Ermittlerduo der Polizei, aber die beiden Kommissare bleiben fast eher im Hintergrund.

Die Hauptprotagonistin ist Alexandra, die den Mörder ihres Sohnes sucht, wobei ihre ganze Welt auf den Kopf gestellt wird. Diese Entwicklung hat mich sehr packen können.

Ich habe auch sehr mit den Figuren mitfühlen können und konnte mich in sie hineinversetzen. So war ich mittendrin in der Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Sie schreibt leicht und flüssig, dabei aber sehr fesselnd. Mich hat dieses Buch absolut überzeugen können; ich empfehle es gerne weiter!

Veröffentlicht am 24.01.2017

Nora und die Novemberrosen

Nora und die Novemberrosen
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Nora (34) ist alleinerziehende Mutter einer 7-jährigen Tochter. Die beiden wohnen in einem Mehrgenerationenhaus zusammen mit Ellie, Margarete und Udo, die alle bereits über 70 sind. Sie sind eine eingeschworene ...

Nora (34) ist alleinerziehende Mutter einer 7-jährigen Tochter. Die beiden wohnen in einem Mehrgenerationenhaus zusammen mit Ellie, Margarete und Udo, die alle bereits über 70 sind. Sie sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Als sie in der Mark Brandenburg zufällig auf eine verlassene und heruntergekommen Gärtnerei stoßen, beschließen sie, sich um diese zu kümmern und wieder herzurichten. Doch bald schön stoßen sie auf Widerstand durch die Behörden...

Mein Leseeindruck:

Dieses Buch bzw. diese Geschichte hat mich sehr fesseln können. Vielleicht hört sich der Inhalt zunächst wenig spektakulär an, aber die Handlung wird so mitreißend und voller Gefühl erzählt, dass man sich dem Zauber des Buches nicht lange widersetzen kann. Es ist einfach ein echtes Wohlfühlbuch.

Die Charaktere habe ich sehr schnell ins Herz schließen können. Sie sind alle sehr authentisch und warmherzig, haben liebenswerte kleine Macken und Eigenheiten, die sie nur um so ehrlicher machen.

Der Schreibstil der Autorin ist ebenfalls wundervoll. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen. Ich wurde direkt in diese Geschichte hineingezogen und mochte das Buch schon bald nicht mehr aus der Hand legen.

Es ist für mich das perfekte Buch, um den Alltag einmal auszublenden, die Sorgen zu vergessen und abzutauchen in eine echte Wohlfühlatmosphäre.

Veröffentlicht am 24.01.2017

Krone des Schicksals

Krone des Schicksals
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13. Jahrhundert: Der bekannte Dichter und Sänger Walther von der Vogelweide wird von Kaiser Friedrich beauftragt, ihm einen einzigartigen Edelstein zu bringen, um den sich viele Legenden ranken. Vor gut ...

13. Jahrhundert: Der bekannte Dichter und Sänger Walther von der Vogelweide wird von Kaiser Friedrich beauftragt, ihm einen einzigartigen Edelstein zu bringen, um den sich viele Legenden ranken. Vor gut zwanzig Jahren hatte Walther genau diesen Stein gemeinsam mit drei Freunden aus Konstantinopel geraubt, um ihn König Philipp von Schwaben zu bringen. In den zwanzig Jahren, die seitdem vergangen sind, hat sich einiges ereignet, und Walther hat sein Lebensglück dabei verloren. Jetzt holen ihn die Ereignisse von damals wieder ein...

Mein Leseeindruck:

Ich habe schon einige Bücher von Richard Dübell gelesen, und ich glaube, wenn man Historische Romane liebt, dann kommt man an diesem Autor auch nicht mehr vorbei. Bisher konnten alle seine Bücher, die ich von ihm gelesen habe, mich begeistern. Dieser Roman bildet da keine Ausnahme; im Gegenteil. Ich war wieder total gefesselt von der Geschichte und beeindruckt von dem genialen Schreib- und Erzählstil des Autors.

Besonders erwähnenswert ist für mich der Humor, der hier durchgängig vorhanden ist. Die Handlung an sich ist natürlich nicht unbedingt lustig, aber die Dialoge und zum Teil auch die Situationskomik haben mich sehr oft schmunzeln lassen.

Die Handlung ist spannend, interessant, unterhaltsam, abenteuerlich und auch ein wenig romantisch. Es ist einfach alles vorhanden, was eine gute Geschichte braucht. Die Charaktere sind dabei absolut authentisch und liebenswert zum Teil.

Ich war sehr gefesselt von dieser Geschichte, die - soweit ich das beurteilen kann - sehr gut recherchiert wurde. Es gibt ein ausführliches Nachwort, was mir bei Historischen Romanen nicht unwichtig ist.

Insgesamt kann ich sagen, dass dieses Buch ein Highlight für mich ist. Wer gerne gute Historische Romane liest, der sollte sich diesen Roman nicht entgehen lassen!

Veröffentlicht am 24.01.2017

Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen

Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen
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Samuel Hoenig ist Ende 20, lebt zusammen mit seiner Mutter und ist selbständig. Sein Geschäft heißt schlicht „Fragen beantworten“. Er beantwortet Fragen aller Art. Eines Tages kommt Dr. Ackerman zu ihm. ...

Samuel Hoenig ist Ende 20, lebt zusammen mit seiner Mutter und ist selbständig. Sein Geschäft heißt schlicht „Fragen beantworten“. Er beantwortet Fragen aller Art. Eines Tages kommt Dr. Ackerman zu ihm. Aus seinem kryonischen Institut wurde der Kopf einer seiner „Gäste“ gestohlen. Samuel soll herausfinden, wer den Kopf gestohlen hat und wo er abgeblieben ist. Hilfe bekommt Samuel dabei von Janet Washburn.
Samuel hat das Asperger Syndrom, was die Zusammenarbeit mit ihm manchmal etwas ungewöhnlich macht, wenn man nicht darauf vorbereitet ist.

Mein Leseeindruck:

Mir hat das Buch sehr viel Spaß bereitet! Gerade die doch eher außergewöhnlichen Charaktere machen die Geschichte so einzigartig. Samuel ist mir schnell ans Herz gewachsen, ebenso wie seine sympathische Assistentin Janet Washburn. Die beiden passen als Ermittlerteam sehr gut zusammen.

Der eigentliche Kriminalfall ist ebenfalls außergewöhnlich. Ich lese sehr viele Krimis und Thriller, und oft gibt es Parallelen, was die Handlungsweisen angeht. Das ist bei diesem Buch sicher nicht der Fall. Für mich war dieses Buch bzw. diese Geschichte etwas gänzlich Neues.

Der Schreibstil des Autors ist dabei sehr angenehm. Das Buch hat sich leicht und flüssig lesen lassen, dabei ist die Handlung aber sehr durchdacht und spannend. Ich habe hier gut miträtseln können, was ich immer sehr mag.

Mir hat dieses Buch viel Lesevergnügen geschenkt und ich hoffe sehr, dass noch weitere Fälle für Samuel und Janet Washburn folgen werden!