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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2017

Eine komplett andere Dystopie

The Cage - Entführt
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Ich hatte mal wieder Lust auf etwas komplett anderes und habe dann zu diesem Buch gegriffen, da ich keine richtige Ahnung hatte in welche Richtung diese Geschichte gehen würde. Aber wie die Geschichte ...

Ich hatte mal wieder Lust auf etwas komplett anderes und habe dann zu diesem Buch gegriffen, da ich keine richtige Ahnung hatte in welche Richtung diese Geschichte gehen würde. Aber wie die Geschichte sich wirklich entwickelt hat, hatte ich in keinster Weise vermutet.
Cora ist gerade mit ihrem Bruder unterwegs, als sie im nächsten Moment in einer Wüste aufwacht. Sie trägt fremde Klamotten und hat keine Erinnerung daran, wie sie dorthin gelangt ist. Direkt an die Wüste grenzt ein Meer und dort findet sie die Leiche eines Mädchens und trifft auch auf Lucky. Die beiden tun sich zusammen und treffen in einer Stadt, die einer Filmkulisse gleicht auf zwei weitere Jungs, Leon und Rolf und ein Mädchen namens Nok. Sie alle kommen aus verschiedenen Ländern. Rolf kommt aus Norwegen, Nok aus Thailand, lebt aber in London, Leon ist aus Neuseeland und Cora und Lucky stammen aus Amerika. Keiner weiß wo sie sind und wie sie dort gelandet sind. Am Anfang wollen sie fliehen, aber dazu haben sie leider kaum eine Chance, denn sie werden strengstens überwacht. Sie sollen sich gesund ernähren, die ihnen vorgegeben Rätsel lösen und sich später auch fortpflanzen. Sie führen von nun an das Leben einer Laborratte.
Ich fand das ganze Setting und die Idee dahinter unglaublich interessant. Ich hatte eine einfache dystopische Geschichte erwartet, aber was genau dieses Buch für Überraschungen bereit hielt, hatte ich nicht erwartet. Es war unglaublich spannend und faszinierend. Leider gab es einige logische Ungereimtheiten, die mich zwischendurch immer wieder dazu gebracht hat, den Kopf zu schütteln.
Die Geschichte wechselte immer mal wieder die Perspektive und man bekam einen Einblick in jeden Charakter der fünf Jugendliche, doch richtig in sie hineinversetzen konnte ich mich nicht wirklich. Ich habe nicht immer verstanden, warum sie manchmal so gehandelt haben und fand ihre Gedanken und Handlungen an einigen Stellen wirklich unlogisch.
Da ich die Geschichte insgesamt aber schon sehr interessant und spannend fand und der Cliffhanger schon sehr gemein war, werde ich die Trilogie wohl doch noch weiterverfolgen.

Veröffentlicht am 19.06.2017

Mase und Reese

When I'm Gone – Verloren
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Ich bin ein großer Fan von Abbi Glines und ihrer Rosemary Beach Reihe. Auch dieses Band war wieder wunderschön und hat mich nicht enttäuscht.
Auch wenn man die vorherigen Bänder der Reihe nicht kennt oder ...

Ich bin ein großer Fan von Abbi Glines und ihrer Rosemary Beach Reihe. Auch dieses Band war wieder wunderschön und hat mich nicht enttäuscht.
Auch wenn man die vorherigen Bänder der Reihe nicht kennt oder sie nicht mehr vor Augen hat, hat man kein Problem sich (wieder) in die Geschichte hineinzufinden.
Ich war schon vorher ein großer Fan von Mase und habe mich wirklich sehr gefreut, endlich seine Geschichte zu lesen.
Mase kommt aus Texas und ist nur in Rosemary Beach um seine Schwester Harlow zu besuchen. Der Cowboy ist sofort angetan von der schüchternen Reese.
Reese hatte bisher kein leichtes Leben und musste bereits sehr viel durchmachen. Sie wurde von ihrem Stiefvater missbraucht und versucht irgendwie damit weiterzuleben. Sie lässt niemanden an sich heran und macht um Männer einen großen Bogen. Doch dann lernt sie Mase kennen und mit ihm ist alles anders. Endlich gibt es da jemanden, dem sie wirklich vertrauen kann.
Man hat natürlich auch alte Bekannte wiedergetroffen, wie Blaire und Harlow, was mir sehr gefallen hat. Aber leider auch Nan. Ich hoffe immer wieder, dass sie endlich die Kurve kriegt, aber irgendwie wird sie immer schlimmer und jetzt taucht auch noch Cordelia auf.
Ich wusste schon im ersten Moment, in dem Cordelia erwähnt wurde, dass sie Ärger machen würde. Sie ist nicht so schlimm wie Nan, aber ich habe den nächsten Band über Reese und Mase noch nicht gelesen, also ist dies noch kein abschließendes Urteil.
Mir ist nur bei den Büchern von Abbi Glines aufgefallen, dass die Männer als Nebencharaktere der absolute Wahnsinn sind und sobald sie ihre eigene Geschichte bekommen, entwickeln sie sich zu dem selben Typ Mann (so war es auch bei Woods).
Am Anfang ist Mase noch der Traummann mit dem großen Herzen, der immer genau das richtige sagt und am Ende ist er ein genauso ein Neandertaler Typ wie Rush. Es ist nicht, dass ich diese Art von Mann nicht auch interessant finde, aber die Männer verlieren ihre Einzigartigkeit, sobald sie eine eigene Geschichte haben. Das finde ich leider etwas Schade, denn ich fand Mase gerade deshalb so interessant, da er ein ganz anderer Typ als die anderen Herren der Reihe war.
Trotzdem hat es Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und ich freue mich schon, den nächsten Teil in den Händen zu halten.

Was mich außerdem stört ist, dass dieses Buch ein paar Millimeter kleiner als die anderen der Reihe ist. Zusätzlich hat auch die Schriftfarbe auf dem Buchrücken gewechselt. Bei den anderen war Büchern der Rosemary Beach Reihe wurde Abbi Glines immer in unterschiedlichen Rottönen gehalten und der Buchtitel in weiß. Bei diesem ist es anders herum. Ich weiß, dass es nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun hat, aber es stört mich jedes Mal, wenn ich es im Regal stehen sehe und es nicht zu den anderen passt. Das ist aber nicht in meine Bewertung mit eingeflossen, denn es hat nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun.

Veröffentlicht am 19.06.2017

Die dritte Concannon Tochter

Töchter der See
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Ich konnte es kaum erwarten endlich den dritten Teil der Irland Trilogie zu lesen. Vorallem da Shannon, die dritte Schwester erst jetzt vorkommt. Erst im zweiten Band kam raus, dass Tom Concannan noch ...

Ich konnte es kaum erwarten endlich den dritten Teil der Irland Trilogie zu lesen. Vorallem da Shannon, die dritte Schwester erst jetzt vorkommt. Erst im zweiten Band kam raus, dass Tom Concannan noch eine Tochter hat und erst in diesem Band wird Shannon ein Teil der Geschichte.
Ich konnte mich nur leider nicht so richtig mit Shannon anfreunden. Sie war kalt und zíckig. Natürlich ist es ein Schock, wenn man erfährt, dass der Mann, den man für seinen Vater gehalten hat, nicht der leibliche Vater ist, aber ihr Verhalten fand ich mehr als nur einmal unverständlich. Man konnte ihre Art auch nicht mehr als temperamentvoll bezeichnen, sie war einfach nur anstrengend.
Ihr Wunsch nach einem geregelten Leben war verständlich, aber sie stellt all das vor ihr eigenes Glück.
Murphy fand ich hingegen schon in den ersten Bändern toll und habe mich sehr auf seine Geschichte gefreut, wurde bei ihm aber ein bisschen enttäuscht. Ich war nämlich etwas überrascht, wie aggressiv er bei seinen Flirtversuchen war und dadurch verlor er auch ein wenig an Charme.
In diesem Teil bringt Nora Roberts auch die Magie wieder ein bisschen mit rein, was ich bei jedem ihrer Bücher liebe. Es geht um die Vergangenheit, ein vorheriges Leben der beiden und um das Schicksal.
Insgesamt ein tolles Buch, aber leider hat mich Shannon doch etwas zu sehr gestört.

Veröffentlicht am 19.06.2017

Orientalische Piratengeschichte aus 1001 Nacht

1001 Kuss: Djinnfeuer (Band 1)
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Rani ist eine Piratentochter und sehr abergläubisch. Auf einem gekaperten Schiff fällt ihr eine Flasche in die Hände. Bevor sie aber realisieren kann, was genau das bedeutet, von einer Welle über das Schiff ...

Rani ist eine Piratentochter und sehr abergläubisch. Auf einem gekaperten Schiff fällt ihr eine Flasche in die Hände. Bevor sie aber realisieren kann, was genau das bedeutet, von einer Welle über das Schiff geschleudert und kommt erst am Strand wieder zu sich, zusammen mit einem Djinn.
Djinn sind hinterhältig und nicht die netten Wunscherfüller aus dem Disneyfilm. Sie haben keine eigenen Körper und besetzen dann andere oder können wenn sie stark genug sind, auch eigene Körper. Jaal ist so ein Djinn. Er hat mehr Macht, als Rani es anfangs annimmt.
Rani wirkt zwischendurch jünger als ihre 17 Jahre, sie ist sehr wankelmütig und zu unbedacht. Sie verliebt sich sofort, wenn sie jemanden sieht, der hübsch ist. Erst ist es Kazim und später ein Prinz. Bei ihren Wünschen scheint sie nicht wirklich nachzudenken, sondern sich sofort etwas zu wünschen, obwohl sie die List der Djinn durch Geschichten kennt. Dadurch entstehen wirklich witzige Momente, denn die Wünsche werden ihr nicht unbedingt so erfüllt, wie sie es sich vorgestellt hat.
Im Laufe der Geschichte machen beide Charaktere eine Wandlung durch. Jaal wirkt zwischendurch immer menschlicher, auch wenn weder er, noch Rani es wirklich bemerken. Rani selbst erkennt, dass ein hübsches Gesicht nicht alles ist und ist insgesamt etwas reifer geworden.
Man findet sich schnell in dem Buch schnell zurecht, da die Autorin einen tollen Schreibstil hat, bei dem man die Charaktere und auch die Orte direkt vor sich sieht. Leider gefielen mir die abrupten Perspektivenwechsel nicht so gut, denn es wechselt immer wieder zwischen Rani, Amare und Anadil. Man musste immer wieder neu hineinfinden und das hat mich dann schon etwas gestört.
Das Buch zeigt, dass man immer vorsichtig sein sollte mit dem, was man sich wünscht. Es gibt vielleicht immer Konsequenzen. Außerdem zeigt das Buch, dass Liebe sich nicht auf das Geschlecht beziehen sollte.
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob mir das Ende wirklich gefallen hat. Es war in sich abgeschlossen und ich denke auch nicht, dass es noch einen zweiten Band geben wird, aber ich hätte gerne noch mehr erfahren über Rani und ihre Zukunft.

Veröffentlicht am 19.06.2017

Schwächer als die ersten Bände...

Einander verfallen. Violet & Luke
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Spoiler für alle die 'Füreinander bestimmt' noch nicht gelesen haben
Am Ende des letzten Bandes fanden Violet und Luke heraus, dass Lukes Mutter am Tod von Violets Eltern beteiligt war. Beide wussten, ...

Spoiler für alle die 'Füreinander bestimmt' noch nicht gelesen haben
Am Ende des letzten Bandes fanden Violet und Luke heraus, dass Lukes Mutter am Tod von Violets Eltern beteiligt war. Beide wussten, dass eine Beziehung so unmöglich ist und Violet zog zurück zu ihrem ehemaligen Pflegevater Preston. Das ist jetzt zwei Monate her und beiden geht es schlecht. Violet macht alles um bei Preston wohnen zu können, weil sie sonst nirgends hin kann. Sie dealt wieder und lässt sich von ihm benutzen. Luke hingegen hat seine Mutter zwar bei der Polizei angezeigt, aber es gibt keine Beweise und nachdem er das Tagebuch seiner verstorbenen Schwester gelesen hat, ist der Hass auf seine Mutter immer größer. Er trinkt immer mehr, geht nicht mehr zum Training und verdient sein Geld beim Pokern, indem er schummelt, wobei er auch öfters erwischt wird.
Beide Charaktere sind einfach kaputt und sie kämpfen nicht. Sie geben einfach auf und genau das hat mich am meisten an diesem Buch gestört. Sie geben nicht nur einander auf, sondern auch sich selbst und diese Entwicklung der Charaktere gefiel mir nicht. Erst wenn die beiden zusammen sind, fangen sie langsam an sich allem zu stellen und zu leben. Ihre Geschichte ist nach diesem Band noch nicht vorbei und ich hoffe, dass sie sich im nächsten Teil nicht verlieren.
Es kommen noch einige Geheimnisse ans Licht, die etwas mit dem Verbrechen zu tun hat, das die beiden verbindet und insgesamt war die Geschichte sehr spannend. Sie konnte mich auch packen, nur werden die Bücher von Jessica Sorensen von Band zu Band schwächer, was ich wirklich schade finde.