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Veröffentlicht am 20.12.2022

"Die Ausgabe von Alice im Wunderland! […] Das Buch war so nah. Zum Greifen nah…"

Das kleine Bücherdorf: Winterglitzern
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Wer einen ruhigen, gefühlvollen Weihnachts-Liebesroman sucht, ist mit "Das kleine Bücherdorf - Winterglitzern" von Katharina Herzog genau richtig! Die Autorin überzeugt mit sympathischen Charakteren, einer ...

Wer einen ruhigen, gefühlvollen Weihnachts-Liebesroman sucht, ist mit "Das kleine Bücherdorf - Winterglitzern" von Katharina Herzog genau richtig! Die Autorin überzeugt mit sympathischen Charakteren, einer herzerwärmenden Liebesgeschichte u. tollem, winterlichem Schottland-Setting! Klare Leseempfehlung!

Herzlichen Dank an Netgalley.de, Argon Audio Verlag & Rowohlt-Polaris-Verlag für die beiden Rezensionsexemplare (E-Book, Hörbuch)!

Kurz zur Story:
Vicky ist Kunsthändlerin im Auktionshaus ihres Vaters in München. Durch Zufall erhält sie eine Fotografie, auf dem ein Junge mit seinem Vater u. einer seltenen Ausgabe von "Alice im Wunderland" zu sehen ist. Dem Foto liegt ein Brief bei, in dem der Junge Finlay aus Schottland seiner verstorbenen Mutter schreibt. Im Auftrag ihres Vaters, der auf einen respektablen Gewinn aus der Alice-Ausgabe hofft, reist Vicky deshalb nach Schottland in das bescheidene Örtchen Swinton-on-Sea, um dem Vater auf dem Bild das Alice-Buch abzukaufen. Aufgrund eines Missverständnisses landet sie als Buchhändlerin in Grahams Buchladen, dem Vater von Finlay, u. wird auch vom Rest der Gemeinde herzlich aufgenommen. Vicky fühlt sich bald sehr wohl in Swinton-on-Sea, wäre da nicht die Tatsache, dass Vicky eigentlich zu einem einzigen Zweck dort ist: Um die seltene Alice-Ausgabe zu erstehen…

Der Einstieg in "Das kleine Bücherdorf" fiel mir durch den lebendigen Schreibstil ziemlich leicht, auch wenn ich mich erst wieder an die personale Er-/Sie-Erzähler-Perspektive gewöhnen musste, welche die Handlung abwechselnd aus Grahams u. Vickys Sicht erzählt.

Ich habe das Buch parallel gelesen u. als Hörbuch von Argon Audio gehört u. mochte auch die Erzählstimme von Sprecherin Elena Wilms sehr gerne! Sie bringt die Stimmung wunderbar herüber u. hat eine wunderbar angenehme Stimme.

Vicky mochte ich durch ihre hilfsbereite, liebevolle Art sehr gerne, zumal sie sich auch wirklich gut mit Finlay versteht u. den kleinen Kerl total süß behandelt.
Graham ist der nette junge Mann von nebenan, der gleichzeitig der Frauenschwarm in dem schottischen Örtchen ist, dennoch aber ein zurückhaltender, ruhiger Kerl ist, der sich ebenso liebevoll um seinen Sohn u. das Vermächtnis seiner verstorbenen Frau kümmert.

Ich mochte den Verlauf der Geschichte sehr gerne u. habe auch bis zum Ende mitgefiebert, dass es für Vicky u. Graham mit einem Happy End endet! Einziges Manko war für mich, dass die gesamte Handlung u. dementsprechend die Beziehung der Protagonisten auf einer Lüge aufbaut. Dementsprechend habe ich die ganze Zeit auf den "großen Knall" gewartet, der natürlich auch irgendwann kommt u. den Leser dann betrübt u. traurig zurücklässt. Dennoch lohnt es sich, dranzubleiben, um zu erfahren, wie die Geschichte für Vicky u. Graham ausgeht

Insgesamt wirklich ein süßer Weihnachtsroman, der einen durch das winterliche Schottland-Setting perfekt auf die Weihnachtszeit vorbereitet!
Klare Leseempfehlung!

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen!

Zitat: Katharina Herzog: Das kleine Bücherdorf, Pos. 712

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.12.2022

"Die Ausgabe von Alice im Wunderland! […] Das Buch war so nah. Zum Greifen nah…"

Das kleine Bücherdorf: Winterglitzern
0

Wer einen ruhigen, gefühlvollen Weihnachts-Liebesroman sucht, ist mit "Das kleine Bücherdorf - Winterglitzern" von Katharina Herzog genau richtig! Die Autorin überzeugt mit sympathischen Charakteren, einer ...

Wer einen ruhigen, gefühlvollen Weihnachts-Liebesroman sucht, ist mit "Das kleine Bücherdorf - Winterglitzern" von Katharina Herzog genau richtig! Die Autorin überzeugt mit sympathischen Charakteren, einer herzerwärmenden Liebesgeschichte u. tollem, winterlichem Schottland-Setting! Klare Leseempfehlung!

Herzlichen Dank an Netgalley.de, Argon Audio Verlag & Rowohlt-Polaris-Verlag für die beiden Rezensionsexemplare (E-Book, Hörbuch)!

Kurz zur Story:
Vicky ist Kunsthändlerin im Auktionshaus ihres Vaters in München. Durch Zufall erhält sie eine Fotografie, auf dem ein Junge mit seinem Vater u. einer seltenen Ausgabe von "Alice im Wunderland" zu sehen ist. Dem Foto liegt ein Brief bei, in dem der Junge Finlay aus Schottland seiner verstorbenen Mutter schreibt. Im Auftrag ihres Vaters, der auf einen respektablen Gewinn aus der Alice-Ausgabe hofft, reist Vicky deshalb nach Schottland in das bescheidene Örtchen Swinton-on-Sea, um dem Vater auf dem Bild das Alice-Buch abzukaufen. Aufgrund eines Missverständnisses landet sie als Buchhändlerin in Grahams Buchladen, dem Vater von Finlay, u. wird auch vom Rest der Gemeinde herzlich aufgenommen. Vicky fühlt sich bald sehr wohl in Swinton-on-Sea, wäre da nicht die Tatsache, dass Vicky eigentlich zu einem einzigen Zweck dort ist: Um die seltene Alice-Ausgabe zu erstehen…

Der Einstieg in "Das kleine Bücherdorf" fiel mir durch den lebendigen Schreibstil ziemlich leicht, auch wenn ich mich erst wieder an die personale Er-/Sie-Erzähler-Perspektive gewöhnen musste, welche die Handlung abwechselnd aus Grahams u. Vickys Sicht erzählt.

Ich habe das Buch parallel gelesen u. als Hörbuch von Argon Audio gehört u. mochte auch die Erzählstimme von Sprecherin Elena Wilms sehr gerne! Sie bringt die Stimmung wunderbar herüber u. hat eine wunderbar angenehme Stimme.

Vicky mochte ich durch ihre hilfsbereite, liebevolle Art sehr gerne, zumal sie sich auch wirklich gut mit Finlay versteht u. den kleinen Kerl total süß behandelt.
Graham ist der nette junge Mann von nebenan, der gleichzeitig der Frauenschwarm in dem schottischen Örtchen ist, dennoch aber ein zurückhaltender, ruhiger Kerl ist, der sich ebenso liebevoll um seinen Sohn u. das Vermächtnis seiner verstorbenen Frau kümmert.

Ich mochte den Verlauf der Geschichte sehr gerne u. habe auch bis zum Ende mitgefiebert, dass es für Vicky u. Graham mit einem Happy End endet! Einziges Manko war für mich, dass die gesamte Handlung u. dementsprechend die Beziehung der Protagonisten auf einer Lüge aufbaut. Dementsprechend habe ich die ganze Zeit auf den "großen Knall" gewartet, der natürlich auch irgendwann kommt u. den Leser dann betrübt u. traurig zurücklässt. Dennoch lohnt es sich, dranzubleiben, um zu erfahren, wie die Geschichte für Vicky u. Graham ausgeht

Insgesamt wirklich ein süßer Weihnachtsroman, der einen durch das winterliche Schottland-Setting perfekt auf die Weihnachtszeit vorbereitet!
Klare Leseempfehlung!

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen!

Zitat: Katharina Herzog: Das kleine Bücherdorf, Pos. 712

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.10.2022

"Spiegeln wohnt ein böser Zauber inne."

Hinter den Spiegeln so kalt
0

Wer eine düstere, packende u. fast schon gruselige Neu-Interpretation des Märchen-Klassikers "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen sucht, ist mit "Hinter den Spiegeln so kalt" von Liza Grimm ...

Wer eine düstere, packende u. fast schon gruselige Neu-Interpretation des Märchen-Klassikers "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen sucht, ist mit "Hinter den Spiegeln so kalt" von Liza Grimm genau richtig.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Netgalley.de u. den Argon Verlag für das Rezensionsexemplar (Hörbuch)!

Klappentext:
Als ihre geliebte Tochter Hannah spurlos verschwindet, stürzt Finja in ein tiefes Loch. Ihr einziger Hinweis auf Hannahs Verbleib ist eine Spur aus Eis im Badezimmer, aber das ergibt doch überhaupt keinen Sinn!
In ihrer Verzweiflung sucht Finja schließlich Hilfe bei einer angeblichen Hexe – und stößt auf Ungeheuerliches: Schneetreiben und Schreie wirbeln durch ihre Erinnerungen, und ein fremdes Gesicht, das ihr seltsam vertraut erscheint.
Die Antworten auf Finjas Fragen warten hinter den Spiegeln, in einem Reich aus Eis und Schnee. Aber will sie die Wahrheit wirklich wissen?

Ich habe das Buch gelesen u. parallel dazu das Hörbuch vom Argon Verlag gehört, welches von Vera Teltz gesprochen wird. Dabei schafft es Teltz perfekt, die düstere u. tragische Stimmung des Buches durch den gekonnten Einsatz ihrer Stimme einzufangen u. wiederzugeben!

Der Einstieg in die Geschichte, welche aus der personalen Er-/Sie-Erzählerperspektive aus der Sicht von Finja erzählt wird, fiel mir nicht ganz so leicht, obwohl der Schreibstil der Autorin sehr flüssig u. lebendig ist. Vielmehr lag es an den vielen Zeitsprüngen u. den Plot-Brocken, die einem immer wieder vor die Füße geworfen werden
Das bewirkt natürlich, dass der Plot total packend u. mitreißend ist, u. dass man unbedingt wissen will, was genau mit Hannah passiert ist!
Dabei spürt man mit jeder einzelnen Zeile, wie verzweifelt, traurig u. vereinsamt Finja durch den Verlust ihrer Tochter ist, zumal ihr anscheinend auch niemand glaubt, dass Hannah noch am Leben ist. Dabei stellt man sich auch dauernd die Frage: Warum hat Finja so unbeschreiblich große Angst vor Spiegeln? Und was hat es mit den dauernd auftauchenden Eisblumen auf sich?

Der Plot nimmt so richtig an Fahrt auf, als Elisa – die mir teilweise etwas zu forsch war – endlich begreift, dass Finja mit allem recht hat u. sich beide daraufhin auf die Spurensuche nach Hannah begeben.
Bis zum Ende hin fiebert man also mit, ob es die beiden schaffen werden, Hannah (lebend) zu finden.

Insgesamt wirklich eine gelungene u. düstere Neu-Interpretation des Märchen-Klassikers, der mir an der ein oder anderen Stelle dann doch eine Spur zu gruselig war. Dennoch: Leseempfehlung

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen!

Zitat: Liza Grimm: Hinter den Spiegeln so kalt, S. 145

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.10.2022

"Spiegeln wohnt ein böser Zauber inne."

Hinter den Spiegeln so kalt
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Wer eine düstere, packende u. fast schon gruselige Neu-Interpretation des Märchen-Klassikers "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen sucht, ist mit "Hinter den Spiegeln so kalt" von Liza Grimm ...

Wer eine düstere, packende u. fast schon gruselige Neu-Interpretation des Märchen-Klassikers "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen sucht, ist mit "Hinter den Spiegeln so kalt" von Liza Grimm genau richtig.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Netgalley.de u. den Argon Verlag für das Rezensionsexemplar (Hörbuch)!

Klappentext:
Als ihre geliebte Tochter Hannah spurlos verschwindet, stürzt Finja in ein tiefes Loch. Ihr einziger Hinweis auf Hannahs Verbleib ist eine Spur aus Eis im Badezimmer, aber das ergibt doch überhaupt keinen Sinn!
In ihrer Verzweiflung sucht Finja schließlich Hilfe bei einer angeblichen Hexe – und stößt auf Ungeheuerliches: Schneetreiben und Schreie wirbeln durch ihre Erinnerungen, und ein fremdes Gesicht, das ihr seltsam vertraut erscheint.
Die Antworten auf Finjas Fragen warten hinter den Spiegeln, in einem Reich aus Eis und Schnee. Aber will sie die Wahrheit wirklich wissen?

Ich habe das Buch gelesen u. parallel dazu das Hörbuch vom Argon Verlag gehört, welches von Vera Teltz gesprochen wird. Dabei schafft es Teltz perfekt, die düstere u. tragische Stimmung des Buches durch den gekonnten Einsatz ihrer Stimme einzufangen u. wiederzugeben!

Der Einstieg in die Geschichte, welche aus der personalen Er-/Sie-Erzählerperspektive aus der Sicht von Finja erzählt wird, fiel mir nicht ganz so leicht, obwohl der Schreibstil der Autorin sehr flüssig u. lebendig ist. Vielmehr lag es an den vielen Zeitsprüngen u. den Plot-Brocken, die einem immer wieder vor die Füße geworfen werden
Das bewirkt natürlich, dass der Plot total packend u. mitreißend ist, u. dass man unbedingt wissen will, was genau mit Hannah passiert ist!
Dabei spürt man mit jeder einzelnen Zeile, wie verzweifelt, traurig u. vereinsamt Finja durch den Verlust ihrer Tochter ist, zumal ihr anscheinend auch niemand glaubt, dass Hannah noch am Leben ist. Dabei stellt man sich auch dauernd die Frage: Warum hat Finja so unbeschreiblich große Angst vor Spiegeln? Und was hat es mit den dauernd auftauchenden Eisblumen auf sich?

Der Plot nimmt so richtig an Fahrt auf, als Elisa – die mir teilweise etwas zu forsch war – endlich begreift, dass Finja mit allem recht hat u. sich beide daraufhin auf die Spurensuche nach Hannah begeben.
Bis zum Ende hin fiebert man also mit, ob es die beiden schaffen werden, Hannah (lebend) zu finden.

Insgesamt wirklich eine gelungene u. düstere Neu-Interpretation des Märchen-Klassikers, der mir an der ein oder anderen Stelle dann doch eine Spur zu gruselig war. Dennoch: Leseempfehlung

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen!

Zitat: Liza Grimm: Hinter den Spiegeln so kalt, S. 145

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.10.2022

"Marschland ist ein Ort des Lichts, wo Gras in Wasser wächst und Wasser in den Himmel fließt."

Der Gesang der Flusskrebse
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Wer einen äußerst spannenden Thriller sucht, dessen Fokus auf der Geschichte eines heranwachsenden Mädchens u. deren Liebe zur Natur liegt, ist mit "Der Gesang der Flusskrebse" von Delia Owens genau richtig!
Die ...

Wer einen äußerst spannenden Thriller sucht, dessen Fokus auf der Geschichte eines heranwachsenden Mädchens u. deren Liebe zur Natur liegt, ist mit "Der Gesang der Flusskrebse" von Delia Owens genau richtig!
Die Autorin überzeugt mit einer bildgewaltigen Geschichte über Vorurteile, Einsamkeit u. einem tragischen Plot über ein Mädchen, das auf bittere Art u. Weise lernen musste, für sich selbst zu sorgen u. für sich einzustehen.

Herzlichen Dank an Netgalley.de u. den Hörbuch Hamburg Verlag für das Rezensionsexemplar!

Klappentext:
Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.

Ich habe das Buch als Hörbuch von Hörbuch Hamburg Verlag gehört, welcher Luise Helm als Sprecherin für die Geschichte ausgewählt hat. Meiner Meinung nach die perfekte Besetzung, da Helm es schafft, die Atmosphäre u. Tragik der Geschichte authentisch herüberzubringen. Zudem hatte ich dabei ständig Scarlett Johansson vor Augen, da die Sprecherin deren Stimme synchronisiert

Der Einstieg in das Hörbuch fiel mir durch die angenehme Erzählerstimme von Luise Helm u. den lebendigen u. anschaulichen Schreibstil der Autorin sehr leicht. Dabei wird die Geschichte einerseits zumeist aus der personalen Er-/Sie-Erzählerperspektive erzählt u. damit Kyas Leben beleuchtet, andererseits erhält man als Leser Einblick in die Ermittlungen zum Tod von Chase Andrews.

Der Thriller ist geprägt von Tragik, Trauer u. purem Mitgefühl für die Protagonistin Kya, die es wirklich nicht leicht in ihrem Leben hat. Erst wird sie nacheinander von ihrer ganzen Familie verlassen, muss dann lernen, sich um sich selbst zu sorgen u. für sich einzustehen, wird zudem in der Schule von ihren Mitschülern gemobbt u. als "Sumpfhuhn" u. "Sumpfpack" (beides: S. 44) beschimpft u. wird dann auch noch des Mordes an Chase Andrews verdächtigt, als man ihn im Jahr 1969 tot auffindet.
Das Buch ist eine Ode an die Natur u. zeigt Kyas Liebe zu derselben u. all ihren Geschöpfen, seien es die Muscheln aus dem Sumpf, die darin lebenden Tiere oder den dort gedeihenden Pflanzen.
Wem Kya wirklich trauen kann, muss sie - wie auch der Leser selbst - schmerzlich selbst herausfinden, doch gibt es immer wieder Menschen, die auch hinter Kya stehen u. zu ihr halten.

Leider sind die Ermittlungen per se eine Ansammlung von eher flachen Dialogen u. der Plot gegen Ende nicht so ganz, wie ich ihn mir vorstellt hatte.

Insgesamt wirklich ein schöner, spannender Thriller, bei dem eher die Liebe zur Natur als Folge von Einsamkeit u. das tragische Leben eines jungen Mädchens im Vordergrund stehen.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen!


Zitat: Delia Owens: Der Gesang der Flusskrebse, S. 11

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