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Veröffentlicht am 28.10.2016

Unglaubliches Buch

Das Leben, das man wählt
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"Stell dir vor, du hast alles, was du dir je gewünscht hast und erkennst erst dann, was dir fehlt."

Inhalt

Theresa hat viel erreicht und lebt das Leben, welches sie sich immer erträumt hat. Sie hat einen ...

"Stell dir vor, du hast alles, was du dir je gewünscht hast und erkennst erst dann, was dir fehlt."

Inhalt

Theresa hat viel erreicht und lebt das Leben, welches sie sich immer erträumt hat. Sie hat einen liebevollen Mann und zwei wunderbare Kinder - aber ist sie wirklich glücklich? Um den Alltag zu entfliehen, reist sie zu ihrer besten Freundin nach Irland und trifft dort auf den Freigeist Ian. Sie fühlt sich sofort zu Ian hingezogen, weil sie bei ihm aus ihrer alten Rolle ausbrechen kann. Ein neues Land, ein neuer Mann, ein neues Gefühl! Aber was bleibt am Ende davon übrig und für welchen Mann wird sich Theresa am Ende entscheiden?

Meinung

„Das Leben, das man wählt“ hat mich bereits auf den ersten Seiten absolut überzeugt. Die Protagonistin war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich nicht nur in diese Figur hineinversetzen, sondern durch den sehr schönen (bildhaft – mit dem gewissen Etwas) Erzählstil der Autorin konnte ich in die Geschichte eintauchen, die Ängste und die Schmetterlinge im Bauch gemeinsam mit Theresa fühlen (an einigen Stellen bin ich sogar mit ihr rot geworden). Absolut verzaubert haben mich die landschaftlichen Beschreibungen von Irland – die Sehnsucht hat sich in meinem Herzen breitgemacht. Die Autorin war selbst in Irland und die Liebe für die einzelnen Orte konnte man beim Lesen fühlen. Bis zu diesem Buch war ich überhaupt kein Fan von Liebesgeschichten, aber „Das Leben, das man wählt“ hat mich absolut verzaubert und mein Herz für dieses Genre wieder geöffnet.

Ich freue mich schon auf ein neues Buch von Sandra McKee und vielleicht hören wir ja noch einmal etwas von Theresa – ich würde mich freuen!

Fazit

Ein bildhafter, flüssiger Erzählstil, einziartige landschaftliche Beschreibungen und eine liebenswerte Protagonistin - 100 Sterne

Veröffentlicht am 28.10.2016

Mit dem zweiten Band steht die Autorin nun endgültig auf meiner ganz persönlichen Lieblingsautorinnen-Liste.

Seelenlos
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"Himmelsschwarz" ist der zweite Band der „Seelenlos"-Reihe von Juliane Maibach. Der dritte Band erscheint im Oktober 2016. Geplant sind anscheinend fünf Bände.

„Gemeinsam mit Asrell und Niris versucht ...

"Himmelsschwarz" ist der zweite Band der „Seelenlos"-Reihe von Juliane Maibach. Der dritte Band erscheint im Oktober 2016. Geplant sind anscheinend fünf Bände.

„Gemeinsam mit Asrell und Niris versucht Gwen Tares zu retten. Doch als sie ihn wiedersieht, merkt sie schnell, dass etwas anders ist – irgendetwas in ihm sich verändert hat …“

Cover

Auch das Cover des zweiten Bandes ist absolut klasse! Schon am Cover erkennt man, dass die fantastische Welt von Seelenlos düsterer und spannender wird – und glaubt mir, die Geschichte hält, was das Cover verspricht.

Meinung

Die Autorin hat mich bereits mit dem ersten Band „Seelenlos. Splitterglanz“ absolut begeistert und ich war sehr gespannt, ob auch der zweite Band mich überzeugen kann. Denn mit viel Liebe hat die Autorin diese magische Welt entworfen und ich hätte nicht gedacht, dass man noch tiefer in diese Welt hineintauchen kann – aber es geht! Die Charaktere werden vertieft, Beziehungen entwickeln sich weiter (nicht alles ist vorhersehbar), neue Figuren werden eingeführt. Die Welt wird düsterer und sicherlich auch komplizierter, die Protagonisten gewinnen an Tiefe und Ausdruckskraft. Die ganze Geschichte lebt von dem flüssigen, bildhaften Stil der Autorin. Ich hatte überhaupt keine Probleme mich in den zweiten Band einzufinden, bereits nach den ersten Zeilen war ich wieder in der Welt von Juliane Maibach gefangen und ich habe den "Weg nach Hause" noch nicht gefunden.

Fazit

"Seelenlos. Himmelschwarz" ist noch besser als Band 1 und ich freue mich auf die Fortsetzung dieser Reihe. Mit dem zweiten Band steht die Autorin nun endgültig auf meiner ganz persönlichen Lieblingsautorinnen-Liste. Ein Muss für jede/n Lieberhaber/in von Fantasybüchern

Veröffentlicht am 28.10.2016

Juliane Maibach "Seelenlos. Splitterglanz"

Seelenlos
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Klapptext

"Einer Legende nach streifen die Anmagras der toten Nephim durch die Welt, immer auf der Suche nach einer schwangeren Frau. Sie dringen in die Körper der Ungeborenen ein, töten sie und übernehmen ...

Klapptext

"Einer Legende nach streifen die Anmagras der toten Nephim durch die Welt, immer auf der Suche nach einer schwangeren Frau. Sie dringen in die Körper der Ungeborenen ein, töten sie und übernehmen ihren Leib. Wie ein Parasit wachsen sie dann in der Frau heran, die nichts davon ahnt, dass ihr eigenes Kind längst nicht mehr am Leben ist, sondern von diesem grausamen Geschöpf umgebracht wurde. In diesen Kindern ist von Geburt an nichts Gutes zu finden"

Cover

Es muss einfach erwähnt werden, da dieses Cover wirklich grandios ist. Abgebildet ist die Hauptprotagonistin (Gwen) und zwei sehr wichtige Elemente der Geschichte - Spiegel und Splitter. Die Autorin hat sich wirklich Gedanken gemacht und ein Cover gestaltet (oder gestalten lassen), welches sich harmonisch in die Geschichte einfügt. Häufig passen Cover und Geschichte nicht zusammen, aber hier erzählt das Cover schon die Geschichte - KLASSE!


Meinung

Gwen wird durch einen geheimnisvollen Spiegel in eine andere Zeit geschickt und findet sich in einer düsteren magischen Welt wieder. Neben vielen unheimlichen Wesen trifft sie dort auf Taras (den zweiten Protagonisten) und die spannende Reise durch eine magische Welt voller unheimlicher Figuren beginnt.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt.
Durch den sehr bildhaften, fließenden Stil der Autorin ist alles sehr verständlich und man wird behutsam durch die Geschichte geführt.
Ich habe beim Lesen nicht bemerkt, wie die Zeit vergeht, da der Spannungsbogen einfach immer aufrechterhalten wurde. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Die Protagonistin Gwen ist eine selbstständige und mutige Frau, die sich durchsetzen kann und ihren Weg geht. Taras, der auf Anhieb nicht unbedingt sympathisch ist und mein Herz etwas "zersplittern" lässt (denn wirklich entscheiden, ob "Gut" oder "Böse" möchte ich mich nicht) finde ich unglaublich gut konstruiert und bildet das perfekte Gegenstück zu Gwen.

Fazit

Juliane Maibach hat mit viel Liebe eine magische Welt entworfen, die mich begeistert hat. Ein wirklich gelungener Auftakt einer tollen Fantasy-Serie. Ein Muss für jede/n Lieberhaber/in von Fantasybüchern. Alle Zutaten für ein gutes Buch vorhanden - Spannung, Romantik, Abenteuer, Fantasy! 5 Sterne!

Veröffentlicht am 31.01.2022

Geschichte mit sehr viel Gefühl und tragischen Momenten

Das Herz, das für dich schlägt
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Die Autorin nimmt uns mit in die digitale Welt von Lisa und Tom - ihr Kennenlernen erleben wir über die einzelnen Chatgespräche eines Dating-Portals. Ein sehr humorvoller verbaler Schlagabtausch.

Im ...

Die Autorin nimmt uns mit in die digitale Welt von Lisa und Tom - ihr Kennenlernen erleben wir über die einzelnen Chatgespräche eines Dating-Portals. Ein sehr humorvoller verbaler Schlagabtausch.

Im ersten Moment steht allerdings nicht das Zusammenkommen im Mittelpunkt, sondern die Distanz zwischen zwei Menschen, die anscheinend nicht überwunden werden kann, denn Tom hat ein Geheimnis und möchte anonym bleiben. Dieser Konflikt treibt die Handlung voran und endet sehr emotional - ich möchte hier nichts verraten, aber für mich war das Ende perfekt und ich hatte panische Angst beim Lesen, dass die Autorin doch noch einen anderen Weg einschlägt - ich hätte es wahrscheinlich nicht verkraftet!

Fine Sturm hat einen sehr flüssigen Sprachstil und bindet auch etwas Poesie ein. Die Autorin ist wahrscheinlich eine absolute Romantikerin, denn einige Passagen oder poetische Einflüsse sind
emotional zugespitzt, und dies muss man als Leser:in dann auch wirklich mögen.

Eine Geschichte mit sehr viel Gefühl und tragischen Momenten, die einen zum Schluss auch etwas nachdenklich zurücklassen.

Die Autorin verweist zu Beginn auf potenziell triggernde Inhalte, was ich sehr gut finde, wenngleich sie auch das Ende des Buches spoilern (die Entscheidung obliegt den Leser:innen).

Lisa und Tom stehen im Mittelpunkt der Geschichte, allerdings hätte ich mir trotzdem gewünscht, dass die Nebenfiguren etwas mehr Raum bekommen. Ich bin ein Fan von verschlungenen Geschichten und komplizierten Figurenkonstellationen, aber es ist natürlich verständlich, dass im Genre "Romance" darauf verzichtet wird.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.01.2022

Ein gelungener Abenteuerroman mit fantastischen Elementen.

Die Schule der Redner
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Mögt ihr historische Romane? Wenn ja, ist „Die Schule der Redner“ von Johann Seeger aus dem Heyne Verlag bestimmt etwas für euch. Aber Vorsicht – es sind 767 Seiten! Ihr benötigt also auch etwas mehr Zeit.

Im ...

Mögt ihr historische Romane? Wenn ja, ist „Die Schule der Redner“ von Johann Seeger aus dem Heyne Verlag bestimmt etwas für euch. Aber Vorsicht – es sind 767 Seiten! Ihr benötigt also auch etwas mehr Zeit.

Im Studium fand ich die Auseinandersetzung mit persuasiven und manipulativen Sprachstrategien in politischen Reden unheimlich spannend, daher war „Die Schule der Redner“ auf meiner Bücherwunschliste. Die Macht der Sprache thematisiert Johann Seeger in seinem Historischen Roman. Wir befinden uns im Mittelalter – die Welt der Ritter, Fürsten und Könige, die mit purer Gewalt und Willkür über die Welt herrschen. In dieser Zeit soll ein geheimnisvolles Buch existieren, das demjenigen, der es entschlüsselt, die Macht verleiht, allein mit Worten andere Menschen zu lenken – ein Kampf um die pure Macht entsteht.

Der Roman ist in drei Teile gegliedert, die jeweils mit Zitaten von historischen Personen eingeführt werden. Die einzelnen Teile sind durch Unterkapitel strukturiert. Dem fiktionalen Prosawerk vorangestellt ist „Dramatis Personae“ – ein Verzeichnis, welches die handelnden Figuren, mit Namen und kurzer Beschreibung.

Die Handlung ist komplex und spielt auf verschiedenen Ebenen, ist aber dennoch in sich schlüssig und sprachgewaltig - ein sehr bildhafter Sprachstil. Die Spannungskurve kann nicht über die 767 Seiten gehalten werden, was ich allerdings nicht problematisch finde, jeder Roman durchläuft nun einmal verschiedene Spannungsphasen.

Es handelt sich um einen Abenteuerroman mit fantastischen Elementen, der aber sehr detailliert beschriebene Kampf- und Folterszenen enthält und daher an einigen Stellen nichts für schwache Nerven ist.

Rhetorische Mittel stehen im Fokus der Geschichte und es ist beängstigend, welche kleinen sprachlichen Mittel ausreichen, um Menschen von Ansichten zu überzeugen oder zu einer Handlung zu bewegen.

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