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Veröffentlicht am 07.01.2020

Naja..

Doctor Sleep
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Vor Jahren habe ich den Vorgänger von "Doctor Sleep" gelesen, weswegen ich mich eben dessen nicht wirklich an die Geschichte in "Shinig" erinnern konnte, grob wusste ich jedoch worum es ging.
Dennoch musste ...

Vor Jahren habe ich den Vorgänger von "Doctor Sleep" gelesen, weswegen ich mich eben dessen nicht wirklich an die Geschichte in "Shinig" erinnern konnte, grob wusste ich jedoch worum es ging.
Dennoch musste ich erst einmal in die Geschichte finden, wo mir als erstes auffiehl, dass Danny nicht mehr der kleine Danny ist, sondern nun ein Erwachsener Mann namens Dan ist.

Dan ist unser Protagonist und konnte mich einfach nicht packen, ich fand einfach keinen Bezug zu den Charakter, sowie zu den anderen Charakteren, wie es bei "Shining" war.
Dan ist nun Erwachsen, was er damals auf keinen Fall wollte, war wie sein Vater zu werden, doch dies ist Ihm voll und ganz gelungen. Er ist ein reisender oder eher Rumtreiber, er hat ein enormes Alkoholproblem, ist einfach ein Schläger und hältauch nichts von Regeln an die man sich halten sollte.

Auch hier gefiel mir das Lesen von David Natan sehr gut und hat mich regelrecht zu Ruhe gebracht, auch wenn er die unruhigen Stellen im Buch gut rüber bringen konnte, empfand ich das Buch keines Wegs Gruselig und auch die Spannung helt sich meiner Meinung nach in Grenzen.
Des öfteren ist mir aufgefallen, dass King wiederholt über Dans Alkoholprobleme sprach, was mich eher genervt hat. Wer das Nachwort liest erfährt, dass King beim schreiben von "Shining" selber ein Problem hatte, den Alkoholgenuss in Grenzen zu halten.. vermutlich hat er dies deswegen des öfteren erwähnt.

Doch im laufe des Buches hat King geschafft, aus Dan eine bessere Figur zu machen , was mir extrem gut gefallen hat. Dan zog in eine andere, neue Stadt um, mit einem sehr guten Gefühl, was Ihn dazu bewegt sich ändern zu wollen. Er besucht die Anonymen Alkoholiker und sieht einige seiner Fehler ein, die er in der Vergangenheit begannen hat und entwickelt Schuldgefühle. Auch seine Versuche anderen zu Helfen hat mir sehr gut gefallen, die Thematik des Shining wurde sehr gut übermittelt und eingebaut, es wirkte schlüssig.

Fazit:
Bevor ich in eine Verfilmung gehe, werden immer die Bücher gelesen oder oft rereadet, wie es nun hier auch der Fall ist. Natürlich vergleiche ich das Buch mit dem Vorgänger "Shining", das ist nur Menschlich, auch wenn man es vielleicht nicht jeder macht. Doch ich muss sagen, dass mich die Fortsetzung nicht so packen konnte, ich empfinde das Buch eher als 'Nett', als dass ich es empfehlen oder noch einmal lesen würde.
Was ich allerdings empfehle, ist den Vorgänger auf jeden Fall vorher zu lesen, ich denke ich wäre wirklich durcheinander und überfordert mit dem Gerede über 'das Shining', zumindest stelle ich es mir so vor.
Ich denke, wenn ich es gelesen hätte, statt zu hören, hätte ich es vielleicht beiseite gelegt

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Veröffentlicht am 07.01.2020

War gut..

Der unsichtbare Freund
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Seit langem steht Stephen Chbosky's "Das also ist mein Leben" auf meiner Wunschliste, da unteranderem sein Schreibstil unglaublich gut sein soll, doch es kam nie dazu, dass ich es gekauft habe. Nun habe ...

Seit langem steht Stephen Chbosky's "Das also ist mein Leben" auf meiner Wunschliste, da unteranderem sein Schreibstil unglaublich gut sein soll, doch es kam nie dazu, dass ich es gekauft habe. Nun habe ich meine Chance genutzt und sein neues Werk angefragt, da mich dies viel mehr anspricht.

Das Buch erinnert an Stephen Kings Büchern, denn Horror trifft auf Mystery, ein Buch im Kampf zwischen Gut und Böse.
Der kleine Junge Christopher beginnt mit seiner Mutter ein neues Leben in Mill Grove, eine Kleinstadt umgeben von Wäldern.
Die Wälder haben allerdings eine Art Anziehungskraft auf den sieben Jährigen Christopher, es scheint so, als würde dieser ihn anlocken mit Stimmen und Zeichen..
Christopher verschwindet und nach etwaeiligen Suchaktionen taucht er plötzlich nach sechs Tagen wieder auf, doch er ist nicht mehr der Alte, denn er hat keine Erinnerungen mehr, aber auf einmal besondere Fähigkeiten.

Anfänglich werden wir mit einem Fall von vor 50 Jahren konfrontiert, doch damals kam David nicht mehr zurück... Dieser Einstieg nahm die Spannung auf, sowohl die viele falschen Fährten und neuen Entwicklungen, wodurch einige Wendungen aufkommen. Dadurch kam eine gewisse Stimmung beim lesen auf die Düster und Unheimlich wirkte.
Chbosky's Schreibstil war für mich erst einmal gewöhnungsbedürftig, er ist fesselnd, weswegen man sich schnell gewöhnt und man gut vorran kommt. Die einzelnen Charaktere sind sehr gut durchdacht, wir lernen im laufe des Buches viele verschiedene Charaktere kennen, die alle fassettenreich und vielseitig sind.
Leider kam mir das Ende sehr langatmig vor, es zog sich sehr und ich habe das Buch lieber weg gelegt und zu einem anderen gegriffen.

Fazit:
Eine gute Thematisierung vom Kampf des Gut und Böse, welches gut umgesetzt wurde.
Der Schreibstil hat mir anfänglich Schwierigkeiten bereitet und das lange Ende hätte man sich sparen können, ich denke so rund 200 Seiten waren mit Sicherheit zu viel des Guten. Doch die düstere Stimmung und die unglaublich guten Charaktere haben sich positiv auf die Geschichte gelegt und es noch gerade gebogen.

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Veröffentlicht am 12.11.2019

Endlich ein neues Buch von Inusa!

Wintervanille
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Endlich wieder ein Roman von Manuela Inusa!
Bereits die Valerie Lane Reihe hat mich begeistern können, als ich dann gesehen habe, dass Sie eine neue Reihe raus bringt, war ich sehr aufgeregt.

Es war wieder ...

Endlich wieder ein Roman von Manuela Inusa!
Bereits die Valerie Lane Reihe hat mich begeistern können, als ich dann gesehen habe, dass Sie eine neue Reihe raus bringt, war ich sehr aufgeregt.

Es war wieder eine zauberhafte Geschichte, mit Charakteren die man nur ins Herz schließen kann.
Wir haben Kalifornien schön kennenlernen können, unheimlich gerne wäre ich bei Cecilia auf der Vanillefarm und hätte mir alles genauer angesehen und erforscht.. Ich hätte Cecilia gerne ab und an kneifen können, da Sie Ihre Freundin Julia leider etwas vernachlässigt..

Die eigentliche Geschichte fängt leider erst extrem spät an, weswegen die ersten dreihundert Seiten (Ja! Dreihundert!!) nur so dahin plantschen und keine richtige Story beinhaltet.
Doch ich habe das Buch dennoch sehr gut lesen können und gab es ungern aus der Hand, da der Schreibstil wie auch bei den vorherigen Büchern leicht und gut lesbar ist.

Ich habe definitiv mehr von dem Buch erwartet, da ich so begeistert von der Valerie Lane war, doch verglichen waren vor allem die Charaktere auf gleicher Höhe, die ich sofort ins Herz schließen konnte, auch trotz leichter Defizite mit Cecilia.

Doch eben der lange Anfang von dreihundert Seiten blieb mir extrem im Gedachtiss, da eben dann erst eine Romanze beginnt, die gefühlt nur eben schnell reingequetscht wurde.

Fazit:
Ich hoffe sehr auf eine bessere Fortsetzung, die mich mehr packt und nicht so erzwungen wirkt, was die große Story betrifft!
Dennoch ein zauberhafter Beginn einer neuen Inusa-Reihe!

Veröffentlicht am 02.11.2019

Anders als erwartet

Der Klang des Mondes
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Auf Anfrage des Autoren habe ich mir die Leseprobe genauer durchgelesen und somit auch das Exemplar Zugesand bekommen, vielen Dank an dieser Stelle.
Zugegeben stand es nun lange im Regal, wofür ich mich ...

Auf Anfrage des Autoren habe ich mir die Leseprobe genauer durchgelesen und somit auch das Exemplar Zugesand bekommen, vielen Dank an dieser Stelle.
Zugegeben stand es nun lange im Regal, wofür ich mich auch entschuldigen möchte, doch tatsächlich habe ich das Buch vergessen.

Durch die große Schrift sind die rund 300 Seiten schnell ausgelesen, der Schreibstil war eigen, doch die Protagonistin Matisse hat diesen angenehm gestaltet. Matisse ist Humorvoll, locker, einerseits trocken, doch Sie kann auch sehr frech sein, ich habe mich teilweise in Ihr wiedergefunden. Ihre freche und schlagfertige Art hat mir sehr gut gefallen, die Sie zu einer starken Protagonistin gemacht haben.
Doch der Schreibstil war abgehackt und beinhaltete kurze Sätze und viele Sprünge, Zeitlich als auch Örtlich.
Das Buch hat keine Kapitel, was mir unteranderem Zugesätzt hat, was mich nervte, da ich gerne ein Buch erst nach beenden des Kapitels zur Seite lege. Es wurde ich Unterteilungen mit; Sonne, Schnee und Ozean geschrieben, welche mir auch beim lesen nicht ganz schlüssig wurde.

Um zu den Protagonisten zurück zu kommen.
Matisse's Vater hat mir überhaupt nicht gefallen, ich habe kein Verständnis für Ihn aufbringen können, doch sein Charakter wurde gut durchdacht und aufgebaut. Seine Tochter Matisse hat mir sehr gut gefallen, alleine schon wegen Ihrem Humor und weil ich eben mit Ihr auf einer Wellenlänge war, doch ich fand Ihr verhalten Ihrem Vater gegenüber nicht in Ordnung, zumindest konnte ich es nicht immer nachvollziehen, weswegen mir dies negativ vorkam.

Das Setting der Geschichte gefiel mir gut, doch hätte dies besser ausgebaut werden können, besonders an der Stelle des Hauses, da siese mehr Tiefe hätte haben können.
Ich muss zugeben, dass ich immer dieses 'Das kenne ich doch schon irgendwoher' im Hinterkopf hatte, obwohl mir das Buch gut gefallen hat, es war leider nichts neues dabei.
Als Debüt des Autors finde ich es dennoch gelungen, auch wenn ich mit vielen Fragen zurück geblieben bin, da ich nicht aufgeklärt wurde, warum es dazu kam oder warum dies nun so ist. Ich habe mich wie Matisse gefühlt die auch keine Antworten von ihrem Vater bekam.

Fazit:
Ich habe zwei liebste Zitate, die ich allerdings durch Spoiler nicht Zitieren mag.
Zur Einschätzung des Genres würde ich es eher als Roman unterordnen, da keine Spannung aufkam und man mit mehr Fragezeichen als Antworten zurück blieb. Das Buch hatte einfach keine Tiefe und die Spannung eben im Rahmen, weswegen ich nicht nachvollziehen kann warum dies im Genre Thriller miteinbezogen wird.
Ich empfehle auf jeden Fall, vorher die Leseprobe zu lesen.
Ein solides Buch, ohne Tiefe, die deswegen keine Klare Leseempfehlung ist, doch Matisse konnte ich ins Herz schließen.

Veröffentlicht am 12.08.2019

Gut und solide

Angstmörder
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Nach vielen Empfehlungen habe ich nun dieses Buch endlich gelesen, doch ist dies schon etwas her, habe bloß vergessen die Rezension zu verfassen. Allerdings war eine Leserin sehr gespannt auf meine Meinung...

Das ...

Nach vielen Empfehlungen habe ich nun dieses Buch endlich gelesen, doch ist dies schon etwas her, habe bloß vergessen die Rezension zu verfassen. Allerdings war eine Leserin sehr gespannt auf meine Meinung...

Das Cover gefällt mir sehr gut, das Gelb fällt direkt ins Auge und meine erste Frage war, was es denn mit dem Aussichtspunkt auf sich hat.
Gut war, dass dieser Aussichtspunkt etwas mit der Geschichte zu tun hat, was nun wirklich nicht immer der Fall ist.

Der Schreibstil ist sehr einfach, ich kam gut in die Geschichte rein und habe es auch schnell ausgelesen.
Die Charaktere wie Nicholas Meller, der Anwalt mit russischen Hintergrund und die Referentdarin Nina Vonhoegen, mit einem Makel, gefielen mir auf Anhieb gut und ich wurde schnell mit Ihnen warm. Besonders Nina hat es mir angetan, Lorenz Strassen hat Sie sehr stark und mutig geformt und das gefiel mir sehr gut, auch dass Sie eine Besonderheit hat und sich dadurch abhebt.

Trotz des guten Schreibstils empfand ich den Verlauf der Story etwas langatmig, denn erst ab ca Seite 250 plus bekam die Geschichte Ansporn. Zugegeben waren die vorherigen Seiten sehr Interessant und keineswegs langweilig, dennoch zog es sich ein wenig.
Meinem Freund habe ich das Buch dennoch empfohlen, ich denke das werde ich auch bei anderen weiterhin tun, denn die Story ist wirklich gut. Doch mein Freund empfand es genau so wie ich, trotz guter Story nahm der Anfang etwas Luft aus dem Buch.
Die Plot Idee gefiel mir gut, im Hintergrund ist viel passiert, was sich mit der Zeit gefügt hat.
Durch alle dem denke ich, dass ich das Buch als Krimi und nicht Thriller einordnen würde, da viel Nachgeforscht und die Polizei viel mit im Spiel ist.

Fazit:
Es ist ein guter, solider Krimi der viel mehr gekonnt hätte - Ich hoffe Lorenz Strassen hat mehr Spannung im nächsten Buch hinein gebracht.
Ich freue mich sehr auf 'Blutacker', welches nun schleunigst gelesen wird.