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Veröffentlicht am 13.11.2016

Mein Leseeindruck

Ich bin der Zorn
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Ich muss zugeben, anfangs war ich schon ziemlich verwirrt und wollte auch das Buch mehrfach zur Seite legen. Die zahlreichen Handlungsstränge, die zwar allesamt sehr interessant waren, aber aufgrund der ...

Ich muss zugeben, anfangs war ich schon ziemlich verwirrt und wollte auch das Buch mehrfach zur Seite legen. Die zahlreichen Handlungsstränge, die zwar allesamt sehr interessant waren, aber aufgrund der Menge für mich, als Einsteiger in die Serie, sehr unübersichtlich wirkten.

Nachdem ich mir einen kleinen Zettel mit den entsprechenden Namen und Verhältnis zu einander neben das Buch gelegt hatte, wurde es allmählich besser und ich konnte der Story ohne weitere Probleme folgen.

Ab und zu stockte jedoch wieder mein Lesefluß, da einige Übersetzungsfehler vorhanden waren. z.B. höchstselbst, statt höchstpersönlich.

Aber schnell hatte ich herausgefunden, dass Ackerman Junior, ein sehr gewieftes Schlitzohr ist. Ein undurchschaubarer und cleverer Serienmörder, jedoch in der Person sehr an Hannibal Lecter von "Das Schweigen der Lämmer" erinnert. Einige Handlungen kamen mir wie in einem Deja vú vor. Ob der Autor wohl zuoft diesen Film gesehen hatte.

Auch die Polizistin erinnerte mich dann und wann an Clarice Starling.

Jedoch ist Ackerman Junior in diesem Band nur Randgeschehen. Hauptsächlich geht es um die krankhaften Gedanken des Dmitri Zolitov, alias der Judas-Killer.

Um alles deutlicher zu machen, wurden dessen Tagebucheinträge kursiv gedruckt. Sie vermitteln dein Eindruck einen Mann vor sich zu haben, dem die Kindheit genommen wurde. Gewalt und Liebesentzug waren an der Tagesordnung, so dass es eigentlich kein Wunder ist, welchen Weg er eingeschlagen hat.

Der Autor bedient sich einer sehr einfachen Sprache, die hin und wieder mit Fachbegriffen wie z.B. die unterschiedlichen Waffenarten und -typen unterbrochen wurde. Diese waren mir etwas zu speziell, zumal sie nur am Rande erwähnt wurden, ohne näher darauf einzugehen. Ich habe mich hier gefragt, weshalb der Autor soviel Wert darauf legt, dass der Lesen den Waffentyp kennt. Ist das nicht für die Tötung egal? Tot ist tot, egal mit welchem Geschoss.

Fazit:

Wer den Film "Das Schweigen der Lämmer" gesehen hat, wird sehr viele Parallelen wieder erkennen. Ob das gut oder schlecht ist, mag ich nicht zu beurteilen. Es war für mich jedoch nichts neues und hat deshalb die Spannung etwas betrübt.
Die Story selbst ist nicht schlecht, aber leider auch nicht herausragend.
Kurzum, ich hatte mich mehr versprochen.

Veröffentlicht am 10.11.2016

Mein Leseeindruck

Muttertag
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Schon beim Lesen des Prolog wurde mir klar, dass es sich bei dem vorliegenden Buch wohl um keine einfache Geschichte handeln wird.

Der Autor bedient sich in seinem Debüt einer sehr ausgefeilten Sprache. ...

Schon beim Lesen des Prolog wurde mir klar, dass es sich bei dem vorliegenden Buch wohl um keine einfache Geschichte handeln wird.

Der Autor bedient sich in seinem Debüt einer sehr ausgefeilten Sprache. Kurze prägnante Sätze, in den selten Namen enthalten sind, aber sehr viel Inhalt vermittelt wird.

Manchmal hatte ich auch das Gefühl, ich wäre der Geschichte nicht gewachsen. Immer wieder musste ich meine Konzentration hoch halten, damit ich dem Plot weiter folgen konnte.

Spannend, aber auch teilweise sehr verwirrend, wurde ich durch die Seiten getragen. Na ja, obwohl ....getragen ist wohl etwas übertrieben. Aufgrund des oben genannten Schreibstils war es weitab von locker leicht und lässig. Stellenweise fand ich dies Story auch einfach etwas zäh.

Interessant war auch, dass sich meiner Meinung nach, das Buch keinem bestimmten Genre zuordnen lässt. Ist es ein Roman, wie auf dem Cover abgebildet? Oder ist es eher eine Horrorgeschichte? Ein Thriller? Ich würde sagen, das von jedem der aufgezählten Genre etwas vorhanden ist und somit eine breite Masse der Leserschaft ansprechen wird.

Fazit:

Leider konnte mich das Buch nicht ganz so fesseln wie ich es mir beim Betrachten des Covers vorgestellt hatte. Zu wirr, zu unstrukturiert, zu zäh. Deshalb schafft es dieses Buch auch nicht zu eine meiner Leseempfehlungen.

Veröffentlicht am 25.10.2016

Mein Leseeindruck

Die Dufthändlerin
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Angezogen durch das bezaubernde Cover, hatte ich grosse Hoffnung auf einen spannenden historischen Roman, so wie ich sie bereits von der Autorin kenne.

Eine schöne Geschichte, die auch etwas weich anmutet, ...

Angezogen durch das bezaubernde Cover, hatte ich grosse Hoffnung auf einen spannenden historischen Roman, so wie ich sie bereits von der Autorin kenne.

Eine schöne Geschichte, die auch etwas weich anmutet, hatte ich auf den 500 Seiten erwartet.

Nun ja, voller Anmut war die Geschichte stellenweise schon.

Wie ihr nun bemerken könnt, schwingt in meinen Wörtern so ein leichter Unterton mit. Dieser rührt aus dem tatsächlichen Plot.

Ellenlange Passage, wie ein Parfüm hergestellt wird. Herznote, Kopfnote, Odeur etc. all diese Begriffen werden dem Leser Seitenlänge um die Ohren geballert. Ein Spritzerchen hiervon, ein Hauch davon....hach, wie herrlich das duftet. Hm...sorry, aber mir war das stellenweise echt zu viel.

Allein die Protagonisten haben die Geschichte am Leben erhalten. Durch witzige Dialoge, oder unvorhersehbaren Einlage, war es mir möglich, das Buch zuende zu lesen. Oftmals habe ich auch nur die Dialoge gelesen.

Der Schreibstil ist der Epoche angepasst, jedoch die oben genannten sehr ausführlichen Passagen, haben meinen Lesefluss gebremst und meinen Lesespass minimiert.

Fazit:

Ein sehr lehrreiche Roman in Bezug auf die Herstellung von Duftwässerchen. Für mich leider nicht ansprechend.

Veröffentlicht am 11.10.2016

Mein Leseeindruck

Der Turm der toten Seelen
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Bereits nach den ersten Sätzen war klar, dass dieses Buch nicht einfach zu lesen wäre. Die Story mit dem Mord war zwar gut, aber der Protagonist....hm. Ich wusste wirklich nicht, was ich von ihm halten ...

Bereits nach den ersten Sätzen war klar, dass dieses Buch nicht einfach zu lesen wäre. Die Story mit dem Mord war zwar gut, aber der Protagonist....hm. Ich wusste wirklich nicht, was ich von ihm halten sollte. Auf der einen Seite war er sympathisch, dann aber auch wieder so unnahbar. Es gelang mir nicht, eine Verbindung zu ihm aufzubauen.

Leo Junker ist kein einfacher Mensch. Er gönnt sich keine Ruhe, lebt ungesund und geht seinen eigenen Weg. Sehr zum Leidwesen seines Chefs, der ihn auch suspendiert hat. Aber Leo kann es nicht lassen und ermittelt.

Es gibt aber auch einen zweiten Handlungsstrang, der sich mit Leos Vergangenheit beschäftigt. Hier gibt es vieles aufzuarbeiten und langsam wird auch deutlicher, weshalb Leo dieses Leben führt.

Fazit:

Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Der gewisse Kick fehlte mir, um den Protagonisten annehmen zu können. Schade, denn eigentlich war die Story sehr interessant.

Veröffentlicht am 04.10.2016

Mein Leseeindruck

Strandhaus Nr. 9: Der Sommer, der uns verband
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Wer möchte nicht seinen Urlaub in einer eigenen Hütte direkt am Strand genießen? Wo das Meer leise an den weißen Strand plätschert und Hektik und Stress sehr weit entfernt sind. Mit diesen Gedanken fängt ...

Wer möchte nicht seinen Urlaub in einer eigenen Hütte direkt am Strand genießen? Wo das Meer leise an den weißen Strand plätschert und Hektik und Stress sehr weit entfernt sind. Mit diesen Gedanken fängt die Autorin doch praktisch jede Leserin ein. Das Cover, okay... für meine Begriffe etwas zu rosa. Hier hätte ich mir ein tolles Standbild mit einer Hütte besser vorstellen können. Vielleicht noch ein Sonnenuntergang... wegen der Romantik... versteht sich.

So bin ich nun voller Sehnsucht und Vorfreude an dieses Buch gegangen.

Schon nach den ersten Seite hatte ich nur noch ein Wort für die Geschichte: "Hot". Ja wirklich! Nicht nur dieses sensationelle Haus (also laut Beschreibung) auch diese Typen...hot!

Die Geschichte: Hm.,,okay

Eigentlich geht es wirklich nur um die Beziehung von Griffin und Jane. Sie möchte nur ihren Job machen, er sieht dieses aber so gar nicht und macht stattdessen aber lieber Party. Wo aber auch, um nicht immer wieder in Erinnerung zu schwelgen. Klar, was nun kommt? Er mit ihr, sie mit ihm.... hurra.

Nun ja, es ist wirklich keine super Story, aber alleine die Beschreibungen des Strandhauses sind wirklich gelungen und haben es letztendlich auch geschafft, dass ich das Buch bis zum Schluss gelesen habe.

Die Autorin hat natürlich auch noch weitere Protagonisten einfließen lassen, da die Geschichte des Strandhauses ja mehrere Bände umfassen soll.

Fazit:

Es ist eben eine Liebesgeschichte! Nicht mehr und nicht weniger!