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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.11.2021

All i want for christmas is … EIN FLUGTICKET NACH ASPEN!

Like Snow We Fall
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„>>Manchmal gibt es Menschen, die verhalten sich wie Monster. Und manchmal gibt es Monster, die verhalten sich wie Menschen

„>>Manchmal gibt es Menschen, die verhalten sich wie Monster. Und manchmal gibt es Monster, die verhalten sich wie Menschen<<“


„Like Snow We Fall“ hat schon seit der Ankündigung des Verlags sowie der Autorin einen Platz auf meiner Wunsch/Leseliste gefunden. Und das obwohl ich bislang noch kein anderes Buch der Autorin gelesen habe. Bisher ist es einfach nie dazu gekommen aber der Inhalt von „Like Snow We Fall“ hat mich dermaßen angesprochen, dass ich es einfach lesen MUSSTE.
Der New Adult Roman ist nicht nur zum Wohlfühlen da, sondern regt auch zum Nachdenken an und lässt einen vor allem an seine Träume glauben.

Das Cover glitzert und funkelt was das Zeug hält und irgendwie hatte ich jedes Mal, wenn ich es nur angeguckt habe Lust gehabt den Herbst zu überspringen und einfach mit dem Winter zu starten.

Der Schreibstil von Ayla Dade war wirklich sehr angenehm zu lesen und hat mich richtig überzeugt. Man bekommt sowohl die Perspektive von Paisley als auch von Knox und oftmals finde ich dann ja, dass mir damit irgendwie etwas vorweggenommen wird. Aber in diesem Fall trifft das nicht zu. Man brauchte auch einfach Knox UND Paisley.
Das Besondere an „Like Snow We Fall“ ist neben den Thematiken wirklich der krasse Gegensatz innerhalb des Buches. Auf der einen Seite ist es einfach eine zuckersüße Wintergeschichte und auf der anderen Seite zeigt es dir all die hässlichen Aspekte, die eben auch dazugehören. Hier ist zwar viel Romantik im Spiel aber es wird eher weniger das Schlechte romantisiert.
Die Thematik rund um Eiskunstlauf wurde wirklich detailliert aufgegriffen, ich konnte wirklich spüren, wie Paisley dafür brennt und hatte die ganze Zeit das Bedürfnis unserer Eishalle einen Besuch abzustatten. Es wird hier nicht am Rande erwähnt oder ist nur ein Hobby, welches sie eben hat. Es ist ihre Leidenschaft und das habe ich bisher nur bei einer Handvoll Bücher so erlebt. Ich denke mal, allein durch die Sportauswahl unterscheidet sich das Buch von anderen aber mich hat auch die Message beeindruckt.
In der letzten Zeit habe ich viele Bücher gelesen, die ähnliche Verhaltensmuster gezeigt haben und von der Thematik her in dieselbe Richtung gegangen sind. Hier gab es mal einen kleinen Twist, was es einfach abwechslungsreich gemacht hat.
Neben Schlagabtäuschen, Trainings und ganz viel Schnee, konnte ich die beiden Protagonisten auf ihren Weg begleiten, zu Lernen auf sich selbst zu hören und das zu tun, was für einen selbst am besten ist. An seine Träume zu glauben und niemals aufzugeben auch wenn Aufgeben manchmal leichter erscheint als sich weiter durchzukämpfen.
Ich habe es wirklich sehr genossen Paisley, Knox und die anderen alle kennenzulernen und freue mich schon sehr auf den zweiten Band.

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Veröffentlicht am 05.11.2021

Unglaublicher Auftakt

Throne of Glass – Die Erwählte
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„>>Wir haben alle Narben […].
Meine sind nur zufällig besser zu sehen als die meisten anderen

„>>Wir haben alle Narben […].
Meine sind nur zufällig besser zu sehen als die meisten anderen<<“

Sarah J. Maas ist und bleibt für mich eine absolute Fantasygöttin und ist aus keinem Bücherregal eines Fantasliebhabers wegzudenken. Ich bin tatsächlich erst relativ spät auf ihre Bücher gekommen, was einerseits bedeutet, dass ich noch jede Menge vor mir habe (was einfach nur der Hammer ist) aber andererseits halt eben auch heißt, dass ich einfach jahrelang etwas verpasst habe. Und das, habe ich ganz sicher!
Ich würde ihre Meisterwerke um nichts auf der Welt missen wollen.
„Das Reich der sieben Höfe“ waren schon wahre Highlights aber spätestens nach „Crescent City“ bin ich wahrscheinlich für immer verdorben was andere Fantasybücher angeht. „Crescent City“ war für mich ein absolut episches Meisterwerk und demnach ging ich auch mit einigen Erwartungen an den Auftakt der gehypten „Throne of Glass“ Reihe.
Tatsächlich habe ich sowohl den ersten als auch den zweiten Band schon ein Jahr lang bei mir im Regal stehen ohne sie gelesen zu haben. Ich weiß gar nicht woran es lag aber irgendwie hat mich, glaube ich einfach der riesige Hype abgeschreckt.

Das Cover von „Throne of Glass – Die Erwählte“ finde ich ehrlicherweise wirklich alles andere als schön. Um nicht zu sagen, dass es sogar das Gegenteil von schön ist. Allerdings geht es ja um den Inhalt und inhaltlich habe ich einfach alles geliebt.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Schreibstil, Charaktere, Setting, die Handlung? Ich kann ja schon einmal vorab sagen, dass ich alles wirklich absolut großartig fand.
Kaum habe ich den Roman aufgeschlagen, da hat mich nie neue Welt auch schon mit allem verschlungen. Ich konnte und wollte nicht aufhören zu lesen und habe mich einfach in dem Buch verloren. Schon hier war alles spannend aufgebaut und ich wusste nie, was als nächstes geschehen würde. Daher bin ich auf die nächsten Bände sogar noch gespannter, da mir schon berichtet wurde, dass die Folgebände noch krasser werden sollen. Ich glaube ich habe mich selten so darüber gefreut, dass eine Reihe so lang ist und dann acuh noch komplett erschienen. Keine ewige Warterei und keine Cliffhanger Hassliebe. Ich werde einfach direkt weiterlesen können, wenn ich das will.
Celaena ist einfach nur grandios. Ich habe selten einen so starken und selbstbewussten Charakter erlebt und liebe ihre Bad Ass Vibes jetzt schon. Egal wie tief sie wohl gesunken sein mag, sie findet immer einen Weg und ich kann es kaum erwarten zu erfahren wie es weitergeht. Chaol, Dorian und Celeana… ja, was sage ich jetzt dazu? Am besten so viel: Ich war noch nie derartig verwirrt, im Zwiespalt und habe alle Beteiligten derartig ins Herz geschlossen wie in diesem Fall. Allein die Spannung und die Funken zwischen ihnen sind einfach nur absolut unglaublich.
Ich habe mich so dermaßen geärgert, dass ich den Band erst nach so langer Zeit angefangen habe, allerdings werde ich demnächst auf jeden Fall weiterlesen und herausfinden, wie sich Celaena weiterhin so schlägt.

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Veröffentlicht am 02.11.2021

Vielleicht… brauche ich jetzt auch einen Killian. GANZ SICHER brauche ich einen Killian :)

Vielleicht nie (Vielleicht-Trilogie, Band 2)
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Nachdem ich „Vielleicht jetzt“ oder auch wie irrtümlich gedacht „Viel Jetzt Gleich“ (hehe ich bleibe dem Witz bis zum Ende treu) gelesen habe, konnte ich es kaum erwarten die weiteren Bände in meinen Händen ...

Nachdem ich „Vielleicht jetzt“ oder auch wie irrtümlich gedacht „Viel Jetzt Gleich“ (hehe ich bleibe dem Witz bis zum Ende treu) gelesen habe, konnte ich es kaum erwarten die weiteren Bände in meinen Händen zu halten. Und im Oktober war es endlich soweit: nach einer langen Wartezeit bin ich in den Buchladen gestürmt und … hab’s nicht gefunden. (Kurz mal die Spannungskurve aufgebaut) – aber Spoileralarm; es hat doch noch seinen Weg zu mir gefunden.

Ich habe „Vielleicht nie“ innerhalb kürzester Zeit verschlungen und bin fast schon traurig, dass es wieder vorbei ist.



Das Cover finde ich wirklich genauso schön, wie das des ersten Bandes. Natürlich passen beide auch hervorragend zusammen aber wie beim ersten Band wurde es quasi schöner, je öfter ich es angeguckt habe.


Schon in Band 1 habe ich den Schreibstil von Carolin Wahl für mich entdeckt und möchte ihn nicht mehr missen. Der zweite Band hat aber nochmal alles verändert. Während der erste Band eher ein Wohlfühlbuch mit Bauchkribbel-Momenten war, war der zweite Band zerbrechlich, zweifelnd und gleichzeitig so stark und doch voller Hoffnung. Joana und Killian sind einfach zwei unglaubliche Charaktere, die ihre eigene Geschichte so so so verdient haben. Ich habe einfach alles daran geliebt, die Thematiken und vor allem die Funken zwischen Joana und Killian. Ich meine… das war doch eigentlich schon immer ein großes Feuerwerk!

Die beiden haben sich nicht leise in mein Herz geschlichen, sondern sind mit Pauken und Trompeten darin eingezogen. Ich fand es wirklich so schön, diese beiden (so unterschiedlich wie sie eben sind… oder auch nicht) auf ihrem Weg zu begleiten. Oder wohl eher, dabei zu sein während sie ihren eigenen Weg finden.

Die Message aus dem Buch ist unfassbar wichtig und mir so ans Herz gegangen. Und ich wiederhole mich zwar aber Leute, diese CHEMIE zwischen den beiden! Einzigartig.

Auch die Witze sind hier mal wieder nicht zu kurz gekommen und ich habe mich sehr gefreut noch zu erfahren, wie es mit Brie und Toni weitergeht :)

Und Karla… einfach nur unglaublich! Auch wenn ich super traurig bin, dass ich die Geschichte von Jo und Killian schon beendet habe, freue ich mich so so sehr auf den dritten Band! (Wobei… das ist dann ja der finale Band ahh).

„Vielleicht nie“ hat mich an den Rand der Verzweiflung getrieben, zum Lachen gebracht und an die Liebe glauben lassen.

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Veröffentlicht am 02.11.2021

Zum Dahinträumen

Nightsky Full Of Promise
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„>>Du hast doch nichts zu verlieren

„>>Du hast doch nichts zu verlieren<<
Doch. Mein Herz. Schon wieder.“

Bei "Nightsky Full Of Promise" und mir war es ganz klar Liebe auf den ersten Blick. Ich wusste einfach, dass ich es unbedingt lesen möchte und am liebsten sofort. Gesagt, getan… Und was soll ich sagen?
Ich habe es noch viel mehr ins Herz geschlossen.

Die Autorin Mounia Jayawanth hat meiner Meinung nach einen Roman geschaffen, der sich von den anderen des Genres deutlich hervorhebt. Hier wurden Themen behandelt, die ich sonst wirklich kaum wo gelesen haben und wenn ich die Charaktere mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre dieses ganz klar „Authentisch“.
Aber bevor ich darauf noch weiter eingehe, möchte ich noch schnell ein paar Worte über das traumhafte Cover verlieren. Denn sogar von außen hebt es sich durch die dunklen Farben deutlich ab. Es ist eigentlich super schlicht und elegant gehalten, aber durch die Aufmachung sowie den Schimmer des Covers, fällt es mir einfach direkt ins Auge und überzeugt ganz klar durch Klasse.

Ich bin ja der Meinung, dass es für manche Bücher einfach das richtige Timing gibt und man sie daher einfach so unglaublich genießt. Und ich habe das Gefühl, dass Sydney und Luke einfach wirklich das perfekte Timing hatten. Ich habe das Lesen so genossen und bin eigentlich schon über die Seiten hinweggeflogen. Vom Klappentext her, habe ich eine Story wie „November 9“ erwartet aber 1) kommt’s anders und 2) noch besser, würde ich mal sagen. Es war auf jeden Fall nicht, dass was ich erwartet habe aber überzeugt hat es mich definitiv. Die Geschichte von Syd und Luke ist einfach zerbrechlich, authentisch und voller Humor. Hier wurden vor allem viele kleine Dinge angesprochen, die ich so nicht kannte aus New Adult Büchern aber die, die Handlung halt noch greifbarer gestaltet haben.
Die Charaktere machen Fehler, handeln nicht immer rational oder logisch und sind auch nicht immer super gut drauf. Das mag vielleicht für einige beim Lesen ungewohnt sein und dadurch vielleicht negativ auffallen aber, wenn man drüber nachdenkt, macht es die Charaktere einfach nur schlichtweg menschlich.
Sydney und Luke haben sich wie es auch schon im Klappentext steht in einer Sommernacht kennengelernt und nachdem Sydney jahrelang gedanklich bei Luke ist, scheint dieser sich an nichts zu erinnern.
Allerdings ist da trotzdem stets eine gewisse Anziehungskraft zwischen den beiden, die eigentlich für alle anderen spürbar sind. Aber Sydney ist ganz klar verletzt und verwirrt. Als Leserin war ich die ganze Zeit dabei mir die wildesten Theorien auszudenken, warum Luke sich denn nicht erinnert oder ob er vielleicht sogar nur so tut.
Die Autorin wirft einem im Laufe der Handlung immer wieder eine Puzzleteile hin, die allerdings so gut untergebracht sind, dass sie einem auch entgehen könnten. Und später setzt sich dann alles zusammen und man hat diesen ganz klassischen „Aha“ Moment. Ich hab’s wirklich geliebt!
Besonders schön war auch, dass wir sowohl Syds als auch Lukes Sicht zu lesen bekommen aber ich trotzdem nie das Gefühl hatte als hätte man mir dadurch etwas vorweggenommen. Beide Perspektiven waren einfach notwendig; haben wie Zahnräder ineinandergegriffen aber sich nicht gegenseitig blockiert.

Ich habe die Lesezeit hier einfach schlichtweg genossen und freue mich schon sehr auf die beiden folgenden Bände. Die Berliner Mädels WG ist einfach so unglaublich facettenreich und so sympathisch, dass ich den kommenden März kaum erwarten kann!

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Veröffentlicht am 01.11.2021

Schlippe, "Vergissmeinnicht"

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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Ich glaube, ich habe selten so auf einen Erscheinungstermin hingefiebert, wie bei „Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann“ von Kerstin Gier. Ich weiß auch, dass ich damit nicht allein bin ...

Ich glaube, ich habe selten so auf einen Erscheinungstermin hingefiebert, wie bei „Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann“ von Kerstin Gier. Ich weiß auch, dass ich damit nicht allein bin aber trotzdem muss ich einfach jetzt am Anfang meiner Rezension ein paar Worte darüber verlieren.
Kerstin Gier hat einen wesentlichen Teil meiner Jugend mit ihren Büchern bereichert und ich habe wahrscheinlich kein einziges Buch so oft gelesen wie die der Edelstein Trilogie. Irgendwie gehören sie einfach immer dazu und kennt ihr diese Momente, in denen man einfach etwas Altbewährtes braucht? Wenn man nicht unbedingt die krassen Neuheiten braucht, sondern einfach ein bisschen „Zuhause“?
Das sind Kerstin Giers Jugendbücher für mich. Sowohl die Edelstein Trilogie als auch Silber haben und werden auch immer einen besonderen Platz in meinem Herzen (& Bücherregal haben).
Daher habe ich mich natürlich riesig auf den Auftakt der neuen Trilogie gefreut und obwohl einige Zeit vergangen ist seitdem ich es gelesen habe, schreibe ich meine Rezension bewusst erst jetzt.

Aber bevor ich zu viel erzähle, versuche ich mich mal an meinen Ablauf zu halten! Das Cover hat mich wirklich überrascht. Ich finde tatsächlich, dass man allein am Cover schon erkennen kann um welche Autorin es sich handelt. (Selbst, wenn man den Namen abkleben würde) Es ist irgendwie einfach dieser ganz bestimmte „Kerstin Gier Touch“ und ich liebe ihn. Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, hatte ich erst Sorge ich würde es zu viel und zu wirr finden. Aber sobald ich es in den Händen gehalten habe, war ich Hin und Weg. Ich liebe einfach alles daran und auch wenn es sich optisch ja eigentlich total von den anderen Büchern unterscheidet, erkennt man doch eine gewisse Ähnlichkeit. Und ich glaube über diesen hübschen farbigen Buchschnitt muss ich gar nicht erst sprechen, oder?

Vom Klappentext her, habe ich eine komplett andere Storyline sowie andere Charaktere erwartet – das war etwas irreführend aber hat mich im Grunde gar nicht wirklich gestört. Wie immer hat Kerstin Gier uns eine traumhafte, sarkastische und sehr humorvolle Atmosphäre geschaffen, in der man sich einfach verlieren konnte. Kaum habe ich das Buch aufgeschlagen, habe ich alles um mich herum vergessen und links liegen gelassen. Meine Gedanken waren immer zu 110% bei dem Geschehen und das mussten sie auch. Tatsächlich ging es recht wirr zu und man musste (meiner Meinung nach) recht gut aufpassen, um den Faden nicht zu verlieren.
Bislang waren die Handlungen und Thematiken aus Kerstin Giers Büchern immer recht greifbar, also man konnte sich einfach schon was unter Zeitreisen und Träumen vorstellen aber hier war es irgendwie etwas ganz Neues und ich hatte eigentlich nie eine Ahnung, worauf es hinausläuft und auch kein Gefühl mehr, um Gut und Böse voneinander zu unterscheiden. Ich habe mir im Laufe der Handlung verschiedene Theorien zusammengedacht aber auf einiges wäre ich wahrscheinlich nie gekommen. Ich habe mich köstlich amüsiert und mich natürlich über den einen oder anderen Charakter herrlich aufgeregt. Ich finde das Phänomenen der Nebencharaktere wurde hier perfekt umgesetzt. Es waren nicht nur Nebencharaktere; Statisten neben den Hauptrollen. Nein; Kerstin Gier hat allen wirklich Leben eingehaucht und mir damit ein noch schöneres Leseerlebnis bereitet.
Ich muss aber sagen, dass es für mich dann doch schon eine Umstellung war sowohl Matildas als auch Quinns Perspektive zu lesen. Ich weiß zwar warum es notwendig war aber teilweise habe ich das Gefühl, als wäre mir deswegen einfach viel vorweggenommen wurden.

Ich habe die ganze Zeit überlegt, wie ich meine Gefühle und Gedanken gut begreifbar in Worte fassen kann ohne, dass jemand sich vielleicht falsche Hoffnungen macht. Ich persönlich bewerte dieses Buch ganz ohne irgendwelche vergleichbaren Bücher – also, wenn ich „Vergissmeinnicht“ 5 Sterne gebe, dann heißt es nicht, dass ich jedem das Buch hinterherwerfen würde (allein schon, weil es sicher wehtut, falls ich wirklich treffen sollte :))
Für mich persönlich ist „Vergissmeinnicht“ ein ganz klares Highlight gewesen. Sicherlich wird es eine Mischung aus Vorfreude, Timing und klarer Liebe des Schreibstils gewesen sein aber trotzdem (oder gerade deshalb) würde ich es nicht jedem uneingeschränkt empfehlen.
Für Kerstin Gier Fans wird es auf jeden Fall eine Bereicherung sein, denn die altbekannte Lesesucht hat mich auch hier gepackt. Außerdem habe ich die kleinen Anspielungen auf die anderen Geschichten einfach nur geliebt. Trotzdem würde ich sagen, dass es bisher (ich meine, es ist ein AUFTAKT – da kommt ja noch mehr :)) nicht das beste Buch von der Autorin ist und es hat mich auch nicht ganz so umgehauen wie die Geschichten rund um Gwen und Liv.
Also falls jemand noch kein Buch der Autorin gelesen hat, würde ich demjenigen empfehlen vielleicht eher mit einem anderen Buch zu starten aber für mich; war es einfach ein wunderschönes Erlebnis und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.
Schlippe ; )

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