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Veröffentlicht am 12.07.2017

Rezension: "Das rote Gold - Erwachen des Mysteriums", Lisa Heven

Das rote Gold
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Die Storyidee zu diesem Buch fand ich sehr gut ausgearbeitet und auch sehr interessant. Ebenfalls hat die Autorin auch gute Ideen und unerwartete ...

Vollständige Rezension: http://derbuecherwald.blogspot.de/" target="_blank">http://derbuecherwald.blogspot.de/
Die Storyidee zu diesem Buch fand ich sehr gut ausgearbeitet und auch sehr interessant. Ebenfalls hat die Autorin auch gute Ideen und unerwartete Handlungen eingearbeitet, die den Verlauf der Geschichte spannender gemacht haben. Gefallen hat mir ebenfalls die Darstellung der Vampire, die entgegen vieler anderer Werke hier endlich mal nicht romantisiert oder verharmlost wurde. Auch die Herkunftsgeschichte der Vampire und die Tatsache, dass manche von ihnen elementbezogene Sonderfähigkeiten besitzen, die sie allerdings erst noch zu kontrollieren lernen müssen, haben mich sehr angesprochen und fasziniert. Gestört hat mich allerdings, dass sie oftmals nur auf ihren Blutdurst und die dazugehörige Gier reduziert wurden.

Generell waren mir die Personen nicht gut genug ausgearbeitet - es fehlte einfach an Tiefe und Emotionen. Zwar wurden oftmals Emotionen beschrieben, allerdings kamen die nur in den seltensten Fällen auch beim Leser an. Dies ist wahrscheinlich auch der auktorialen Erzählperspektive geschuldet, die die Autorin hier gewählt hat. Diese führte einen ständigen unangekündigten Perspektivenwechsel mit sich, der teils sehr verwirrend war, auf jeden Fall aber jegliche Verbindung zu einem der Charaktere sofort unterbunden hat.

Generell würde ich den Schreibstil als noch nicht ganz ausgereift bezeichnen. Zwar bin ich lange nicht perfekt, was das Thema Rechtschreibung und Grammatik angeht, dennoch sind mir leider sehr viele üble Fehler aufgefallen. Das Buch war nur so gespickt von Tipp- und Satzbaufehlern, sowie von mehrfachen Hintereinanderreihungen des Wortes "und" oder unpassenden Formulieren, bzw. Ausdrücken. Es wirkt fast so, als wäre das Manuskript gar nicht erst noch einmal Kontrolle gelesen worden. Vielleicht hat das aber auch etwas damit zu tun, dass dies ihr erstes Buch ist oder mit der Tatsache, dass Lisa Heven ihre Bücher selbst herausbringt - dafür kenne ich mich damit zu wenig aus. Allerdings muss ich sagen, dass andere Autoren dies ja auch irgendwie schaffen.

Die Kapitel hatten für mich (...) (Fortsetzung: http://derbuecherwald.blogspot.de/" target="_blank">http://derbuecherwald.blogspot.de/)

Veröffentlicht am 10.12.2020

Konnte mich trotz viel Action leider nicht packen

INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
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Es ist schon eine Weile her, dass ich ein Sci-Fi Buch gelesen habe, aber mit diesem neuen Bestseller ...

Vollständige Rezension: http://derbuecherwald.blogspot.com/2020/12/rezension-infinitum-die-ewigkeit-der.html

Es ist schon eine Weile her, dass ich ein Sci-Fi Buch gelesen habe, aber mit diesem neuen Bestseller von Christopher Paolini wollte ich diese Richtung mal wieder ausprobieren. Anfangs war ich besorgt, dass ein so umfassendes Buch einen langsamen Einstieg haben würde, aber genau das Gegenteil war der Fall: Der Beginn war packend und actionreich.

Da dachte ich schon, dass ich diesen Wälzer trotz der Länge in null Komma nichts durchgelesen haben würde, wenn es so spannend bliebe. Leider war das nicht der Fall. Nach dem mitreißenden Start habe ich schnell das Interesse verloren. Das lag vor allem daran, dass man von der Welt, den Charakteren und der Politik kaum was erklärt bekommt, sondern einfach reingeschmissen wird. Die meisten Begriffe kann man in einem Glossar im hinteren Teil des Buches nachschlagen, aber dadurch wird man jedes Mal aus dem Lesefluss gerissen. Paolini versucht durch viele dem Leser zunächst unbekannte Begriffe seine Welt reichhaltiger zu machen, aber mich hat das nur verwirrt und einiges hätte sicher gekürzt werden können.

Zwar ist "Infinitum" voller Action, aber da ich die meiste Zeit nicht wusste, wer gegen wen und warum, kam für mich leider keine Spannung auf. Außerdem hat Paolini häufig Kiras Gefühle in Bezug auf die drastischen Ereignisse zu Beginn der Geschichte beschrieben, statt sie entsprechend dieser handeln zu lassen. So gab es immer wieder Absätze, die ich am liebsten übersprungen hätte.

Meiner Meinung nach hätte "Infinitum" eine Dilogie oder Trilogie sein sollen, denn wenn man irgendwann auf Seite 300 angekommen ist und immer noch kein Gefühl dafür hat in welche Richtung sich die Story entwickelt, verliert man sehr schnell das Interesse.

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Veröffentlicht am 04.09.2020

Interessante Idee, durchschnittliche Ausführung

Der letzte Satz
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Als ich "Der letzte Satz" zum ersten mal in der Hand gehalten habe, habe ich befürchtet, dass Robert Seethaler ...

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Als ich "Der letzte Satz" zum ersten mal in der Hand gehalten habe, habe ich befürchtet, dass Robert Seethaler es nicht schaffen wird, in so einem kurzen Buch wirklich viel von Mahlers Leben darzustellen. Leider haben sich diese Befürchtungen teilweise bewahrheitet.

Seethaler berichtet in "Der letzte Satz" nur von einem eher kurzen Ausschnitt aus Mahlers Leben, mit einigen wenigen Rückblicken dabei. Wenn man sich also nicht schon ein wenig mit Gustav Mahlers Biografie auskennt, wird man durch das Buch vermutlich verwirrter zurückgelassen als man vorher war.

Auch Seethalers Prosa enthält zwar den einen oder anderen zitierungswürdigen Satz, ist grundsätzlich aber eher durchschnittlich. Außerdem hätte er für meinen Geschmack gerne etwas mehr über Mahlers Beziehung zur Musik darstellen können, da dies ja ein bedeutender Punkt in dessen Leben war. Stattdessen bezieht sich Seethaler sehr auf Mahlers Beziehung zu seiner Familie.

Ich glaube wäre dieses Buch etwas ausführlicher und die Prosa etwas runder gewesen, hätte es mich wirklich begeistern können, aber so war es leider nur eine gute Idee, mit wenig dahinter.

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Veröffentlicht am 01.04.2020

Interessante Lektüre, könnte aber tiefgründiger sein

Der Wassertänzer
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Vollständige Rezension: http://derbuecherwald.blogspot.com/2020/03/rezension-der-wassertanzer.html

Ich hatte mir von diesem Buch einiges erhofft, vor allem weil es sich hierbei um magischen Realismus ...

Vollständige Rezension: http://derbuecherwald.blogspot.com/2020/03/rezension-der-wassertanzer.html

Ich hatte mir von diesem Buch einiges erhofft, vor allem weil es sich hierbei um magischen Realismus handelt (eines meiner Lieblingsgenre) und wegen des außergewöhnlich schönen Schreibstils der Leseprobe.

Leider muss ich aber sagen, dass ich den Schreibstil im Verlauf des Buches als eher durchschnittlich gut wahrgenommen habe. Allerdings gibt es hierzu auch noch die Anmerkung des Übersetzers, dass vor allem die Passagen, die ursprünglich in African American Vernacular English geschrieben waren, sehr schwer zu übersetzen sind. Daher könnte ich mir vorstellen, dass man sich diese Lektüre vielleicht eher auf Englisch vornehmen sollte.

Wer sich in "Der Wassertänzer" eine spannende Story erhofft hat, wird wohl leider enttäuscht werden. Denn in Coates erstem Buch ist keine wirkliche Spannungskurve zu erkennen. Auch Hirams Fähigkeiten tragen leider nicht zu einer mitreißenden Geschichte bei, da man dadurch das Gefühl hat, dass er nie wirklich in Gefahr ist (was ja definitiv nicht der Fall ist).

Ich denke man sollte "Der Wassertänzer" vor allem lesen, um Einblick in die reale Hintergrundgeschichte dieses Romans zu erhalten. Vor allem Leute wie ich, die kaum Ahnung von der Geschichte der Sklavenarbeit in Amerika haben, finden hierdurch sicher einen guten Einstieg. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass obwohl der Autor sich eingehend mit der Thematik beschäftigt hat, die volle Schwere dieser nicht deutlich wird. Natürlich kenne ich mich dafür zu wenig damit aus, um wirklich urteilen zu können, aber vor allem die Elemente des magischen Realismus entschärfen meiner Meinung nach die Story.

Für mich, die ich mich wie gesagt kaum mit der Hintergrundgeschichte auskenne, war "Der Wassertänzer" dennoch eine interessante Lektüre, obwohl ich mir einfach etwas mehr Impact gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 07.06.2017

Trotz kleiner Mängel unterhaltsames Buch

Ana und Zak
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Vollständige Rezension: http://derbuecherwald.blogspot.de/2017/04/rezension-ana-und-zak-brian-katcher.html

Das Buch ist wirklich leicht geschrieben, sodass man es einfach mal schnell zu Unterhaltung lesen ...

Vollständige Rezension: http://derbuecherwald.blogspot.de/2017/04/rezension-ana-und-zak-brian-katcher.html

Das Buch ist wirklich leicht geschrieben, sodass man es einfach mal schnell zu Unterhaltung lesen kann. Leider wird aber klar den Klischees der Streberin und des Nerds gefolgt. Ana und Zak reagieren vor allem anfangs wenig überraschend und große Spannung wird dadurch leider auch nicht aufgebaut. Als sie jedoch auf der Con sind wird die Geschichte deutlich interessanter. Humorvoll werden viele Insider gebracht, die man wohl nur versteht wenn man sich ein bisschen mit Star Trek, Star Wars usw. auskennt. Außerdem wird die Comic Convention meiner Meinung nach gut dargestellt und man wünscht sich sofort selbst so eine Convention zu besuchen. Allerdings werden Ana und Zak auf ihrer Suche nach Clayton zahlreiche Steine in den Weg gelegt und es dauert wirklich lange bis sie ihn endlich finden. Dabei verliert wohl so mancher Leser schnell die Geduld und die Lust. Außerdem finde ich, dass die Charaktere manchmal ein wenig unrealistisch agieren.
Kurz vor dem Ende bzw. der Auflösung ist die Handlung dann leider extrem überspitzt. Die Auflösung dagegen hat mir gut gefallen und es gab nicht einen Punkt, der dabei ungeklärt blieb.
In der Beschreibung wird gesagt Ana und Zak wären "randvoll mit Gefühlen füreinander". Das stimmt zwar schon insoweit, dass sich Ana und Zak natürlich näher kommen und auch Gefühle füreinander entwickeln. Trotzdem sollte man kein Buch erwarten, dass vor Romantik nur so übersprudelt, aber es gibt natürlich auch die ein oder andere nerdig romantische Scene.