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Veröffentlicht am 27.04.2020

Novelle hat mich enttäuscht: wegen des Cliffhangers, nicht wegen der Story.

Into the Heat
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J.R. Ward – Into the heat

Danny ist Feuerwehrmann: stark, selbstbewusst, er hat den Ruf eines Weiberhelden und Bad Boys. Anne arbeitet in der selben Einheit des New Brunswick Fire Departments und seit ...

J.R. Ward – Into the heat

Danny ist Feuerwehrmann: stark, selbstbewusst, er hat den Ruf eines Weiberhelden und Bad Boys. Anne arbeitet in der selben Einheit des New Brunswick Fire Departments und seit er Anne zum ersten mal vor zwei Jahren gesehen hat, empfindet er mehr für sie. Doch die Vorschriften besagen, dass die beiden keine Beziehung eingehen dürfen. Doch die Gefühle machen vor Vorschriften nicht halt und dann geschieht das Unfassbare: Ein Brand droht alles zu zerstören...

Ehrlich gesagt, ich bin enttäuscht. Das es sich hier um eine Novelle handelt, war mir bewusst, allerdings dachte ich, dass diese in sich abgeschlossen ist. Da heizt uns die Autorin auf 124 Seiten an und dann gibt es einen blöden, offenen Cliffhanger, der überhaupt nichts aussagt. Ich denke, hier hätte man die Geschichte auch sehr gut in dem Buch "Into the fire" packen können.

Obwohl der Schreibstil flüssig und modern ist, ich schnell in der Geschichte drin war, und auch einen guten Einblick in die Charaktere bekommen habe, bekommt die Story von mir nicht die volle Punktzahl. Potenzial zum Highlight hätte es allemal gegeben, denn ich hab die Seiten so weg gelesen und die Story hat mich gleich fesseln können. Novellen sind schön und gut, aber diese hier war absolut unnötig. Auf 100 Seiten mehr oder weniger im Hauptbuch wäre es meiner Meinung nach nicht angekommen. Da hätte ich gerne auch ein bisschen mehr für das Hauptbuch bezahlt.
Die Charaktere sind lebendig beschrieben, ich mochte Anne von Anfang an. Sie ist etwas zurück haltend, damit ihr Ruf nicht leidet, doch die Anziehung zwischen ihr und Danny ist unverkennbar.
Auch Danny war mir auf Anhieb sympathisch, dieses BadBoy Image habe ich ihm nicht abgenommen, dafür war er zu "weich". Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass er ein Frauenschwarm ist und dieses auch gut ausgenutzt hat.
Die Hochzeit war arg übertrieben, Brautzilla war mir keinesfalls sympathisch und ich bin gespannt, ob in der Zukunft die Ehe halten wird.

Ich liebe die Bücher von J.R. Ward, die Autorin kann super schreiben und konnte mich bisher mit jedem Buch fesseln, auch mit "Into the heat" hat mich die Autorin schnell einfangen können. Doch die Novelle hätte es für mich nicht gebraucht und ja, sie hat mich enttäuscht, eben weil sie in einem solchen Cliffhanger endet.
Ansonsten hat die Story alles gehabt, was ich von einem Buch in dem Genre erwarte: knistern, prickeln, ein bisschen Action, tolle Figuren, eine gute Portion Humor und etwas Crime.

Fazit: Novelle hat mich enttäuscht: wegen des Cliffhangers, nicht wegen der Story. Hier hätte man die Novelle einfach als Prolog vor die Hauptstory packen können. 4 Sterne.

Veröffentlicht am 21.04.2020

Guter erster Fall mit Potenzial.

Chris Carter - Der Kruzifix Killer
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Chris Carter – Der Kruzifixkiller

Detective Robert Hunter bekommt mitten in der Nacht einen Anruf von seinem frischgebackenem Parter Carlos Garcia und wird zu einem Tatort gerufen. Eine Frau wurde auf ...

Chris Carter – Der Kruzifixkiller

Detective Robert Hunter bekommt mitten in der Nacht einen Anruf von seinem frischgebackenem Parter Carlos Garcia und wird zu einem Tatort gerufen. Eine Frau wurde auf grausame Weise verstümmelt und ermordet, wahrscheinlich hat sie noch stundenlang gelebt.
Schnell erinnert Hunter alles an einen bereits Jahre zurückliegenden Fall in dem der Serienkiller seine Opfer mit einem Kreuz im Nacken gekennzeichnet hat. Doch der Täter wurde gefasst und verurteilt und hingerichtet. Kann es sein, das Hunter und sein alter Partner Scott einen Fehler gemacht haben? Oder handelt es bei den neuen Morden um einen Trittbrettfahrer?
Hunter muss sich entscheiden und das Puzzle lösen, das bereits weitere Todesopfer fordert und seinen Partner aber auch sich selbst in Lebensgefahr bringen wird.

Ich kenne schon einige Bücher aus der Thriller-Reihe von Chris Carter und hatte mir schon lange vorgenommen, endlich den ersten Teil bzw. Die ersten Bände zu lesen, damit ich weiß, wie alles anfing.
Chris Carter hat einen flüssigen, anschaullichen Erzählstil, der sicherlich nichts für schwache Nerven ist, da die Tatorte und Gewalttaten explizit und detailliert beschrieben werden. Die Schauplätze sind allesamt anschaulich beschrieben, sodass ich mir die Handlungsorte gut vorstellen konnte.
Die Story selbst ist spannend, temporeich und vielleicht ein klein wenig (im Gegensatz zu den neueren Büchern) unrund, was aber okay ist. Es gibt viele überraschende Wendungen, ein wenig Action, viel Thrill, ein bisschen Emotionen, Rätselraten, Puzzleteile zusammen setzen, aber vor allem gibt es Spannung die durchgängig gehalten wird, was mir sehr gut gefällt.
Die Charaktere sind lebendig und facettenreich gestaltet.
Robert Hunter ist im ersten Band noch ein wenig klischeehaft dargestellt, mit seiner Vorliebe für Alkohol, seiner überdurchschnittlichen Intelligenz und seinen schnellen Reaktionsvermögen, aber wir wissen ja, dass sich das im Verlauf der Reihe noch ändern wird, und er mehr Tiefe bekommt.
Sein Partner Carlos Garcia ist gerade als Partner von Robert Hunter eingesetzt worden und gerät prompt auch schon direkt im Vorspann in Lebensgefahr.
Mich hätte der erste Teil, wenn ich nicht schon weitere Bücher aus der Feder von Chris Carter gelesen hätte, auf jeden Fall neugierig auf die Reihe gemacht.

Fazit: 4 Sterne.

Veröffentlicht am 20.04.2020

Spannender, temporeicher und gruseliger Auftakt um die Totenbändiger

Die Totenbändiger. Staffel 1: Äquinoktium. Unheilige Zeiten. Band 1-2
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Nadine Erdmann - Die Totenbändiger, Sammelband 1, Äquinoktum

In einer Welt voller Geister gibt es eine Gruppe von Menschen, die Totenbändiger, die dafür geboren wurden, diese zu bekämpfen. Sie besitzen ...

Nadine Erdmann - Die Totenbändiger, Sammelband 1, Äquinoktum

In einer Welt voller Geister gibt es eine Gruppe von Menschen, die Totenbändiger, die dafür geboren wurden, diese zu bekämpfen. Sie besitzen ein auffälliges Mal im Gesicht und können mit Silberfäden die Geister der verschiedensten Stärken und Kategorien anlocken und ihnen die Essenz entziehen.
Eigentlich sollte man meinen, das ihnen eine besondere Achtung der "normalsterblichen Bevölkerung" zu teil wird, da die Totenbändiger diese beschützen, doch die Menschen haben Angst vor den Totenbändigern, bringen ihnen fast nur Hass und Verachtung entgegen.
Die Familie Hunt, Totenbändiger und Menschen, nehmen an einem Pilotprojekt teil und die Teenager Jules, Ella und Cam, dürfen auf eine "normale" Schule gehen. Während Jules und Ella in der Gemeinschaft gut aufgenommen werden, hat der ruhige Cam Schwierigkeiten und eckt schon in den ersten Tagen an.
Die älteren Geschwister Gabriel und Sky sowie ihr Verlobter Conner arbeiten bei der Polizei, in der sogenannten Spuk-Squad, eine Sondereinheit der Polizei, dort jagen sie Nacht für Nacht Geister und machen die Welt sicherer.
Es gibt aber auch eine Schule, extra für Totenbändiger unter der Leitung von Cornelius Carlson. Die Akademie trainiert hart, und Carlson verfolgt das Ziel, die Totenbändiger zu dem zu bringen, was ihnen seiner Meinung nach zusteht.

Im ersten Sammelband, der die beiden Bände "Unheilige Zeiten" und "Die Akademie" beinhaltet, lernen wir die Familie Hunt aber auch die Akademie samt dem Leiter und der Schülerin Jaz kennen.
Die Charaktere sind lebendig und facettenreich beschrieben, wirken glaubhaft und die Autorin Nadine Erdmann hat ihnen einen angenehme emotionale Tiefe verpasst.
Jaz ist in der Akademie aufgewachsen und soll, noch vor ihrem Schulabschluss, in ein Dorf der Totenbändiger umgesiedelt werden, doch da Jaz ohnehin nicht an der Schule bleiben will, läuft sie weg. Sie ist tough und klug, sympathisch aber auch ein wenig distanziert und zickig. Ich mag sie.
Cam Hunt kann sich an seine Vergangenheit nicht erinnern, er muss etwas schreckliches durchgemacht haben und die Familie Hunt hat ihn als Kleinkind aufgenommen. Er wirkt distanziert. Am Anfang hatte ich etwas Probleme um an ihn heranzukommen, aber ich mag ihn, genau wie die restliche Familie Hunt, er weckt den Beschützerinstinkt des Lesers, obwohl sich Cam in anderen Bereichen auch durchaus durchsetzen kann.
Meine Lieblingsfigur ist Gabriel, der ältere Bruder von Jules, Ella und Cam, der immer eine schlagfertige Antwort parat hat, in der Spuk-Squad arbeitet und eine sehr starke Rolle auch in der Familie übernimmt.

Obwohl es sich hier um einen fiktiven Fantasyroman handelt, wirkt die erschaffene Welt authentisch und realistisch, was mir besonders gut gefällt. Bei jedem unnatürlichen Tod entsteht ein Geist, der es auf die Lebensenergie der Menschen abgesehen hat und sich von dieser nährt. Je mehr Lebensenergie desto gefährlicher sind diese Wesen.
Die Totenbändiger können die Lebensenergie entreißen, aber bei Bedarf auch wieder zuführen, dabei ist es egal ob Totenbändigerkräfte vorhanden sind, oder nicht.
Die Schauplätze sind bildhaft beschrieben.

Die Dynamik innerhalb der Familie Hunt ist einfach genial, alle nehmen Rücksicht aufeinander, natürlich gibt es auch mal Reibereien, und es ist eine richtige Patchwork-Familie, die einem super schnell ans Herz wächst. Jeder steht für jeden ein und sie helfen sich gegenseitig.

Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Grusel und Crime, die Atmosphäre ist eher düster, die Story spannend und temporeich. Ich kann die Reihe auf jeden Fall weiter empfehlen.

Fazit: Spannender, temporeicher und gruseliger Auftakt um die Totenbändiger, Menschen mit besonderen Fähigkeiten, die die Welt sicherer machen und sich selbst in Gefahr begeben. 4 Sterne.

Veröffentlicht am 08.04.2020

Schöne Story.

Crushing on the Cop (Saving Chicago 2)
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Piper Rayne – Crushing on the Cop

Nach dem Tod ihrer Mutter empfindet Vanessa es als Qual mit einem Cop, ihrem Vater, zusammen zu leben, deswegen steht schon früh für sie fest: niemals ein Cop als Partner. ...

Piper Rayne – Crushing on the Cop

Nach dem Tod ihrer Mutter empfindet Vanessa es als Qual mit einem Cop, ihrem Vater, zusammen zu leben, deswegen steht schon früh für sie fest: niemals ein Cop als Partner.
Als Cristian Bianco, der Bruder von Mauro und der Verlobte ihrer bester Freundin Maddie, sich mit ihr zu einem Date verabreden will, dass sie ersteigert hat, weigert sie sich vehement mit ihm auszugehen. Eine verlorene Wette zwingt sie letztendlich zum Umdenken und sie tut alles erdenkliche, um sich vor dem Date zu drücken.
Doch Cris ist charmant und irgendwie so ganz anders als die Cops, die sie kennt. Obwohl er fordert ist er bereit sie nicht zu überfordern und gibt ihr das Gefühl, endlich etwas Wert zu sein und nicht nur von ihrem Aussehen zu profitieren.
Cris weiß, wenn er sie für sich gewinnen will, muss er sie loslassen. Doch ahnt er nichts von dem dunklen Geheimnis, das sie umgibt.

Ich kenne schon sehr viele Bücher des Autorenduos Piper und Rayne und ich habe mich wieder einmal auf eine romantische, etwas chaotische, durchweg fesselnde Story gefreut und wurde auch diesmal nicht enttäuscht.
Der lockere, moderne Erzählstil lässt sich angenehm lesen und so war es nicht verwunderlich, dass ich die Story innerhalb kürzester Zeit durchgelesen hatte.
Die Charaktere sind facettenreich und lebendig beschrieben, die meisten davon kennen wir schon aus „Flirting with Fire“ (Bianco Brüder 1), dem ersten Band der Reihe. Schon nach den ersten Seiten war es, als würde ich nach hause kommen, und man kann sich in der Familie Bianco mit dem italienischen Temperament einfach nur wohlfühlen. Liebe, Freundschaft, Familie und gutes Essen sind hier an der Tagesordnung und lassen jeden noch so großen Twist fast schon harmlos erscheinen, denn natürlich findet die Familie eine Lösung.
Im Fokus stehen diesmal der mittlere Sohn Cristian, der Polizist aus Überzeugung wurde und sich für die Familie aufopfert und Vanessa, die beste Freundin von Maddie, die Modedesignerin werden möchte. Er selbst sieht sich als Stütze der Familie, da Luca (der jüngere Bruder) ein Charmeur und Chaot ist, und Mauro gerade mit Maddie im Liebestaumel ist. Er hat ein eher ruhiges, ausgleichendes Gemüt, er sieht viele Situationen entspannt, trotzdem ist er auch aufmerksam und kann fordernd sein, er setzt seine Meinung durch und lässt sich nicht auf Vanessas Abwehrspielchen ein. Diese gegensätzlichen Seiten machen ihn sehr interessant und ich mochte ihn auf Anhieb sehr gern.
Vanessa ist … sicherlich sympathisch, aber anfänglich empfand ich sie als Zicke. Das sie nur ihre Abwehrmechanismen und ihren Schutzwall um sich hoch zieht, merkt man aber schon nach wenigen Seiten. Als dann auch noch ihr Vater mit einer neuen Frau an seiner Seite ankommt und immer wieder eine schwarze Limousine vor ihrer Tür auftaucht, scheint sie mit der Situation überfordert und lässt sich endlich von Cristian helfen. Eigentlich ist ihr relativ schnell klar, dass sie Cristian liebt, obwohl er ein Cop ist.
Die Dynamik zwischen den beiden ist sehr gut gelungen.
Außerdem gibt es einen Pluspunkt für die Dialoge zwischen den Brüdern, denn die sind so charmant und humorvoll, dass ich oft schmunzeln musste.

Überhaupt hat die Geschichte wieder alles, was es braucht: einen guten Plot, ein paar Twists, eine Menge Humor, Erotik und sinnliche Momente, etwas Drama und ja, auch ein paar Klischees, die einfach dazu gehören.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, die Story war kurzweilig und unterhaltsam.
Der dritte Band der Bianco-Brüder liegt auch schon hier und ich bin gespannt, wie es weiter geht.
Die Story ist in sich abgeschlossen, kann eigenständig gelesen werden, und doch geht die Grundgeschichte weiter, zum Teil überschneidet sie sich mit dem vorherigen Buch.
Die Perspektivwechsel sind gelungen.

Müsste ich etwas kritisieren, dann wäre es, dass der Leser hier immer wieder mit einbezogen oder direkt angesprochen wird (Seht ihr was ich meine, Ich habs euch ja gesagt, …). Das hat mich in meinem Lesefluss etwas gestört.
Etwas oberflächlich wurde auch das Setting behandelt. In großen Teilen konnte ich mir schon die Schauplätze vorstellen, aber in anderen Büchern des Duos wirkt das etwas besser herausgearbeitet.

Ich kann die Geschichte auf jeden Fall weiter empfehlen.

Das Cover passt zur Reihe und ist genretypisch, mir gefällt es auf jeden Fall.

Fazit: Cristian und Vanessa konnten mich auf Anhieb von sich überzeugen. Schöne Story. 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 24.03.2020

gute Unterhaltung, lockerleichte Story mit viel Humor und bisschen Crime.

Mathilda oder Irgendwer stirbt immer
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Dora Heldt, Mathilda oder Irgendwer stirbt immer

Mathilda ist eine liebende Tochter im mittleren Alter, verheiratet und eine gute Mutter, und das nutzt ihre Mutter Ilse gekonnt aus. Nichts kann Mathilda ...

Dora Heldt, Mathilda oder Irgendwer stirbt immer

Mathilda ist eine liebende Tochter im mittleren Alter, verheiratet und eine gute Mutter, und das nutzt ihre Mutter Ilse gekonnt aus. Nichts kann Mathilda ihr Recht machen, der Schwiegersohn schon gleich gar nicht und die Enkelkinder sollen sie ebenfalls nicht stören, schon gar nicht, wenn die Lieblingsserie im Fernsehen kommt.
Als Ilse plötzlich verstirbt, meldet sich der Nachbar Nils und erhebt Ansprüche auf Weideland. Doch damit fangen die Probleme erst richtig an.
Auch Mathilda´s Bruder Pit steckt in der Klemme, er hat zwei Drogenpäckchen "gefunden" und versucht diese nun zu verstecken. Als er von dem Tod seiner Mutter Ilse erfährt, hat er auch schon eine Idee, ... die ihn allerdings Kopf und Kragen könnte.

Ich kannte bisher noch kein Buch von Dora Heldt und dieses Hörbuch hat mir gut gefallen. Lockerleichte Story mit Krimifeeling, Humor und Spannung, dazu ein wenig Liebe, ein wenig Hass und ein paar deftige Überraschungen, schon fühlte ich mich gut unterhalten.

Das Hörbuch wird eingesprochen von Katja Danowski, die sowohl die Stimmung gekonnt einfängt, als auch die Charaktere lebendig und vielseitig spricht. In einem angenehmen Tempo erzählt sie uns eine Geschichte mit vielen verschiedenen Handlungssträngen und überträgt die Spannung auf den Hörer.
Das Hörbuch wird ausgeliefert auf 4 Audio-Cds mit Tracks zwischen 5 und 43 Minuten. Die Gesamtspieldauer beträgt ca 320 Minuten.

Die Story selbst ist überraschend und vielseitig, im Vordergrund steht neben dem kleinen Crimeaspekt aber ganz sicher der Humor, weshalb es natürlich zu einigen Übertreibungen kommt. Trotzdem, ich mochte die Geschichte, auch wenn sie einiges an Klischees bedient.
Die Charaktere waren allesamt gut beschrieben, besonders Oma Ilse oder Mathilda stachen hier hervor. Die Autorin überspitzt die Plottwists ein wenig, aber auch das passt zur Story und macht Freude beim hören.
Die Schauplätze waren ebenfalls anschaulich beschrieben.

Ich kann das Hörbuch auf jeden Fall weiter empfehlen, mich hat es gut unterhalten, die Story ist kurzweilig und ich werde mir sicherlich in nächster Zeit noch ein paar Bücher/Hörbücher von Dora Heldt zulegen, da mir der Erzählstil gut gefällt.

Fazit: gute Unterhaltung, lockerleichte Story mit viel Humor und bisschen Crime. 4 Sterne.

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