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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.09.2018

Geschichte muss nicht langweilig sein

Hildegard von Bingen
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Meine Meinung:
Das Cover und die Aufmachung des Buches finde ich sehr gelungen. Auch die vielen kleinen Illustrationen und Bilder von im Bezug auf Hildegard von Bingen fand ich sehr interessant. Die Kapitel ...

Meine Meinung:
Das Cover und die Aufmachung des Buches finde ich sehr gelungen. Auch die vielen kleinen Illustrationen und Bilder von im Bezug auf Hildegard von Bingen fand ich sehr interessant. Die Kapitel haben, so wie das Buch an sich, eine gute Länge.

Ich habe tatsächlich noch nie eine Romanbiografie gelesen, deswegen bin ich erstmal ohne Erwartungen an das Buch ran gegangen. Der Einstieg viel mir sehr leicht, der Schreibstil ist ausgesprochen gut zu lesen und vor allem nicht langweilig. Man erfährt sehr sehr viel über Hildegard von Bingen und das auf eine Weise, dass man dazu nicht mal eine TV-Doku braucht, denn man kann der Geschichte sehr gut folgen und sich durch die Illustrationen sehr gut vorstellen.

Hildegard von Bingen war eine sehr interessante und wichtige Persönlichkeit. Sie war mit ihrem Denken und Forderungen ihrer Zeit weit voraus und zum Glück konnte sie einiges bewirken. Es war sehr fesselnd ihren Weg mit diesem Buch zu verfolgen, da ich bisher nur oberflächliches von ihr wusste.

Für Leser, die sich für echte Geschichte mit einem tollen Schreibstil interessieren einfach ein Muss!

Veröffentlicht am 20.07.2018

Einfach grandios und wichtig!

Spinster Girls – Was ist schon normal?
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Meine Meinung:
Das Cover finde ich einfach toll, ganz besonders die Klappengestaltung und den integrierten ''Spinster Girls'' Ausweis, den ich mir noch voller Stolz in mein Portemonnaie packen werde ;) ...

Meine Meinung:
Das Cover finde ich einfach toll, ganz besonders die Klappengestaltung und den integrierten ''Spinster Girls'' Ausweis, den ich mir noch voller Stolz in mein Portemonnaie packen werde ;) Die Kapitel haben eine gute Länge und auch die verschiedenen Darstellungen von Evies Genesungstagebuch und ihren Gedanken fand ich gut gemacht.

Ich finde das Thema, das die Autorin in diesem Buch behandelt, unglaublich wichtig. Vielleicht sollte man dieses Buch auch als Pflichtlektüre in der 7./8. Klasse einführen...ich glaube, so verkehrt wäre das gar nicht. Denn auch, wenn die Story oft zum schmunzeln einlädt, vermittelt sie sehr wichtige Werte. Was ist schon normal? Wer hat bestimmt was normal ist und was nicht? Für mich ist das eine wichtige Frage und ich finde es ungerecht, dass die Gesellschaft einen einfach nur immer in eine Schublade steckt und wenn man entweder in die Falsche oder einfach in keine passt, wird man ausgegrenzt. Warum können wir uns nicht einfach gegenseitig so akzeptieren wie wir sind? Deshalb finde ich die Aussage und auch Aufforderung der Geschichte so wichtig: Man sollte immer man selbst bleiben und sich niemals für andere verändern, nur um zu gefallen. Man sollte immer zu seiner Meinung stehen, auch wenn man damit alleine steht. Zur Story selbst: Der Einstieg viel mir sehr leicht, der Schreibstil ist toll zu lesen. Der Verlauf war schlüssig und vor allem realistisch.

Evie hat mir wirklich gut gefallen, da sie sehr echt dargestellt wurde und man durch sie nochmal einen guten Einblick in ihre Krankheit bekommen hat. Dennoch hat sie aber ein ''typisches'' Tennieleben: Die Eltern nerven, sie hat Probleme mit den Jungs und verrückte Freunde...und auch falsche. Jeder hat hier seine passende Rolle bekommen, so dass die Nebencharaktere nicht zu kurz gekommen sind. Die Autorin hat hier auch nichts unnötig romantisiert, was mir sehr gut gefallen hat. Geschichten können auch fantastisch sein, wenn sie einfach nur echt sind.

Ein wichtiges Buch, mit einer unterhaltsamen Geschichte und interessanten Charakteren. Vor allem der richtige Umgang mit diesem wichtigen Thema hat mich sehr beeindruckt. Ich finde, dies ist ein Buch, dass von jeder Generation gelesen werden sollte, denn es ist nie zu spät man selbst zu sein!

Veröffentlicht am 08.07.2018

Die Welt ist Böse - definitiv

Die Welt ist böse!
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Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist eher grob und passt perfekt zum Inhalt. Mir gefällt auch vor allem die Gestaltung der einzelnen Fälle, denn sie werden mit einem passenden Bild und ...

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist eher grob und passt perfekt zum Inhalt. Mir gefällt auch vor allem die Gestaltung der einzelnen Fälle, denn sie werden mit einem passenden Bild und einer kleinen Inhaltsangabe eingeleitet.

Manche Fälle kannte ich tatsächlich schon, andere nicht. Als großer Medical Detective, Anatomie usw. Fan war für mich sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss, als ich es entdeckt habe. Den YouTuber Jarow kannte ich bisher nicht, doch das werde ich jetzt nachholen und mir einige seiner Videos ansehen ;) Sein Schreib- und Erzählstil haben mir sehr gut gefallen, er drückt einem nicht seine Meinung auf, sondern lässt genug Raum für eigene Theorien. Sein Schreibstil ist eher locker, so als würde er direkt vor einem sitzen und seine Geschichten erzählen. Bei manchen Fällen habe ich tatsächlich auch etwas Angst bekommen, ich hätte es wirklich nicht nachts lesen sollen :D Ich musste es mir dann auch auf den letzten Seiten mit ins Wohnzimmer nehmen, um es bei Tag beenden zu können. Auch seine eigene Geschichte fand ich sehr interessant, ich glaube, ich hätte mich an seiner Stelle zu Tode geängstigt. Aber auch sein Aufbau der einzelnen Fälle hat mir gut gefallen: Eine kurze Einleitung, dann was passiert ist, seine Theorien und dann sein Fazit – und er hat auch recht damit wie unbefriedigend es ist, dass all diese Fälle ungeklärt sind, vor allem wenn man bedenkt, wie viele Beweise es in manchen Fällen gibt. Bei manchen Fällen hatte ich auch noch andere Theorien, aber ich habe mich auch nicht so intensiv damit beschäftigt wie er.

Durch seinen Schreibstil mindestens genauso interessant wie die Serien und grausam spannend, weil es reale Geschichten sind. Ein Muss für Fans!

Veröffentlicht am 29.06.2018

Spannung pur

The President Is Missing
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Meine Meinung:
Das Cover ist schlicht und passend zum Inhalt. Die Kapitel haben eine ausgezeichnete Länge und werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei der Hauptteil von Präsident Duncan selbst ...

Meine Meinung:
Das Cover ist schlicht und passend zum Inhalt. Die Kapitel haben eine ausgezeichnete Länge und werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei der Hauptteil von Präsident Duncan selbst erzählt wird.

Dies ist das erste Buch, das ich von James Patterson und ich bereue es zutiefst, dass ich vorher noch keines von ihm gelesen habe, denn dieses Buch hat mir richtig gut gefallen. Besonders interessant fand ich hier jedoch die Zusammenarbeit mit Bill Clinton, weshalb ich mich überhaupt erst für dieses Buch entschieden habe. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich war ab der erste Seite gefesselt und konnte es kaum weg legen. Man merkt sofort wer für welchen Part verantwortlich war: von Clinton kamen eindeutig die Abläufe und die Eindrücke eines Präsidenten und von Patterson das schreiberische Geschick und die Spannung. Die Handlung an sich war Spannung pur, man bekommt kaum Luft zum atmen, denn an jeder Ecke wartete eine neue Überraschung. Besonders gut fand ich auch, dass ich bis zum Ende nie sicher war, wer hinter was steckt :) Die Story trieft nur so vor Spannung und mich teilweise an Dan Browns Bücher erinnert – aber nur in einem Punkt: Bei keinen anderen Bücher habe ich solches Herzrasen und die Neugier ganz, ganz schnell das Ende zu erfahren ;) Doch auch neben all der Spannung ging der Tiefgang nicht verloren und es war auch noch Zeit für das ein oder andere politische Statement – allerdings in einem Rahmen, dass es nicht zu aufdringlich war und noch zu den Figuren und zur Handlung gepasst hat. Der Verlauf war realistisch und nachvollziehbar, es gab keine Längen und das Ende war perfekt.

Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen, Duncan war mir vielleicht etwas zu perfekt, oder eher so, wie man sich einen Präsidenten wünschen würde, doch da dies immer noch eine fiktive Geschichte ist, genieße ich hier mal die Wunschvorstellung ;) Aber es wurden auch andere Politiker mit dunklen Seiten gezeigt, wie es heute vielleicht eher so ist, da hat das Gleichgewicht dann wieder gestimmt. Manche Figuren haben mich dann aber doch an reale Personen erinnert, auch wenn das Geschlecht o.ä. Verändert wurde...das hat mich aber nicht weiter gestört, auch wenn sie manchmal etwas zu sehr glorifiziert wurden, im Gegenteil: Ich fand das war eine kleine Prise Humor, die die Mischung der Handlung perfekt gemacht hat. Duncan hat mir von allen aber noch am besten gefallen mit seiner bodenständigen Art. Er ist ein Präsident, wie wir ihn uns alle wünschen würden, aber er ist dennoch ernst zu nehmen und ein sehr vielseitiger Charakter. Auch die Nebencharaktere kamen nicht zu kurz – es wurde auf jeden geachtet.

Ein wirklich spannendes Buch, mit teilweise so wichtigen Inhalten, dass ich auch einem Trump mal empfehlen würde, dieses Buch zu lesen...falls er so was kann ;) Das Buch zählt zu eindeutig zu meinen Highlights in diesem Jahr und vielleicht schreiben die beiden ja noch einmal was zusammen – ich lese auch jeden Fall jetzt noch weitere Bücher von James Patterson.

Veröffentlicht am 17.06.2018

Gefühlvoll, aber ohne Kitsch

Emmas Herz
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Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut, schade finde ich nur, dass die Klappen nicht gestaltet wurden – ich bin einfach ein Fan von so was und finde, dass ein Buch dadurch komplett ist :) Die Kapitel ...

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut, schade finde ich nur, dass die Klappen nicht gestaltet wurden – ich bin einfach ein Fan von so was und finde, dass ein Buch dadurch komplett ist :) Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sie werden von Emma selbst erzählt. An sich ist das Buch in verschiedene Teile aufgegliedert – wieso erklärt Emma selbst.

Man wird direkt in den Moment hineingeworfen der alles verändert, dann wird erzählt wie es dazu kam. Diese Erzählweise hat mir sehr gut gefallen, vor allem wie Emma es erzählt. Das kam mir sehr echt rüber, so als würde mir eine reale Person ihre Geschichte erzählen. Die besonders emotionalen Stellen wurden etwas distanzierter geschrieben, so wie es eine Person erzählen würde, die das alles nicht zu sehr an sich ran lassen möchte. Auch die Intensität der Geschichte hat mich überrascht, denn ab der ersten Seite war ich gefesselt und hatte einige Male einen dicken Kloß im Hals. Der Verlauf war schlüssig und auch, auf seine Art, nah an der Realität. Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen, ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, der Tiefgang hat mich einfach umgehauen – vor allem, dass ich nicht wusste wen sie am Ende wählen würde.

Die Charaktere wurden toll geschrieben. Ich habe mich sofort mit Emma verbunden gefühlt, auch wenn ich ihren Schmerz (zum Glück) nicht mal annähernd nachfühlen kann – und auch, wenn sie eine fiktive Figur ist: Die Emotionen, die sie rüber gebracht hat, waren echt. Sie hat mir so leid getan und ich wüsste nicht, wie ich an ihrer Stelle reagiert hätte. Jesse fand ich erst toll, dann allerdings nicht mehr so, weil er Emma zu sehr bedrängt. Doch was er durchgemacht hat ist grauenvoll. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es sein muss wieder nach Hause zu kommen und alles ist anders. Auch Sam hat sich schon mit seinem ersten Auftritt in mein Herz geschlichen und es ist gebrochen, weil er so gut ist und so unter dieser komplizierten Situation gelitten hat. Die Figuren in dieser Geschichte haben mich einfach fertig gemacht :D Und ich kann Emma gut verstehen, ich hätte auch nicht gewusst, wen ich nehmen würde.

Eine wirklich gefühlvolle Geschichte, die gar nicht so fern ab der Realität spielt. Für Freunde von großen Gefühlen, aber ohne zu viel Kitsch ein Muss – für mich eines der Highlights in diesem Jahr.