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Veröffentlicht am 23.07.2019

Düster und emotionskalt erzählt

Die Hochhausspringerin
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Eine junge Frau – ihr Name ist Riva – stand viele Jahre als Sportlerin im öffentlichen Rampenlicht. Gut durchtrainiert, perfektioniert für die Gesellschaft als Vorzeigeobjekt. Von einem Tag auf den anderen ...

Eine junge Frau – ihr Name ist Riva – stand viele Jahre als Sportlerin im öffentlichen Rampenlicht. Gut durchtrainiert, perfektioniert für die Gesellschaft als Vorzeigeobjekt. Von einem Tag auf den anderen streikt Riva, und will nicht mehr springen. Deshalb wird die Psychologin Hitoma Yoshida beauftragt, Riva zu motivieren, sich dem Sport wieder zu widmen. Dazu muss Hitoma erst einmal herausfinden, warum Riva sich dem Sport und Erfolg wiedersetzt. Hitoma kommt nicht an Riva heran, und bezieht einen Mann mit hinein, der Riva motivieren soll. Gleichzeitig setzt Hitomas‘ Auftraggeber – der Master genannt – sie unter Druck, dass sie endlich etwas unternehmen soll, damit Riva weder die Gesellschaft, noch die Sponsoren der Sportlerin vergrault. Hitoma wendet nicht ganz akzeptierte Methoden an. Kann Hitoma Riva aus ihrem Loch herausholen?
Julia von Lucadou greift in ihrem Debütroman zwei Frauenfiguren auf, die an ihre jeweiligen Leistungsgrenzen stoßen. Riva, die sportliche Figur, und Hitoma, die wissenschaftliche Figur, wobei beide stark, aber auch zerbrechlich wirken. Stärke nach außen zeigen für den Erfolg, aber in ihren stillen Rückzugsräumen verlieren sie sich in Schwäche und Einsamkeit, denn dann bricht das nach außen gezeigte Rückgrat zusammen. Jede von beiden versucht, auf ihre methodische Art und Weise ihr Ziel zu erreichen beziehungsweise möglichst unbeschadet aus ihrer Misere herauszukommen. Die Autorin schuf perfektionierte Figuren, die an einem strengen disziplinierten Lebensablauf verfolgen müssen beziehungsweise sollen. Andere Figuren in dem Roman vor, wie die beiden Frauen funktionieren sollen. Aber dieses Funktionieren ist begleitet von Gefühlskälte, Gefühlsarmut und technologisch durchgetaktet. Eine Welt aus Beobachtung, Computertechnologie und sozialer Ignoranz besteht diese Welt in dem Roman. Beziehungen und Familien existieren eigentlich nicht, dann eher als maschineller Ersatz in Form einer Roboterfigur.
Als ich diesen Science-Fiction Roman begann zu lesen, dachte ich immer, es ist ein Roman über zwei Frauen in zwei Lebenswelten, aber als ich dann mich genauer mit dem Roman befasste, und feststellte, dass es sich um einen Science-Fiction Roman handelte, war ich zunächst überrascht. Einzige Elemente meiner Meinung nach, waren die Technologien in den Settings und das durch und durch organisierte Leben der beiden Hauptprotagonistinnen. Es wird bei diesem Roman auch gerne von einem dystopischen Roman gesprochen. Dazu fehlen mir aber mehr die gesellschaftlichen Umstände in diesem Roman. Denn der Fokus liegt hauptsächlich auf dem Umfeld der beiden Frauen. Auf mich wirkte der Roman eher psychologisch und sozialpsychologisch, als ob man mit den beiden Frauen ein Experiment durchführen würde. Ein wenig Spannung habe ich ebenfalls vermisst.

Veröffentlicht am 14.05.2019

Boshaftigkeit trifft auf menschliche Abgründe

So schöne Lügen
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Zwei junge Frauen begegnen sich zum ersten Mal in Brooklyn. Die junge Ende-zwanzig-jährige New Yorkerin Louise lernt Lavinia kennen. Louise möchte gerne Schriftstellerin werden, aber bisher mit wenig Erfolg. ...

Zwei junge Frauen begegnen sich zum ersten Mal in Brooklyn. Die junge Ende-zwanzig-jährige New Yorkerin Louise lernt Lavinia kennen. Louise möchte gerne Schriftstellerin werden, aber bisher mit wenig Erfolg. Lavinia studierte in der Vergangenheit Literatur, aber ihr derzeitiges Leben besteht aus Partys, Geld ausgeben und in den Tag hineinleben. Drogen spielen ab und an ebenso eine Rolle, um sich das Leben einfacher zu machen. Louise lernt Lavinias Leben kennen. Lavinia lebt Glamour und Reichtum vor. Damit Louise an dem Lebensstil und den teuren Gütern teilhaben kann, verlangt Lavinia Regeln auf freundschaftlicher Basis von Louise ab. Anfangs zurückhaltend, aber nach und nach sieht Louise die Vorzüge, wie Geld und Partys das Leben vereinfachen. Und so lange Louise sich daran hält, kann Lavinia ihr nichts streitig machen. Doch eines Tages kommt der Wendepunkt und Louise fasst die Gier nach Mehr. Bis die Freundschaft durch ein Ereignis einen Riss bekommt.
Tara Isabella Burton lebt als Journalistin in New York. Mit diesem Roman veröffentlicht sie ein Debüt über zwei Frauen, die aus unterschiedlichen Welten stammen. Lavinia kann man der gesellschaftlichen Upper Side zuordnen. Menschen, die Geld haben und nicht viel darüber nachdenken, was morgen passiert. Sie leben im Hier und Jetzt. Louise dagegen schlägt sich mit Nebenjobs durch, weil ihre selbst geschriebenen Geschichten zur Berühmtheit noch nicht ausreichen. Lavinia dagegen schmeißt großzügig das Geld sozusagen aus dem Fenster, wobei ihre Eltern sie subventionieren, um ihr Studium fortsetzen zu können. Beide Frauen werden Freundinnen. Louise lernt das Leben und das Umfeld von Lavinia kennen. Freunde mit guten und weniger guten Charakteren. Bei dieser Geschichte lernt man Figuren kennen, die ihr Geld für Vorteile nutzen, für die schönen Momente im Leben. Aber das Geld macht einerseits auch nicht glücklich. Hier merkt man, dass Geld den Charakter verdirbt. Man kann sich etwas leisten, aber Geld ist nicht alles. Frauen werden zum Objekt der Begierde bei Männern. Und Frauen lernt man von einer Seite kennen, bei der man sich schämen würde, wenn man mit solchen Menschen befreundet wäre. Anfangs ist der Erzählstil unspektakulär. Aber umso tiefer man in die Geschichte eintaucht, desto spannender und unterhaltsamer wurden die Figuren durch ihre Charaktere. Tiefe Abgründe, Boshaftigkeit, Oberflächlichkeit und kriminelle Energie tragen dazu bei, gegensätzliche Figuren zu erschaffen, die auf ihre Vorteile bedacht sind. Und auf der anderen Seite kristallisieren sich Einsamkeit, Verletzlichkeit und Scham heraus. Deshalb wirkt dieser Roman authentisch und zeigt auf, dass Lügen ein Leben zusammenbrechen lassen können.
Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten mit der Geschichte aufgrund der Figuren und entsprechenden Settings. Aber umso Substanz die Figuren bekamen, desto besser gefiel mir der Roman. Ich war irgendwann sehr gespannt, wie das Ende ausgeht. Ein gelungenes Debüt.

Veröffentlicht am 03.04.2019

Eine Detektivin verliebt sich

Verliebt bis über alle Sterne
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Die junge Amerikanerin Piper Dove ging schon bei ihrem Vater in die Lehre, um Privatdetektivin zu werden. Als kleines Mädchen verlor sie ihre Mutter durch eine kriminelle Tat. Von daher brachte Pipers ...

Die junge Amerikanerin Piper Dove ging schon bei ihrem Vater in die Lehre, um Privatdetektivin zu werden. Als kleines Mädchen verlor sie ihre Mutter durch eine kriminelle Tat. Von daher brachte Pipers Vater ihr in frühen Jahren schon bei, sich durchzubeißen im Leben, ob privat oder später im Beruf. Emotionen zulassen gehörten eher nicht dazu. Als Pipers Vater starb, erbte zunächst ihre Stiefmutter die Detektei. Deshalb kaufte sich Piper das Erbe ihres Vaters zurück, um als Detektivin weiterarbeiten zu können. Leider laufen anfangs die Aufträge nicht sehr gut. Mehr schlecht als recht kann Piper sich übers Wasser halten. Doch eines Tages bekommt sie von einer angesehenen Frau einen Auftrag, und zwar einen ehemaligen Star-Quarterback der Chicago Stars zu beschatten. Einige Tage beschattet Piper Cooper Graham, bis er dahinter kommt, und Piper einen Auftrag erteilt. Cooper stellt fest, dass Piper sich ganz gut in der Männerwelt behaupten kann. Und somit engagiert er sie als feste Mitarbeiterin. Allerdings bleibt es nicht nur bei einem beruflichen Verhältnis zwischen den beiden. Cooper verliebt sich über beide Ohren in Piper, aber Piper mag die tollen Stunden mit ihm, aber mehr möchte sie nicht mit ihm Zeit verbringen.
Susan Elizabeth Phillips schrieb hier eine Geschichte über zwei Protagonisten, die sich über die Arbeit näher kommen. Piper ist Anfang dreißig, und Cooper wenige Jahre älter. Er ist mittlerweile Besitzer einer Bar, und hat den Sport an den Nagel gehängt. Dennoch ist er immer noch berühmt. Dadurch, dass Piper an Coopers Seite steht, und seine Bar im Auge behält, verbringen die beiden viel Zeit miteinander. Cooper schätzt Pipers Art, wie sie mit Menschen – teilweise knallhart – umgeht, wenn es um Gerechtigkeit geht. Die Autorin bringt die toughe Art von Piper sehr gut in der Beschreibung der Protagonistin und deren Dialogen herüber, indem man manches Mal beim Lesen schmunzeln muss. Zwischen Cooper und Piper wächst eine Liebe heran, die auf eine leichte Art erzählt wird, wobei man merkt, wie es bei den beiden knistert. Dennoch ist die Entwicklung ein ständiges Auf und Ab zwischen den beiden Figuren. Kleine Nebengeschichten werden erzählt, damit die Liebesgeschichte sich nicht nur um die beiden Hauptprotagonisten dreht. Der Erzählstil ist angenehm und nachvollziehbar.
Mir persönlich gefiel die Geschichte in Bezug auf das Setting, die Figuren und die Atmosphäre. Allerdings erschien mir die Geschichte teilweise zu lang. Außerdem bekam meiner Meinung nach die Geschichte ein schnelles Ende in Bezug auf Piper und ihren Handlungen. Ansonsten ist es eine sehr schöne Liebesgeschichte. Piper und Cooper habe ich sehr gemocht.

Veröffentlicht am 29.03.2019

Kampf zwischen der Reinsten und der künstlichen Intelligenz

Die Reinsten
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Weit in die Zukunft der Menschheit im Jahre 2191 existiert eine Welt aus Reinsten, Kolonisten, Angepassten und der künstlichen Intelligenz ASKIT. Die Reinsten haben sich innerhalb der Wissenschaften hochgearbeitet ...

Weit in die Zukunft der Menschheit im Jahre 2191 existiert eine Welt aus Reinsten, Kolonisten, Angepassten und der künstlichen Intelligenz ASKIT. Die Reinsten haben sich innerhalb der Wissenschaften hochgearbeitet bis sie dementsprechend einen hohen Punktelevel (Score) erreicht haben, um einer bedeutenden Prüfung teilnehmen zu können. Zum engen Kreis der Reinsten, die eine Prüfung absolvieren dürfen, sind Eve Legrand, ihr Mann Thyron sowie das Paar Samir und Adlin. Um mit ASKIT kommunizieren zu können, wurde den Reinsten Implantate im Nacken eingepflanzt, so dass ASKIT sie alle bewachen und ihnen Aufgaben delegieren kann. Eve arbeitet als Meeresbiologin. Sie wurde in Geologie und Klimaforschung ausgebildet. Denn der Klimawandel, der seit dem Jahr 2040 stattgefunden hat, bedeutet Eve sehr viel. Als Thyron zur Prüfung zugelassen und auserwählt wurde, und Eve nur ansatzweise Prüfungen absolvierte, veränderte sich das Leben der Reinsten. Manche Reinsten wurden aus Askit City verbannt. Eve nicht. Warum wurde Eve nicht in die Akademie aufgenommen wie ihr Mann Thyron, und warum wurden Reinste verbannt. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit und hinter der Ideologie und Technik von ASKIT zu kommen.
Thore D. Hansen beschreibt in seinem zukunftsträchtigen Fantasyroman eine Welt aus künstlicher Intelligenz, Menschen, die in kastenähnlichen Gruppierungen leben sowie eine Technologie, die man sich in der Gegenwart sich noch nicht ausmalen möchte, dass diese Welt erstrebenswert ist. Hansen möchte uns eine Welt aufzeigen, die sich soweit verändert hat, dass das stattgefundene Leben vor zweihundert Jahren so nicht mehr existieren kann. Klimaveränderungen, Kriege und Konflikte und Überbevölkerung haben die Existenz der Menschheit in eine künstlich geschaffene Welt katapultiert. Eve Legrand stellt die Figur im Mittelpunkt dar. Sie steht zwischen ihrer Mutter – einer Angepassten ohne Implantat – ihrem Mann Thyron und der künstlichen Intelligenz ASKIT. Wie sich herausstellt, besteht zwischen ASKIT und Eve mehr Verbindung als zwischen Thyron und Eve. Doch spielen für Eve die Menschen in den einzelnen Kontinentalsektoren in dieser künstlichen Welt sowie das Phänomen von ASKIT mehr eine Rolle als die Bindung zu Thyron. Eve ist jung, ehrgeizig, aber auch eine verletzliche Figur. ASKIT ist eine Maschine, die von Wissenschaftlern erschaffen und manipuliert wurde. Der Autor möchte uns eine Welt politisch, menschlich und biologisch näher bringen, die auf uns zukommen könnte, wenn die Menschheit nicht allmählich die Augen öffnet, um Handlungsstrategien zu entwickeln, damit wir und die nächsten Generationen nicht in einer künstlich erschaffenen Welt aus Robotern, Maschinen, Landschaft und Tieren leben.
Der Roman wird spannend und lehrreich erzählt. Dennoch lassen sich wissenschaftliche Zwischentöne in verschiedenen Textbausteinen lesen. Somit wirkt dieser Roman sachlich-fiktional. Dennoch ist es eine lesenswerte Reise in die Zukunft.

Veröffentlicht am 03.03.2019

… und jede Stunde wird es eine Person weniger

Die Party
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Eine Party, die unvergesslich bleiben soll. Das geschah im Jahre 1986. Halloween in New Jericho – 31. Oktober in einer großen Villa auf einem Berg. Zahlreiche Jugendliche von siebzehn Jahre, die sich bald ...

Eine Party, die unvergesslich bleiben soll. Das geschah im Jahre 1986. Halloween in New Jericho – 31. Oktober in einer großen Villa auf einem Berg. Zahlreiche Jugendliche von siebzehn Jahre, die sich bald getrennte Wege gehen werden, kommen noch mal zusammen. Eingeladen hat Brandon, der Außenseiter in dem Jahrgang. Mit dieser Party will er Eindruck schinden. Über dreißig Jahre später lädt Brandon von den damaligen Jugendlichen zehn ein: Nick, Henry, Ralph, Terry, Scotty, Donna, Ashley, Kimberly, Louise und Janet. Terry und Louise haben in der Vergangenheit geheiratet und leben seit damals in New Jericho. Aber die anderen hat es aus privaten oder beruflichen Gründen in alle Himmelsrichtungen verschlagen. Jede und jeder der geladenen ehemaligen Jugendliche fragt sich, warum Brandon sie alle nach so langer Zeit eingeladen hat. Sie stellen fest, dass Brandon immer noch sonderbar ist wie eh und je. Ein Gerücht von damals beschäftigt die zehn Gäste. Einer oder eine von ihnen sah damals eine Szene, die für die Person nicht bestimmt war. Wer hat damals mitbekommen, was im Keller der Villa von Brandons Vater geschah? Wenige Minuten, nachdem Brandon die Party eröffnet hat, schwingt er mit dem Kronleuchter durch die Eingangshalle in der Villa – wie damals 1986. Nur diesmal zerschellt ein Metallkasten auf dem Kronleuchter, Brandon darunter…. Wollte Brandon sich umbringen? Es passieren weitere Ungereimtheiten. Es gibt einen Plan: einer oder eine von ihnen kann überleben, und dem Plan von Brandon entfliehen.
Jonas Winner erzählt in seinem dritten Thriller in Folge eine 1980er Jahre Geschichte, die sich anhand einer Party in der Gegenwart wiederholen soll. Damals war Halloween - Jugendliche kostümiert - ein letztes Mal vor Beendigung der Schullaufbahn treffen sie sich und zweiunddreißig Jahre später treffen sie sich wieder. Diesmal sind zwar nur elf von zahlreichen Jugendlichen, aber sie scheinen eine Clique von damals mehr oder weniger gewesen zu sein. Jonas Winner lässt anhand von Kostümen, Musik und Namen die 1980er Jahre für die Leserschaft wieder aufleben. Wer diese Zeit selbst erlebt hat, kann sich in diesen Charme hineinfühlen. Die Charaktere der einzelnen Figuren sich psychologisch und authentisch entwickelt, wobei manche Person sich im Laufe der Jahre positiv oder negativ entwickelt hat. Im ersten Drittel der Geschichte bleiben einzelne Textbausteine spannend, eher gleichbleibend spannend oder neutral. Die zu erwartende Spannung tritt erst im letzten Drittel auf, wobei diese Spannung durch abwechselnde Wendungen der einzelnen Handlungen der Protagonisten erzeugt wird. Der Charme der 1980er erinnert mich an den Thriller „Murderpark“, den Jonas Winner davor geschrieben hat. Er bevorzugt anscheinend die amerikanische Kultur und Geografie, weil diese sich in den beiden Thrillern widerspiegeln.
Aufgrund der neutralen Spannung und der erst zum Ende hin auftretenden steigenden Spannungen und Wendungen, hat mich dieser Thriller noch so überzeugt und unterhalten wie die beiden vorherigen Thriller von Jonas Winner. Beim Lesen hatte ich manches Mal das Gefühl, dass Ähnlichkeiten aus Geschichten von Stephen King hier Assoziationen hervorrufen.