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Veröffentlicht am 09.03.2022

Lange Krallen - Katzen sind gute Ermittler

Lange Krallen
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Lange Krallen - Katzen sind gute Ermittler

Cover:
Passt gut zum Inhalt.

Inhalt und meine Meinung:
Leonie und ihr Kater Bobby sind ein super Team, sie verstehen sich auch ohne viele Worte.
Super ...

Lange Krallen - Katzen sind gute Ermittler

Cover:
Passt gut zum Inhalt.

Inhalt und meine Meinung:
Leonie und ihr Kater Bobby sind ein super Team, sie verstehen sich auch ohne viele Worte.
Super finde ich hier, dass darauf eingegangen wird, dass Leonie Bobby aus dem Tierheim geholt hat.
Warm nur knurrt Bobby immer bei den neuen Nachbarn? Und als Leonie die Familie mal genauer beobachtet fallen ihr auch einige Merkwürdigkeiten auf.
Kurzerhand fängt sie an, mit ihrem Kater, zu spionieren.

Der „Fall“ wird spannend und humorvoll, und vor allem der Kater kommt der „harmlosen“ Nachbarsfamilie schnell auf die Schliche.

Doch wie der Fall gelöst wird, finde ich nicht ganz so gelungen (zum Glück auch eher unglaubwürdig – wohl auch für Jugendliche). Hier wird ein bisschen modernen Robin Hood gespielt, was ich aber moralisch nicht für gut heißen kann. Und das sollte auch Kindern so nicht vermittelt werden.

Die große Schrift und die kurzen Kapitel finde ich gerade für dieses Lesealter sehr gut.
Die schwarz/weiß Illustrationen finde ich auch sehr gelungen.

Mein Fazit:
Eine schöne Geschichte über die Freundschaft zwischen Mensch und Tier.
Die Lösung des Falles trifft aber so gar nicht meinen Vorstellungen die ich an Kinder weitergeben möchte.
Deshalb von mir 3 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2022

Die dritte Hälfte eines Lebens – der Schreibstil war so gar nicht meins

Die dritte Hälfte eines Lebens
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Die dritte Hälfte eines Lebens, von Anna Herzig

Cover:
Hat für mich keinen Bezug zum Inhalt, dadurch austauschbar.

Inhalt und meine Meinung:
Irgendwo in einem x-beliebigen Dorf.

Wer „anders“ ist, ...

Die dritte Hälfte eines Lebens, von Anna Herzig

Cover:
Hat für mich keinen Bezug zum Inhalt, dadurch austauschbar.

Inhalt und meine Meinung:
Irgendwo in einem x-beliebigen Dorf.

Wer „anders“ ist, oder sich nicht an die „Regeln“ hält fällt auf.
Im besten Fall, wird er „nur“ ignoriert“ und/oder gemieden. Im schlimmsten Fall gemobbt, und zwar von den meisten und über lange Zeit.
So geht es auch einigen Protagonisten hier im Buch.
Dies als Grundlage der Geschichte ist sehr traurig und emotional. Aber da ich selber in einem kleinen Dorf groß geworden bin, und auch heute noch lebe, kann ich sagen vieles stimmt und ist leider keine überzogene Erzählung.
Die Kernaussage des Buches hat mir auch gut gefallen.
Aber:
Mit dem Schreibstil bin ich nicht klar gekommen.
So durcheinander, verwirrend und verquer. Vieles wird dann als Hypothese in den Raum gestellt: so könnte es gewesen sein… Irgendwie in Frage gestellt.
Und am Schluss wird vieles (oder alles?) nochmals in Frage gestellt.

Autorin:
1987 als Tochter eines Ägypters und einer Kanadierin in Wien geboren. Ihr Fokus zentriert sich auf Menschen, Makel und Abgründe, besondere Momente und: Begegnungen, die sich einbrennen.

Mein Fazit:
Der Inhalt ist sehr traurig, aber leider in einem kleinen Dorf doch so realistisch.
Der Schreibstil war mir zu konfus.
Deshalb von mir 3 Sterne.

Veröffentlicht am 08.02.2022

Eure Leben, lebte sie alle - hat mich nicht begeistert

Eure Leben, lebt sie alle
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Eure Leben, lebte sie alle, von Sybille Hein

Cover:
Gefällt mir nicht so. Und außer dem Hund kann ich die Beiden Frauen keiner der Protagonistinnen zuordnen.

Inhalt:
Es werden fünf Frauen vorgestellt ...

Eure Leben, lebte sie alle, von Sybille Hein

Cover:
Gefällt mir nicht so. Und außer dem Hund kann ich die Beiden Frauen keiner der Protagonistinnen zuordnen.

Inhalt:
Es werden fünf Frauen vorgestellt (die dann aus ihrer Sicht erzählen) die eine Beziehung zu Jonas haben, der vor ca. 20 Jahren schon verstorben ist.

Meine Meinung:
Ich bin mit der Geschichte nicht so gut zurecht gekommen.

Die ersten beiden Drittel waren für mich einfach nur verschiedene Episoden aus dem Leben von unterschiedlichen Frauen.
Ganz am Anfang fiel es mir sogar schwer mir die Personen vorzustellen und ihre Beziehung untereinander war für mich auch schwer nachzuvollziehen.
Vor allem auch Johanna, die wir erst ganz am Schluss kennen lernten blieb für mich unklar.
Das letzte Drittel war dann etwas besser und hat das Ganze ein bisschen abgerundet.
Alle Frauen haben so ihre Probleme, in das ein oder andere kann sich bestimmt jeder Leser auch irgendwie einfühlen.
Aber das meiste blieb mir irgendwie unverständlich.

Ich könnte nicht sagen, dass ich das Buch mit Begeisterung gelesen habe.

Wenn ich mir jetzt am Schluss den Titel nochmals anschaue, kann ich auch nicht sagen auf welche Protagonistin sich das beziehen sollte.

Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen. Von dem Humor, von dem dort eigne Teilnehmerinnen berichten, konnte ich nichts finden,

Mein Fazit:
Ein Blick auf das Leben von unterschiedlichen Frauen, die alle einmal die selber Person gekannt hatten. Und die dadurch immer noch eine komplizierte Verbindung haben (die ich aber nicht nachvollziehen konnte).
Von mir 3 Sterne.




Veröffentlicht am 09.01.2022

Leider nicht meins

Mausepfotanien - Aufstand der Nager - Neuauflage
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Mausepfotanien – Aufstand der Nager
Von Ulrike und Manfred Fay

Das moderne Märchen für Kinder und Erwachsene von Ulrike und Manfred Fay

Cover:
Das bunte Cover gefällt mir gut (und assoziiert für mich ...

Mausepfotanien – Aufstand der Nager
Von Ulrike und Manfred Fay

Das moderne Märchen für Kinder und Erwachsene von Ulrike und Manfred Fay

Cover:
Das bunte Cover gefällt mir gut (und assoziiert für mich deinen Comic).

Inhalt und meine Meinung:
Zwei Mäuse ( Fria und Specki) aus dem ländlichen Raum begeben sich auf die Reise in das ferne Paris.
Und wenn einer auf Reise geht kann er was erleben. Auch so die Beiden.

So treffen die Beiden auf ihren Reisen zahlreiche Artgenossen aus anderen europäischen Ländern und erleben viele Abenteuer und erfahren so manche lokale und historische Geschichte.
Bei den Nagern wird eine Revolution vorbereitet, mit ungeheuerlichen Ausmaßen.
Und auch die Zukunftstechnologien die die beiden hier kennenlernen sind schon zum neidisch werden.

Soweit – so gut.

Doch ich konnte mit dem Buch trotzdem nicht warm werden. Die Schreibweise und viele Dialoge waren mit zu künstlich, zu verwirrend und zu hölzern.
Und ich bezweifle auch stark, dass jugendliche Leser, vor allem die jüngeren (das Buch ist ja für ein Alter ab 10 Jahren angegeben) mit Begriffen wie: tributär, autotrophen formen, Homers antikem Epos, Tschaikowsky Nussknacker-Suite, Morpheus Armen, etc. etwas anfangen können.
Ich finde es gibt auch zu viele „moralische“ Predigten mit erhobenem Zeigefinger. Fühlt sich für mich überheblich an. Nebenbei finde ich die Sätze oft zu verschachtelt und unverständlich.
Z.B. Zitat: Sie konstruierten ein Programm, in einer sensitiven neuen Praxis das sie mit kosmischem Esprit von ungeahnten und faszinierenden Möglichkeiten besetzten.

Klasse sind die vielen Zeichnungen im Buch. Die können dann von begeisterten Jugendlichen (oder auch Erwachsenen) noch farbig ausgemalt werden. Ich kenne das von meiner Nichte die schon mal ein solches Buch hatte und sich die schönsten Zeichnungen kopiert hat und somit ihr eigenes Malbuch kreiert hat.

Ich denke das Buch will zu Toleranz und dem, Überdenken von Vorurteilen aufrufen, was ja auch wichtig ist, wie einer der Sätze am Ende des Buches.
Zitat: Wir müssen unsere Kinder so erziehen, dass sie vorurteilslos aufwachen können und anderen mit Toleranz begegnen.

Für mich war es also kein Lesegenuss. Nicht das Märchen das ich erhofft habe.

Mein Fazit:
Die Botschaft des Buches ist gut, aber durch den Schreibstil ist kein Lesespaß bei mir nicht aufgekommen.
Deshalb von mir 3 Sterne.


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Veröffentlicht am 05.01.2022

Auf der Nase getanzt

Auf der Nase getanzt
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Auf der Nase getanzt, von Moritz Boerner

Cover:
Ein schönes Cover das neugierig macht. Wenn man das Buch gelesen hat weiß man auch welche Bedeutung es hat, bzw. woher es kommt.

Inhalt und meine Meinung:
In ...

Auf der Nase getanzt, von Moritz Boerner

Cover:
Ein schönes Cover das neugierig macht. Wenn man das Buch gelesen hat weiß man auch welche Bedeutung es hat, bzw. woher es kommt.

Inhalt und meine Meinung:
In dem Buch gibt es vielseitige Kurzgeschichten.
Sie sind in sieben Bereiche aufgeteilt: Märchenhaftes, Ausgeflipptes, Seltsames, Science Fiction, Krimihaftes, Erotisches, Autobiografisches.

Der Einstig mit: Märchenhaftes, hat mir sehr gut gefallen. Es war witzig, spannend, ganz anders als erwartet und es gab tolle Wortspielereien.

Doch mit den anderen Themen bin ich irgendwie nicht zurechtgekommen. Ich fand die Geschichten teilweise sehr fragwürdig, regelrecht einen Quatsch oder einfach nur Plattitüden aneinander gereiht – das war dann nicht mehr witzig sondern nur langweilig.

Auf das Kriminele war ich dann sehr gespannt, aber es hat mich leider auch enttäuscht. Die Geschichte an und für sich war gut, aber das Ende dann, für mich, total unlogisch.

Mich hat das Buch also nicht überzeugt, aber ich denke es wird Liebhaber dafür geben.

Autor:
Moritz Boerner, 1945 geboren in Wetzlar, arbeitete als Schauspieler und Regisseur, gründete die erste freie Theatergruppe Hamburgs und verfasste etliche Theaterstücke.

Mein Fazit:
Die ersten Geschichten haben mir gefallen, mit den anderen konnte ich leider nichts anfangen.
Deshalb von mir : wohlwollende 3 Sterne.


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