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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2017

Nette, spannende Geschichte, jedoch nichts besonderes

Seelenlos
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Lucy ist auf einem Friedhof aufgewachsen. Als wäre das nicht schon Grund genug, etwas seltsam zu sein, sieht Lucy die Verstorbenen Seelen. Eine sitzt jede Nacht an ihrem Bett. Lucy ist sich sicher, dass ...

Lucy ist auf einem Friedhof aufgewachsen. Als wäre das nicht schon Grund genug, etwas seltsam zu sein, sieht Lucy die Verstorbenen Seelen. Eine sitzt jede Nacht an ihrem Bett. Lucy ist sich sicher, dass ihre Mutter diesen Geist darum gebeten hat, auf sie Acht zu geben, denn Lucys Mutter ist eines Tages spurlos verschwunden. Als merkwürdige Vorfälle die Aufmerksamkeit auf den Friedhof ziehen und ein böser Geist hinter Lucy her ist, muss sie sich ihrer Gabe stellen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin gilt es, die Welt zu retten.

Das Umfeld ist mit Friedhof und allerlei gruseligen Begebenheiten auf jeden Fall gut gewählt. Dass der Roman ausgerechnet damit beginnt, das Lucy statt Touristen zu erschrecken, eine gespielte Geistertour humoristisch ausklingen lässt, verrät dann schon viel über ihren Charakter. Das ganze Gruselzeug nervt sie ziemlich. Trotzdem steht sie felsenfest zu ihrem Vater, dem Friedhofswärter und ihrer besten Freundin, die vom Übernatürlichen nicht genug bekommt. Sie ist treu und einfach gestrickt. Leider fehlt ihr dadurch – wie dem ganzen Buch – der hauch Tiefe, den ich gerne gehabt hätte. Und wo die Protagonistin schon flach gehalten wird, können auch die Nebenfiguren nicht glänzen.

Lucy wird nicht etwa erwachsen, vielmehr geht es um das Akzeptieren ihrer Gabe. Lucy hat bisher immer nur weggeschaut, die Geister zwar gesehen, aber keine Interaktion versucht. Nun aber wird sie zum Bindeglied, was auf mehreren Ebenen gut funktioniert. Mir ging es etwas zu „einfach“. Die Handlung selbst entwickelt sich geradezu klassisch in Richtung Jugend-Thriller/Grusel. Spannung bringt vor allem ein Anfangskommentar Lucys und die Frage, wer dem bösen Geist tatsächlich hilft.

Mein Blog: lost-reality-in-books.blogspot.de

Veröffentlicht am 22.03.2017

Nach dem zweiten Band ein Rückschlag

Unter dem Vampirmond - Verlangen
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Also ich finde, dieser dritte Teil ist der bislang schwächste der Reihe. Denn wirklich gravierendes passiert nichts, sieht man mal von der Reise nach Finnland ab. Diese dauert nicht wirklich lang und der ...

Also ich finde, dieser dritte Teil ist der bislang schwächste der Reihe. Denn wirklich gravierendes passiert nichts, sieht man mal von der Reise nach Finnland ab. Diese dauert nicht wirklich lang und der wahre Inhalt diesen dritten Teiles ist eigentlich Alice Liebe zu Jack und irgendwie auch zu Peter, auch wenn sie sich selbst sicher ist, mehr für Jack zu empfinden, kommt sie von Peter doch nicht los. Und so ist es ein einziges hin und her. Unterbrochen durch die kleinen Probleme ihres schwulen Bruders und seines Liebhabers, einem Menschen. Und nicht zu vergessen Alice ehemalige beste Freundin Jane, die zur Bluthure geworden ist. Klingt spannend? Hmm, ist es aber nicht wirklich.

Das Buch ließ sich durch den immer noch sehr schönen Schreibstil der Autorin gut lesen. Man wollte es auch nicht hinlegen, weil man doch immer wieder erwartete, dass irgendetwas großartiges passierte. Es war auch nicht gähnend langweilig, jedoch kam es mir irgendwie wie ein Lückenfüller zwischen dem wirklich guten Teil 2 und dem hoffentlich wieder besseren Teil 4 vor.

Hinzu kommt dieses Mal noch der Kontakt zu einem anderen Vampirclan, der ziemlich gefährlich ist, egal ob für Mensch oder Vampir, und ein wichtiger Aspekt, der Ezras und Maes Beziehung auf die Probe stellt. Leider besitzt das Buch wieder ein paar Parallelen zur Twilight Story. Ich bin überhaupt kein Freund davon, alle Vampirbücher mit Twilight zu vergleichen und war froh, dass Amanda Hocking nach anfänglichen Gemeinsamkeiten im ersten Band immer mehr Abstand zu Twilight geschaffen hatte.

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Veröffentlicht am 22.03.2017

Der erste Band hat mir besser gefallen

Lebe lieber übersinnlich – Dreams 'n' Whispers
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Band zwei der Trilogie kann nicht ganz mit dem ersten mithalten, aber trotzdem hat er mir gut gefallen. Irgendwie hat sich da die ganze Grundstimmung verändert und er wird gelogen und betrogen, das sich ...

Band zwei der Trilogie kann nicht ganz mit dem ersten mithalten, aber trotzdem hat er mir gut gefallen. Irgendwie hat sich da die ganze Grundstimmung verändert und er wird gelogen und betrogen, das sich die Balken biegen, nur damit es so aussieht als sei alles in Ordnung und völlig normal.

Die Story ist gut durchdacht und umgesetzt, es kommen viele Fragen auf, die auch noch nicht alle beantwortet werden. Evie ist hin und her gerissen und es passieren teilweise echt seltsame Dinge, mit denen man nie gerechnet hat. Evie gelangt irgendwie immer in heikle Situationen, die wie ich finde oftmals zu einfach aufgelöst werden.

Der Schreibstil ist wie schon beim ersten Band sehr leicht und flüssig zu lesen und die Seiten vergehen wie im Flug. Evie berichtet wieder aus ihrer Sicht und so bekommt der Leser einen genauen Einblick in ihr inneres Gefühlschaos.

Die Protagonisten haben sich alle weiterentwickelt, obwohl ich mittlerweile bei vielen nicht mehr unterscheiden kann, ob er jetzt gut oder böse ist. Ich misstraue fast allen, denn irgendwie haben alle ein Motiv und könnten durch Evies Fähigkeiten große Macht erlangen.

Das Cover finde ich ganz süß und es passt zum Buch, da ja Evies Lieblingsfarbe Pink ist und am liebsten mit viel Glitzer. Ich finde auch die Gestaltung im Innenteil toll, denn jede Kapitelüberschrift ist in Pink und schön gestaltet.

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Veröffentlicht am 22.03.2017

Ein ganz pasabler zweiter Band

The Club – Match
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Ich liebe die Cover der Reihe. Wie auch schon beim ersten Band sind tropische Blätter auf einem schlichten schwarzen Hintergrund abgebildet. Mir gefallen die Cover wirklich unglaublich gut! Das Buch begann ...

Ich liebe die Cover der Reihe. Wie auch schon beim ersten Band sind tropische Blätter auf einem schlichten schwarzen Hintergrund abgebildet. Mir gefallen die Cover wirklich unglaublich gut! Das Buch begann ganz interessant. Jonas und Sarah kommen wieder in ihrer Heimat an. Schnell bemerken sie, dass in Sarahs und Kats Wohnung eingebrochen wurde. Ihnen ist klar, dass dies der Club gewesen sein muss. Für Jonas steht sofort fest, dass er dem Club das Handwerk legen will. Dazu fragt er sogar seinen Bruder um Hilfe. Mit ihm will er eine Strategie entwickeln, den Club zu besiegen und Sarah möglichst außen vor zu lassen.

Der Schreibstil ist wieder locker und flüssig zu lesen. Jedoch muss ich sagen, dass mir hier der humorvolle/ sarkastische Teil aus dem ersten Band gefehlt hat. Trotzdem ist das Buch angenehm zu lesen. So viel zur Handlung kann ich nicht sagen, da ich finde, dass kaum Handlung vorhanden ist. Das Buch besteht aus viel Erotik und ein bisschen Handlung. Es knistert heftig zwischen Jonas und Sarah. Mich hat es aber einfach nur gestört, dass die Charaktere so überhaupt nicht realistisch sind. Auch kann man sich mit ihnen kein Stück identifizieren. Jonas ist zu einem paranoiden Idioten mutiert und Sarah zu einer total nervigen Frau, die man nicht ernst nehmen kann. Sie beschwert sich dauernd, sie habe keine Zeit mehr zum lernen und für sich selbst und auf der nächsten Seite ist das wieder vergessen und sie schläft mit Jonas oder er folgt ihr wieder auf Schritt und Tritt, was sie ja angeblich so stört.

Das Buch ist sehr dünn und die meiste Zeit geht es nur um das Gleiche. Sie unternehmen zwar Versuche gegen den Club, aber diese sind eher halbherzig. Nicht das, was ich erwartet habe. Die Story bleibt sehr oberflächlich. Nur an wenigen Stellen wird es wirklich richtig tiefgründig. Auch die Handlung mit Jonas Vergangenheit kommt mir zu kurz. Das Ende war dann wieder spannender und ein Cliffhanger lässt auf den dritten Teil warten.

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Veröffentlicht am 22.03.2017

Ganz nett

Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten
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Viel Gutes habe ich bisher über das Buch gelesen und es hat mich neugierig gestimmt. Jedoch konnte es mich nicht so richtig in den Bann ziehen. Ich konnte mich nicht richtig in den Hauptprotagonisten ...

Viel Gutes habe ich bisher über das Buch gelesen und es hat mich neugierig gestimmt. Jedoch konnte es mich nicht so richtig in den Bann ziehen. Ich konnte mich nicht richtig in den Hauptprotagonisten Christopher hinein versetzen. Er war mir auch einfach zu jung und konnte mich einfach nicht mit ihm identifizieren.

Am Anfang lernt man erst einmal Christopher Rowe kennen, der als Waisenjunge bei dem Meisterapotheker als Lehrling angestellt ist. Schabernack steht bei ihm mit an erste Stelle und so war der Humor auf seiner Seite. Jedoch fand ich es nicht ansatzweise so lustig, wie es rüber kommen sollte. Aber auch düstere Dinge ereignen sich und Christopher, was das ganze Buch doch etwas interessanter macht.

Dies Handlung spielt im Jahre 1665 und so hatte ich als erstes die Befürchtung, dass der Schreib- und Erzählstil auch in diese Richtung gehen wird. Doch allzu hochtrabend und übertrieben ist er gar nicht. An manchen Stellen scheint das Jahrhundert zwar durch, aber ansonsten ist der Schreibstil flüssig und leicht gehalten. Mehr merkt man die Zeitepoche in den Dialogen, doch mit etwas jungen Charme hat der Autor es noch rumgerissen.

Das Cover ist jedoch sehr schön und mysteriös gelungen. Der zweite Band soll jetzt auch bald erscheinen, ich bin mir aber noch unschlüssig darüber, ob ich den noch lesen soll.

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