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Veröffentlicht am 15.09.2016

Die dunklen Geheimnisse von Pencraw Hall

Black Rabbit Hall - Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert.
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Inhalt:
Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, langsamer vergehen als anderswo. Es passiert nicht viel. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch ...

Inhalt:
Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, langsamer vergehen als anderswo. Es passiert nicht viel. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen Amber und ihre drei Geschwister sich nun mehr denn je aufeinander verlassen.
Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls - und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus... (Quelle: Klappentext)

Meinung:
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, aus der von Amber (1968) und der von Lorna (über 30 Jahre später).
Ambers Kapitel haben mir durchweg unglaublich gut gefallen, dort war alles dabei, Glück, Freude, Trauer, Verzweiflung, Hass, Freundschaft und Liebe. All diese Emotionen waren sehr gut eingefangen und haben mich mit Amber sehr gut mitfühlen lassen.
Mit Lorna bin ich nicht ganz so warm geworden. Bei ihren Kapiteln kamen die Emotionen zum Teil nicht ganz bei mir an und ich fand die Kapitel dadurch manchmal ein wenig lang.
Insgesamt hat mir die Geschichte aber sehr gut gefallen und es bleiben keine offenen Fragen. Ganz besonders hat mir gefallen wie die beiden Erzählstränge zusammengefügt wurden. Lediglich am Ende wurde mir alles ein bisschen zu vorhersehbar.

Fazit:
Eine sehr schön aufgebaute, spannende Geschichte. Für Fans von alten Gemäuern besonders lesenswert.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine berührende Reise nach Indien

Der goldene Sohn
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Zwischen zwei Welten - ist deine Freiheit wichtiger als deine Familie?
Anil wächst wohlbehütet im Kreis einer großen Familie in einem indischen Dorf auf. Als ältester Sohn soll er später die Rolle des ...

Zwischen zwei Welten - ist deine Freiheit wichtiger als deine Familie?
Anil wächst wohlbehütet im Kreis einer großen Familie in einem indischen Dorf auf. Als ältester Sohn soll er später die Rolle des Familienoberhaupts und Schiedsmanns einnehmen und Streitigkeiten in der Dorfgemeinschaft schlichten.Leena ist seine beste Freundin. Ein mutiges Mädchen und draufgängerischer Wildfang, das seine Familie und die freie Natur über alles liebt. In ihrer Kindheit sind Anil und Leena ein unzertrennliches Gespann, doch dann führen ihre Wege in verschiedene Richtungen. Anil verlässt das Dorf, um Medizin zu studieren und in den USA als Arzt zu arbeiten. Er genießt sein neues Leben dort und verliebt sich Hals über Kopf in eine Amerikanerin. Leena bleibt in Indien, heiratet und zieht zu der Familie ihres Mannes.Anils Leben gerät aus den Fugen: Ihm unterläuft ein schwerer medizinischer Fehler, seine Beziehung zerbricht und er stürzt in eine Krise. Bei einem Besuch in seiner Heimat trifft er Leena wieder, die Frau, die ihn besser kennt als jeder andere. Aber zwischen ihnen steht eine Entscheidung, die Jahre zuvor getroffen wurde. (Quelle: Verlagshomepage)



Dieses Buch hat mich sehr positiv überrascht. Nach der Beschreibung hätte ich gedacht, dass es sich hauptsächlich um eine Liebesgeschichte handelt, aber es steckt noch so viel mehr dahinter. Man bekommt einen Eindruck in die Sitten und Gebräuche der indischen Kultur, die zum Teil sehr faszinierend, zum Teil aber auch schockierend sind.
Während dem Lesen ist mir Leena richtiggehend ans Herz gewachsen und ihre Geschichte hat mich tief berührt und nachdenklich zurückgelassen.
Aber auch Anil ist ein sympathischer Hauptcharakter, seine Entwicklung während der Geschichte hat mich sehr beeindruckt und seine Rolle als Schiedsmann fand ich sehr spannend.
Was mir besonders gut gefallen hat war, dass die "Nebendarsteller", die in großer Zahl vorkommen, so markant beschrieben waren, dass ich sie nicht durcheinandergebracht habe, was mir sonst in Büchern in denen so viele Personen vorkommen gerne mal passiert.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig zu lesen und hat mich mit seiner malerischen Art immer wieder von meinem Sofa direkt nach Indien katapultiert.
Bis auf einen kleinen Abschnitt im mittleren Teil des Buches, der mir einfach ein bisschen zu lang war, hat mich die Geschichte absolut mitgerissen und wird noch lange bei mir nachklingen.

Ein wunderbares Buch für jeden der mal eine nicht ganz so klassische Liebesgeschichte lesen, einen Einblick in die indische Kultur gewinnen möchte oder eine Vorliebe für Arztgeschichten hat.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Jeder, der dieses Buch liest, stirbt (vielleicht...)

Das Buch ohne Namen
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Jeder, der dieses Buch liest, stirbt. Doch nur wer es liest, weiss, warum...Ein Buch ohne Titel und ohne Autor tötet jeden, der es liest.Ein geheimnisvoller blauer Stein ist plötzlich verschwunden - und ...

Jeder, der dieses Buch liest, stirbt. Doch nur wer es liest, weiss, warum...Ein Buch ohne Titel und ohne Autor tötet jeden, der es liest.Ein geheimnisvoller blauer Stein ist plötzlich verschwunden - und alle suchen ihn.In Santa Mondego bricht die Hölle los - im wahrsten sinne des Wortes.Eine Sonnenfinsternis wird Santa Mondego bald in völlige Dunkelheit tauchen und dann wird es blutig werden. Blutiger als sich irgendjemand vorstellen kann. Denn ein Fremder ist in der Stadt: The Bourbon Kid (Quelle: Klappentext)


Ich hatte wirklich sehr viel Spass beim Lesen dieses Buches. Von Anfang bis Ende super spannend! Je weiter das Buch voranschreitet desto verwirrender wird die Geschichte, was mir aber wirklich gut gefallen hat da man so unglaublich viel Raum zum rätseln und mutmaßen hat, ausserdem bleibt so die Spannung konstant bestehen. Im Buch wimmelt es von vielen total verrückten Charakteren während der eigentliche Hauptcharakter, Bourbon Kid, mit Abwesenheit glänzt :) Ausserdem gibt es jede Menge schwarzen Humor und sinnloses Gemetzel ;)

Kann das Buch nur jedem empfehlen der Lust hat mal was ganz anderes zu lesen. Ich hab es auf jeden Fall überlebt und werde mich auch an den nächsten Band rantrauen ;)

Veröffentlicht am 15.09.2016

Em und Zhou ermitteln

Sterbegeld
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Der dritte Fall für Emilia Capelli und Mai Zhou

Ein kleiner Junge wählt den Notruf der Polizei. Er schwebt in höchster Gefahr. Doch die Polizeibeamten kommen zu spät - der Junge und seine Familie wurden ...

Der dritte Fall für Emilia Capelli und Mai Zhou

Ein kleiner Junge wählt den Notruf der Polizei. Er schwebt in höchster Gefahr. Doch die Polizeibeamten kommen zu spät - der Junge und seine Familie wurden kaltblütig ermordet.

Acht Monate später: Die Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou stehen vor einer Zerreißprobe. Thorsten Mohr, ein geschätzter Kollege, wird bei einer Razzia getötet. Mysteriös: Kurz vor seinem Tod hat Mohr offenbar die vorgeschriebene Schutzweste abgelegt. Aber warum?

Die Kollegen sind ratlos, doch bald deutet alles darauf hin, dass es eine undichte Stelle in den eigenen Reihen gibt. Zur selben Zeit wird der Fall der ermordeten Familie wieder aufgerollt. Möglicherweise wurde damals der falsche Täter gefasst. Zwei Fälle von höchster Brisanz für Capelli und Zhou.

Quelle: Verlagshomepage


Ich habe dieses Buch gelesen ohne die ersten beiden Bände der Reihe zu kennen, hatte allerdings nicht das Gefühl, dass mir ein Teil der Vorgeschichte gefehlt hätte. Im ersten Drittel des Buches hatte ich ein wenig Probleme in die Geschichte hinein zu finden, da erst einmal viele Fakten zu den beiden sehr komplexen Fälle vermittelt werden und dabei auch dauernd zwischen den verschiedenen Charakteren und Schauplätzen hin und her gesprungen wird. Im zweiten Drittel hatte ich mich mittlerweile gut in die Geschichte eingefunden und hatte Spass dabei beim Lesen mit zu rätseln. Hier hat mir das Springen zwischen den verschiedenen Charakteren sehr gut gefallen, besonders auch die Kapitel der "Nebendarsteller". Man hatte so zum Teil einen kleinen Wissensvorsprung vor den Ermittlerinnen, der aber immer so gestaltet ist, dass er die Spannung erhöht und nicht dazu führt, dass man den Fall vorzeitig lösen kann. Im letzten Drittel fand ich das Buch so spannend, dass ich es kaum noch aus der Hand legen wollte, da ich unbedingt wissen musste ob sich meine Vermutungen mit der Auflösung der Fälle decken. Für meinen Geschmack ist einer der beiden Fälle nicht ganz so aufgelöst worden wie ich es mir wünschen würde. Mir fehlt ein bisschen das Motiv... mehr will ich an dieser Stelle dazu nicht sagen. Abseits der eigentlichen Fälle hat mir auch die Entwicklung der Beziehung zwischen den verschiedenen Charakteren gefallen.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen weshalb ich das Lesen der ersten beiden Bände auf jeden Fall auch noch nachholen werde.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Das 10-Minuten-Projekt

Das Zehn-Minuten-Projekt
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Inhalt:
Manchmal reichen zehn Minuten, um sich neu ins Leben zu verlieben
Als ihr Mann sie verlässt, wird Chiara der Boden unter den Füßen weggezogen. Doch dann bekommt sie den Tipp: Zehn Minuten täglich ...

Inhalt:
Manchmal reichen zehn Minuten, um sich neu ins Leben zu verlieben
Als ihr Mann sie verlässt, wird Chiara der Boden unter den Füßen weggezogen. Doch dann bekommt sie den Tipp: Zehn Minuten täglich soll sie etwas Neues ausprobieren, das sie noch nie gemacht hat. Und ausgerechnet in der ungeliebten Weihnachtszeit öffnet sich Chiaras Herz wieder dem Leben. Quelle: Klappentext

Ich habe dieses Buch in einer ganz besondern Leserunde gelesen bei der es die Aufgabe war jeden Tag die von Chiara bewältigten Aufgaben in eigener Weise mitzumachen. Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch, da sich die Aufgaben zum Teil ein wenig verrückt angehört haben und dieses Buch auch nicht zu den Genres gehört, die ich normalerweise lese. Ich mag normalerweise Bücher mit viel Aktion und Spannung.
Aber dieses Buch hat es geschafft mich von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen. Die Kapitel sind oft nur sehr kurz und ich hätte mir an manchen Stellen ein bisschen mehr Ausführung gewünscht aber ich konnte mich trotzdem sehr gut in Chiara hineinversetzen und fand es sehr schön zu sehen wie sich durch ihre täglichen 10 Minuten ihre Sicht auf manche Dinge verändert hat. Dieses Buch hat mich sowohl zum Lachen, zum Kopfschütteln, zum Haare-raufen und besonders auch zum Nachdenken gebracht. Und ich finde das ist eine sehr gelungen Mischung.

Ich kann das Buch jedem empfehlen der vielleicht gewillt ist seine Sichtweisen mal ein wenig zu überdenken und durch das Mitmachen bei den Aufgaben wird es wirklich zu einem ganz besonderen Leseerlebnis.