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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2018

Ein rührender Abschlussband

Verliere mich. Nicht.
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Cover

Das Cover, das sich perfekt zu Band 1 ergänzt, gefällt mir wieder total gut, auch wenn es eigentlich dasselbe Cover nur mit den Negativ-Farben ist. Ich liebe die Titel und zusammen im Regal sehen ...

Cover

Das Cover, das sich perfekt zu Band 1 ergänzt, gefällt mir wieder total gut, auch wenn es eigentlich dasselbe Cover nur mit den Negativ-Farben ist. Ich liebe die Titel und zusammen im Regal sehen die Bücher super schön aus! Aber ist auch der Inhalt genauso gut wie der von Band 1? Das erzähle ich euch jetzt.

Schreibstil

Lauras Schreibstil hat sich nicht verändert natürlich und ist noch genauso schön und humorvoll wie in ihren anderen Büchern. Ich mag ihren Schreibstil total gerne und dadurch verschlingt man ihre Bücher einfach nur, also da gibt es rein garnichts zu kritisieren meiner Meinung nach.
Das Buch ist wie "Berühre mich. Nicht" aus der Ich-Perspektive von Sage geschrieben, wodurch man gut in ihre Gefühlwelt eintauchen kann, ich hätte aber auch richtig spannend gefunden, was Luca in den jeweiligen Szenen gedacht und gefühlt hat.

Charaktere

Also ich bin wirklich ein großer Fan von den Charakteren, die Laura Kneidl sich ausdenkt, aber ich habe leider einen kleinen Kritikpunkt dieses Mal.
Sage ist eine wirklich liebe und gutherzige Person, die ich seit Band 1 ins Herz geschlossen habe. Sie hat ihre äußerst schwere Vergangenheit mit Alan und er verfolgt sie noch immer und das nicht nur in ihren Albträumen, aber damit lässt sich auch nicht ihr ganzes Verhalten gegenüber Luca rechtfertigen. Mich hat es am Anfang noch nicht so gestört, dass sie Luca von sich gestoßen hat, aber nach einer Weile wurde mir das dann zu viel. Man hätte dieses Problem auch mit einem wirklich guten Grund für Sages Verhalten lösen können, aber den habe ich leider nicht gefunden.
Ansonsten gab es für mich jedoch nichts zu kritisieren. Luca hat mich zwar anfangs so aufgeregt, aber ich konnte schon nachvollziehen, warum er sich ein Vollidiot (Sorry Luca) benommen hat. Er hat sich aber auch verändert und wenn er mal betrunken war oder Sage betrunken war, war er zu niedlich! Er war auch so toll, als niemand betrunken war übrigens.
Nun noch meine Meinung zu den Nebencharakteren: Ich liebe sie! Ich finde es großartig, wie viel Leben Laura nicht nur ihren Protagonisten, sondern auch den Nebencharakteren einhaucht. Alle haben eine Rolle gespielt, so wie es auch im echten Leben ist und das fand ich einfach so toll! Besonders Aaron und Connor, die man sehr gut kennen gelernt hat, fand ich super! Jedoch hat mich eine Sache deshalb auch etwas gestört, aber die gehört zur Handlung.
Alles in allem konnten die Charaktere in "Verliere mich. Nicht" sehr überzeugen, abgesehen von einer kleinen Ausnahme.

Handlung

Die Geschichte setzt an dem Punkt an, an dem Band 1 mit dem fiesen Cliffhanger endete. ich bin wieder sehr schnell in der Geschichte drin gewesen und der Einstieg war wirklich gut. Ich habe sofort mit Sage und Luca mitgefiebert und es war schwer, aufzuhören mit dem Lesen, wenn man einmal begonnen hatte.
Die Handlung geht rauf und runter, erst wird einem das Herz gebrochen und dann muss man wieder lachen und danach ist einem zum Heulen zumute. Es ist ein wahre Explosion der Gefühle! Ich ma besonders die Momente in dem Buch, die sie so realistisch machen und die einen an die schöne Zeit mit der Familie oder den Freunden erinnern. Ich fand diese Szenen wunderschön, aber es gab wie gesagt auch Stellen, die einen so richtig zerstört und mitfühlen haben lassen.
Da ich euch hier aber auch nichts vorwegnehmen möchte, gehe ich hier nicht weiter ins Details. Aber noch eine Sache wollte ich sagen und zwar, dass mich das Ende zu Tränen gerührt und auch geschockt hat, weil so viel unfassbare Dinge passiert sind... aber wie gesagt, ich erzähle euch nichts genaues jetzt.
Ich habe eben ja schon einen Kritikpunkt zu den Nebencharakteren erwähnt und zwar ist dieser, dass mich stört, dass die Geschichte der Nebencharaktere noch offen ist. ich möchte wissen, wie es mit ihnen weiter geht, aber als ich über die Lesejury Laura Kneidl nach einer Fortsetzung fragt, hat sie dies verneint. ich hoffe trotzdem, dass sie noch etwas über diese tollen Nebencharaktere schreiben wird.

Fazit

Ich kann euch "Verliere mich. Nicht." genauso wie Band 1 sehr empfehlen, wenn ihr auf der Suche nach guten New-Adult Büchern seid! Ich finde es sind zwar nicht die besten Bücher der Welt, aber trotzdem sind sie toll, weil Lauras Charaktere so realistisch und liebenswert sind.
Ich gebe diesem Buch 4,8/5 Sternen, aufgrund meiner kleinen Kritik.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Gefühl
  • Lesespaß
  • Stil
  • Handlung
Veröffentlicht am 06.01.2018

Überraschend gut und anders

Sieben Tage voller Wunder
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Cover

Das Cover zu "Sieben Tage voller Wunder" finde ich richtig schön gestaltet. Der Himmel passt wirklich gut zum Inhalt des Buches, weil es ja unter anderem auch um ein Flugzeug geht.

Die Frau und ...

Cover

Das Cover zu "Sieben Tage voller Wunder" finde ich richtig schön gestaltet. Der Himmel passt wirklich gut zum Inhalt des Buches, weil es ja unter anderem auch um ein Flugzeug geht.

Die Frau und der Mann auf dem Cover sind ebenso sehr passend. Der Mann sieht etwas durchsichtig aus und das ergibt für einen nach dem Lesen auch einen Sinn.

Zudem finde ich gut, dass das Buch auch zu den anderen Büchern von Dani Atkins perfekt passt, da es der selbe Coverstil ist.
Schreibstil

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Hannah geschrieben.

Dies war mein erstes Buch der Autorin und deshalb hatte ich natürlich noch keine Ahnung, was auf mich zukommen würde. Der Schreibstil von ihr konnte mich ziemlich schnell von sich überzeugen, da dieser den Leser schnell in den Bann ziehen kann und sehr bildlich ist.

Ich habe die Geschichte fast wie einen Film gesehen und das ist für mich so, wie es bei einem richtig gutem Schreibstil sein sollte.

Das Buch war auch manchmal leicht poetisch geschrieben, anders kann ich es schlecht beschreiben und dafür gibt es auch noch einen Pluspunkt von mir.
Charaktere

Es gibt nicht viele Charaktere in diesem Buch, da die Haupthandlung nur mit Hannah und Logan und einigen unerwünschten Gästen statt findet, aber die beiden Protagonisten haben sehr viel zu bieten gehabt dafür.


Zunächst komme ich zu Hannah Truman. Sie hat einen Ehemann, der sie betrogen hat, ein Langzeitgedächtnis und erlebt einen Flugzeugabsturz. Sie ist eine wirklich kluge und mutige Frau, die viel stärker ist als sie selbst denkt, wie sich am Ende nochmal besonders herausstellt.

Hannah war mir stets sympathisch und sie war sehr realitätsnah. Ich konnte besonders am ende ihre Gefühle extremst gut mitfühlen und war total bei der Geschichte dabei.


Logan Carter ist der männliche Protagonist und er hat mich so wie Hannah echt verzaubert mit seiner charmanten Art. Er schmeichelt Hannah sehr oft, aber es kommt nie aufgesetzt oder übertrieben rüber, sondern einfach ehrlich. Mich hat er mit seiner aufrichtigen, liebevollen Art komplett überzeugt. Er ist zudem noch ein guter Überlebenskünstler, was ziemlich hilfreich war. Den Titel als meinen Liebingcharakter in diesem Buch erhält er zusätzlich auch noch.


Die Beziehung zwischen Hannah und Logan fand ich wirklich toll aufgebaut und nicht aufgesetzt oder überstürzt. Ich hatte da nämlich schon beinahe befürchtet, aber wie auch noch etwas anderes in diesem Buch war die Liebesgeschichte zwischen Hannah und Logan ganz anders als erwartet.


Plot

Die Geschichte fängt direkt im Flughafen an und kommt schnell in die Gänge. Man lernt zunächst kurz Hannah kennen und zwischendrin begegnet man Logan einmal, ein zweites Mal und dann ein drittes Mal bis das Flugzeug abstürzt.

Das Buch handelt wie man anhand des Titel erahnen kann von sieben Tagen und in dieser Woche passiert wirklich viel verwunderliches.

Ich kam sehr schnell und gut in die Geschichte rein, auch als ich eine längere Pause gemacht habe, kam ich nach 5 Seiten wieder komplett in die Geschichte rein. Das Buch fand ich insgesamt von der Idee her extrem toll, die Umsetzung kam auch schon ziemlich nah an "perfekt" ran, aber ich war nicht komplett begeistert von dem Buch aufgrund meiner sehr hohen Erwartungen (vermute ich).

Die Geschichte war in der Regel immer spannend, aber manchmal wurde es mir zu langweilig, zumindest in der ersten Hälfte war das manchmal der Fall. Die zweite Hälfte hingegen war durchweg spannend und hat mich total gefesselt.

Mir hat dieser Überlebenskampf, der sehr realistisch gestaltet wurde sehr gut gefallen. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich selbst in dieser Situation gewesen und ich hatte z.B. wenn ein wildes Tier kam selbst schon fast so viel Angst wie Hannah bekommen.

Die Liebesgeschichte, die auch eine Rolle in dem Buch spielt, war richtig gut ausgearbeitet. Sie war nicht überstürzt und (Spoiler!) es gab sogar keinen Sex, um die Zeit in dem einsamen Wald zu überbrücken (Spoiler Ende). Diese Liebesgeschichte hat mich einfach komplett überzeugt und ich konnte mitfühlen und nachvollziehen, sie hat mich wirklich sehr berührt.

Nun komme ich noch kurz zum Ende und zwar war dieses Ende einfach mal ein richtiger Mind-Blow. Ich hätte nie nie niemal mit diesem ende gerechnet. Für mich gab es zwei Ausgangsmöglichkeiten dieser Geschichte und es war keine der beiden. Es hat mich schlichtweg geflasht. (Mini-Spoiler) Zum Schluss kam noch ein Epilog, der 1 Jahr später spielt, und dieser hat das Ende nochmal total verändert und mein Herz nach dem anderen Ende wieder zusammen geflickt glücklicherweise (Spoiler Ende). Alles in allem hat mir der Inhalt samt Ende sehr gut gefallen.
Fazit

Das Buch "Sieben Tage voller Wunder" erhält von mir 4,5 von 5 Sternen. MIr hat die Geschichte richtig gut gefallen und trotz deer wenigen Seiten ist es nicht einafch nur ein Buch für zwischendurch, es passiert ziemlich viel und es ist das Lesen defintiv wert deshalb. Von mir also eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 06.01.2018

Sehr spannend

Constellation - Gegen alle Sterne
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Cover

Das Cover zu "Constellation" sieht außergewöhnlich schön aus. Es ist wirklich ein richtiger Blickfang und als ich es zuerst sah, wusste ich, dass ich das Buch allein deswegen lesen muss.

Zudem ...

Cover

Das Cover zu "Constellation" sieht außergewöhnlich schön aus. Es ist wirklich ein richtiger Blickfang und als ich es zuerst sah, wusste ich, dass ich das Buch allein deswegen lesen muss.

Zudem passt es sehr gut zum Inhalt des Buches, da dieses viel auch im Weltall spielt. Außerdem gibt es eine Szene, wo Noemi so beschrieben wurde, wie auf dem Cover dargestellt, was mir auch gut gefallen hat.
Schreibstil

Claudia Greys Schreibstil war sehr gewöhnungsbedürftig.Ich glaube, dass ist die passeende Beschreibung. Er ist zwar leicht und zügig zu lesen, jedoch ist er sehr distanziert, zumindest am Anfang (die ersten 100/150 Seiten) sehr. Danach allerdings wurde es zunehmend besser und manchmal bin ich förmlich durch die Seiten geflogen dann.

Das Buch wird zusätzlich aus der Er-/Sie-Perspektive abwechselnd von Abel und Noemi geschrieben, was einen wieder von den Charakteren distanziert.
Charaktere

Ich muss zugeben, dass es mir die Charaktere zunächst nicht so sehr zugesagt haben. Naja um ehrlich zu sein sogar mehr als das, ich habe es vorerst beiseite gelegt und eineinhalb Wochen nicht weiter gelesen... Aber ich hatte wegen des wunderschönen Covers und der vielversprechenden Geschichte noch Hoffnung und wurde überrascht im positiven Sinne.


Noemi ist eine schwierige Protagonistin... erst erschien sie mir sehr distanziert und kühl, ich konnte mich nicht mit ihr identifizieren oder ihre Handlungen nachvollziehen, aber nach und nach kam mehr über sie ans Licht. Man hat gemerkt, dass sie ein wirklich herzensguter Mensch ist und immer nur das Wohl ihrer Mitmenschen im Sinne hat.

Sie wurde natürlich auch durch ihre Vergangenheit in ihrer Pflegefamilie und auf Genesis geprägt. Das war dann (sozusagen) hauptsächlich auch für ihre Voreingenommenheit gegenüber Abel verantwortlich. Sie lässt nicht alles an sich dran und ist eine starke, mutige und junge Frau.


Abel ist eine Maschine bzw. Mech und deshalb hat es etwas gedauert bis ich ihn wirklich mochte. Er hat halt nicht so wie ein Mensch gedacht und nichts gefühlt und hatte andere Sachen nicht, die Menschen nun einmal ausmachen. Aber auch er verändert sich drastisch.

Abel wird wirklich zu einer Person und noch dazu einer äußerst liebenswerten und eigenständigen. Er hat mich ziemlich überrascht und ist so wie Neomi sehr stark und klug.


Beide Charaktere konnten mich nach Anfangsschwierigkeiten (100 Seiten) nach und nach mehrüberzeugen und ich habe sie am Ende auch ins Herz geschlossen.


Die Nebencharaktere in dem Buch waren zum Teil wirklich nett und witzig wie Virginia und manche habe ich schlichtweg verabscheut z.B. Mansfield, Abels Schöpfer.
Inhalt

Die Geschichte braucht ebenso wie die Charaktere etwas länger bis sie mir wirklich gefiel. Erst kamen fast nur technische Daten und man wurde mit sehr vielen Informationen über die Galaxie, Genesis usw. überschüttet.

Nach einigen Seiten jedoch wurde die Geschichte schlagartig spannend und zwar als Abel und Noemi sich eher zwangsweise zusammen geschlossen haben und kopfüber in ein riesiges Abenteuer gestürzt sind, allerdings ist auch dies eher unfreiwillig gewesen zum Großteil.


Die Geschichte ab Seite 100 war fast durchweg actionreich und spannend, aber es gab auch ein paar emotionale Stellen dazwischen. Die Action - Szenen waren immer so spannend, dass ich das Buch fest umklammert habe und die Szenen wie einen Film mitverfolgt habe.

Diese Szenen waren wirklich toll beschrieben und haben auch stets gut in die Handlung gepasst und es kam nicht so rüber, als wollte man bloß irgendwie für Action sorgen.


Das Setting dieser Geschichte war auf jeden Fall eine große Besonderheit an dem Buch. Die ganze Galaxie, die aus insgesamt 5 Planeten mit Bewohnern besteht und einigen anderen Planeten ist sehr schön beschrieben und ich konnte sie mir erstaunlicherweise sehr gut bildlich vorstellen.


Dann komme ich noch zu der Liebesgeschichte zwischen Noemi und Abel: Diese ist auch nicht ganz gewöhnlich dadurch, dass Abel eine Maschine ist und Noemi von einem feindlichen Planeten herkommt. Es funkt auch nicht von Anfang zwischen den beiden (Sie haben sich anfangs gegenseit mit Waffen bedroht...), aber langsam entsteht... etwas zwischen den beiden. Kann es Liebe sei, kann eine Maschine jemanden lieben und auch geliebt werden? Das ist eine der Fragen in diesem Buch und wenn ihr eine Antwort haben wollt, dann lest selber.


Das Ende dieses Buches hat mir zum Teil das Herz etwas gebrochen, aber es gab auch diese "Awww"- Momente (Entschuldigt, aber besser kann ich es nicht beschreiben). Auf jeden Fall hat mich das offene Ende etwas traurig zurück gelassen, weshalb ich schon jetzt auf die Fortsetzung hinfiebere.


Insgesamt hat mir auch die Story sehr gut gefallen, aber wieder gab es Startschwierigkeiten dabei. Wer jedoch ein spannendes und actionreiches Abenteuer in einer neuen Galaxie erleben will mit einem Hauch Liebesgeschichte, der wird dieses Buch lieben.


FAZIT

Das Buch "Constellation- Gegen alle Sterne" bekommt von mir 4,3 von 5 Sternen, weil es die ersten 100 Seiten leider schrecklich langweilig und nicht gut war, jedoch war der Rest mehr als lesenwert und konnte mich wirklich überzeugen.

Von mir gibt es daher für alle Science-Fiction Fans auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung und für die anderen könnte es eventuell auch etwas sein.

Veröffentlicht am 06.01.2018

Spannend, spannender, The Amateurs!

THE AMATEURS - Wenn drei sich streiten
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Cover

Das Cover passt wirklich perfekt zum ersten Teil und ist ebenso schön und schlicht wie dieser. Es hat mich auch sofort angesprochen wieder wegen der süßen Gebäckstücke auf dem Cover.

Ich finde ...

Cover

Das Cover passt wirklich perfekt zum ersten Teil und ist ebenso schön und schlicht wie dieser. Es hat mich auch sofort angesprochen wieder wegen der süßen Gebäckstücke auf dem Cover.

Ich finde es jedoch wieder nicht so wirklich passend zum Inhalt, aber das ist okay.
Schreibstil

Wie bei allen anderen Büchern von Sara Shepard kann ich nur sagen, dass mir ihr schlichter Schreibstil sehr sehr gut gefällt und dieser ist schön leicht und angenehm zu lesen.

Ich finde, dass sich ihre Bücher so lesen lassen, als wären sie Episoden einer Serie, also jedes Buch ist wie eine super spannende Folge, die man nur so verschlingt.

Das Buch ist wie auch das vorherige in der Er-/Sie-Perspektive geschrieben, was sehr gut ist wegen der vielen Huptcharaktere.
Charaktere

Alle wichtigen Charaktere aus Band 1 tauchen natürlich auch hier wieder auf und zu denen werde ich mich hier jetzt etwas kürzer fassen, aber genaueres steht in meiner Rezension zu Band 1.


Aerin, Helenas Schwester, war mir eine kurze Zeit lang unsympathisch und hat mich genervt, weil sie Thomas von sich gestoßen hat, aber das legte sich schnell wieder.

Thomas fand ich das ganze Buch über einfach super lieb und habe ihn noch mehr ins Herz schließen können, ich hoffe er wird im nächsten eine mindestens genauso große Rolle spielen.

Seneca hatte es besonders schwer in diesem Buch, aber sie bleibt stark und ich mag sie sehr gerne ebenso wie Maddox. Er ist sehr klug und verhält sich besonders gegenüber Seneca echt niedlich.

Madison ist eine coole Charakterin wie im vorherigen Band und mir gefällt sie echt sehr.

Brett ist der größte Psycho, den ich jemals gesehen habe und ich hasse ihn einfach abgrundtief. Er ist so krank und brutal, aber trotzdem extrem vorrausschauend. Ich finde ihn einfach schrecklich und will wissen, warum er tut, was er tut.


Die neuen Charaktere die auftauchen wie Chelsea und Jeff sind mir teils sympathisch gewesen, aber sie waren eigentlich nur unwichtigere Nebencharaktere, die für Spannung und interessante Offenbarungen dort waren.

Alles in allem haben mir die Charaktere und ihre Geheimnisse sehr gut gefallen wie immer bei Sara Shepards Büchern.
Inhalt

Die Geschichte ging extrem schnell um, aber war echt spannend und es sind viele Sachen ans Licht gekommen.

Der Einstieg war sehr schön und es ging einige Zeit nach den Geschehnissen aus Band 1 weiter, aber die Wunden die diese hinterlassen haben sind noch längst nicht verheilt. Als dann Chelsea, ein Mädchen, das Helena sehr ähnlich sieht, verschwindet werden unsere Protagonisten natürlich darauf aufmerksam. Wer außer "Brett" sollte schließlich sonst etwas damit zu tun haben?

Seine wahre Identität ist eines, wonach in diesem Buch viel gesucht wird und ich versuche immer mitzurätseln, aber habe letztendlich überhaupt keine Ahnung, wer er wirklich sein könnte. ich bin schon total gespannt, was noch kommen wird deshalb.

Der Fall rund um Chelseas Verschwinden war auch sehr spannend, wenn auch nur eine kleine Nebengeschichte. Das was wirklich wichtig ist, ist nämlich, dass Brett irgendwie mit Seneca, Maddox (,Madison) und Aerin spielt. Die große Frage ist bloß, warum er das tut und ich habe auch hier null Ahnung, warum er das tun könnte.

Das Ende war ein großer Schock-Moment mal wieder und ich bin echt sprachlos! Es ist wirklich fies und ich muss dringend wissen, was und wie und warum... Es war einfach so krass!


Auf jeden Fall ist die gesamte Geschichte durchweg spannend und fesselnd und ich fand jedes Detail, das einem zumindest scheinbar der Wahrheit ein Stückchen näher brachte, total interessant und ich habe dieses Buch förmlich inhaliert.
Fazit

Diese Folgeband "The Amateurs - Wenn drei sich streiten" konnte mich definitiv von sich überzeugen, jedoch hat mir Band 1 schon deutlich besser gefallen. Ich schwanke bei dem Buch stark zwischen 4,5 und 4 Sternen und gebe ihm deshalb 4,2/5 Sternen.

Die Reihe ist bisher wirklich lesens- und empfehlenswert und ich kann das nächste kaum erwarten!

Veröffentlicht am 06.01.2018

Tolle Dystopie!

Cassandra - Niemand wird dir glauben
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Cover

Das Cover ist einfach wunderschön und perfekt gestaltet worden. Es ergänztsich super zu dem ersten Teil und ist ein toller Augenfang!

Man kann vermuten, dass es sich auf dem Cover um Liz handelt, ...

Cover

Das Cover ist einfach wunderschön und perfekt gestaltet worden. Es ergänztsich super zu dem ersten Teil und ist ein toller Augenfang!

Man kann vermuten, dass es sich auf dem Cover um Liz handelt, weil sie rote Haare hat und das passt wiederum dann natürlich zur Geschichte. Soweit erst einmal zum Äußeren des Buches "Cassandra", es ist perfekt gelungen.
Schreibstil

Eva Siegmunds Schreibstil ist wie auch in dem zweiten Teil äußerst fesselnd und sehr angenehm zu lesen. Die ganzen Schauplätze habe ich mir sehr gut vorstellen können und auch die Charaktere waren sehr gut und abwechslungsreich beschrieben, die Beschreibungen waren mir auch nie zu lang.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Sophie und Liz abwechselnd geschrieben sowie aus der Sicht einer anderen Person, die ich jetzt jedoch nicht nennen werde. Dazu gab es zwischendurch noch Zeitungartikel, die der Geschichte mehr Realität verliehen haben und alles gut erklärt haben.


(ab hier Spoiler für diejenigen, die Teil 1 noch nicht gelesen haben, also springt bis zum Fazit vor, wenn ihr nur meine Bewertung des Buches wissen wollt ?. Spoiler zu Band 2 werde ich hier nicht rein schreiben außer eventuell ein paar kleine, sonst könnte ich garnichts zum Inhalt sagen nämlich)


Charaktere

Also die Charaktere gefallen mir in diesem Buch einfach um Längen besser als in Band 1 muss ich zugeben. Ich fand sie zwar in Band 1 auch gut, aber hier haben sie mehr Tiefe bekommen und sich sehr verändert und sind erwachsen geworden.


Liz ist in diesem Buch nicht mehr das reiche, überglückliche Mädchen, das sie anfangs in Band 1 war, sondern sie ist zu einer jungen Frau geworden und hat mit harten Schicksalsschlägen zu tun. Diese machen sie zwar kaputt, aber man merkt, wie stark sie ist und zwar besonders am Ende nochmal.

Sophie war das zarte Mädchen, das mich öfters mal genervt hat, weil sie mir etwas übertrieben schwach erschien, aber hier zeigt sie allen Mut und mehr Stärke als jeder andere Charakter. Sie verändert sich wirklich sehr stark und ab dem Moment in dem dieser Wendepunkt kam, war ich ich vollkommen von dem Buch überzeugt.


Andere Charaktere aus Band 1 kehren auch hier wieder zurück wie beispielsweise Sash, Marek, Tiny und Juan und noch ein paar... Diese gefallen mit im Prinzip alle genauso gut wie im ersten Teil. Wer das Buch kennt kann sich sicherlich denken, warum ich "im Prinzip alle" schreibe.

Die neuen Nebencharaktere waren mir auch fast alle von Anfang an sympathisch, aber manche natürlich auch nicht, weil man bestimmte Leute auch garnicht mögen sollte.

Soweit zu den Charakteren, die mir in Band 2 super gut gefallen haben.
Geschichte

Die Geschichte spielt zwei Jahre nach den Erlebnissen in Band 2 und man merkt, das diese jedoch noch nicht vergessen worden sind von den beiden Zwillingen Liz und Sophie. Besonders Sophie leidet noch unter Albträumen wegen des Sandmannes.

Ziemlich schnell geschehen die Ereignisse, die im Klappentext stehen. Darüber war auch sehr froh, weil im ersten Band hingegen wurde man richtig fies gespoilert durch den Klappentext. Aber hier ist man völlig ahnunglos ins Geschehen geworfen worden und die Ereignisse haben sich förmlich überschlagen.

In Berlin gibt es seit neuestem das Gesetz, dass Gefangene einfach verbannt werden um Geld zu sparen und sowas. Das erschien mir erschreckenderweise ziemlich realistisch. Dadurch waren wir dann auch an anderen Schauplätzen wieder und einer davon, der sehr zentral und wichtig wird, war ziemlich interessant.

Die Geschichte verlief durchgehend spannend und es kamen andauern wieder ein paar krasse Offenbarungen, die ich nicht erwartet hatte. All das hat einem beim Lesen sehr gefesselt und ich wurde komplett von der Geschichte eingenommen besonders ab der Hälfte.

Das Ende brachte auch noch einen extrem überraschenden (aber auch etwas unnötigen) Überraschungsmoment. Dieser hat mich dann tatsächlich noch auf den letzten 15 oder 20 Seiten gebracht durchgängig zu flennen.

Ich fand das Ende auch etwas sehr offen, also ich meine, dass noch eine Fortsetzung kommen könnte von mir aus... ??. Zumindest würde ich diese gerne lesen, aber in der Danksagung steht leider, dass das der Abschluss sei.
Fazit

"Cassandra - Niemand wird dir glauben" von Eva Siegmund ist ein sehr empfehlenswerter Fortsetzung- bzw. Abschlussband! Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen und eine Empfehlung, besonders wenn ihr das Jugendbuch-Genre gerne mögt.