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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2020

Da gackern ja die Hühner

Ziemlich beste Schwestern – Ich glaub, mich tritt ein Huhn! (Ziemlich beste Schwestern 6)
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Da meine Jungs die Chaos-Brüder von Sarah Welk sehr mögen, wollten sie unbedingt auch was von deren Cousinen - den Schwestern Mimi, Flo und Nina - lesen. Die sind allesamt etwas jünger als die Chaos-Brüder ...

Da meine Jungs die Chaos-Brüder von Sarah Welk sehr mögen, wollten sie unbedingt auch was von deren Cousinen - den Schwestern Mimi, Flo und Nina - lesen. Die sind allesamt etwas jünger als die Chaos-Brüder (und auch meine Jungs). Sie erleben aber dennoch ein paar witzige 'Abenteuer', an denen wir alle viel Spaß hatten beim abendlichen Vorlesen. Dafür eignen sich die nicht zu langen und in sich abgeschlossenen Kapitel hervorragend.

Ich persönlich finde es gut, dass hier recht alltägliche Themen geschildert werden (Haustiere bekommen, Einkaufen gehen, Seepferdchen machen), mit denen sich die jungen Leser identifizieren können. Mit dem kleinen Unterschied, dass bei Mimi & Flo alles ein bisschen anders läuft.

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Veröffentlicht am 23.11.2020

Klaras Weg nach Hause

Der Heimweg
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"Der Heimweg" ist mein erster Fitzek, insofern hatte ich keinerlei Erwartungen bzw. Vorkenntnisse in punkto Schreibstil oder Aufbau der Geschichte. Ersteres hat mich nicht enttäuscht, bei der Geschichte ...

"Der Heimweg" ist mein erster Fitzek, insofern hatte ich keinerlei Erwartungen bzw. Vorkenntnisse in punkto Schreibstil oder Aufbau der Geschichte. Ersteres hat mich nicht enttäuscht, bei der Geschichte ging es zu Beginn schon etwas wild zu mit Wechseln in der Perspektive und auch der Zeitebene. Doch auch das war schnell sortiert im Kopf.

Generell ist die Geschichte aber harter Tobak, da braucht man ja im Grunde einen FSK-Hinweis wie bei Filmen! Manche Szenen konnte ich nur schwer ertragen. In Typen wie Martin kann ich mich absolut nicht reinversetzen, und glücklicherweise auch nicht in Frauen wie Klara. Doch auch Jules hat eine Geschichte zu erzählen, die nicht minder grausam ist. Aber ab ungefähr der Hälfte der Story fragt man sich dann plötzlich, wer hier überhaupt noch glaubwürdig ist und wer vielleicht einer Wahnvorstellung unterliegt.

Die Spannung lässt im Mittelteil etwas nach, aber das Finale hat für mich noch einiges rausgerissen. Sehr interessant fand ich dann auch Fitzeks Anmerkungen ganz am Ende. Dort sagt er Lesern, die wie ich denken "na, das ist aber alles ganz schön übertrieben und konstruiert, sowas passiert doch niemals in echt!", dass es ja Sinn der Sache ist eben keine realistischen Thriller zu schreiben sondern Eskapismus zu bieten. Das lässt mich die Dinge tatsächlich auch etwas anders sehen.

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Veröffentlicht am 17.11.2020

Weihnachten mit Freunden

Weihnachten mit Opa (Spaß mit Opa 2)
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Nach den tollen Sommerferien mit ihrem Hippie-Opa, verbringen die Geschwister Jonas und Marie nun auch Weihnachten mit ihm. Und sogar Lucky, das Mädchen dass sie beim Wald-Camping kennenlernen, ist mit ...

Nach den tollen Sommerferien mit ihrem Hippie-Opa, verbringen die Geschwister Jonas und Marie nun auch Weihnachten mit ihm. Und sogar Lucky, das Mädchen dass sie beim Wald-Camping kennenlernen, ist mit von der Partie. Zusammen gehen sie die Weihnachtsvorbereitungen auf ihre ganz eigene Art & Weise an.

Erneut hatten meine Jungs viel Spaß mit der Geschichte um die 3 Kinder und ihre Freunde. Mir gefiel, dass hier auf kindgerechte Art auf Sozialprobleme eingegangen wird, und es zu einem schönen Weihnachtswunder kommt. Wie auch schon in ihren anderen Büchern wählt Sarah Welk einen der Kinder als Ich-Erzähler. Dabei ist mir der Schreibstil allerdings zu bemüht "kindlich" und simpel geraten. In dem Alter können sie sich durchaus schon anders ausdrücken, und zum anderen ist das Vorlesen in diesem Stil auf Dauer etwas nervig.

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Veröffentlicht am 10.11.2020

Im Aufzug auf Wolke 7

Aller guten Dinge sind zwei
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Bücher von Mhairi McFarlane sind automatisch auf meiner Leseliste, da muss ich gar nicht erst den Klappentext lesen. Tat ich auch hier nicht, so weiß man immerhin die erste Hälfte der Geschichte nicht ...

Bücher von Mhairi McFarlane sind automatisch auf meiner Leseliste, da muss ich gar nicht erst den Klappentext lesen. Tat ich auch hier nicht, so weiß man immerhin die erste Hälfte der Geschichte nicht schon im voraus (die zweite Hälfte kann man sich bei Chick-Lits meist eh schon zusammenreimen). Ist auch hier ganz ähnlich, wobei es doch ein paar kleinere Wendungen gab. Und außerdem gilt bei diesem Genre ja eh: der Weg ist das Ziel! Den Weg beschreiten nun also Laurie und Jamie mit ihrer Fauxmance, und ich habe sie gern dabei begleitet, denn es waren 2 äußerst sympathische Charaktere.

Hier gibt es noch nichtmal den herzlosen Schürzenjäger, der sich im Laufe der Geschichte zum Guten hin wandelt, denn trotz seinem Ruf ist Jamie irgendwie von Anfang an ein Guter. (Umso unverständlicher fand ich dann einige Dinge am Ende der Geschichte). Dennoch fand ich die Entwicklung der Liebesgeschichte, der Gefühle zwischen den beiden, zu mager. Das hab ich nicht so ganz gespürt wie die zwei wohl, und vor allem deshalb sind es keine 5 Sterne für mich geworden.

Der Schreibstil von McFarlane hingegen ist einmal mehr toll und passend für so eine moderne Chick-Lit-Story. Ein bisschen erinnerte es mich auch an aktuelle Bücher von Shari Low, die ihre Stories auch immer außerhalb von London ansiedelt und eine komplizierte Vater-Tochter-Beziehung einbaut.

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Veröffentlicht am 07.11.2020

Rache der Natur

Rache, auf ewig (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 3)
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Lars Schütz schmeißt den/die LeserIn gleich mitten rein in seinen neuen, perfiden Fall, bei dem die Profiler Grall und Wyler erneut zu Rate gezogen werden. Doch wie fasst man einen Täter, der an immer ...

Lars Schütz schmeißt den/die LeserIn gleich mitten rein in seinen neuen, perfiden Fall, bei dem die Profiler Grall und Wyler erneut zu Rate gezogen werden. Doch wie fasst man einen Täter, der an immer neuen Tatorten zuschlägt und seine Opfer jedes Mal auf eine ganze eigene Weise quält. Dabei verfolgt er offensichtlich einen ganz persönlichen Racheplan. Wann macht der "Erlöser" endlich mal einen Fehler?

Das Buch war mitreißend, und auch ziemlich kreativ. Da hatte der Autor ein paar interessante (aber auch kranke) Ideen.
Es gefiel es mir besser als der 2. Teil, obwohl auch hier das Motiv des Täters für meinen Geschmack zu wenig nachvollziehbar aufgebaut wurde - wie schon beim Rapunzel-Mörder. Das übergeordnete Thema Natur & Umweltschutz kann ich allerdings sehr gut verstehen. Und fühlte mich auch insgesamt 'spannend unterhalten'.

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