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Veröffentlicht am 26.01.2022

schwache Fortsetzung, der die Tiefe fehlt

Like Fire We Burn
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Das Cover ist, auch wie Band schon, einfach nur bezaubernd. Ich mag es immer gerne, wenn der Buchtitel und das Cover zusammenpassen. Die beiden Einzelbände ergeben zusammen ein schönes, stimmiges Bild. ...

Das Cover ist, auch wie Band schon, einfach nur bezaubernd. Ich mag es immer gerne, wenn der Buchtitel und das Cover zusammenpassen. Die beiden Einzelbände ergeben zusammen ein schönes, stimmiges Bild.
Auch hier mag ich den Schreibstil wieder sehr gerne. In kürzester Zeit kann man durch das Buch fliegen. Es ist nach demselben Prinzip aufgebaut, also in der ersten Person und die Sichtweisen beider Protagonisten.
Das Setting ist auch wie in Band 1 schon ein echter Traum. Die Grundidee der Handlung mag ich sehr gerne, denn eine Second Chance Romance ist wegen der gemeinsamen Vergangenheit meistens immer echt süß. Leider hat mir die Umsetzung hier nicht so gut gefallen, denn es ist zwar offensichtlich gemacht, dass Aria und Wyatt sich lieben, allerdings kam diese Liebe bei mir als Leser überhaupt nicht an. Anfangs weigert sich Aria mit Wyatt zu sprechen und dennoch will er die Liebe nicht aufgeben. Alles schön und gut, aber wo diese Liebe eigentlich herkommt ist für mich nicht deutlich gemacht. Ja, sie kennen sich ewig und waren 6 Jahren zusammen, aber abgesehen von der Szene wie Wyatt sie auf ein Date gebeten hat und wie die Sache geendet hat, wird so gut wie nichts darüber beschrieben, wie sie sich verlieben, es war einfach schon immer so. Mir hat es einfach gefehlt mehr darüber zu erfahren, um mich dann mit den Beiden zu verlieben zu können. Darüber hinaus finde ich den Übergang von „Hass“ zu einer erneuten Beziehung dann aber im Gegenzug sehr überstürzt und schlecht nachvollziehbar, dafür das Aria sich so lange gesträubt hat. Außerdem fand ich es sehr komisch, dass Aria nur zurückkommt, weil ihr Mutter krank ist, aber diese Krankheit danach einfach sehr wenig thematisiert wird. Und nicht nur hier hat mir die Tiefe gefehlt, sondern auch an mehreren anderen Stellen, die ich nicht nennen mochte, um nichts vorwegzunehmen. Ich sage es aber mal so Wyatts Problem ist so tiefgreifend und mag sich lange nicht beheben, aber nachdem Aria davon wusste, war es plötzlich ja doch kein Problem mehr. Das ist nur eine Sache die ich einfach zu schnell und nicht nachvollziehbar abgehandelt fand. Zum Ende hin wurde es dann besser, da es mehr süße Szene zwischen den Beiden Protas gab, aber irgendwie war es dann auch schon zu spät und es hat sich nicht so angefühlt als würde es zum Rest passen.
Was ich aber definitiv noch positiv hervorheben muss, sind die Nebencharaktere, die man ja auch schon in dem ersten Buch kennengelernt hat. Paisley, Knox, Will und Co. verleihen der Geschichte Humor und Authentizität, wodurch es ein wenig schöner wurde.

Fazit:
Für mich leider keine gelungene Fortsetzung. Man kann das Buch lesen, weil der Schreibstil und die Charaktere schön sind, allerdings sollte man meiner Meinung nach nicht zu viel von der Liebesgeschichte erwarten und auch keine tiefgründigen Handlungen. Bei vielen anderen ist das Buch ja auch ein Highlight gewesen.

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Veröffentlicht am 09.02.2023

habe andere Erwartungen gehabt

A Night of Promises and Blood
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enthält potenzielle Spoiler

Bevor ich diese Rezension beginne, möchte ich darauf hinweisen, dass ich völlig andere Erwartungen an dieses Buch hatte. Es wurde als Twlilight meets New Adult beworben und ...

enthält potenzielle Spoiler

Bevor ich diese Rezension beginne, möchte ich darauf hinweisen, dass ich völlig andere Erwartungen an dieses Buch hatte. Es wurde als Twlilight meets New Adult beworben und ich kann dem leider überhaupt nicht zustimmen. Für mich ist es eine sehr langsame Romance mit einem Fünkchen an Fantasy, wobei ich mir vorstellen kann, das Band 2 mehr Fantasy enthält. Was ich damit aussagen möchte, ist dass meine Meinung sehr stark darauf basiert, was ich erwartet hatte und wenn man die richtigen Erwartungen hat, lässt sich das Buch sicherlich auch mehr genießen.



Das Cover finde ich schön, auch wenn ich normalerweise keine Fan von Menschen auf dem Cover bin. Es passt super zum Buch, da es eine der beiden Protagonistinnen darstellt. Ich finde es auch genial, das die Silhouette auf das Hardcover foliert wurde und nicht nur auf dem Schutzumschlag abgebildet ist.

Ich habe bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, aber hatte schon lange vor das zu ändern und dieses hier hat mich durch den geheimnisvollen Klappentext sehr angesprochen. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und bildlich.
Das Buch wird in der ersten Hälfte von Winnie erzählt, wohingegen die zweite Hälfte die Sicht von Jo beschreibt. An sich fand ich das großartig, denn so kann man beide Protagonistinnen gut kennenlernen. Leider hatte ich mich nur an Winnies Perspektive gewöhnt und war dann anfangs etwas verwirrt plötzlich in einem anderen Kopf zu stecken.

Die Grundidee der Geschichte ist spannend und die Entstehungsgeschichte der Vampire ist auch mal eine etwas andere. Man startet in die Geschichte mit einem blutigen Prolog aus unbekannter Sicht, der meine Neugierde direkt geweckt hat und Lust auf mehr gemacht hat. Danach wechselt man zu Winnie, wo man sie und ihre Schwester Sasha kennenlernt. Es dauert auch nicht lange bis man auf ihre Nachbarin Jo trifft. Der Anfang hat sich für mich sehr gezogen und hätte sehr viel kürzer sein dürfen, weil es kaum Spannung gab und auch die Beziehung der Protagonisten nur schleppend vorangeht. Nach der Hälfte des Buches und vor allem mit dem Perspektivenwechsel zu Jo nimmt die Geschichte etwas an Fahrt auf und der Fantasyteil kommt ins Spiel. Leider war die Anziehung zwischen den beiden Protas für mich nie richtig fühlbar. Das Ende wurde dann richtig spannend und hat viele Fragen für Band 2 offengelassen, aber leider endet das Buch mehr oder minder mit dem erneuten etwas erweiterten Prolog.

Fazit:
Meine Erwartungen wurden überhaupt nicht erfüllt. Trotz des sehr spannenden Endes hat sich der Rest des Buches für mich zu langgezogen angefühlt, die Gefühle kamen nicht richtig bei mir an und ich hatte mir mehr Fantasy und Spannung erhofft.

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Veröffentlicht am 18.02.2022

sehr enttäuschende Geschichte

Dune – Der Wüstenplanet
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Das Cover des Buches ist meiner Meinung nach echt schön und passt sowohl zur Geschichte als auch zum Film. Es gibt eine schöne Karte des Planeten sowie eine Terminologie, die die Wörter des Imperiums erklärt. ...

Das Cover des Buches ist meiner Meinung nach echt schön und passt sowohl zur Geschichte als auch zum Film. Es gibt eine schöne Karte des Planeten sowie eine Terminologie, die die Wörter des Imperiums erklärt.

Leider wurde ich mit dem Schreibstil gar nicht warm, denn die Geschichte ist aus der dritten Person eines Allwissenden Erzählers geschrieben. An sich ist das eine gute Sache, weil man viele Perspektiven mitbekommt und so die Geschehnisse gut verfolgen kann, zumindest eigentlich. Ich fand den Wechsel zwischen den einzelnen Personen sehr verwirrend und konnte so die Handlung nicht immer gut nachvollziehen. Ein weiterer Punkt, der mich an der Schreibweise gestört hat, waren die Zeitsprünge, die nicht ersichtlich waren. Plötzlich war Zeit vergangen, obwohl es mit anfangs so vorkam als wäre keine Zeit vergangen, wodurch es mir vorgekommen ist als hätte ich Seiten übersprungen. Die Terminologie wird zwar am Ende des Buches erklärt, aber es stört auch den Lesefluss jedes Mal ein Wort nachschauen zu müssen.

Die grundsätzliche Handlung bzw. die Idee, die hinter der Welt steckt, ist definitiv interessant, jedoch ist es sehr überfordert bei den vielen Charaktere mit den komplizierten Namen durchzublicken. Durch den Schreibstil wurde mir das auch nicht gerade leichter gemacht. Außerdem war es mir leider dadurch auch nicht möglich eine Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Die letzten 100 Seiten haben mir dann deutlich besser gefallen, aber der Weg dorthin war zu steinig als das es noch etwas ändern würde.

Fazit:
Ich würde das Buch leider nicht weiterempfehlen, sondern jedem der Interesse an der Geschichte hat, empfehlen erst die Leseprobe zu lesen, um herauszufinden, ob es einem gefällt.

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