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Veröffentlicht am 06.05.2018

Kurz und knapp könnte man hier sagen.

Ellas Welt - Das verflixte neue Schuljahr
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meine Buch- und Leseeindrücke:

Das Cover ist schön kindgerecht gehalten und macht auf jeden Fall neugierig auf den Inhalt und was Ella zu erzählen hat.
Auf 127 Seiten erzählt Meredith Costain die ersten ...

meine Buch- und Leseeindrücke:

Das Cover ist schön kindgerecht gehalten und macht auf jeden Fall neugierig auf den Inhalt und was Ella zu erzählen hat.
Auf 127 Seiten erzählt Meredith Costain die ersten Schultage von Ella. Gedruckt ist das Buch in etwas größerer Schrift als normaler Weise, wodurch es auch für weniger geübte Leser geeignet ist bzw. sogar auch für Erstleser kein Problem darstellen sollte.
Im gesamten Werk findet man Illustrationen von Danielle M'Donald, die wirklich den Zeichungen eines Kindes entsprechen und dadurch sehr authentisch wirken zum Inhalt und der Erzählform.
Das Lesealter wird mit ab 8 Jahre angegeben und trifft damit genau die Zielgruppe.
Verpackt ist die Geschichte in einem schönen Hardcover, was wir persönlich immer schöner finden, nicht nur für Kinderhände.

ein kleiner Einblick in die Handlung:

Ella startet ins neue Schuljahr und hält dies in ihrem ganz geheimen Tagebuch für uns Leser fest.
Probleme gibt es natürlich dabei auch nicht zu knapp aber ebenso auch die Lösungen für diese.

meine ganz persönliche Meinung:

Ellas Geschichte war gewöhnungsbedürftig, da sie durch Tagebucheinträge erzählt. Für geübte Leser könnte das genauso ungewohnt sein wie für uns. Jedoch für Leser, die noch ein paar Schwierigkeiten haben bzw. lange Texte noch nicht so schön finden ist dieses Buch genau richtig. Vielleicht wird sogar für diese Zielgruppe das Lesen interessanter als es jetzt ist.
Ansonsten schlägt sich Ella mit den üblichen Problemen im Schulalltag herum wie es wahrscheinlich leider viele kennen. Dadurch ist natürlich die Verbindung noch einmal stärker, die zwischen dem Lesenden und der Tagebuchschreiberin entsteht.
Uns konnten die Erlebnisse von Ella leider trotzdem nicht so ganz mit auf die Reise nehmen, da wir wirklich Probleme hatte aufgrund der Erzählform.
Trotzdem hat es Ella verdient, dass ihre Geschichte gelesen wird. Höchstwahrscheinlich wird das hier mehr von der Mädchenleserschaft der Fall sein aber natürlich steht es jedem anderen genauso frei ins Buch einzutauchen.

Fazit: Egal ob Mädchen oder Junge ist dieses Werk etwas für Leser, die kurze Geschichte lieber mögen als Langversionen. Für Ellas Welt vergeben wir gute 3,5 Lesesterne als Bewertung!

© by Lesesumm auf LB/Lesejury/mehrBüchermehr.... auf WLD?

Veröffentlicht am 26.01.2018

Der Titel ist hier wirklich Programm!

WG mit Biss
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meine Buch- und Leseeindrücke:

Ich habe die Geschichte als eBook gelesen. Das Coverdesign finde ich wirklich schön, wodurch ich auch auf das Buch aufmerksam geworden bin.


Autorin Vanessa Carduie hat ...

meine Buch- und Leseeindrücke:

Ich habe die Geschichte als eBook gelesen. Das Coverdesign finde ich wirklich schön, wodurch ich auch auf das Buch aufmerksam geworden bin.


Autorin Vanessa Carduie hat für mich einen ganz eigenen Schreibstil, der mir persönlich, zwar an manchen Stellen zu künstlich war aber dem Lesefluss schadet es dennoch nicht. Meine Erklärung dazu findet ihr weiter unten.


Die 291 Seiten des eBook kann man zügig nacheinander weg lesen außer man benötigt einmal etwas Schlaf. Für Spannung und Abwechslung ist auf jeden Fall gesorgt. Lasst euch überraschen.



ein kleiner Einblick in die Handlung:

Eine Werwölfin und ein Vampir, befreundet seit längerer Zeit und doch ist etwas unausgesprochen. Werden sie überwinden, was sie noch trennt oder bleibt es bei der platonischen Freundschaft? Kompliziert wird das Ganze noch durch die Jagd von Menschen, denn wie immer macht das Unbekannte Angst und bringt dunkle Seiten hervor. Wer ist hier Jäger und wer die Beute?


All dies geschieht im wundervollen Dresden. Mal mehr, mal weniger sichtbar vor aller Augen.



meine ganz persönliche Meinung:

Heute beginne ich mit dem, was ich weniger schön fand. Mir persönlich kam es so vor als wenn Fabian alle Sätze, die eine Frau gern hören möchte, sagen musste in dieser Geschichte und das nicht nur ein oder zwei mal sondern gleich mehrmals, was mir einfach viel zu oft war. Für mich war es deshalb nicht mehr wirklich ernst zu nehmen weil es künstlich bei mir ankam und nicht mehr echt wirkte. Leider zog sich dies durch das ganze Buch, was ich extrem schade finde weil die Geschichte ansonsten wirklich etwas hat. Jedoch diese ständigen, „Ach bist du toll“ etc. etc., hat mich irgendwann wirklich ganz sehr gestört. Es tut mir wirklich leid aber ich kann es nicht anders schreiben. Anfangs dachte ich noch, ich vergebe 4 Sterne. Auf Seite 200 stand für mich aber fest, dass es 3,5 werden aufgrund dieser Tatsache.


Mich hat die Erzählung auch etwas an „The Originals“ und „Underworld“ erinnert.


Meiner Meinung nach, ist auch nicht zu viel von der Stadt Dresden die Rede. Wie in anderen Büchern auch, wird ab und an vom Handlungsort gesprochen oder Dinge dazu erklärt. Allerdings ist dies auf keinen Fall übermäßig sondern im normalen Rahmen gehalten. Wer jedoch mit der Stadt an sich ein Problem hat bzw. mit der Lage der Stadt, um genau zu werden, mit dem Bundesland Sachsen, der sollte dann lieber die Finger vom Buch lassen. Ich würde dies zwar schade finden aber es soll ja leider Menschen geben, die verschiedene Dinge nicht trennen können.


Die Handlung an sich, finde ich vielversprechend und man möchte schon wissen, was weiter passiert. Typische Klischees werden auch angeführt, wenden sich aber hier in eine andere Richtung. Was ich damit meine? Lest es am besten selbst.


Was mir gerade beim schreiben meiner Rezension auffällt, ist die Tatsache, dass ich gar keine Gesichter diesmal im Kopf habe von den Protagonisten der Story. Das ist etwas seltsam. Eigentlich sehe ich die Figuren immer, wenn ich lese, ohne Probleme. Einzig Konstantin habe ich wirklich „gesehen“. Vielleicht liegt das aber auch an dem bereits angeführten Störfaktor.


Ich muss sagen, ich weiß noch nicht ob ich Band 2 lesen werde, da ich die Befürchtung habe, dass mich Punkt 1 meiner Ausführung wieder einholen wird. Allerdings haben mich die letzten 91 Seiten der Geschichte schon neugierig gemacht wie es weitergehen könnte. Jedoch liegt das nicht an den eigentlichen Hauptprotagonisten sondern eher an zwei anderen Personen die mir persönlich sympathischer sind.


In der Gesamtbetrachtung kann ich das Buch trotzdem empfehlen, denn jeder Leser empfindet anders und sicherlich werden viele Vampir- und Werwolf-Fans sich an der Geschichte festbeißen.


Fazit: Ich lege dieses Buch allen ans Herz die Dresden, Vampire, Werwölfe und alle übernatürlichen Wesen lieben und schätzen. Lassen sie sich entführen in einen anderen Winkel vom schönen Elbflorenz, denn sie sind mitten unter uns. Ich vergebe gute 3,5 Sterne als Leseempfehlung!

© by Lesesumm auf LB/Lesejury/mehrBüchermehr.... auf WLD?

Veröffentlicht am 21.01.2018

Summa cum Liebe oder aber leben und studieren in einer Chaos-WG!

Summa cum Liebe
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ich vergebe gute 3,5 Sterne


meine Buch- und Leseeindrücke:

Das Thema Liebe und Studium in einer größeren Stadt, wurde im Cover bereits sehr gut aufgegriffen, nach meinem Empfinden.


Debütautorin Mara ...

ich vergebe gute 3,5 Sterne


meine Buch- und Leseeindrücke:

Das Thema Liebe und Studium in einer größeren Stadt, wurde im Cover bereits sehr gut aufgegriffen, nach meinem Empfinden.


Debütautorin Mara Winter erzählt auf 238 Seiten, unterteilt in 51. Kapitel, aus dem Leben von Annika. Alle vorkommenden Charaktere im Buch hat Frau Winter gut zum Leben erweckt und man kann sich wirklich jeden einzelnen sehr gut vorstellen mit seinen kleinen und großen Macken bzw. sieht man diese wirklich vor dem inneren Auge genau agieren. Manchmal möchte man zwar den einen oder anderen einfach einmal schütteln aber das macht genauso die Geschichte, rund um Annika, aus. Es ist eben ein richtiges Studentenleben was hier beschrieben wird und ich persönlich könnte mir auch vorstellen, dass es in mancher WG wirklich so zu geht wie hier im Buch.


Die Text-Schriftgröße ist gut lesbar und man kommt zügig voran. Einzig bei den Überschriften sollte vielleicht bei einer neuen Auflage nachgebessert werden, denn diese sind einfach zu klein für die sehr schöne gewählte Schriftart, wodurch vielleicht sogar einigen Lesern der Inhalt von diesen verloren geht weil sie diese einfach weglassen beim lesen aufgrund der Größe.


Ich habe dieses Debüt in einer Taschenbuch-Ausgabe lesen dürfen, im Rahmen einer Leserunde von Frau Winter.



ein ganz kleiner Einblick in die Handlung:

Annika studiert nun endlich und ist mehr als froh zu Hause rauszukommen. Allerdings scheint die Wahl ihrer WG manchmal dann doch nicht so passend zu sein oder mögen sie sich etwa doch und zeigen es nur nicht so.!?


Das schlimmste für Annika ist aber ein bestimmtes Fach an der Uni, wo sie einfach mal so gar keinen Durchblick zu haben scheint und bereits überlegt zu unlauteren Mitteln zu greifen, nur um diesen Kurs zu bestehen!


Lara spielt bei diesem Plan auch keinen ganz unwesentlichen Part, denn Lara ist moralisch sehr flexibel!


Ob der Plan aufgeht und was es noch so alles für Irrungen und Wirrungen in Annikas Leben gibt, sollten sie nun aber ganz flink selbst lesen.



meine ganz persönliche Meinung:

Ich habe bisher noch nie so lange für eine Rezension gebraucht um die richtigen Worte zu finden. Allerdings habe ich mir bewusst so viel Zeit gelassen, da ich einfach dem Buch gerecht werden möchte, denn wie in jedem Werk, steckt auch hier viel Herzblut der Autorin in den Zeilen, was man auf jeden Fall merkt.


Ich muss ehrlich sagen, dass ich ein klein wenig etwas anderes erwartet habe, in Bezug auf die Geschichte bzw. vielleicht sogar eine andere Art an Schreibstil. Jedoch ist meine Bewertung nicht darauf zurückzuführen weil ich Erwartungen sehr schnell zur Seite legen kann bei einem Buch, wenn ich merke, dass ich falsch lag und mich dann einfach auf die Lektüre einlasse.


Warum habe ich nun aber 3,5 Sterne vergeben werden sie sich fragen. Für mich persönlich kam bis ca. zur Hälfte bzw. etwas mehr als die Hälfte kein richtiger Lesefluss zustande und auch wenn ich einmal unterbrochen habe, hatte ich den Teil den ich vorher schon gelesen hatte nicht mehr richtig im Kopf. Was sonst immer der Fall ist bei mir, dass ich noch ganz genau weiß, was vorher geschehen ist. Erst wenn ich ein Stück wieder gelesen habe, kam das davor Gelesene zumindest Ansatzweise wieder aber auch nicht so wie ich es sonst kenne.


Ich kann aber jedem potentiellen Leser nur ans Herz legen, halten sie durch, falls es ihnen genauso geht wie mir. Es wird auf jeden Fall wirklich noch gut und auch der Lesefluss hat sich dann bei mir im letzten Drittel noch eingestellt. Wäre dieser schon ab der Hälfte so gewesen, hätte ich auch 4 Sterne vergeben für dieses Werk. So sind es gute und verdiente 3,5 Sterne geworden.


Für mich persönlich waren die Überschriften immer kleine Highlights und ich musste ziemlich oft schmunzeln, lachen und dachte oftmals, genau so ist es. Hier hätte ich mir persönlich die Schrift ein klein wenig größer gewünscht, da diese manchmal etwas schlecht zu lesen waren aber das nur am Rande.


Das Ende der Geschichte scheint die Leserschaft allerdings zu spalten! Mir persönlich hat es gefallen, denn es geht um Moral, Werte und Anstand, der gewahrt wird! Dies entspricht einfach auch meinem Werteschema und deshalb kann ich nur sagen, ein gelungenes und poetisches Ende. Einige Leserinnen mochten es allerdings nicht weil sie sich einfach gewünscht hätten, dass zwei bestimmte Personen zusammenfinden. Dies wäre aber eben nicht so ohne weiteres gegangen und es hätte emotionale Opfer gegeben. Deshalb kann ich hier Frau Winter nur zustimmen bei der Wahl im Abschluss. Außerdem gibt es im Handlungsverlauf bereits genug moralisch fragwürdige Ansichten und Handlungen durch die vorkommenden Personen, wodurch mir das Ende um so mehr zugesagt hat. Ich hatte nämlich schon befürchtet, dass es so kommt wie andere es erhofft haben und dann wäre es ein Buch geworden, was ich persönlich als sehr voraussehbar und platt empfunden hätte. Zum Glück ist es ja aber dann doch anders gekommen.


Wem würde ich dieses Buch empfehlen zu lesen? Auf jeden Fall Menschen, die nicht so schnell aufgeben, nur weil einmal etwas schwieriger ist. Menschen die Freude an Büchern haben sowieso und Lesern die damit leben können, wenn die Handlung einen anderen Verlauf nimmt als sie es vielleicht gern hätten.


Mara Winters Debüt lässt auf jeden Fall auf mehr hoffen, denn das beweist sie sehr gut im zweiten Teil des Buches.


Lesen sie, lachen sie und bilden sie sich ihre eigene Meinung!


Fazit: Ein Buch über das Studium und Protagonisten die es in sich haben! Lassen sie sich entführen in eine Chaos-WG, in der man sich manchmal fragt, warum sie denn eigentlich zusammenleben. Von mir bekommt dieses Debüt gute und verdiente 3,5 Sterne als Leseempfehlung!

© by Lesesumm auf LB/Lesejury/mehrBüchermehr.... auf WLD?

Veröffentlicht am 13.01.2018

Wutsch zu treffen macht Freude.

Wutsch - Der Innerirdische
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ich vergebe 3,5 Sterne


meine Buch- und Leseeindrücke:

Das Cover und Titel machen auf jeden Fall neugierig, was einen im Buch beim lesen erwartet.


Man sieht Pauline und ein kleines Männlein mit lustig ...

ich vergebe 3,5 Sterne


meine Buch- und Leseeindrücke:

Das Cover und Titel machen auf jeden Fall neugierig, was einen im Buch beim lesen erwartet.


Man sieht Pauline und ein kleines Männlein mit lustig abstehenden Haaren. Was haben wohl beide miteinander zu tun? Diese Frage bekommen sie auf jeden Fall beantwortet, wenn sie das Buch zur Hand nehmen.


Auf 253 Seiten erzählt Autorin Angela Bernhardt eine kreative Geschichte. Schreibstil und Sprache von Frau Bernhardt sind kindgerecht gewählt und für die Zielgruppe ab 8 Jahre sicherlich verständlich.


Viele tolle schwarz/weiß Illustrationen findet man passend zur Erzählung von Edda Skibbe im Buch, welche die Handlung noch einmal sehr schön begleiten und unterstützen. Mir persönlich ist hier Wutsch am meisten ans Herz gewachsen, muss ich sagen. Machen sie sich aber ihr eigenes Bild und vielleicht ist es ja bei ihnen und ihren Kindern Pauline oder ein anderer Charakter. Es gibt ja schließlich noch ein paar mehr.


Die Ausarbeitung der einzelnen Personen finde ich gelungen und man kann sich beim lesen gut in diese hineinversetzen und erlebt alles förmlich mit.


Bei der Schriftgröße muss ich sagen, sollten Eltern am besten selbst beurteilen, ob es bereits etwas für ihr Kind/ihre Kinder ist, denn bei diesem Punkt bin ich mir persönlich etwas unschlüssig, ob Erstleser damit vielleicht auch bereits zurecht kommen oder ob es doch lieber nur geübte Leser sein sollten! Ansonsten wäre natürlich auch eine Option das Vorlesen und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass dies bei diesem Buch auch besonders Spaß macht aufgrund des kleinen Wutsch. Probieren sie es am besten einfach aus.


Ich habe dieses Buch als Hardcover-Format gelesen, welches eine gute Größe für Kinderhände hat.



ein ganz kleiner Einblick in die Handlung:

Pauline ist in der 5.Klasse und gerade mit ihren Eltern in ein Haus auf dem Dorf gezogen, welches sie geerbt haben. Das dieses Haus ein ganz besonderes ist, merkt Pauline aber erst später denn von außen sieht es eher nicht danach aus.


In der Schule ist es auch nicht besser, denn Jenna sagt Paul zu ihr statt Pauline und scheint es auch sonst nicht wirklich gut mit ihr zu meinen. Was soll das bloß werden?


Ob Jenna auch weiterhin zu Pauline eher weniger nett ist und wann und wie Wutsch auftaucht werde ich nicht verraten, denn das sollte man selbst lesen!



meine ganz persönliche Meinung:

Ich persönlich hatte mir unter dem Titel etwas anderes als Inhalt vorgestellt und zwar, das dieser Innerirdische die innere Stimme von Pauline ist. Dem war/ist jedoch nicht so und die Geschichte ist wirklich anders als gedacht.


Allerdings ist nicht das der Grund für meine Bewertung sondern die Tatsache, dass der Funke einfach nicht überspringen wollte. Zumindest nicht so wie es sein sollte wenn ich mehr Sterne vergebe.


Die Geschichte an sich, die sich Autorin Angela Bernhardt erdacht hat, ist wirklich kreativ und ab und an fiebert man auch regelrecht mit Pauline und den anderen Personen im Buch mit aber eben für mein persönliches Empfinden zu wenig. Es ist eher ein Buch für zwischendurch, was ja auch nicht schlecht ist.


Desweiteren gibt es auch eine Sache, die vielleicht in einem kleinen Vorwort hätte erklärt werden sollen. Pauline spricht immer mit einem Käpt'n bei dem ich wieder an die innere Stimme dachte aber auch da wieder falsch lag, denn es soll ein innerer Freund sein laut Frau Bernhardt. Durch diese fehlende Erläuterung am Beginn, könnte ich mir vorstellen, dass es manch einem Leser/einer Leserin schnell zu viel wird mit dem Käpt'n und das Lesevergnügen geschmälert wird. Jedoch haben sie jetzt den Vorteil, dass sie wissen wer der Käpt'n ist und vielleicht sehen sie das Gesamtwerk dadurch aus einem ganz anderen Blickwinkel. Ich persönlich würde es der Autorin auf jeden Fall wünschen, denn wie bereits gesagt, die Geschichte an sich ist wirklich kreativ und ich mag den kleinen Wutsch.


Was im Handlungsverlauf aber ebenfalls zum tragen kommt bzw. seinen Ausdruck findet, ist das nicht immer alles so ist wie es am Anfang scheint. Manchmal muss man einfach zweimal hinschauen um zu erkennen was man da vor sich hat.


Pauline durchläuft auf ihre ganz eigene Art eine kleine Wandlung, im Verhalten und auch im Denken. Was ich als sehr positiv empfunden habe.


Fazit: Eine leichte Leselektüre für Kinder die gern in den Nachthimmel sehen und mit Pauline auf ihre ganz eigene Reise gehen wollen. Natürlich darf man Wutsch nicht vergessen, denn ihn werden die Leser auf jeden Fall genauso kennenlernen. Ich empfehle ihnen und ihren Kindern dieses Buch mit guten 3,5 Sternen!

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Veröffentlicht am 13.01.2018

Diese Steampunk-Erzählung kann ich empfehlen.

Matamba
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ich vergebe 3,5 – 4 Sterne


meine Buch- und Leseeindrücke:

Ein mehr als düsteres Cover und ein Titel in einer Art geschrieben, die meine Augen förmlich angezogen hat. Danach musste ich einfach die Buchbeschreibung ...

ich vergebe 3,5 – 4 Sterne


meine Buch- und Leseeindrücke:

Ein mehr als düsteres Cover und ein Titel in einer Art geschrieben, die meine Augen förmlich angezogen hat. Danach musste ich einfach die Buchbeschreibung lesen und habe festgestellt, dieses Werk möchte ich auf jeden Fall lesen und mehr erfahren.


Leider ist das Buchcover wirklich so dunkel gehalten, dass man fast nicht erkennen kann was darauf zu sehen ist. Aus diesem Grund werde ich darauf auch hier nicht näher eingehen und überlasse es jedem Leser selbst, was er/sie erkennen möchte.


Die 294 Seiten sind durch Autorin Kirsten Brox mit einer spannenden Steampunk-Erzählung gefüllt, die mich auf jeden Fall mit auf die Reise auf den schwarzen Kontinent genommen hat.


Die Charaktere waren für mich persönlich gut und ausreichend ausgearbeitet. Ich habe die Handlung vor meinem inneren Auge ablaufen sehen und hatte keinerlei Probleme mich in die Geschichte hineinzubegeben.


Ich habe dieses Werk in einer schönen handlichen Taschenbuch-Ausgabe gelesen. Die Schriftgröße könnten Leser mit etwas eingeschränkter Sehleistung allerdings als anstrengend empfinden, zumindest bei schlechter Beleuchtung im Leseumfeld.



ein kleiner Einblick in die Handlung:

Alles beginnt bei Morton Stanley, einem Kriegsveteran, der bei einem Spaziergang von einer Passantin nicht nur angerempelt wird. Die Gründe dafür kann er sich nicht erklären und vergisst diesen Vorfall wieder recht schnell. Seine Geldbörse allerdings nicht, denn er benötigt eine neue Beinprothese und das ist der Beginn von allem, denn die Probleme die dadurch entstehen haben große Auswirkungen auch auf sein privates Umfeld.


Wesley sein bester Freund und einziger Mensch der ihn wirklich kennt und alles von ihm weiß, begleitet ihn bei dem Abenteuer Afrika.


Jack Lambert ist der letzte im Bunde der sich auf diesen Weg begibt. Doch was haben diese 3 Personen miteinander zu tun, denn Jack ist Professor für Psychologie an der Universität Cambridge.


Was wird ihnen auf ihrer Reise begegnen und vor allem, wie geht dieses Abenteuer für jeden von ihnen am Ende aus?



meine ganz persönliche Meinung:

Meine erste Steampunk-Erzählung war es auf jeden Fall wert gelesen zu werden. Allerdings gibt es auch Punkte, die mir nicht ganz so gefallen haben bzw. die eventuell noch etwas besser umgesetzt sein könnten. Zum Beispiel gibt es leider zu viele nicht geklärte Fragen und Einsichten am Ende des Buches, wodurch man schon noch ein paar Fragezeichen im Kopf stehen hat. Ich persönlich konnte dadurch keinen richtigen Abschluss mit dem Buch finden weil mir diese Dinge noch zu sehr durch meine Gedanken gewandert sind. Man steht nach dem Lesen da und denkt, und nun, was mache ich denn mit diesen Informationen, die ich nicht zuordnen kann bzw. die keine Auflösung fanden.


Da ich dieses Buch in einer Leserunde mitgelesen habe, konnte man diese Punkte aber bereits mit der Autorin Kirsten Brox besprechen und vielleicht wird es ja noch ein Buch geben in dem genau diese Dinge dann ihre Erklärung finden werden. Ich würde es mir auf jeden Fall wünschen, denn von der Art und Weise wie Frau Brox diese Geschichte geschrieben hat und die Figuren zum Leben erweckt wurden, war und bin ich schon begeistert.


Ich werde aufgrund dieser Leseerfahrung sicherlich wieder zu einem Buch aus dem Steampunk-Bereich greifen. Die Verschmelzung von Vergangenheit und Moderne sowie Elemente aus dem Phantasiebereich beflügeln wirklich den Geist beim lesen. Mich spricht diese Vermischung der einzelnen Teile, zusammengefügt zu einem Ganzen stark an.


Wer sich unter Steampunk noch nichts vorstellen kann, sollte sich am besten auf einem Suchportal die genaue Erklärung durchlesen, denn dies hier ausführlich zu beleuchten würde im Rahmen einer Rezension zu stark ausufern.


Vielleicht lässt sich der ein oder andere Leser auch einfach überraschen, so wie ich das ja auf gewisse Weise getan habe. Ich denke sogar, dass dieses Buch von Kirsten Brox vielleicht ideal geeignet ist für Einsteiger in dieses Genre.


Fazit: Wem empfehle ich dieses Buch? Auf jeden Fall Menschen die bereits gern Phantasie lesen aber auch Neugierigen, die sich einfach auf neues ohne Vorbehalte einlassen können und gerne auch einmal ins kalte Wasser springen, was Literatur betrifft. Von mir bekommt dieses Werk eine Leseempfehlung mit 3,5 – 4 Sternen!

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