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Veröffentlicht am 17.09.2023

Spannend bis zum Schluss

Gameshow – Der Preis der Gier
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In Game Show lernen wir Cass kennen, ein 17-jähriges Mädchen, dass in New London im Jahr 2126 lebt. Die Gesellschaft hat sich nach den Zerstörungen der vergangenen Kriege neu organisiert, deren Klassen ...

In Game Show lernen wir Cass kennen, ein 17-jähriges Mädchen, dass in New London im Jahr 2126 lebt. Die Gesellschaft hat sich nach den Zerstörungen der vergangenen Kriege neu organisiert, deren Klassen sich grob in Gamer, die in oft tödliche Spielen gegeneinander spielen, und Gambler, der höheren Klasse, die auf diese Spiele wettet, unterteilt. Cass gehört den Gamblern an, wird jedoch zur Gamerin degradiert und weiß, dass der einzige Weg zurück die Game Show ist. Doch der Preis für eine Chance nach ganz oben könnte schnell ihr Leben sein.
Ich habe ein paar Kapitel gebraucht, um mich in Franzi Kopkas Welt zurechtzufinden, doch dann hat sie mich kaum noch losgelassen. Während des Lesens hatte ich, je nach Arena, auch immer mal wieder „Panem-Vibes“, was aber absolut positiv gemeint ist, da ich die Panem-Reihe liebe, sich Game Show aber trotzdem nicht abgekupfert anfühlt. Die Frage, wem man wirklich trauen kann, zieht sich durch die Geschichte und auch am Ende ist es nicht wirklich klar. Durchbrochen werden die Geschehnisse außerdem immer wieder von „Erinnerungen", die die Protagonistin eigentlich nicht haben dürfte, da sie nicht einmal ihr zu gehören scheinen.
Für mich hatte das Buch außerdem einen der fiesesten Cliffhanger, die ich seit langem gelesen haben, weshalb ich die Fortsetzung kaum erwarten kann. Ich saß, ohne Witz, mit offenem Mund da und hab mir gedacht, dass das jetzt nicht Franzis ernst sein kann, dass das Buch dort endet.

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Veröffentlicht am 17.09.2023

Von witzig zu ernst

Elternabend
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In Elternabend folgen wir Sascha Nebel, der durch eine Verkettung unglücklicher Umstände gezwungen ist zu fliehen. Dabei landet er mit der Frau, die diese Umstände ausgelöst hat in einem Bus, der sie zu ...

In Elternabend folgen wir Sascha Nebel, der durch eine Verkettung unglücklicher Umstände gezwungen ist zu fliehen. Dabei landet er mit der Frau, die diese Umstände ausgelöst hat in einem Bus, der sie zu einem Elternabend auf einer Insel im Wannsee bringt, wo sie gezwungen sind, sich als die Eltern des 11-jährigen Hectors auszugeben, der noch dazu ein Problemkind zu sein scheint.
Ich habe bisher nur ein Buch von Sebastian gelesen und habe ihn daher eher als Thrillerautor kennengelernt. Diese skurrile und humorvolle Geschichte konnte mich aber voll und ganz überzeugen und hat mich mehr als einmal herzlich lachen lassen. Sascha und Wilma sind mir während der Geschichte sehr ans Herz gewachsen, vor allem mit ihren Wortgefechten. Das Ende dagegen überrascht mit sehr viel Tiefgang, den ich nach allem vorangegangenen absolut nicht erwartet habe. Der Sprecher hat für mich wunderbar zu Sascha gepasst, das Hörbuch als solches ist eher kurz und lässt sich aufgrund seiner Leichtigkeit in weiten Teilen sehr gut nebenbei hören.
Für mich ist es auf jedenfalls ein Highlight, dass ich sicher noch mal hören werde

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Veröffentlicht am 17.09.2023

Komm mit in ein anderes Berlin

Spiegelstadt. Tränen aus Gold und Silber
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In Spiegelstadt lernen wir Max kennen, einen jungen Mann, der bei seiner Großmutter aufwuchs, der einzigen Familie, die er je gekannt hat und die gerade erst verstorben ist. Nun wohnt er seit ein paar ...

In Spiegelstadt lernen wir Max kennen, einen jungen Mann, der bei seiner Großmutter aufwuchs, der einzigen Familie, die er je gekannt hat und die gerade erst verstorben ist. Nun wohnt er seit ein paar Tagen wieder in dem Haus, in dem er aufwuchs und die Tage verstreichen ereignislos, während er sich seiner Trauer hingibt, bis Robin, seine Freundin seit Kindertagen auftaucht und ihn zu einem Clubbesuch überredet.
Beide ahnen nicht, wie verhängnisvoll der Abend enden wird, denn Max lernt Lenyo kennen, der aus der Spiegelstadt, der Heimat der Feenwesen, kommt.

Die Idee der Spiegelstädte (Ja, es gibt sie überall verteilt) hat mir sehr gut gefallen. Hier befinden wir uns in einem Berlin, inspiriert von den 20er Jahren, das sich auf seine Weise anders, mit Hilfe von Magie, entwickelt hat. Zeitgleich kann sich die Spiegelstadt nur bedingt entwickeln, da sie in einem gewissen Maß in der Zeit eingefroren ist.
Der Hauptteil der Geschichte spielt sich innerhalb von zwei Tagen ab und wir lernen verschiedene Perspektiven kennen, vor allem jedoch die von Max und Lenyo.
Die Autoren haben es im Lauf der Geschichte auch immer wieder geschafft, mich zu überraschen und ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es in Band 2 weitergeht.

Ein Manko für mich war aber die Liebesgeschichte zwischen Max und Lenyo. Da sich die gesamte Handlung in so kurzer Zeit abspielt, war sie für mich einfach etwas zu viel. Zwischendurch hing ich da ungefähr so: “Die beiden kennen sich keine 24 Stunden, wie können sie schon an dem Punkt sein, dass sie ihr Leben füreinander opfern würden?”
An und für sich waren die beiden schon süß zusammen, mir ging es nur einfach zu schnell.

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Veröffentlicht am 06.05.2023

Ich habe es so geliebt und das Ende...

Court of Sun 1: Court of Sun
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Rezension:
Ich habe von diesem Buch sowohl das Printexemplar selbstgekauft als auch ein Hörbuch als Rezensionsexemplar und muss gestehen, dass ich am Anfang etwas skeptisch war. Wie ihr vielleicht noch ...

Rezension:
Ich habe von diesem Buch sowohl das Printexemplar selbstgekauft als auch ein Hörbuch als Rezensionsexemplar und muss gestehen, dass ich am Anfang etwas skeptisch war. Wie ihr vielleicht noch aus meiner „Book of Night“-Rezension wisst, konnte mich das Buch nicht ganz abholen und hierbei handelte es
sich um einen ähnlichen Start. Wir folgen einer begnadeten Diebin, die mir zu Beginn noch etwas
unnahbar wirkte und dazu kam, dass das Hörbuch die gleiche Sprecherin hatte, wodurch ich
zusätzliche Assoziationen hatte.
Im Verlauf wurde ich aber dann doch warm mit der Protagonistin und konnte mich gut in ihre inneren
Konflikte einfühlen. Während ich zunehmend Sympathien für einen der Fae-Prinzen gehegt habe und
ihm doch sogar vertraut habe, hat es die Autorin trotzdem geschafft mich zum Ende zunehmend
zweifeln zu lassen. Es gab einige Wendungen die eine Gefühlsmäßige Achterbahnfahrt ausgelöst haben und die Geschichte blieb spannend bis zum Schluss. Und das Ende…. Das Ende war so schlimm-gut, aber ich kann nicht drüber reden, ohne zu spoilern 😭
Ich kann Band 2 kaum erwarten.

Fazit:
Ich fand das Bries Geschichte spannend bis zum Schluss und möchte schnellstmöglich wieder ins
Reich der Fae eintauchen.

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Veröffentlicht am 05.05.2023

Wenn selbst die Erdgöttin den Glauben verliert...

Githeá
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"Die Menschheit ist also doch nicht verloren“, sagte Tarja. Ida nickte. „Es muss nur jemand den
Anfang machen.“

Rezension:
In Githeà lernen wie die gleichnamige Erdgöttin kennen, die vor einer schwierigen ...

"Die Menschheit ist also doch nicht verloren“, sagte Tarja. Ida nickte. „Es muss nur jemand den
Anfang machen.“

Rezension:
In Githeà lernen wie die gleichnamige Erdgöttin kennen, die vor einer schwierigen Entscheidung
steht. Die Menschen beuten schon viel zu lange die Natur aus und zerstören sie und so bleibt ihr
wohl keine andere Wahl, als die Menschen vom Planeten zu tilgen. Oder?
Unsere Protagonistin Tarja wird einsam und nackt in den Bergen Norwegens ohne jegliche
Erinnerungen von einem Jungen aufgefunden, dessen Großvater, bei dem er lebt, sie aufnimmt.
Gemeinsam versuchen sie die Erinnerungen der jungen Frau wiederzufinden, doch die Zeit drängt,
denn jemand scheint Tarjas Leben zu bedrohen. Zeitgleich beginnen Naturkatastrophen die Erde
heimzusuchen.
Das Thema Umweltschutz hängt in Zeiten von „Klima-Klebern“ vielleicht vielen zu den Ohren raus,
trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Wir lernen eine Familie kennen, die sich sehr mit der
Natur verbunden fühlt und die Erde als ihre Heimat respektiert. Insbesondere das Thema Müll und
dass es ein Umdenken geben muss, kommt immer wieder zum Tragen.
Die Familie ist das zweite Thema, dass stark im Vordergrund steht und mich immer wieder berühren
konnte. Nicht nur die Liebe und das Vertrauen, zwischen dem Großvater und seinen beiden Enkeln,
sondern auch zu Tarja, die so selbstverständlich aufgenommen wird, ist unglaublich herzerwärmend.
Das Ende hat mir ebenfalls gut gefallen, wenngleich ich zugeben muss, dass es einen leicht bitteren
Beigeschmack hatte, der zum Nachdenken anregt.

Fazit:
Ich habe mich von Githeà gut unterhalten gefühlt.

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