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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2017

Fantastisch

Coldworth City
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Dieses Cover haut einen um, oder? Ich finde es wahnsinnig gut gelungen und habe mich direkt verliebt. Aber auch der Inhalt ist wahrhaftig fantastisch!

Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen, ...

Dieses Cover haut einen um, oder? Ich finde es wahnsinnig gut gelungen und habe mich direkt verliebt. Aber auch der Inhalt ist wahrhaftig fantastisch!

Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen, denn Raven ist absolut authentisch und sympathisch. Sie hat mich stellenweise an Gin Blanco aus der Elemental Assassin Reihe erinnert und wer mich kennt, der weiß, dass ich diese Reihe abgöttisch liebe. Raven ist einfach tough und sie kämpft für diejenigen, die sie liebt und würde alles für ihren kleinen Bruder Knox geben. Und das ist auch der Grund, warum sie so sympathisch ist.

Die Story an sich, ist eigentlich nicht wirklich neu. Wie schon oben erwähnt, erinnert mich manches an die Elemental Assasssin Reihe, aber es hat auch einen Hauch von „Die Bestimmung“. Aber es definitiv nicht so, dass es sich zu sehr ähnelt. Eher ist die „Grundstimmung“, die ich persönlich mit den beiden Reihen vergleiche. Es ist dennoch eine eigenständige und gut durchdachte Story. Die Superheldenstimmung ist super und bringt natürlich noch einen Hauch von „X-men“ mit sich. Wer auf Superhelden und Mutanten steht, der wird „Coldworth City“ auf jeden Fall lieben.

Der Schreibstil von Mona Kasten ist, wie auch schon in der Again-Reihe, wundervoll. Sie packt mich einfach und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Es ist spannend von der ersten Seite an und endet mit einem kleinen, feinen Cliffhanger. Ich bin absolut gespannt, wie das nun mit Raven, Wade und Knox weitergehen wird und kann es kaum erwarten weiterzulesen.



Für mich ein fantastischer Auftakt in eine neue Superhelden Reihe. Ich kann es kaum erwarten bis Band 2 erscheint.

5 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 28.08.2017

Genial

Beautiful Liars, Band 1: Verbotene Gefühle
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Das Buch sieht wunderschön aus. Das Cover ist, meiner Meinung nach, ein Hingucker und macht sich sehr gut im Regal.

Der Einstieg ins Buch ist mir nicht so leicht gefallen. Ich habe lange gebraucht, um ...

Das Buch sieht wunderschön aus. Das Cover ist, meiner Meinung nach, ein Hingucker und macht sich sehr gut im Regal.

Der Einstieg ins Buch ist mir nicht so leicht gefallen. Ich habe lange gebraucht, um mit den Charakteren warm zu werden. Rückblickend betrachtet muss ich aber gestehen, dass ich in dem Moment einfach nicht in der Stimmung für das Buch war. Ich habe es daher beiseite gelegt und zuerst ein anderes gelesen. Danach habe ich das Buch absolut verschlungen. Den es ist eine fantastische Mischung aus Gossip Girl und einer Zukunftsgeschichte, die es in sich hat.

Der Weltenaufbau ist Katharine McGee absolut gelungen. Der Tower hat 1.000 Stockwerke und ist so konzipiert, dass man rein theoritsch den Tower nie verlassen müsste. Je höher man in der Etage lebt, umso reicher ist man. Das alleine fand ich schon sagenhaft und die Vorstellung alles in einem Tower zu haben klang für mich gar nicht so abwegig.Ich glaube es gibt sogar schon so etwas in der Art. Ich habe da mal irgendwas im Fernsehen gesehen.

Auch ihr Schreibstil konnte mich überzeugen. Katharine McGee schreibt nicht zu flapsig und man kann sich tatsächlich in jeden einzelnen Charakter gut hineinversetzen. Dennoch ist der Schreibstil jugendlich und auch sehr bildlich. Ich konnte mir den Tower gut vorstellen und mochte es sehr gern.

Die einzelnen Charaktere könnt ihr euch in der Tat ähnlich wie bei Gossip Girl vorstellen. Es gibt die reiche, perfekte Avery. Dann die arme Rylin, den nerdigen Watt, den superreichen Chord, die verkorkste Elys und die abhängige Leda. Natürlich gibt es auch den heißen Typen Atlas. Ich persönlich fand die Charaktere allesamt total gelungen und jede einzelne Geschichte für sich fand ich schon super spannend. Wie dann aber auch noch die Fäden ineinander überliefen, hat mich dann restlos von dem Buch überzeugt. Irgendwann kam ein Punkt, an dem mich das Buch nicht mehr losgelassen hat und die Seiten nur so dahinflogen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen und musste einfach wissen, wie den nun noch was passiert. Ich liebe einfach solche „Gossip“ Geschichten der Reichen und auch Armen und finde, dass neben der „Gossip Girl“ Reihe, Beautiful liars eine gelungenes und spannendes Auftaktbuch ist. Ich bin wirklich gespannt, wie es weitergehen wird, denn der Cliffhanger ist schon recht gemein.



Beautiful liars ist spannend, jugendlich und einfach toll zu lesen. Ich bin schon wahnsinnig auf den zweiten Band gespannt und kann hier nur eine ganz klare Leseempfehlung geben.

5 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 17.08.2017

Spannend und magisch

BookLess 2. Gesponnen aus Gefühlen
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Bereits der erste Band der Bookless Serie von Marah Woolf konnte mich begeistern. Der Cliffhanger war mehr als gemein und so war nicht natürlich zu recht sehr gespannt auf den zweiten Band.

Man steigt ...

Bereits der erste Band der Bookless Serie von Marah Woolf konnte mich begeistern. Der Cliffhanger war mehr als gemein und so war nicht natürlich zu recht sehr gespannt auf den zweiten Band.

Man steigt unmittelbar nach dem Brand in der Bibliothek ein und ich war auch gleich wieder drin. Lucy hat mich direkt wieder an die Hand genommen und mich mit sich gerissen. Sie ist verunsichert was Nathan’s Absichten betreffen und misstraut ihm logischerweise. Mich konnte ihre Art sehr überzeugen, weil sie ihm eben nicht direkt wieder vertraute und hier tatsächlich einige Zeit vergeht. Ich selber war auch ständig hin und her gerissen, ob Nathan nun gute Absichten hat oder nicht. Auch ich habe mich oft von ihm blenden lassen. Oder auch nicht? Marah Woolf hat hier ganze Arbeit geleistet und mich immer wieder in die Irre geführt. Das mochte ich total gerne.

Nathan’s Großvater ist ein fantastischer Bösewicht und ich mochte das ganze Drumherum und das Setting. Durch Marah’s Schreibstil konnte ich mir den Landsitz des Großvaters wunderbar vorstellen und habe mit Lucy um die Bücher gefürchtet. Die Story ist wieder mal spannend und super geschrieben und endet, na klar, mit einem fiesem, Cliffhanger. Ich habe tatsächlich überhaupt nichts an der Reihe auszusetzen und freue mich nun schon riesig auf das Finale!



Ich liebe die Bookless Reihe und bin schon wahnsinnig auf das Finale gespannt.

Klare Leseempfehlung!

5 von 5 Punkten!

Veröffentlicht am 15.08.2017

Sehr süß und witzig

PS: Ich mag dich
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Kasie West ist ein Garant für süße Geschichten für zwischendurch. So auch PS: Ich mag dich. Es ist locker und leicht geschrieben und liest sich so flüßig, dass man es gar nicht aus der Hand legen mag. ...

Kasie West ist ein Garant für süße Geschichten für zwischendurch. So auch PS: Ich mag dich. Es ist locker und leicht geschrieben und liest sich so flüßig, dass man es gar nicht aus der Hand legen mag. Ich habe es tatsächlich an einem Nachmittag durchgelesen.

Lily ist herrlich. Sie ist witzig und eine ganz eigenen Humor. Es ist die Art von Humor, die ich selber sehr liebe und daher war es klar, dass ich eine direkte Verbindung zu ihr hatte. Sie ist selbstkritisch und macht sich über sich und ihre Familie lustig, bevor es andere tun können. Denn ihre Familie ist sehr chaotisch, aber absolut liebenswert. Ihre Brüder fand ich beide sehr knuffig. Wobei ich Jonah aber am Liebsten mochte. Süß fand ich, dass sie ihre Brüder „Dinger“ nennt. „Ding 1“ und „Ding 2“.

Die Geschichte ist natürlich eine typsiche Highschool Story. Aber das war mir in diesem Fall sogar recht. Denn Kasie West schafft es mal wieder ein typisches Genre mit lustigem und charmanten Leben zu füllen. Die Idee mit dem unbekannterweise Briefe schreiben, fand ich toll und die Umsetzung war in meinen Augen auch sehr gelungen. Es steht die Musik mit im Vordergrund und das ist für mich ja auch immer sehr wichtig. Ich liebe Musik und kann mich mit musizierenden Menschen sehr gut auseinandersetzen.

Auch wenn die Story durchaus hervorsehbar und nicht wirklich überraschend war, so überzeugt sie aber durch Witz und viel Liebe. Ich mochte den Flair des Buches sehr gerne und habe ein paar wundervolle Stunden mit Lily und ihrer Familie verbracht.



Für mich ist „PS: Ich mag dich“ das perfekte Jugendbuch und ein super Ich-lese-dich-mal-eben-in-einem-Rutsch Buch. Für alle die auf Highschool-Storys stehen und für Fan’s von „To all the boys I’ve loved before“.

Absolute Leseempfehlung und somit 5 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 11.08.2017

Schonungslos ehrlich

The Hate U Give
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Dieses Buch beinhaltet so viel wahres. Es ist erschreckend, schonungslos und völlig ungeblümt. Und dabei ist es so realitätsnah, dass man eigentlich gar nicht darüber nachdenken mag. Aber man MUSS darüber ...

Dieses Buch beinhaltet so viel wahres. Es ist erschreckend, schonungslos und völlig ungeblümt. Und dabei ist es so realitätsnah, dass man eigentlich gar nicht darüber nachdenken mag. Aber man MUSS darüber einfach nachdenken!

Khalil wird von einem Cop erschossen. Ohne Grund und willkürlich. Doch es steht zur Debatte, ob der Cop tatsächlich strafrechtlich belangt wird. Denn er legt es völlig anders aus und die Menschen verurteilen wahrlos. Khalil war anscheinend Drogendealer und in einer Gang. Die Leute denken: „Irgendwann wäre er eh draufgegangen“ Dieser Gedanke hat mich zutiefst erschüttert. Denken Menschen wirklich so? Verurteilen wir so schnell? Glauben wir nur das, was wir glauben wollen?

Angie Thomas hat ein sehr sensibles Thema in ihrem Buch offenbart. Rassentrennung. Warum ist dies immer noch Thema? Aber hier wird nicht nur die „weiße“ Seite dargestellt, die die „schwarze“ Seite schlecht macht. Nein, wir erfahren, was „Schwarze“ über uns „Weiße“ denken. Gehen die Vorurteile etwa in beide Richtungen? Ist der Rassismus beiderseitig? Ich persönlich finde, dass Angie Thomas hier viele Fakten, aber auch viele Fragen aufgeworfen hat und man selber über sich und sein Denken ins Grübeln kommt. Die Protagonistin, Starr, hat sie unglaublich gut dargestellt. Sie ist intelligent, sportlich und dennoch wohnt sie im „Ghetto“. Ist jeden Tag Gefahren ausgesetzt, über die wir „Weißen“ uns keine Gedanken machen brauchen. Und doch spürt man selber die Ungerechtigkeit in diesem Buch. Ich selber wollte während dem Lesen aufspringen und auf die Straße gehen, um gegen solche Ungerechtigkeit zu protestieren. Was mich aber selber über Gerechtigkeit im amerikanischen Rechtssystem zum Denken angeregt hat. Bestand/Besteht die Jury, die Geschworenen eigentlich in solchen Fällen zur Hälfte aus schwarzen? Haben wir Menschen immer Vorurteile über andere „Rassen“? Warum gibt es das Wort „Rasse“ im Zusammenhang auf uns Menschen eigentlich noch?

Wie ihr merkt, hat mich dieses Buch sehr aufgewühlt und ich habe es immer noch nicht richtig geschafft meine Gedanken zu sortieren. Dennoch möchte ich gerade diese Flut und dieses Wirrwarr an Gedanken offenbaren. Denn DAS sind die Gefühle, die das Buch während dem Lesen in mir ausgelöst hat.

Für mich ist „The hate u give“ ein grandioses Buch und hat mich in meinen Grundfesten erschüttert. Blicken wir tatsächlich immer hinter den Vorhang? Oder sehen wir wirklich nur das, was wir sehen wollen…..





Ein unglaublich gutes Buch über die Ungerechtigkeiten der Welt…. Egal ob schwarz oder weiß…