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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2019

Mir dann doch etwas zu Teenie

ONE OF US IS LYING
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Meine Meinung:

Dieses Buch stand ewig lange auf meiner Wunschliste und endlich konnte ich es über eine liebe Wichtelmama in einem Wichtelpaket ergattern. Ich hatte einfach viel von dem Buch gehört. Zusätzlich ...

Meine Meinung:



Dieses Buch stand ewig lange auf meiner Wunschliste und endlich konnte ich es über eine liebe Wichtelmama in einem Wichtelpaket ergattern. Ich hatte einfach viel von dem Buch gehört. Zusätzlich mag ich Highschool-Jugendbücher und Intrigen. Daher klang dies wie die perfekte Urlaubslektüre für mich. Ich hatte das Buch dann auch -trotz Hardcover - mit im Urlaub, weil ich unbedingt wissen wollte, ob der Hype gerechtfertigt ist.

Mal vorweg - ich gebe dem Buch lediglich solide 3 Sterne. Das hat unterschiedliche Gründe. Den Lesefluss und den Inhalt der Story an sich mochte ich sehr gerne. Die Kapitel sind jeweils aus der Sicht eines Jugendlichen geschrieben. So lernt man alle sehr gut kennen, die Seiten fliegen nur so dahin, weil man sich immer wieder auf einen neuen Charakter einlassen muss und man durchschaut schnell die Eigenheiten und Geheimnisse der jeweiligen Person. Das hat mir sehr gut gefallen. Wiederum nicht gefallen hat mir dann doch die sehr teenielastige Auslegung. Ja, es ist ein Jugendbuch und das war mir auch sehr bewusst. Dennoch war es mir persönlich dann irgendwie dann doch zuuuu jugendlich. Vielleicht bin ich wirklich einfach zu alt für die Geschichte, aber ich möchte mal ein Beispiel nennen, ohne zu viel zu verraten: Am Ende passiert noch einmal etwas in der Geschichte, was eine kurze, kleine Wendung reinbringt. Diese wird aber ganz ganz schnell wieder aufgelöst und ist mir persönlich dann einfach zu viel Teenie-Drama. Jeder weiß, dass sich dieses kleine Problem innerhalb weniger Seiten noch lösen wird und so ist es dann auch. Diesen kleinen Umweg hätte ich dann einfach nicht gebraucht und an solchen Kleinigkeiten habe ich einfach gemerkt, dass mir vieles dann doch einfach zu jugendlich und irgendwie zu flapsig ist.



Fazit:



Man darf hier glaube ich einfach kein Buch erwarten, welches einen gedanklich und emotional wirklich fordert und anstrengt. Für den Urlaub war dieses Buch perfekt. Wenn man Highschool-Intrigen-Mobbing-Dramen mag, dann ist es auch sicherlich das Richtige. Für mich war es eine gute Urlaubslektüre, aber einfach keine Geschichte, die mir im Gedächtnis bleibt. Daher lande ich bei sehr guten 3 Sternen!

Veröffentlicht am 07.09.2019

Perfekt, um sich aus der Leseflaute zu helfen

The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
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Meine Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich um einen leichten Krimi, der abwechselnd die Geschichte von Emma und Jane erzählt. Emma ist die Vormieterin von Jane und wir erfahren, wie beide auf das ...

Meine Meinung:


Bei diesem Buch handelt es sich um einen leichten Krimi, der abwechselnd die Geschichte von Emma und Jane erzählt. Emma ist die Vormieterin von Jane und wir erfahren, wie beide auf das schicke Häuschen in London stoßen und den doch etwas eigenwilligen Vermieter und seine Regeln kennenlernen, sich damit anfreunden und schließlich damit leben. Nach und nach wird uns erzählt, was Emma alles mitgemacht hat und wie Jane auf das ein oder andere Geheimnis stößt.

Mir hat die Abwechslung zwischen Jane und Emma sehr gefallen und mich definitiv aus einer Leseflaute herausgeholt. Das lag insbesondere daran, dass die Kapitel sehr leicht und flüssig geschrieben sind. Lediglich die indirekte Sprache in den Kapiteln von Emma hat mich manchmal etwas rausgebracht und verwirrt. Ansonsten konnte ich die Geschichte aber locker flockig runterlesen, habe mich dabei amüsiert und es hat mir definitiv ein kurzweiliges Lesevergnügen gebracht.

Ich denke, man darf sich von dieser Geschichte nicht zu viel versprechen. Wenn man den ein oder anderen Krimi bereits kennt, dann kommt man recht schnell auf die Lösung des Ganzen. Dennoch ist der Vermieter der beiden schon sehr speziell und ich fand es interessant zu lesen wie beide ihn auf ihre Art und Weise kennenlernen und analysieren. Nichtsdestotrotz bleibt mir von der Geschichte nicht viel im Gedächtnis und es war für mich wirklich eher Mittel zum Zweck, um mal wieder etwas lockeres und leichtes lesen zu können.


Fazit:


Mich hat der Krimi um Emma und Jane aus einer Leseflaute heraus geholt und mir ein kurzweiliges Lesevergnügen verschafft. Die Idee der Geschichte fand ich gelungen, allerdings war es für Krimileser durchaus vorhersehbar. Mir hat es trotzdem gefallen, weil es mal wieder etwas lockeres und leichtes für zwischendurch war. Ich gebe solide 3 Sterne!

Veröffentlicht am 10.02.2019

Endlich mal kein Cliffhänger

Diabolic / Diabolic (1). Vom Zorn geküsst
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Meine Meinung:
An den ersten Teil von Diabolic bin ich ohne Erwartungen gegangen, weil ich sowohl gutes als auch schlechtes gehört habe. Es geht um Nemesis, eine Diabolic, die eigentlich erschaffen wurde, ...

Meine Meinung:


An den ersten Teil von Diabolic bin ich ohne Erwartungen gegangen, weil ich sowohl gutes als auch schlechtes gehört habe. Es geht um Nemesis, eine Diabolic, die eigentlich erschaffen wurde, um Donia zu beschützen. Wir erfahren wie Nemesis aufwächst, wie sie zur Diabolic wurde und was sie für ein Leben mit Donia führt. Der Klappentext verrät dann schon, dass sie irgendwann Tyrus kennen lernt und sich plötzlich ganz anderen Dingen und Gefühlen widmen muss.

Mir hat der Aufbau der Geschichte gut gefallen. Ich finde es toll, wie wir miterleben, wie Nemesis sich von Seite zu Seite selbst mehr kennenlernt und wie sie auch selbst reflektiert, wer sie eigentlich ist und was sie alles kann. Auch die anderen Charaktere der Geschichte sind gut gelungen. Alle Figuren haben ihre speziellen Eigenheiten und Macken. Man lernt immer mal wieder jemand Neues kennen, was es definitiv nicht langweilig macht. Dennoch konnte die Autorin nicht verhindern, dass die Geschichte sich manchmal im Kreis dreht. Es passieren häufig immer wieder die gleichen Dinge und es werden oft die gleichen Denkansätze wiederholt und nochmals zum Besten gegeben. Dadurch wirkt es manchmal sehr langatmig und oft auch emotionslos. Generell ist Nemesis eben aufgrund ihrer Herkunft sehr leidenschaftslos. Sie wirkt dadurch unmenschlich, was zwar ihrer Natur entspricht, was aber auch dazu führt, dass man als Leser keine wirkliche Bindung zu ihr aufbauen kann. Bis zum Ende hatte ich daher einen gewissen Abstand zu ihr, der nun dazu führt, dass mir ihr weiteres Schicksal nicht so richtig wichtig ist.

Im Großen und Ganzen habe ich das Buch aber gerne gelesen und bin insbesondere ganz froh, dass es keinen dicken Cliffhänger am Ende gibt. Man könnte die Reihe jetzt auch sein lassen und es damit beenden. Wenn man sich aber dafür interessiert, wie es mit Nemesis weitergeht und welche Intrigen und Geheimnisse nun auf sie warten, hat man eben die Möglichkeit auch Band 2 zu lesen. Ich werde das sicherlich irgendwann mal machen und vergebe dem ersten Band solide 3 Sterne!


Fazit:


Die Geschichte um die Diabolic Nemesis bringt uns in eine adelige Welt voller Intrigen, Geheimnisse, voller Gewalt, Wut und Machtgier. Nemesis als Protagonistin ist speziell, weil man aufgrund ihrer unmenschlichen Art keine wirklich Bindung zu ihr aufbauen kann. Auch wenn die Geschichte manchmal etwas langatmig war, habe ich sie gerne gelesen und werde mir irgendwann auch Band 2 zu Gemüte führen. 3 Sterne!

Veröffentlicht am 28.12.2018

Irgendwie typisch!

Das Juwel - Die Weiße Rose
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Meine Meinung:
Was ein typisches Jugendbuch und was ein typischer zweiter Band - ich glaube das sagt eigentlich schon alles, was ich über den zweiten Teil der Juwel-Reihe sagen muss.
Band 1 habe ich ...

Meine Meinung:


Was ein typisches Jugendbuch und was ein typischer zweiter Band - ich glaube das sagt eigentlich schon alles, was ich über den zweiten Teil der Juwel-Reihe sagen muss.
Band 1 habe ich vor ewiger Zeit mal gelesen, damals für ganz gut befunden, jetzt aber noch einmal gelesen, um wieder in die Story rein zu finden und um festzustellen, dass mir Band 1 irgendwie doch nicht mehr so zusagt.

Dementsprechend unmotiviert bin ich leider an den zweiten Band heran gegangen und wurde mit der gleichen Langatmigkeit, den gleichen nichtssagenden Dialogen, und den gleichen Verwicklungen ohne wirklichen Mehrwert konfrontiert. Ab der Mitte des Buches wurde es dann für mich wieder etwas spannender und die Seiten verflogen - Gott sei Dank - wieder etwas schneller. Restlos überzeugt hat mich Band 2 aber leider immer noch nicht. Violet ist mir leider zu heldenhaft, sie kann mir zu viel, sie scheint mir zu perfekt. Die Liebesgeschichte ist ziemlich ausgelutscht und in Band 2 leider nicht mal mehr süß, sondern Ash sogar eher anstrengend. Die Vergangenheit der Surrogaten ist etwas, was einem auch irgendwie bekannt vorkommt und einen nicht vom Hocker haut. Generell habe ich einfach so eine gewisse Abneigung gegen diese Reihe, weil einfach nicht wirklich etwas passiert und es nicht sehr originell erscheint. Es könnte aber durchaus sein, dass mich die Reihe derzeit einfach in einer falschen Phase erwischt, weil ich sonst Jugendbuch-Fantasy-Reihen wirklich mag und mich dabei gut entspannen kann. Darüber hinaus vermisse ich in Band 2 etwas die Geschehnisse im Adel. Die Intrigen zwischen den Herzoginnen und Fürsten hat mir besonders gut gefallen und das fehlte jetzt in Band 2 vollständig. Ich ahne natürlich wie es in Band 3 weitergehen wird. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass mich das Ende der Reihe noch sonderlich überraschen wird. Dafür ist es leider irgendwie zu typisch, auch wenn das sehr abwertend klingt.


Fazit:


Für mich ein typisches Jugendbuch und ein typischer zweiter Band, in dem viele nichtssagende Dialoge geführt werden und nicht so wirklich was passiert. Ich weiß nicht, ob die Reihe mich derzeit in einer falschen Phase erwischt, aber irgendwie ziehen mich die Geschehnisse nicht so mit. Da die zweite Hälfte des Buches mir aber wieder etwas besser gefallen hat, vergebe ich solide 3 Sterne und warte mal ab, was der letzte Teil der Reihe so bringt.

Veröffentlicht am 09.12.2018

Simple Auflösung

The Child
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Meine Meinung:
Das neue Buch von Fiona Barton hatte ich bisher irgendwie verpasst bis ich es auf der Wunschliste einer Freundin entdeckte und es ihr als Wichtelgeschenk kaufte. Ich habe es mir dann nicht ...

Meine Meinung:


Das neue Buch von Fiona Barton hatte ich bisher irgendwie verpasst bis ich es auf der Wunschliste einer Freundin entdeckte und es ihr als Wichtelgeschenk kaufte. Ich habe es mir dann nicht nehmen lassen, es vor dem Verschenken einfach selbst zu lesen.

Die Inhaltsangabe klang für mich spannend und ich war gespannt, was Fiona Barton nach "The Widow" noch so auf dem Kasten hat. Die Kapitel werden aus wechselnden Sichten erzählt. Sowohl Emma, Angela, Kate als auch Jude erzählen die Ereignisse aus ihrer Sicht. Für mich wird dadurch eine Geschichte immer irgendwie aufgelockert. Ich hatte das Gefühl, dass hier genau der richtige Stil gewählt wurde. Leider passiert nämlich im Endeffekt sehr lange nichts Neues und man dreht sich sehr lange im Kreis. Nur durch die wechselnden Sichten wird man von dieser Tatsache abgelenkt und kann am Ball bleiben. Ich glaube das wäre schwieriger, wenn man immer nur aus der Sicht einer Person lesen würde.

Auch wenn mich die Geschichte durchgängig gefesselt hat und ich das Buch wirklich sehr flott durchgelesen habe, habe ich viele Kritikpunkte. So ist mir die Auflösung zum Beispiel etwas zu simpel und eingängig. Wie auch bei "The Widow" glaube ich, dass die Autorin da noch mehr kann und sie aus manchen Sachen einfach noch ein bisschen was herausholen könnte.

Mein letzter Kritikpunkt ist die ständige Meckerei über den Journalismus. Man merkt, dass die Autorin selbst mal Journalistin war und mit der Entwicklung der Journalistenwelt und mit der Ablösung des Journalismus durch neue Medien nicht einverstanden und zufrieden ist. Sicherlich stimmen einige der Argumente und es ist für Journalisten sicherlich nicht einfach, dass sie heute ganz anders arbeiten müssen als früher und auch andere Dinge von ihnen verlangt werden. Dennoch fand ich die ständige Meckerei etwas übertrieben, zumal es immer einen Touch von "Früher war alles besser" hatte, was das ganze sehr anstrengend gemacht hat.


Fazit:


Insgesamt vergebe ich dem neuen Buch von Fiona Barton solide 3 Sterne. Ich konnte die Geschichte schnell und flüssig lesen und war durchgängig gefesselt. Leider war mir die Auflösung etwas zu simpel und die ständige Meckerei über den Journalismus hat die Geschichte manchmal etwas anstrengend wirken lassen.