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Veröffentlicht am 18.09.2022

Wohlfühlbuch mit viel Gefühl

Die kleine Bücherei der Herzen
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Die kleine Bücherei der Herzen war mein erstes aber definitiv nicht mein letztes Buch von Jana Schikorra.
Mir hatte das Cover auf Anhieb gefallen, weil es so farbenfroh ist und ich die Schriftart des Titels ...

Die kleine Bücherei der Herzen war mein erstes aber definitiv nicht mein letztes Buch von Jana Schikorra.
Mir hatte das Cover auf Anhieb gefallen, weil es so farbenfroh ist und ich die Schriftart des Titels unheimlich schön finde. Auch der Titel klingt in meinen Ohren direkt vielversprechend und ich wurde beim Lesen des Buches nicht enttäuscht.
Dass die Hauptfigur eines Buches etwas erbt, ist nicht ungewöhnlich. Dass das Erbe etwas mit Büchern zu tun hat auch nicht unbedingt. Dass sich in diesen Büchern aber Briefe befinden und der Buchladen bzw. die Bücherei damit zu einem Ort der Begegnung auf andere Art und Weise wird, kannte ich so noch nicht. Vor allen Dingen dieser Aspekt und was damit alles zusammen hängt, hat mich von Anfang an fasziniert. Eine wunderschöne Vorstellung, dass dadurch so viele Menschen Trost finden

Der Schreibstil gefiel mir auf Anhieb sehr gut. Das Buch lässt sich angenehm flüssig lesen. Die Landschaften und Charaktere werden anschaulich beschrieben und ich habe mich sofort mitten im Geschehen wiedergefunden, um bei der Liebe, der Trauer, der Vergebung und der Freundschaft mitzufühlen

Mir hat das Lesen dieses Buches sehr viel Freude bereitet. Ich finde es grundsätzlich schön, wenn sich ein Buch mit Büchern und deren Magie befasst. Denn das tun Bücher nun mal - sie lassen uns abtauchen in andere und manchmal auch magische Welten.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 17.10.2021

Ein regelrechtes Feuerwerk an Emotionen

Das Geheimnis des Schärengartens
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In diesem Buch erwarten den Leser Höhen und Tiefen, die einen in jedem Fall sehr berühren. Die Geschichte um Mona und ihre Oma Frieda ist mitreißend geschrieben und fesselt bis zum Ende. Man kann zwar ...

In diesem Buch erwarten den Leser Höhen und Tiefen, die einen in jedem Fall sehr berühren. Die Geschichte um Mona und ihre Oma Frieda ist mitreißend geschrieben und fesselt bis zum Ende. Man kann zwar irgendwann erahnen was in der Nachkriegszeit geschehen sein könnte, aber ganz sicher ist man sich dann bis zum Ende des Buches doch nicht.
In der Gegenwart hat Mona viele Schicksalsschläge einzustecken als sich ihr langjähriger Lebensgefährte von ihr trennt, dann die geliebte Oma verstirbt, die ihr wie eine Mutter war und sie auch noch ihren Job veriert, der sie wirklich erfüllt hat. Doch diese Probleme sind überschaubar im Gegensatz zu den Schicksalsschlägen und Herausforderungen, mit denen ihre Oma in jungen Jahren in der Kriegs- und Nachkriegszeit in München konfrontiert wurde. Sie unterstützt ihre Freundin Gisela und wird auch in ihr immer eine Stütze und Hilfe finden, aber in solch unmenschlichen Zeiten reicht selbst das nicht mehr aus, um unbeschwert und glücklich sein zu können.
Ich konnte mich sehr gut mit den Charakteren in der Gegenwart wie auch in der Vergangenheit identifizieren und mit ihnen mitfühlen. Dieses Buch ist informativ und zeigt auf wie grausam Kriegs- und Nachkriegszeit waren. Das Buch ist fesselnd und interessant, es ist aber auch durchaus anstrengend, weil es im Krieg einfach unbeschreiblich viel Leid gibt. Nach einem solchen Buch überdenkt man seine aktuelle Lage und mögliche Probleme neu und sieht sie in einem anderen Licht. Ich bin für jeden einzelnen Tag dankbar, an dem wir in Frieden leben dürfen.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen, man sollte aber vorher wissen, dass man hier mit Grausamkeiten eines Krieges konfrontiert wird, die kein locker-leichtes Lesevergnügen bereiten.

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Spannendes Lesevergnügen in Irland

Nie zu alt für Irish Coffee
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Vier Hobbydetektive, die schon als Jugendliche zusammen ermittelt und Fälle gelöst haben, finden als Erwachsende wieder zusammen und schließen da an, wo sie als Jugendliche aufgehört haben. Das klingt ...

Vier Hobbydetektive, die schon als Jugendliche zusammen ermittelt und Fälle gelöst haben, finden als Erwachsende wieder zusammen und schließen da an, wo sie als Jugendliche aufgehört haben. Das klingt nicht nur interessant, das ist es auch!
Obwohl ich die Vier bisher nicht kannte, habe ich problemlos sofort in die Geschichte gefunden. Es fühlte sich ein wenig an als würde ich mit Freunden am Lagerfeuer sitzen und einer Geschichte lauschen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch lässt sich flüssig lesen. Ohne das Vorwissen der vorherigen Bücher wird alles so gut beschrieben, dass es keine Defizite gibt und auch nicht das Gefühl aufkommt als würden einem wichtige Infos fehlen. Ein unabhängiges Lesen des Buches ist also kein Problem. Ich möchte die anderen Bücher trotzdem noch lesen, weil ich Gefallen an den Vier gefunden habe. Sie sind charakterlich sehr unterschiedlich, was auch zu Konflikten führt, aber sie vergessen am Ende nie, dass sie auch ein Team sind.
Irland mit seinen Sehenswürdigkeiten, der beeindruckenden Natur und den mystischen Fabelwesen wird anschaulich und informativ beschrieben. Die Spannung wurde durchgehend gut hochgehalten, was es schwierig gemacht hat, das Buch zur Seite zu legen.
Das Cover des Buches ist hübsch und man kann eindeutig die Verbindung zu Irland herstellen, zu der Geschichte an sich passt es aber nicht.

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