Profilbild von NaddlDaddl

NaddlDaddl

Lesejury Star
offline

NaddlDaddl ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit NaddlDaddl über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2017

Typischer Frauenroman, aber sehr unterhaltsam

Hummeln im Herzen
0

Die Handlung ist die eines typischen Liebesromans. Lenas Verlobter hat ihr gerade mitgeteilt, dass er sie betrügt und auch job-mäßig hat sie gerade keine Glückssträhne und wird wegen eines dummen Fehlers ...

Die Handlung ist die eines typischen Liebesromans. Lenas Verlobter hat ihr gerade mitgeteilt, dass er sie betrügt und auch job-mäßig hat sie gerade keine Glückssträhne und wird wegen eines dummen Fehlers gefeuert. Kurzerhand zieht sie in die chaotische WG mit ihrer besten Freundin, ihrem Bruder und dessen bestem Freund und versucht, ihrem Leben eine Generalüberholung zu verpassen. Doch das klappt nicht ganz so, wie Lena es sich vorgestellt hat.
„Hummeln im Herzen“ ist der Debütroman von Petra Hülsmann und ich finde ihn wirklich gelungen. Ja, er ist vorhersehbar, man kennt das Ende eigentlich schon von Anfang an und es läuft auch nach dem typischen Schema ab, aber wenn Schreibstil und Charaktere stimmen, lese ich so leichte Lektüre gerne mal zwischendurch. Außerdem wird die Story ja nicht langweilig, nur weil sie vorhersehbar ist. Hier ist es zum Beispiel wirklich interessant, in welchem Tempo sich die Geschichte entwickelt und auch Lenas Plan, Karriere zu machen und eine sexy Traumfrau zu werden, war einigermaßen spannend zu verfolgen. Vor allem mochte ich hier bei dem Roman die witzigen Szenen, die auch wirklich nicht zu kurz kommen. Vor allem dann, wenn Ben und Lena sich kabbeln, musste ich ein ums andere Mal richtig loslachen.
Der Schreibstil der Autorin ist auch schön leicht und flüssig, mit einer Prise Humor. Ich hätte das Buch wahrscheinlich in einem Rutsch durchgelesen, hätte ich mich manchmal nicht selbst gebremst. Petra Hülsmann hält sich nicht mit unnötigen Beschreibungen auf, schreibt stattdessen spritzige Dialoge oder auch mal nachdenklichere Gedankengänge.
Dazu kommt, dass die Charaktere einfach nur liebenswürdig sind. Lena kam mir manchmal selbst wie eine Hummel vor. Sie ist eine wirklich nette Person und ihre Bemühungen, sexy zu sein, arten meist auf komische Art aus, da wird dann auch mal ein Restaurant zerlegt^^ Andererseits ist sie teilweise fast schon Nerv tötend naiv, aber bis auf diese gelegentlichen Ausfälle ist sie eine durchaus sympathische Hauptperson.
Ben ist ebenfalls super, es ist so schön gemein, wie er Lena aufzieht ist manchmal richtig kindisch, aber trotzdem steckt auch mehr dahinter. Das Beste an ihm ist jedoch, dass bei keiner Szene in dem Roman anfängt, zu sülzen. Bei anderen Liebesromanen ist es ja oft so, dass die männliche Hauptperson zu irgendeinem Punkt in der Geschichte anfängt, die Protagonistin quasi mit Komplimenten zu bewerfen und dass das hier anders ist, fand ich richtig gut.
Auch die weiteren Charaktere sind ganz nett, wenn auch nicht ganz so toll ausgearbeitet wie Lena und Ben. Juli und Michel, Jan und Franziska, Lenas Familie, Bens Familie…aber vor allem Knut hat es mir angetan, der headbangende Taxifahrer mit dem breiten Hamburger Dialekt und den weisen Sprüchen.
Insgesamt ist „Hummeln im Herzen“ zwar ein typischer Frauenroman, aber einer, der gut unterhält und den es Spaß macht zu lesen.

Veröffentlicht am 26.02.2017

Typischer Frauenroman, aber sehr unterhaltsam

Hummeln im Herzen
0

Die Handlung ist die eines typischen Liebesromans. Lenas Verlobter hat ihr gerade mitgeteilt, dass er sie betrügt und auch job-mäßig hat sie gerade keine Glückssträhne und wird wegen eines dummen Fehlers ...

Die Handlung ist die eines typischen Liebesromans. Lenas Verlobter hat ihr gerade mitgeteilt, dass er sie betrügt und auch job-mäßig hat sie gerade keine Glückssträhne und wird wegen eines dummen Fehlers gefeuert. Kurzerhand zieht sie in die chaotische WG mit ihrer besten Freundin, ihrem Bruder und dessen bestem Freund und versucht, ihrem Leben eine Generalüberholung zu verpassen. Doch das klappt nicht ganz so, wie Lena es sich vorgestellt hat.
„Hummeln im Herzen“ ist der Debütroman von Petra Hülsmann und ich finde ihn wirklich gelungen. Ja, er ist vorhersehbar, man kennt das Ende eigentlich schon von Anfang an und es läuft auch nach dem typischen Schema ab, aber wenn Schreibstil und Charaktere stimmen, lese ich so leichte Lektüre gerne mal zwischendurch. Außerdem wird die Story ja nicht langweilig, nur weil sie vorhersehbar ist. Hier ist es zum Beispiel wirklich interessant, in welchem Tempo sich die Geschichte entwickelt und auch Lenas Plan, Karriere zu machen und eine sexy Traumfrau zu werden, war einigermaßen spannend zu verfolgen. Vor allem mochte ich hier bei dem Roman die witzigen Szenen, die auch wirklich nicht zu kurz kommen. Vor allem dann, wenn Ben und Lena sich kabbeln, musste ich ein ums andere Mal richtig loslachen.
Der Schreibstil der Autorin ist auch schön leicht und flüssig, mit einer Prise Humor. Ich hätte das Buch wahrscheinlich in einem Rutsch durchgelesen, hätte ich mich manchmal nicht selbst gebremst. Petra Hülsmann hält sich nicht mit unnötigen Beschreibungen auf, schreibt stattdessen spritzige Dialoge oder auch mal nachdenklichere Gedankengänge.
Dazu kommt, dass die Charaktere einfach nur liebenswürdig sind. Lena kam mir manchmal selbst wie eine Hummel vor. Sie ist eine wirklich nette Person und ihre Bemühungen, sexy zu sein, arten meist auf komische Art aus, da wird dann auch mal ein Restaurant zerlegt^^ Andererseits ist sie teilweise fast schon Nerv tötend naiv, aber bis auf diese gelegentlichen Ausfälle ist sie eine durchaus sympathische Hauptperson.
Ben ist ebenfalls super, es ist so schön gemein, wie er Lena aufzieht ist manchmal richtig kindisch, aber trotzdem steckt auch mehr dahinter. Das Beste an ihm ist jedoch, dass bei keiner Szene in dem Roman anfängt, zu sülzen. Bei anderen Liebesromanen ist es ja oft so, dass die männliche Hauptperson zu irgendeinem Punkt in der Geschichte anfängt, die Protagonistin quasi mit Komplimenten zu bewerfen und dass das hier anders ist, fand ich richtig gut.
Auch die weiteren Charaktere sind ganz nett, wenn auch nicht ganz so toll ausgearbeitet wie Lena und Ben. Juli und Michel, Jan und Franziska, Lenas Familie, Bens Familie…aber vor allem Knut hat es mir angetan, der headbangende Taxifahrer mit dem breiten Hamburger Dialekt und den weisen Sprüchen.
Insgesamt ist „Hummeln im Herzen“ zwar ein typischer Frauenroman, aber einer, der gut unterhält und den es Spaß macht zu lesen.

Veröffentlicht am 23.02.2017

Willkommen bei den Royals – ein spannender Auftakt

Paper Princess
0

Was die Handlung von „Paper Princess – Die Versuchung“ angeht, so ist sie unglaublich interessant und auch spannend. Ella ist quasi in der Gosse aufgewachsen und hat ihren Vater nie kennengelernt. Nachdem ...

Was die Handlung von „Paper Princess – Die Versuchung“ angeht, so ist sie unglaublich interessant und auch spannend. Ella ist quasi in der Gosse aufgewachsen und hat ihren Vater nie kennengelernt. Nachdem dann ihre Mutter stirbt, taucht Callum Royal auf, der behauptet, ihr Vormund zu sein und nimmt sie mit in seine Villa, wo sie fortan leben soll. Zusammen mit seinen fünf Söhnen, die sie von Anfang an nicht leiden können. Es ist ja ein ganz schöner Umschwung für Ella, nach ihrem bisherigen Leben in die Villa der Royals einzuziehen und auf Astor Park zur Schule zu gehen. Beides ist nicht gerade einfach für die Protagonistin und sie muss sich nicht nur mit Mobbing in der Schule herumschlagen, sondern auch mit der Abneigung, die ihr von den Royal-Brüdern von Anfang an entgegen schlägt. Dabei muss sie echt vorsichtig mit den Fünf sein, denn sie scheinen alle nicht bloß kleine Macken zu haben, sondern vor allem auch Geheimnisse.
Ich kam auch direkt in die Handlung rein und war sofort mitten in der Welt von Emma und den Royals. Die Seiten konnten gar nicht schnell genug gelesen sein, weil ich wissen wollte, was es mit dem Verhalten der Brüder auf sich hat, und es hat auch nie an Spannung gefehlt. Das Ende ist dann ein Cliffhanger der besonders miesen Sorte, denn es lässt einen mit offenem Mund zurück. Ich will nicht zu viel verraten, aber ooooooh Gott! Ohgottogottogott!! Ich bin nur froh, dass Teil 2 schon bald herauskommen wird.
Was mich an der Handlung allerdings gestört hat, war die Tatsache, dass sie sich vollkommen auf Ella und ihre Beziehung zu den Royals konzentriert. Es gibt zwar schon noch andere Themen - Schule, Valerie, Ellas Arbeit -, aber die werden nur, als sie neu sind, mal ein wenig mehr behandelt und sind dann Nebensache, aber so richtig.
Na ja, mal ein bisschen weg von der Handlung und hin zum Schreibstil, der mich so richtig geflasht hat. Die beiden Autorinnen, die unter dem Pseudonym Erin Watt schreiben, haben es einfach drauf, denn das Buch lässt sich einfach nur super lesen. Dabei finde ich vor allem die Dialoge fantastisch, denn sie wirken authentisch und frisch, nicht gestelzt oder so. Oft reden die Personen in Umgangssprache miteinander und das macht mir das Buch irgendwie noch sympathischer. Und dann dieser Humor. Ich habe hier wirklich viel lachen oder zumindest schmunzeln müssen, weil Ellas Gedanken oder die Dialoge einfach herrlich witzig waren. Oder es kam zu Situationen, die richtig amüsant waren.
Was die Charaktere angeht, muss ich sagen, haben die Autorinnen total interessante Figuren erschaffen, die sooo schön vielschichtig sind und deren Entwicklung man auch verfolgen kann. Ella ist dafür das beste Beispiel, denn sie als Protagonistin mochte ich unglaublich gerne. Sie ist taff und kein hilfloses kleines Mädchen und einfach richtig cool. Wegen ihres tollen Humors passt es perfekt, dass aus ihrer Sicht geschrieben wird, sie alles aus Ich-Perspektive erzählt. Ella wirkte auf mich auch sehr realistisch, ich konnte ihre Handlungen immer nachvollziehen. Wie sie Callum gegenüber erstmal total misstrauisch ist, dann aber doch nachgibt. Wie sie sich anfangs mit Haut und Haaren gegen die Anziehung zu Reed wehrt. Wie fehl am Platz sie sich anfangs in Astor Park und auch in ihrem neuen Zuhause fühlt, weil sie eine ganz andere Lebensart gewohnt ist. Sie ist quasi auf einen Schlag zur Prinzessin gemacht worden und weiß noch nicht recht, wie sie damit umgehen soll, was meiner Meinung nach auch völlig verständlich ist. Und doch...nach kurzer Zeit gewöhnt sie sich langsam daran und als sie dann selbst überrascht ist, wie selbstverständlich einem Reichtum nach so kurzer Zeit werden kann, hat das auch wieder richtig schön authentisch gewirkt.
Aber auch die Royal-Brüder sind mir mit der Zeit richtig ans Herz gewachsen, was sie einem ja nicht ganz einfach gemacht haben. Dabei muss ich gestehen, dass ich Reed fast am wenigsten mag. Wobei, es ist nicht so, dass ich ihn nicht mag, nur verhält er sich am Anfang am schlimmsten, setzt Ella am meisten zu und hat bei mir später auch nicht genug Pluspunkte gesammelt, damit er zu den anderen aufholt. Außerdem nervt es, dass er, nachdem er einmal aufgetaucht ist, auf jeder Seite mindestens einmal namentlich erwähnt werden muss. Echt jetzt? Ich meine, ist klar, Reed geistert eben in Ellas Gedanken umher, aber muss jemand denn wirklich so allgegenwärtig sein, das ganze verdammte Buch über? Ansonsten finde ich, dass seine Beweggründe ganz gut rübergebracht werden.
Sebastian und Sawyer, die Zwillinge und gleichzeitig die jüngsten, fand ich irgendwie ulkig. Und Gideon, der Älteste, scheint zwar okay zu sein, kommt aber einfach zu wenig vor, als dass ich mir ein gutes Bild von ihm hätte machen können. Überhaupt scheinen die Drei die unwichtigeren der Royal-Brüder zu sein.
Easton hingegen ist bei mir irgendwann zum absoluten Liebling avanciert. Wer den Roman anfängt zu lesen, wird wohl erstmal den Kopf schütteln und sich fragen, wie ausgerechnet Easton sympathisch werden kann und anfangs konnte ich ihn ja auch nicht leiden, aber später dann... Ich finde ihn einfach super, seine Macken sind zwar nicht gerade ohne, aber er hat eine herrlich ironische Art und wie er gegen Ende mit Ella umgeht ist sooo süß.
Die restlichen Charaktere allerdings sind nicht ganz so gut ausgearbeitet wie Ella und die Jungs, mit Ausnahme von Callum Royal, den Vater. Ansonsten bekommt man wie ich finde nicht so einen guten Eindruck von den anderen, ob das jetzt Brooke ist, Val oder Jordan. Was wirklich schade ist, denn meiner Meinung nach hätten diese Nebencharaktere auch noch viel Potenzial.
Aber insgesamt ist „Paper Princess – Die Versuchung“ ein wirklich gelungener Auftakt zu einer sehr coolen Romanreihe.

Veröffentlicht am 22.02.2017

Außergewöhnliche Liebesgeschichte, die mich aber nicht ganz berühren konnte

All die verdammt perfekten Tage
0

Finch und Violet stehen beide auf dem Dach ihrer Schule und denken über den Tod nach – ein Ereignis, das die beiden irgendwie verbindet. Danach erkunden sie für ein Schulprojekt die Umgebung und erleben ...

Finch und Violet stehen beide auf dem Dach ihrer Schule und denken über den Tod nach – ein Ereignis, das die beiden irgendwie verbindet. Danach erkunden sie für ein Schulprojekt die Umgebung und erleben dabei großartige, aber auch kleine Augenblicke. Die beiden lernen sich besser kennen, freunden sich an… und während Violet wieder das Leben für sich entdeckt, geht es Finch immer schlechter.
„All die verdammt perfekten Tage“ wird abwechselnd aus Sicht von Finch und Violet erzählt, den beiden Hauptpersonen. Finch wird in der Schule für einen Freak gehalten, Violet zieht sich seit dem Tod ihrer Schwester zurück und ist extrem unglücklich. Der Unterschied, den Jennifer Niven zwischen diesen beiden Sichtweisen herstellt, ist gigantisch und damit genau so, wie er sein sollte, wenn man zwei Personen beschreibt. Sie hat es geschafft, beide Charaktere super zu beschreiben und auch ihre Entwicklung schön darzustellen. Violet war mir zwar nicht gaaanz so sympathisch, aber sie ist okay. Finch hingegen ist ein unglaublich interessanter Charakter, und gerade seine verrückte Art machte ihn mir richtig sympathisch.
Auch die Story ist interessant und vor allem originell. Die beiden Protagonisten besuchen mehr oder weniger besondere Orte überall in Indiana und kommen sich dabei immer näher. Wobei man hier nicht eine dieser typischen Liebesgeschichten hat, es wird auch nicht auf klischeehaft-kitschige Art beschrieben, nein, es entwickelt sich eher ungewöhnlich und auch total süß.
Das hört sich jetzt alles unglaublich gut an, aber mir hat es bei diesem Jugendbuch doch an etwas gefehlt. Ich kann noch nicht einmal genau sagen, was es war, aber irgendwie hat es mich nicht so mitreißen können, wie man es erwarten würde. Und das Ende hat mir persönlich nicht gefallen, aber das ist wohl eindeutig Geschmackssache.
Insgesamt ist „All die verdammt perfekten Tage“ aber ein sehr schöner und auch außergewöhnlicher Roman über das Leben, der mich nur nicht ganz so berührt hat.

Veröffentlicht am 21.02.2017

Spannende Handlung, aber hier hat die Autorin ihr Potenzial in mehrfacher Hinsicht nicht ausgenutzt

Godspeed - Die Ankunft
0

Im dritten und letzten Teil gelangen Amy, Junior und der Rest der Godspeed endlich auf die Zentauri-Erde. Doch es stellt sich heraus, dass das Leben dort ganz anders ist, als man es sich vorgestellt hat ...

Im dritten und letzten Teil gelangen Amy, Junior und der Rest der Godspeed endlich auf die Zentauri-Erde. Doch es stellt sich heraus, dass das Leben dort ganz anders ist, als man es sich vorgestellt hat und dort Gefahren lauern, mit denen man nie und nimmer gerechnet hätte.
Das hört sich vom Inhalt her schon sehr cool an, aber mich hat gleich zu Anfang gestört, dass man als Leser nochmal einige Seiten warten muss, bis man endlich auf diese neue Erde kommt. Wieso zögert die Autorin es nur so heraus? Zum Glück wird man nicht allzu lange auf die Folter gespannt und die Ankunft auf die Zentauri-Erde steht bevor.
Die war meiner Meinung nach etwas enttäuschend. Hier hätte die Autorin wieder so viel Spielraum gehabt, sie hätte eine vollkommen neue Welt erfinden können, doch sie erfüllt meiner Meinung nach das Potenzial der neuen Erde nicht mal annähernd. Zwar werden ein paar ungewöhnliche Sachen beschrieben, aber ganz etwas Neues ist es irgendwie nie und irgendwann scheint die Erde dann auch entdeckt zu sein. Ansonsten ist die Handlung aber wieder top. Die Autorin baut Spannung auf, es gibt neue Rätsel, die gelüftet werde müssen und diesmal mit der Zentauri-Erde zusammenhängen. Außerdem sind die Konflikte zwischen den Bewohnern der Godspeed und den Erdenbewohnern unglaublich gut dargestellt. Die beiden Gruppen sind einfach zu verschieden, haben völlig andere Ansichten und Beth Revis stellt diese Unterschiede auch sehr gut dar.
Mit den aufgeweckten Erdenbewohnern werden logischerweise eine Reihe neuer Charaktere eingeführt, unter anderem Amys Eltern, und auch das ist wieder interessant, denn diese neuen Figuren ändern so viel an der Geschichte und wie sie diesmal verläuft.
Jedoch muss ich sagen, dass dieser letzte Teil mich vom Schreibstil her ein bisschen enttäuscht hat. Nicht nur kommt es zu ein paar richtig kitschigen Szenen, die nicht hätten sein müssen, auch kommt der so schön kreative Schreibstil der Autorin hier nicht so gut zur Geltung. Und zu guter Letzt: Das Ende konnte mich irgendwie nicht richtig überzeugen. Es ist zwar dramatisch und alles, aber für mich war das einfach kein Ende, wie ich es mir gewünscht hätte.