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Veröffentlicht am 06.11.2018

Jahreshighlight mit Filmpotential

Cat & Cole 1: Die letzte Generation
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Meinung:
BITTE VERFILMT DIESES BUCH!

Endlich mal wieder eine Dystopie wie für mich geschrieben.
Man wurde sofort in ein grausiges Geschehen hinein geworfen und bekam einen sehr deutlichen Vorgeschmack ...

Meinung:
BITTE VERFILMT DIESES BUCH!

Endlich mal wieder eine Dystopie wie für mich geschrieben.
Man wurde sofort in ein grausiges Geschehen hinein geworfen und bekam einen sehr deutlichen Vorgeschmack auf das was Cat's momentanes Leben ist. Eine Hölle. In der man scheußliches tun muss um zu überleben, so scheußlich, dass es wieder diese Faszination für schreckliches hervor ruft, diesen extremen Sog, das aussaugen von jedem einzelnen Buchstaben.
Und obwohl die Welt immer noch die Welt ist, ist es doch eine völlig neue, andere Welt.
Die Autorin hat etwas erfunden, was ich mir gut vorstellen kann, eine Welt in der alles durch Computer Codes gesteuert werden kann, in der man sich Apps gegen Krankheiten und Schönheitsmakel herunterladen kann und in der alles von der Technik abhängt.
Eine erschreckende Zukunftsvison, die für mich aber so oder so ähnlich durchaus vorstellbar ist.

Cat ist für mich ein Charakter, mit ausgeprägtem Willen, Stärke und Intelligenz. Bestimmt kein Dummchen. Und sie kann programmieren, wie eine Meisterin.
Das allein ist schon mal ziemlich genial, aber das ich als Leser all das wirklich verstanden habe grenzt an ein Wunder, die Autorin hat zwar all das erfunden aber sie hat es so gemacht, dass man als Leser keinerlei Schwierigkeiten hat da durchzusteigen und es somit in vollen Zügen genießen konnte.

Und es ist unglaublich rasant, keine Zeit für Pause, keine Zeit zum durch atmen.
Es geht immer weiter. Und als dann auch noch Cole dazu kommt... hach. Ein ganz toller Charakter wie ich finde, mir war er direkt sympathisch, und ich finde ihn unheimlich süß! Obwohl er eher ein Mann von der harten Sorte ist, ist er genau richtig. Die Liebesgeschichte jedoch spielt zwar eine Rolle, am Anfang jedoch keine große, das ganze entwickelt sich und es steht so nicht im Vordergrund, es wirkt normal selbst in einer monströsen Ausnahmesituation wie der in der sie sich befinden. Dafür war ich unheimlich dankbar, ich konnte mich komplett auf den Nervenkitzel einlassen aber musste nichts vermissen.

Die Atmosphäre hat mich beinahe in den Wahnsinn getrieben, es war unfassbar spannend und die Möglichkeit sich kurz was zu trinken zu holen, weil gerade nichts passiert bietet sich eigentlich nicht. Wenn ich das tun musste, musste ich mich dazu zwingen kurz aufzuhören mit dem Lesen.
Ein Pageturner, der bis zum Ende spannend wird und an der unmöglichsten Stelle aufhört, nicht mittendrin, sondern ganz am Anfang, nicht am Anfang des Buches...verwirrt? Ich würde sagen, muss man erlebt haben.

Auch ist vieles sehr blutrünstig, sehr drastisch und laut. Es läuft ein Film im Kopf und zwar keine Kitschkomödie, sondern ein ziemlich fieser Endzeit-Virus-Apokalyptischer-dystopischer-blutiger usw. Film. Ihr seid konfrontiert, mit einem Virus, der Angst macht, von Menschenhand gemacht, auf die grausigste Weise in die Welt hinaus geschickt und die Lösung, die man uns bietet? Das schlimmste, was man sich vorstellen kann. Und gleichzeitig ist da dieses kribbelige Gefühl im Bauch, das vor Freude lacht, warum? Weil sich alles fügt, es läuft bis zum letzten Punkt nahtlos zusammen und haut einen dann vollkommen aus den Socken.

Eins der besten Bücher die ich in diesem Jahr gelesen habe!






Schreibstil:
Dieser Schreibstil, schreibt sich in jede Zelle, in jedes Stückchen Haut, jedes Körperteil. Er füllt einen komplett aus, und besitzt eine unglaublich verstörende Macht. Gleichzeitig kann die Autorin aber auch sehr sanft und einfühlsam sein, nur um im nächsten Moment etwas blutrünstiges zu schreiben. Ein so cleverer, ausgeklügelter Stil.



Cover:
Als bekennender Pink liebhaber für mich natürlich der Eyecatcher überhaupt. Das Ganze lässt einem unglaublich viel Raum für die eigene Fantasie und wenn man dann erkennt, was dahinter stecken könnte, dann ist es einfach noch cooler, wenn auch ziemlich beängstigend und einnehmend.

Veröffentlicht am 06.11.2018

Ein starker zweiter Band

Celesta: Staub und Schatten (Band 2)
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Meinung:

Wow. Das war episch. Schon der erste Band war ja absolut gigantisch, spannend und so toll aber dieser hier war noch besser. Das Ganze war teilweise so rasant, so spannend, dass ich beinahe vergessen ...

Meinung:

Wow. Das war episch. Schon der erste Band war ja absolut gigantisch, spannend und so toll aber dieser hier war noch besser. Das Ganze war teilweise so rasant, so spannend, dass ich beinahe vergessen habe zu atmen.
Diana hat es geschafft, dass ich mich nicht nur blendend amüsiert habe sondern auch Achterbahn gefahren bin, denn meine Gefühlswelt ging auf und ab, ab und auf. Und immer wenn ich dachte ich könnte nun kurz verschnaufen passierte wieder etwas.

Die Charaktere haben wirklich eine dramatische Wendung gemacht, so fand ich Emma noch sehr viel stärker als am Anfang. Sie war sympathischer und auf einer Ebene großartig, dass ich sie unbedingt an die Hand nehmen und ihr helfen wollte. Mit ihr fühlt man sich einfach wohl. Sie hat einen tollen Charakter und es macht wahnsinnig Spaß ihre Geschichte zu erleben.

Quinn ist hier mit Einigem geplagt, schwierige Entscheidungen, sein Clan und eine ziemlich sture Perosn stehen eigentlich so allem im Weg, was er gerne möchte und so richtig fügen kann er sich zwar nicht, aber er kann dem ganzen auch nicht den Rücken kehren wodurch man seinen inneren Kampf nur noch mehr mitbekommt. Stellenweise war das für mich ziemlich herzzerreißend. Auch wenn er sich manchmal ziemlich daneben benommen hat fand ich es irgendwie noch nachvollziehbar und ich habe einfach gehofft, dass alles sich schon auf den richtigen Weg machen wird.

Dann kommt uns da aber noch die eigentliche Geschichte in die Quere und die hat es absolut in sich. Ich erwähnte ja, dass sie voller Spannung steckt und das hält bis zum Ende und darüber hinaus an. Das ist aber noch nicht alles, denn es gibt einige Wendungen, mit denen man absolut nicht rechnet. Ich war schockiert und konnte es nicht glauben. Da ist Diana etwas richtig, richtig Gutes gelungen, denn oft erahnt man ja wie es sein könnte, hier ist das allerdings nicht der Fall. Bis zu letzt bin ich im Dunklen getappt und tue es immer noch etwas, denn diese Geschichte ist noch nicht zu Ende.

Es ist düster, geheimnisvoll und einfach ein wahnsinnig starker zweiter Band.

Ich freue mich wie verrückt auf den dritten Teil und das Ende dieser Geschichte, vor allem weil ich keine Idee habe wie Dianas Figuren diese Geschichte zu Ende bringen werden.

Euch erwartet hier ein bisschen was von allem. Diese Geschichte kann ganz viel geben, und ist für jeden etwas. Es gibt geheimnisvolle Fantasyelemente, starke Persönlichkeiten, berührende Szenen, Spannung auf jeder Seite...ich könnte ewig weiter aufzählen was mir gefällt und warum es vielen von euch auch gefallen wird. Aber lest selbst !





Schreibstil:
Ich liebe Dianas Stil, Celesta Staub und Schatten ist das dritte Buch, welches ich von Diana lese und ihr Schreibstil hat sich seit dem ersten Buch noch mal extrem verbessert, wobei ich dazu sagen muss, dass mir das erste Buch schon unglaublich gefallen hat, ich hatte keine Kritik und habe es geliebt. Heute Noch. Diana schreibt sich immer weiter in mein Herz mit ihrer locker leichten aber extrem spannenden Art. Außerdem hat sie großes Talent einem binnen weniger Seiten das Herz zu brechen.

Cover:
Ist das nicht ein geiles Cover?
Teil eins in blau war schon mega, aber Orange sagt so viel über die Geschichte aus und ist mit dem eigentlich schlichten Cover der Eyecatcher überhaupt.

Veröffentlicht am 06.11.2018

Lasst euch verzaubern

Celesta: Asche und Staub (Band 1)
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Meinung:
Diana hat mich mal wieder mit einer großartigen Geschichte verzaubert und in einen Bann gezogen aus dem ich nicht entkommen konnte.

Die Geschichte beginnt direkt düster und man ist mittendrin. ...

Meinung:
Diana hat mich mal wieder mit einer großartigen Geschichte verzaubert und in einen Bann gezogen aus dem ich nicht entkommen konnte.

Die Geschichte beginnt direkt düster und man ist mittendrin. Mir gelang es mühelos der Geschichte zu folgen, die Protagonistin in mein Herz zu schließen und bis zum Ende gespannt zu bleiben, denn diese Geschichte hatte in meinen Augen alles, was eine gute, eine wirklich gute Story braucht.
Es gab dieses Kribbeln, wenn man merkt, dass etwas nicht stimmt aber es nicht benennen kann und es gab Spannung, so viel Spannung. Auch vor wirklich blutrünstigen Szenen schreckte die Autorin nicht zurück und hat es damit ein paar Mal geschafft, dass ich tief durchatmen musste, weil ich nicht wollte, dass es passiert. Dazu kam eine Liebesgeschichte, die nicht von Anfang an da war, keine Instalove. Und trotzdem war das ganze ziemlich prickelnd.
Ihr seht, eine perfekte Geschichte.
Für mich jedenfalls war sie das, ich habe keinen Punkt zu bemängeln, mir hat es Spaß gemacht, ich habe mich erschrocken, mich gegruselt, nachgedacht, mich verliebt und war die ganze Zeit völlig im Geschehen gefangen. Es gab keinen Moment in dem ich dem Buch weniger Aufmerksamkeit geschenkt habe, denn das war schlicht nicht möglich. Ich fand, dass Diana den Leser sehr für sich und ihre Geschichte beansprucht hat und mir hat das gut gefallen. Ich brauchte genau so eine Geschichte, die mich woanders hinbringt, mich einnimmt und mich an sich bindet und all das ist passiert.







Außerdem bekommt ihr es mit fiesen Machenschaften, tollen und gemeinen Charakteren und ekelhaften Wesen zu tun.
Vor allem die Charaktere Quinn und Emma sind mir ans Herz gewachsen, sehr. Ich habe sie dafür bewundert, dass sie ehrlich und offen waren. Ich habe Emma dafür gefeiert, dass sie nicht so ein naives Mädchen war, kein Mädchen, dass die ganze Zeit beschützt und behütet werden musste, auch wenn ich es mir manchmal dann doch für sie gewünscht hätte. Emma ist einfach anders, Emma ist wer sie ist und das bleibt auch im Verlauf der Geschichte so. Was für mich wirklich besonders war, ich mochte sie gleich noch lieber als ohnehin schon.
Quinn ist Quinn. Erlebt ihn, ich will nicht zu viel sagen aber ich fand ihn einfach toll wie verrückt.

Alles in allem ist Celesta eine Geschichte, die man lesen muss. Ja wirklich. Sie hat alles was man braucht um ein Buch richtig toll zu finden und geschrieben ist es ebenso toll.



Schreibstil:
Dianas Schreibstil liebe ich sowieso und daran lässt sich auch nichts mehr rütteln, was ich am meisten mag ist, dass sie so völlig einnehmend schreibt, so leicht und locker aber an den richtigen Stellen so, dass es sich bei einem einbrennt. Das es so bedeutsam wird. Ich liebe das Gefühl, wenn ich etwas von ihr lese und es danach einfach ewig in meinem Kopf bleibt.



Cover:
Das Cover ist zwar schlicht aber trotzdem sehr schön und besonders und ich mag es einfach, von Anfang an hat es mir richtig gut gefallen!

Veröffentlicht am 06.11.2018

So viel mehr

Die tausend Teile meines Herzens
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Meinung:
Der Klappentext gibt wirklich nicht das her, was in diesem Buch steckt.
Das nur mal vorweg, aber er spoilert auch nicht, was ich dieses mal sehr viel besser finde.

Ich habe sehr lange überlegt, ...

Meinung:
Der Klappentext gibt wirklich nicht das her, was in diesem Buch steckt.
Das nur mal vorweg, aber er spoilert auch nicht, was ich dieses mal sehr viel besser finde.

Ich habe sehr lange überlegt, was ich über dieses Buch, welches so anders als alle anderen Hoover's ,ist, sagen soll. Was kann ich sagen? Und vor allem wie fühle ich mich eigentlich nach diesem Buch, denn auch das musste lange nachwirken um bei mir anzukommen. Dieses Buch ist nicht laut und schlägt auch nicht intensiv auf einen ein. Im Gegenteil, alles kommt schleppend langsam, man fragt sich worum es geht und was das ganze soll und begreift es doch nicht.

Meine Gefühle sind wirklich sehr durcheinander geraten, denn ich habe mir so viel mehr erhofft, die Häppchen, die ich hier und da in Bildform o.ä. sehen konnte haben mir einen ganz anderen Eindruck von diesem Buch vermittelt.
Ich bin nicht enttäuscht, denn es hat etwas in mir bewegt aber ich bin nicht auf einer emotionalen Achterbahn durch Merits Geschichte gerast.
Und da liegt der Knackpunkt.
Meine Stimmung ist genau die, die ihr im Buch vorfinden werdet.
Es ist komisch, seltsam, durchgeknallt und leer.
Es lässt sich jetzt darüber streiten ob das ganze nun ein Meisterwerk ist oder nicht ich finde schon, aus dem einfachen Grund, dass es sich für mich zwei Tage lang angefühlt hat wie das Lesen an sich. Ich wurde zu Merit und meine Gedanken wurden beherrscht von ihrer Geschichte, vor allem der Thematik, die sowohl wichtig als auch alltäglich und leicht unter den Tisch zu kehren ist.

Vom Gefühl her würde ich sagen, dass das hier das schwächste Buch von Colleen ist. Ich bin bisher bei jedem Buch in Tränen ausgebrochen, es war lesen begleitet von lauten, leisen und wütenden Schluchzern. Das gab es hier gar nicht. Abgesehen von ''Maybe not'' ist das hier das einzige bei dem ich nicht weinen musste.
Die Erkenntnis über die Dringlichkeit dieses Buches traf mich erst viel später.
Denn es vermittelt zu 100% das, was man im Buch lesen kann, es ist leise, es ist erfüllt von einer schweren Gleichgültigkeit.

Merit ist keine Protagonistin, die man ins Herz schließt, zumindest nicht von Anfang an. Merit schwierig, launisch, frech, direkt und oft ziemlich gemein. Natürlich steckt da eine Menge hinter aber man erfährt es immer nur in kleinen Splittern, nach und nach, bis einem dann plötzlich die Tragweite von allem einfach vor die Nase geknallt wird und doch hat mich das nicht bewegt. Das ganze Buch ließ mich ziemlich kalt genau wie Merit.

Die Wärme vermittelte immer nur Sagan, er war in all dem mein Licht. Immer wieder. Ihn habe ich als schlau, emotional, liebenswert, kreativ und charakterlich sehr stark empfunden, er war die Verkörperung von Colleens Geschichten.

Das Sagan so und Merit ganz anders war hat für mich eigentlich nur bewiesen, dass dieses Werk verstanden werden muss und nach klingen muss.





Schreibstil:
Ich bin ein Fan von Colleen Hoover und habe jedes Buch von ihr gelesen, was ich aber hier sagen muss, es ist anders. Selbst der Stil, denn wenn sonst vor lauter Emotionen alles brennt ist hier kaum etwas davon zu spüren, nur in einigen Momenten. Diese Stimmung, die sich total auf den Schreibstil auswirkt ist für das Buch sehr wichtig, aber etwas völlig neues.

Cover:
Ich finde es sehr schön, es passt zu den anderen. Es sagt viel ohne richtig viel zu sagen und ich finde es einfach total toll.

Veröffentlicht am 06.11.2018

Anders als erwartet

Bienenkönigin
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Meinung:
Erwartet hatte ich das hier nicht.
Ich rechnete mit wilden Verfolgungsjagden, mit tödlichen Bienendrohnen mit Verrat.
Ich rechnete mit extrem viel Action.
Ich lag falsch.
Und das war gut so!

Der ...

Meinung:
Erwartet hatte ich das hier nicht.
Ich rechnete mit wilden Verfolgungsjagden, mit tödlichen Bienendrohnen mit Verrat.
Ich rechnete mit extrem viel Action.
Ich lag falsch.
Und das war gut so!

Der Einstieg beginnt ganz entspannt.
Wir lernen Mel die Protagonistin kennen und ihre Freunde und Mitbewohner Ozzy, Coco, Leo und Josh.
Gemeinsam leben sie einer Community.
What?
Ich hatte das mal irgendwann am Rande irgendwo gehört aber mich nie damit befasst.
Hier bekam ich ein Einblick in ein völlig anderes, nachhaltiges Leben, welches mir vorher einfach kein Begriff war.
Es hat sehr viel Spaß gemacht zu beobachten, wie sie alle füreinander da waren, zusammen hielten.
Es wurde gekocht, gelacht, gestritten, diskutiert und es wurde füreinander alles riskiert.

Es war so lebendig und echt und so schön einfach, man wünscht sich eine Weile lang selbst Teil dieser Community sein zu dürfen. Und mir ist es gut gelungen mitten unter ihnen zu sein während ich das Buch las.
Beschäftigt hat mich nach dem Lesen aber etwas ganz anderes.
Bienensterben.
Bienen sterben. Jetzt. Hier.
Ich habe zu wenig Ahnung um zu wissen warum das so ist weil ich mich da noch nicht ins Thema eingelesen und erst kürzlich das erste Mal davon gehört habe. Aber Fakt ist, dass dieses Buch mich wach gemacht hat.
Es zeigt auf, was geschehen wird, ja ich sage wird, wenn die Bienen weiter sterben.
Und das hätte für uns alle erhebliche Folgen.
Verpackt in ein super spannendes Buch, mit tollen Charakteren ist das Thema weder uninteressant noch unrealistisch. Auch wenn das Buch erfunden ist so ist der Punkt, dass die Bienen sterben wahr und wichtig.
Mir hat es viel öfter als erwartet die Tränen in die Augen getrieben obwohl ich kein Mensch bin der mit Insekten schmust und wenn eine Wespe mir zu nah kommt flüchte ich.
Würde ich auch bei Bienen.
Darüber nachgedacht ist das blöd und das wurde mir durch dieses Buch klar.
Ich weiß nicht ob es solche Phänomene gibt, aber ich finde es wahnsinnig spannend, ich werde ganz sicher die nächste Biene durch ganz andere Augen sehen als vor dem Lesen.

Da ist der Autorin etwas ganz tolles, unglaubliches gelungen.
Sie hat ein wahres, wichtiges Thema in einen Roman/Thriller eingebunden, dadurch schaffte sie es wahrscheinlich nicht nur mich sondern auch andere Menschen sensibel für dieses Thema zu machen und das ist einfach großartig.

Nachhaltigkeit.
Das Buch, die Geschichte, das Thema.
Und Nachhall - der steckt ja quasi im Wort Nachhaltigkeit und es hinterlässt so einiges. Vor allem aber ein richtig gutes Gefühl, weil ich für mich wach geworden bin, ich schlage zwar weder nach Bienen noch unternehme ich so drastische Dinge wie im Buch aber dennoch beschäftigt mich all das sehr. Es hat erreicht, dass ich mich damit auseinandersetzen möchte und ein Besuch bei einem Imker wäre nicht nur für mich richtig spannend.
Es ist also definitiv fähig einen für das Thema zu begeistern und einzunehmen und das ist wichtig.
Zu dem ist es einfach berührend mit welcher Liebe Mel diesen winzigen Lebewesen begegnet auch wenn es wahrscheinlich ein sehr beängstigendes Bild abgeben würde finde ich es wahnsinnig faszinierend, was die Autorin sich ausgedacht hat.




Cover:
Ist es nicht toll?
Schlicht und besonders. Ich hatte es von Anfang an im Auge und in der Hand gehalten wirkt es noch schöner.


Schreibstil:
Die Autorin kann mit einem tollen, ehrlichen, einfühlsamen aber auch eindringlichen Stil begeistern.