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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2021

Ich hab die Charaktere gehasst

Wie das Feuer zwischen uns
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Bisher konnte mich jedes Buch von Brittainy C. Cherry begeistern. Dieses leider nicht. Der Schreibstil war wie immer wunderschön, die Autorin kann so gut mit Worten umgehen. Gefühlvoll und humorvoll, da ...

Bisher konnte mich jedes Buch von Brittainy C. Cherry begeistern. Dieses leider nicht. Der Schreibstil war wie immer wunderschön, die Autorin kann so gut mit Worten umgehen. Gefühlvoll und humorvoll, da konnte sie mich total abholen. Die Lovestory hat mich aber nicht gekriegt.

Alyssa und Logan werden zufällig sehr unwahrscheinliche Freunde. Sie ist eine Vorzeigeschülerin, schön und beliebt, kommt aus „gutem Hause“. Logans Mutter konsumiert Drogen und sein Vater ist Drogendealer und ihr und ihm gegenüber gewalttätig. Sie haben nicht viel Geld und sind von diesem Mann abhängig. Auch Logan nimmt Drogen, um seiner schlimmen Realität zu entfliehen.

Sie sind unterschiedlich und haben doch so viel gemeinsam. Denn auch Alyssa hat eine problematische Familie. Die beiden holen sich regelmäßig aus ihren Tiefs und sind füreinander da. Dass sie sich ineinander verlieben, das war klar und es hat perfekt gepasst. Sie sind ein tolles Paar, bis alles den Bach runtergeht.

Normalerweise kann ich mich gut in die Figuren der Autorin einfühlen, sie immer irgendwo noch verstehen und noch so absurde Handlungen nachvollziehen und verzeihen. Aber dieses Mal nicht. Logan ist ein Mistkerl. Alles bezieht er auf sich, egal wer ein Problem hatte, ihm ging es schlechter. Er machte fremde Probleme zu seinen. Er handelte fast ausschließlich egozentrisch und egoistisch. Am schlimmsten war es, wenn er seine Entscheidungen als selbstlos darstellte. Logan hatte ein schlimmes Leben und musste viel ertragen. Bei den Szenen seiner Kindheit dachte ich immer, warum unternimmt das Jugendamt nichts?! Das erklärt zwar sein späteres Verhalten, es ist aber noch lange keine Entschuldigung... Die Autorin hat sich alle Mühe gegeben, mir als Leserin Verständnis für Logan einzutrichtern. Aber es hat nicht geklappt. Ich mochte ihn nicht. Er tat mir Leid, aber sehr weit reichte mein Mitgefühl nicht.
Und Alyssa ist so... aargghh! Ich hätte sie am liebsten geschüttelt und sie angeschrien, dass sie aufhören soll, diesem Penner nachzulaufen. Hast du keine Selbstachtung, liebe Alissa? Sie blieb fest entschlossen, auch noch Jahre später, alles auszuhalten, alles zu entschuldigen und ihn in Schutz zu nehmen. Er meint es ja alles nicht so, er ist eben verletzt und hatte eine schlimme Kindheit… ähm... ja und?! Alyssa idealisiert ihn, sie ist besessen von ihm. Sie lässt sich wie Dreck behandeln und das wird von der Autorin als heroisch oder stark dargestellt. Eine toxische Beziehung sollte man nicht beschönigen...

Es wurde sowohl aus Alyssas als auch aus Logans Perspektive erzählt. Wir kriegen die ganze Zeit Einblicke in Logans komplexe Gefühlswelt. Das war spannend und interessant! Aber was ist mit Alyssas Emotionen? Sie hat auch Traumatisches erlebt, sie hat so viel durchmachen müssen. Logan behandelt sie so schlecht und trotzdem drehen sich ihre Gedanken nur um ihn. Er beherrscht ihre Gedanken. Wenn er da ist, geht es nur darum, dass sie sich so angezogen von ihm fühlt und wenn er weg ist, nur darum, wie sehr sie ihn vermisst. Das war so eindimensional. Das bin ich von der Autorin nicht gewohnt.

Dieses Mal habe ich nicht mitgefiebert, dass die Protas wieder zusammenkommen. Ich hab für Alyssa gehofft, dass sie jemand Besseren findet.

Der erste Teil des Buches hat mir gut gefallen, aber es wurde richtig schlecht. Ich bewerte das mal als Ausrutscher. Das nächste Buch von B. C. Cherry werde ich wieder lieben!

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Veröffentlicht am 05.01.2021

Es fehlte einfach an Authenzität

Die Arena: Letzte Entscheidung
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Der zweite Teil beginnt ein Jahr später. Hoshiko und Ben sind auf der Flucht. Doch ihr Versteck fliegt auf und sie werden getrennt. Auch der Zirkus wird wieder aufgebaut. War alles umsonst? Wird die Ungerechtigkeit ...

Der zweite Teil beginnt ein Jahr später. Hoshiko und Ben sind auf der Flucht. Doch ihr Versteck fliegt auf und sie werden getrennt. Auch der Zirkus wird wieder aufgebaut. War alles umsonst? Wird die Ungerechtigkeit weiter fortbestehen? Ihre Lage scheint ausweglos...

Durch ihre Flucht landen sie in den Slums. Ein krasser Kontrast zum Leben in der Stadt. Es macht betroffen, dass die Geschichte sich gar nicht mal so weit von der Realität bewegt...

Die Pures holen zum Gegenschlag aus. Sie bauen den Zirkus neu auf. Größer, eindrucksvoller, gefährlicher. Dieses Mal mit festem Hauptsitz in London. Ein Mahnmal, dass man es nicht noch einmal versuchen sollte, den Pures zu "schaden".

Der Widerstand "Die Bruderschaft" wird aktiver. Sie scheinen etwas zu planen. Aber wenn die Bruderschaft Gewalt anwendet, könnte das Bild des "bösen Dregs" weiter angefeuert werden und der Sache schaden. Außerdem stehen Wahlen an und eine Pro-Dreg-Kanditatin kann mehr und mehr Anhänger*innen für sich gewinnen. Es ist eine Gratwanderung mit ungewissem Ausgang.

Der bedingungslose Zusammenhalt der Dregs im Zirkus konnte mich im ersten Band schon sehr berühren und auch in diesem Teil gibt es eine herzergreifende Szene, die diesen Zusammenhalt wunderschön herausstellt.

Trotzdem: die Probleme, die ich mit dem ersten Teil hatte, sind im zweiten nicht verschwunden. Der Schreibstil gefällt mir nicht so gut. Er ist sehr direkt und es gibt kaum Umschreibungen. Der Schreibstil eignet sich mehr für Kinder, die Geschichte selbst aber nicht. Die Dialoge sind nicht sehr authentisch. Die Charaktere sind eher stereotyp und ohne Farbe und Tiefe. Es fehlt einfach das Dreidimensionale, das die Figuren lebendig wirken lässt. Außerdem sind sie in ihren Handlungen und Entscheidungen nicht konsistent, ändern ihre Meinung, wie es grade zur Geschichte passt. Die Reihe punktet zwar mit der dramatischen und spannenden Story und einer wichtigen Message, ansonsten liegt sie im Gesamtpaket eher unter dem Durchschnitt.

Die Erzählstränge kommen in einem spektakulären Finale zusammen und sorgten dafür, dass ich immerhin auf den letzten Seiten noch mitfiebern konnte. Das Ende war dann wieder nicht so meins. Ich fand es einfach unglaubwürdig, dass die Ereignisse des Buches letztendlich zu diesem Ergebnis geführt haben. Insgesamt war die Geschichte mitsamt den Figuren nicht authentisch.

Ich wollte die Reihe unbedingt mögen, weil der Inhalt so spannend und bedeutsam ist. Sie bleibt aber in den allermeisten Punkten hinter meinen Erwartungen zurück. Ein Lese-Kann, kein Lese-Muss 🤷🏽‍♀️

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Veröffentlicht am 02.01.2021

Es ist viel zu viel passiert, sodass die Haupthandlung kaum Platz bekam. Und mit den Charakteren wurde ich nur sehr langsam warm.

Im Schatten des Fuchses
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Wegen der Masse an Informationen und Geschehnissen in diesem Buch, finde ich es wahnsinnig schwierig, eine Inhaltsangabe zu verfassen. Die meiste Zeit wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. ...

Wegen der Masse an Informationen und Geschehnissen in diesem Buch, finde ich es wahnsinnig schwierig, eine Inhaltsangabe zu verfassen. Die meiste Zeit wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Yumeko muss die Zerstörung ihres Tempels miterleben, in dem sie aufgewachsen ist. Ihr Zieh-Vater bittet sie einen Teil einer wichtigen Schriftrolle an sich zu nehmen und sie zu einem geheimen Tempel zu bringen, um sie zu schützen. In den falschen Händen bringt diese Schriftrolle großes Unglück über die Welt. Viele gefährliche Menschen und Wesen sind hinter ihr her. Zur selben Zeit bekommt Tatsumi den Auftrag, alle Teile dieser Schriftrolle zu beschaffen. Er und Yumeko begegnen sich bei dem zerstörten Tempel und schließen einen Pakt, während sie beide dem jeweils anderen etwas vorenthalten. Mit diesem Pakt und ihren Geheimnissen machen die beiden sich auf die abenteuerliche und gefährliche Reise.

Das Buch beginnt mit einem Kapitel aus Sukis Perspektive, eine Figur, die eine sehr lange Einführung bekommt und dann im weiteren Verlauf völlig an Relevanz verliert.

Tatsumis erstes Kapitel hat mich dann zu Tode gelangweilt. Es startet ziemlich sofort mit einem sehr langen Kampf. Mir war zu dem Zeitpunkt erstens nicht klar, wer Tatsumi ist, ich habe ihn noch gar nicht kennengelernt, außerdem wusste ich nichts über diesen merkwürdigen Dämonen. Es gab einfach einen Kampf, der vielleicht sogar ganz spannend hätte sein können, aber dadurch, dass die Figuren noch gar nicht eingeführt wurden, konnte ich überhaupt nicht mitfiebern. Mir doch egal, wer von den beiden gewinnt oder verliert, wenn ich noch keine Connection zu ihnen aufbauen konnte. Es war zudem ein recht ekliger Kampf mit schwachen Dialogen und platten Sprüchen. Aaah Ich weiß nicht. Ich bin einfach nicht gut in die Geschichte gestartet. Wobei mir Yumeko deutlich sympathischer war. Die freche, naive Halbfüchsin macht in dieser Geschichte die bedeutenste und spannenste Entwicklung durch. Sie ist sehr behütet aufgewachsen und hat bisher nur mit den Mönchen gelebt. Der plötzliche Realitätssturz ist ganz schön viel für sie.

Okame, den abgeklärten Ronin, empfand ich als Lichtblick. Sein trockener Humor, seine sarkastischen Sprüche und seine Unverblümtheit… er brachte endlich etwas Schwung in die Geschichte. Als er zu der Gruppe hinzustieß, tauten auch die anderen Figuren auf und ich konnte sie immer besser leiden. Ich brauchte ganz schön lang, um mit den Figuren warm zu werden. Aber so ab der Hälfte hatte ich sie ins Herz geschlossen. Während die Freundschaft der drei wuchs, wuchs auch die Sympathie, die ich für sie empfand. Und jetzt, wo ich durch bin, muss ich sagen: eine tolle Truppe! Ich mochte, wie man beobachten konnte, wie zwischen den Figuren die Zuneigung und Loyalität wuchs und sie widerwillig Freunde wurden :D

Mit den ganzen Figuren und Sagen und merkwürdigen Wesen konnte ich nicht so viel anfangen. Auch blieb mir der Sinn der Geschichte irgendwie verborgen. Es gab viele nicht nachvollziehbare Sprünge und plötzlich tauchten Wesen oder Figuren auf, die nur unzureichend eingeführt wurden oder auf einmal nicht mehr relevant für die Story waren. Ich empfand die Art des Erzählens als reines Chaos. Ich hatte echte Schwierigkeiten, den Durchblick zu behalten. Flüche, Geister, Dämonen, Samurai, Magie, Ehre, Drachen, Schriftrollen, Clans, riesige Insekten und und und... es war viel zu viel. Ansonsten mochte ich den Schreibstil aber gerne.

Außerdem gab es massenhaft Kämpfe, die gefühlt nur zum Füllen der Seiten da waren. Das lese ich nicht so gerne, finde ich in Büchern einfach nicht so interessant.

Einen richtigen Höhepunkt gab es in der Geschichte nicht. Es endet genauso blutig und brutal, wie es begonnen hat.

Insgesamt habe ich das Buch als ein großes Lehrbuch für japanische Geschichte, Sagen und Mythologie wahrgenommen. Unsere Held*innen stolpern hier von einem Abenteuer ins nächste und begegnen vielen Geistern und mystischen Wesen etc. und die Hauptstory bleibt total auf der Strecke. Es mag für Fans des Genres genau das Richtige sein. Es lag nicht am Buch, es lag an mir :D

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Veröffentlicht am 16.11.2020

Die Autorin könnte ihren Leser*innen ruhig mehr zutrauen...

Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal (TikTok-Trend Dark Academia: epische Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Stella Tack)
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Alice wird von ihrer Freundin auf eine Party geschleppt. Da beginnen die Halluzinationen. Was ist nur los mit ihr? Nicht nur die neuerlichen Halluzinationen machen ihr das Leben schwer, auch die Wirklichkeit ...

Alice wird von ihrer Freundin auf eine Party geschleppt. Da beginnen die Halluzinationen. Was ist nur los mit ihr? Nicht nur die neuerlichen Halluzinationen machen ihr das Leben schwer, auch die Wirklichkeit scheint es grade nicht so gut mit ihr zu meinen. Und bevor sie es sich versieht, steckt sie mitten in einem düsteren Spiel um Leben und Tod.

Auf den ersten Seiten erfahren wir, wie unterschiedlich Alice und ihre beste Freundin (die später völlig irrelavant ist) doch sind und dass es sich um eine total unwahrscheinliche Freundschaft handelt, aber das macht sie ja so großartig. Die eine ist schlau, die andere beliebt, die eine geht gern ins Kino, die andere schleppt die beiden immer auf Partys und so weiter... Der Dialog zwischen den beiden war ausschließlich dafür gedacht, mich als Leserin ins Bild zu setzen und mich in die Geschichte einzuführen. Ich war dann zwar aufgeklärt, aber das Gespräch war einfach aufgesetzt und wäre nie so geführt worden... Das war nur für mich :D

Also: der Einstieg war schwach, die Dialoge wurden erstmal nicht besser und ich war echt besorgt, worauf ich mich da eingelassen hatte...

Dann geht die Geschichte richtig los. Unerklärliche Dinge geschehen, alles ist etwas unheimlich und rätselhaft. Hat mir gut gefallen, als der Stein ins Rollen kam.

Ich mochte Curse. Eine Figur mit Profil. Die einzige, die ich wirklich gut leiden konnte.

Alice akzeptiert die Sache mit dem Fluch erstaunlich schnell und auch, dass Menschen sterben, scheint sie kaum zu berühren. Sie geht das Ganze sehr pragmatisch an ^^

Die Charaktere haben mir nicht so gut gefallen. Ich konnte nichts mit ihnen anfangen. Entweder sie waren nur ganz blass oder nicht authentisch, irgendwie nicht greifbar. Sie waren sehr einfach gestrickt und ohne Tiefe. Auch die Entwicklung der Beziehungen gingen sehr abrubt und waren für mich nicht nachvollziehbar. Alles wird sehr direkt und sofort aus- und angesprochen. Niemand sagt mal was durch die Blume oder behält die Gedanken erstmal für sich. Liebesgeständnisse und Hassbekundungen platzen ohne Umschweife heraus. Das ist einfach unwahrscheinlich.

Ich mag ja Rätsel und mysteriöse Träume, die man dann irgendwie deuten muss, damit man auf die Lösung kommt. Ich finde es schön, wenn ich als Leserin irgendwie miteinbezogen werde. Aber wenn die Träume dann selbst sagen, was sie bedeuten, dann finde ich das schon sehr schwach. Warum die Symbolik nicht so stehen lassen? Warum die Leser*innen nicht rätseln lassen? Warum muss alles so unverblümt und direkt gesagt werden. Da habe ich immer das Gefühl, die Autorin hält mich für zu blöd, ihre Hinweise zu verstehen. Das verdirbt mir echt das Lesevergnügen, wenn man mir nicht zutraut die Symbole, die ohnehin schon sehr eindeutig sind, zu begreifen... Also echt... Ganz schwach...

Dafür hat mir die Geschichte ganz gut gefallen, die Idee eines Fluchs und die Konsequenzen daraus fand ich kreativ. Die Geschichte ist wirklich gut durchdacht, da kann man nicht meckern. Die Charaktere, ihre Entwicklungen und ihre Beziehungen zueinander sind aber noch ausbaufähig. Es sind einfach auch viele Figuren, da bleibt das Dreidimensionale vielleicht auch mal auf der Strecke.

Grundsätzlich fand ich die Geschichte und den Aufhänger gut. Es ist teilweise sehr brutal und kaltherzig. Muss man mögen. Lässt man große Teile der Dialoge außer Acht, ist der Schreibstil auch sehr schön und angenehm zu lesen. Ich weiß noch nicht, ob ich die Fortsetzung lesen werde. Das Ende hat bei mir jetzt keine große Neugier geweckt. Interessant wird es aber bestimmt trotzdem. Mal gucken...

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Veröffentlicht am 29.08.2020

Eigentlich eine gute Geschichte, aber ohne Spannungsbogen

Cassia & Ky -- Die Auswahl
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Cassia lebt in einer sehr strukturierten und stark hierarchisierten Gesellschaft. Sie steht kurz vor einem wichtigen Ritual: Sie soll mit ihrem perfekten Partner gepaart werden. Doch obwohl die Gesellschaft ...

Cassia lebt in einer sehr strukturierten und stark hierarchisierten Gesellschaft. Sie steht kurz vor einem wichtigen Ritual: Sie soll mit ihrem perfekten Partner gepaart werden. Doch obwohl die Gesellschaft beinah alles kontrollieren kann, kann sie nicht die Liebe kontrollieren und Cassia findet sich in einer verzwickten Situation wieder. Sie liebt zwei junge Männer und muss sich zwischen freier Wahl und dem, was die Gesellschaft für sie vorgesehen hat entscheiden.

Insgesamt fand ich das Buch eher langweilig. Die Welt von Cassia ist interessant und die Charaktere sehr liebevoll und deutlich gezeichnet. Trotzdem konnte mich das Buch nicht packen. Es gibt irgendwie keinen Spannungsbogen, auch wenn viel passiert, bin ich mir als Leserin immer sicher, dass alles gut geht und das tut es auch irgendwie...

Die Ideen und die Geschichte an sich sollten mir eigentlich gefallen, aber das Buch hat es einfach nicht geschafft, mich mitzureißen.

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