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Veröffentlicht am 07.08.2018

Hilfreich und leicht verständlich - das Ende von Insomnia und Jetlag?

Fünf Minuten für mich - 20 einfache Techniken für besseren Schlaf
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Als Studentin kämpfe ich vor wichtigen Prüfungen und Abgabeterminen mit Schlaflosigkeit oder bestenfalls endet das Ganze in einem sehr unruhigen Hin- und Hergewälze. Mit jeder Nacht, in der ich nicht zur ...

Als Studentin kämpfe ich vor wichtigen Prüfungen und Abgabeterminen mit Schlaflosigkeit oder bestenfalls endet das Ganze in einem sehr unruhigen Hin- und Hergewälze. Mit jeder Nacht, in der ich nicht zur Ruhe komme und mit jedem Tag, den der wichtige Termin näherrückt, wird der Stress größer, doch jetzt endlich einmal einschlafen zu können, weil man ja sonst am Tag X wie ein Zombie unterwegs ist.

Da verspricht Katrin Schuberts Buch mit 20 einfachen Techniken für besseren Schlaf, schnelle und einfach verdauliche Abhilfe.
Aber ist das wirklich möglich, mit wenigen Schritten und kurzen Anleitungen ein hartnäckiges und (zumindest bei mir) seit 2 Jahren regelmäßig auftretendes Problem in den Griff zu bekommen?

Meine Antwort auf diese Frage: Ja, aber...
Ja, weil mir die Autorin mit diesem Ratgeben sehr hilfreiche Ideen offeriert hat, die nun fester Bestandteil meines "Aufs-Einschlafen-Vorbereiten" Rituals geworden sind.
Aber, weil (zumindest bei mir) das Ganze nicht über Nacht zu Erfolg führt. Ich erlebe eine schrittweise Verbesserung bei regelmäßiger Anwendung der einzelnen Übungen, die ich mir ausgesucht habe.
Allerdings verspricht die Autorin auch keine Wunder, sondern geht das Problem Schlafmangel klar, ehrlich und entspannend optimistisch an.

Das Buch:

Das Buch ist in vier Hauptabschnitte unterteilt, unter denen sich jeweils die einzelnen Kapitel zum Thema finden und ich finde das ist sehr übersichtlich gestaltet. Nie muss ich lange suchen, wenn ich eine bestimmte Technik nochmal nachschlagen möchte.
Es startet mit einem Blick auf unsere Schlafmuster und Gewohnheiten wobei die Autorin genauer unter die Lupe nimmt, was wir vor dem Einschlafen so treiben und wie wir uns betten.
Da hat Frau Schubert bei mir gleich einen Volltreffer gelandet, denn mir war nicht bewußt, dass mein Lesen vor dem Einschlafen ein richtiges Problem für die nachfolgend erwünschte Nachtruhe darstellt. Ja, ich wusste nicht, dass das "Blaulicht" vom Ereader oder Pad meinem Körper Tages- und somit Wachzeit vorgaukelt. In Zukunft werde ich wieder den guten alten Wälzer auf dem Nachttisch liegen haben.
Im zweiten Teil des Buches geht es gezielt um Techniken, die Abhilfe bieten wenn das Sandmännchen wieder einmal ausbleibt und man mit offenen Augen an die Decke starrt.
Eine ganz wunderbare Idee fand ich dabei die imaginäre riesige Papiertüte, die neben das Bett gestellt wird und in die alle schlechten Gedanken und quälenden Sorgen wandern, sobald sie sich einstellen.
Der dritte Abschnitt des Buches befasst sich mit dem Thema Jetlag und auch hier habe ich Neues und Faszinierendes dazugelernt. So hatte ich noch nie von der Organuhr gehört, ein Begriff, der aus der traditionellen chinesischen Medizin stammt.
Zum Schluß werden einzelne Theorien und Hintergründe in Abschnitt vier noch einmal vertieft.

Fazit:

Fünf Minuten für mich ist kein Wundermittel gegen Schlaflosikeit, aber das will das Buch auch garnicht sein. Dies ist keine allumfassende, fachlich bis ins Kleinste detaillierte Abhandlung eines umfassenden Themas.
Katrin Schuberts Ratgeber ist vielmehr ein gut verständlicher an die Hand gegebener Helfer, der Ideen und Übungen liefert, die (zumindest bei mir) sich als wunderbar hilfreich erweisen.
Ich schlafe schneller ein und viel längere Intervalle am Stück durch, seit ich die Techniken aus diesem Buch anwende und kann das Buch nur wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 30.07.2018

Wo ist die kleine Katze Millie? - Wunderschön gestaltetes Buch für Erstleser

Meine Freundin Paula - Paula rettet ein Kätzchen
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Meine Freundin Paula ist die erfolgreiche Buchreihe für junge Leseratten von Autorin Katja Reider.
Von der Serie gibt es Pappbilderbücher für die ganz Kleinen und Vorlesebücher fürs Kindergartenalter und ...

Meine Freundin Paula ist die erfolgreiche Buchreihe für junge Leseratten von Autorin Katja Reider.
Von der Serie gibt es Pappbilderbücher für die ganz Kleinen und Vorlesebücher fürs Kindergartenalter und jetzt mit den zwei Neuerscheinungen Paula auf Klassenfahrt und Paula rettet ein Kätzchen auch Bücher für Erstleser.

Alle Bücher sind durchgehend farbenfroh und zauberhaft illustriert.

Da meine kleine Nichte ab Herbst in die Schule gehen wird, haben wir uns angeschaut was Paula in ihren neuen Abenteuern erlebt.

Story:
Als Paula und ihre beste Freundin Leni nach der Schule mit Paulas Hund Frido auf ihrem Weg in den Park sind, fällt ihnen auf, dass die Katze Millie nicht im Fenster des Nachbarhauses sitzt.
Das ist sehr ungewöhnlich, denn es ist ihr Stammplatz und als sie abends immer noch nicht zu sehen ist, erzählt Paula ihren Eltern davon.
Gemeinsam geht man nach nebenan, um nachzusehen, ob bei der alten Frau Schmittke alles in Ordnung ist. Leider ist dem nicht so, die Nachbarin ist gestürzt und hat sich ein Bein gebrochen und muss nun für eine Weile ins Krankenhaus.
Aber was passiert jetzt mit der kleinen Millie? Wer wird sich jetzt um das kleine Kätzchen kümmern?

Meine Meinung:

Super:
Was sofort auffällt: das Buch ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden.
Übersichtlich in 5 kurze Kapitel aufgeteilt, finden sich auf jeder Seite wunderschöne Illustrationen, die bildlich darstellen, was der Text erzählt. Das erleichtert Leseanfängern den Einstieg in die Story ungemein und es bereitet außerdem großen Spass sich die Bilder anzuschauen, da gibt es viel zu entdecken.
Die Sätze sind kurz und einfach und gut geeignet für Leseanfänger.
Paula haben wir sofort ins Herz geschlossen und wer die kleine Millie nicht mag, dem ist nicht zu helfen.

Verbesserungswürdig:
Beim Ebook nimmt die eigentliche Story nur ca. die Hälfte des Buches ein, der Rest ist Werbung für weitere Titel des Verlags. Das finde ich sehr schade, den Platz hätte man besser nutzen können, z. B. um längere Wörter noch einmal gesondert aufzulisten.
Außerdem gibt es Quizfragen zum Buch auf einer gesonderten Webseite, antolin.de, wir haben sie nicht ausprobiert. Auch hier finde ich, die gehören direkt ins Buch. Wer hat z. B. als LehrerIn ständig ein WLAN zu Hand?

Fazit:
Wunderschöne Geschichte mit zauberhaften Illustrationen, die zum Gespräch über Nachbarschaftshilfe und Verantwortung für Haustiere einlädt.
So wird der Lese-Start zum Vergnügen.
5 Sterne