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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2017

Hatte mehr erwartet

Tempting Love - Hände weg vom Trauzeugen
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Madison Daniels hat so gar keine Lust auf die Hochzeit ihres Bruders. Nicht, weil sie ihm sein Glück nicht gönnt, sondern weil sein bester Freund Chase Gamble der Trauzeuge wird. Der Mann, dem Madison ...

Madison Daniels hat so gar keine Lust auf die Hochzeit ihres Bruders. Nicht, weil sie ihm sein Glück nicht gönnt, sondern weil sein bester Freund Chase Gamble der Trauzeuge wird. Der Mann, dem Madison sich an den Hals geworfen und der sie eiskalt abserviert hat. Den Mann, den sie trotzdem nicht vergessen kann und der immer noch bei jedem Aufeinandertreffen ihr Herz höher schlagen lässt, obwohl er doch deutlich gemacht hat, dass er nichts von ihr will. Der Mann, mit dem sie sich plötzlich ein Zimmer teilen muss, weil das Hotel in den Weinbergen komplett ausgebucht ist. Madison hat keine Ahnung wie sie dieses Wochenende unbeschadet überstehen soll und Chase geht es ebenso, denn er darf Madison einfach nicht näherkommen. Sein bester Freund würde das niemals tolerieren und überhaupt ist er nicht gut genug für sie.

"Hände weg vom Trauzeugen" ist der erste Teil der neuen "Tempting Love"-Serie von J.Lynn, auch bekannt als Jennifer L. Armentrout.
Bei dem Namen bin ich natürlich mit hohen Erwartungen an das Buch heran getreten, aber die konnten leider nicht erfüllt werden.
Mit gerade mal 220 Seiten ist das Buch wirklich dünn und man merkt es der Story leider an, dass da was fehlt. Zwar ist die Geschichte rund um Madison und Chase nett und unterhält gut, aber es fehlt der Tiefgang und auch die Charaktere bleiben eher blass.
Die Handlung an sich ist sehr vorhersehbar und konnte mich nicht überraschen, wobei ich genau solche Überraschungsmomente in Büchern liebe.
Für schnell mal zwischendurch war das Buch okay, aber die Folgeteile werde ich wahrscheinlich nicht lesen, dazu haben mich Madison und Chase einfach zu wenig gepackt.
Es ist eher eine lockerleichte Lektüre, die mal zum Schmunzeln bringt, ohne dass man zu viel davon erwarten sollte.

Veröffentlicht am 09.05.2017

Deutlich weniger erotisch als gedacht

Close Up - Erregende Nähe
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Die schlimmste Art abserviert zu werden? Per Brief - im Flieger auf dem Weg in den Urlaub, den man eigentlich gemeinsam verbringen wollte.
Eigentlich sollte für Melanie eine Welt zusammenbrechen, tatsächlich ...

Die schlimmste Art abserviert zu werden? Per Brief - im Flieger auf dem Weg in den Urlaub, den man eigentlich gemeinsam verbringen wollte.
Eigentlich sollte für Melanie eine Welt zusammenbrechen, tatsächlich ist sie einfach nur wütend. Was fällt diesem Mistkerl ein?
Das sieht auch Hunter so, der für die Reise als Melanies Bodyguard engagiert wurde. Denn wie kann man eine so bildhübsche, sexy und kluge Frau auf so schandhafte Weise abservieren? Ohja, er fühlt sich eindeutig zu ihr hingezogen, aber eine Beziehung ist für ihn momentan nicht drin.
Aber vielleicht...lässt Melanie sich auf ein Urlaubsabenteuer ein?
Das könnte zumindest für sie beide befriedigend sein und umso näher sie Hunter kennen lernt, desto verlockender wird die Idee, denn er bringt ihr Herz zum Rasen. Mehr, als jeder Mann zuvor.

Dies ist der dritte Teil der "Close Up"-Serie von Erin McCarthy und für mich der erste Teil, den ich gelesen habe. Verständnisschwierigkeiten hatte ich deswegen aber überhaupt nicht, da die Geschichten in sich jeweils abgeschlossen sind.
Allerdings war das Buch anders, als ich es erwartet habe. Es ist viel mehr ein Liebes- als ein Erotikroman. Ja, es wird zwar heiß und vor allem flirten die beiden heftig und es knistert quasi die ganze Zeit, aber Sex haben sie "nur" 2x (zumindest beschrieben). Viel mehr geht es hier darum, sich selbst zu finden, Ängste loszulassen und einfach zu leben.
Melanie und Hunter verbringen viel Zeit gemeinsam und lernen sich im Laufe des Urlaubs immer besser kennen. Das hier ist eindeutig mehr als nur ein Urlaubsabenteuer, nur müssen sich dafür beide auch ihre Gefühle eingestehen und damit tun sie sich schwer.
Vor allem diese ständigen Zweifel und das Hin und Her haben mich ein wenig gestört, weil beide auch immer wieder aneinander vorbei reden, was man besonders gut merkt, weil abwechselnd aus beiden Sichten erzählt wird.
Was mich aber noch gestört hat ist, dass die Sache mit dem Bodyguard nie vollständig aufgeklärt wird. Also es gibt zwar einen Grund, warum er engagiert wird, aber die Lösung des Problems kommt nie zur Sprache, auch wenn ich mir genau denken kann, dass der Ex sich die Geschichte nur ausgedacht hat, um bei Melanie den Ball flach zu halten. Aber es wird eben nie erwähnt, dass es tatsächlich so ist.
Am Ende war es eine nette Lektüre für zwischendurch, aber auch nicht mehr.

Veröffentlicht am 09.05.2017

Gute Idee, Umsetzung ein bisschen schwach

I fight for you: Gefährliches Spiel
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Sue ist mit ihrem Leben nicht unbedingt zufrieden, aber sie macht das beste aus dem, was sie hat. Nachdem sie vor Jahren ihren älteren Bruder und gleichzeitig auch Kane, ihre große Liebe verloren hat, ...

Sue ist mit ihrem Leben nicht unbedingt zufrieden, aber sie macht das beste aus dem, was sie hat. Nachdem sie vor Jahren ihren älteren Bruder und gleichzeitig auch Kane, ihre große Liebe verloren hat, ist etwas in ihr zerbrochen. Für ihren jüngeren Bruder Jayson tut sie jedoch alles, damit es ihm gut geht und er so wenig wie möglich von ihrem Schmerz mitbekommt, den sie im Alkohol ertränkt.
Selbst für das Dach über ihren Köpfen nimmt sie viel auf sich, denn Autos klauen ist nicht gerade der legalste Job.
Gerade als sie am Tiefpunkt ist, kehrt Kane wieder in ihr Leben zurück und versucht, ihr Vertrauen und ihre Liebe zurück zu gewinnen. Doch er hat viele Geheimnisse und Sue hat ihm ihr Herz einmal anvertraut. Sie weiß nicht, ob sie das nochmal kann, wo ihr sowieso schon alles über den Kopf wächst.

Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt, denn der Klappentext verspricht viel, vor allem aber eine taffe, junge Frau und einen mysteriösen Mann an ihrer Seite, der ebenfalls jede Menge Geheimnisse hat.
Allerdings konnten meine Erwartungen nicht ganz erfüllt werden, da das Buch doch an einigen Punkten schwächelt.
Der Schreibstil von Madlen Schaffhauser gefällt mir gut. Der Roman lies sich super und auch ziemlich flott lesen und ich konnte mir die Szenen auch immer schön bildlich vor Augen führen.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Sue und Kane ist gut gelungen. Ich finde es toll, dass sich die beiden nur nach und nach wieder annähern und Sue misstrauisch bleibt, weil er sie schon einmal sehr verletzt hat. Kane muss sich ihr Vertrauen also erst wieder verdienen und bemüht sich wirklich, auch wenn er immer noch Geheimnisse hat. Selbst als Sue dann dem Alkohol entsagt und endlich trocken werden will, ist er an ihrer Seite.
Am Ende war es für mich dann aber irgendwie too much an Tragik und Drama. Da ist nicht nur Sues Alkoholsucht und der illegale Job, sondern auch noch die Familiengeschichte und allgemein stolpert sie von einem Problem zum nächsten. Da hätte es ruhig eine Prise weniger sein können, denn auch wenn ich den Grund nicht ganz benennen kann, ich habe da einfach nicht richtig mitfühlen können. Ich bin mit Sue und Kane einfach nicht zu hundert Prozent warm geworden.
Die Auflösung am Ende, was hinter allem steckt und wie die einzelnen Fäden zusammenfinden, war für mich dann leider nicht ganz befriedigend und weist für mich einige Schwächen auf, da für mich wichtige Fragen nur oberflächlich beantwortet sind und nicht recht Sinn ergeben.
Insgesamt war die ersten zwei Drittel des Buches wirklich gut, das letzte Drittel hat mich aber leider nicht überzeugen können.

Veröffentlicht am 08.03.2017

Hatte mir ein wenig mehr versprochen

Hunt – Sie kriegen dich
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John Milton lebt mittlerweile ein bescheidenes Leben. Mit seinem Rucksack zieht er durch die Staaten, lässt sich mal hierhin, mal dorthin treiben, doch als er in den Wäldern Michigans angelangt, findet ...

John Milton lebt mittlerweile ein bescheidenes Leben. Mit seinem Rucksack zieht er durch die Staaten, lässt sich mal hierhin, mal dorthin treiben, doch als er in den Wäldern Michigans angelangt, findet seine Wandertour ein plötzliches Ende. Nicht nur, dass er Probleme mit der Polizei bekommt - die sich jedoch lösen lassen - er erfährt auch noch von einer Bankraubserie in der Gegend und einem verschwundenen jungen Mann, um den sich keiner zu kümmern scheint außer seiner kleinen Schwester. Das Mädchen ist hartnäckig und überredet John schließlich sich auf die Suche nach dem Jungen zu machen. Die beiden ahnen nicht einmal, welche Ausmaße hinter diesen ganzen Vorfällen stecken und in welche Gefahr sie sich begeben, denn all das war erst der Anfang.

Dies ist der zweite Band der Thriller-Serie rund um den ehemaligen Geheimdienstagenten John Milton, die Autor Mark Dawson geschrieben hat.
Ich muss leider gestehen, dass mir Band eins (bzw. der deutsche Band eins, da es im englischen ein paar mehr gibt, die noch davor spielen) deutlich besser gefallen hat.
Die Story an sich ist vollkommen unabhängig lesbar, sodass man den Vorgänger nicht kennen muss, um das Buch zu verstehen. Alle wichtigen Aspekte werden noch einmal aufgeführt, sodass man der Handlung auf jeden Fall folgen kann.
An sich ist es eine gute Geschichte, die auch viel Potenzial bietet und die sich auch wirklich flüssig lesen lässt. Ich hatte das Buch sehr schnell durch und die Seiten/Kapitel sind nur so vorbeigeflogen, aber mir fehlte einfach der gewisse Pepp.
Bis das Buch zum eigentlich Handlungsbogen kommt, dauert es eine Weile und es zieht sich ein wenig. Auch danach hat mich der Roman einfach nicht richtig gepackt und mitgerissen. Mir fehlte einfach dieses aufgeregte Mitfiebern. Was passiert als nächstes? Wer überlebt am Ende?
Ja, es war stellenweise durchaus spannend, aber mir fehlte bei John Milton auch dieser gewisse Biss eines Ex-Agenten. Seine Intuition wird hier und da mal erwähnt, aber mehr als eine leise Ahnung ist da nicht. Es kam mir fast vor, als hätte er über die Jahre alles vergessen, was er in seinem Beruf gelernt hat, sodass er es nicht mehr richtig nutzen kann.
Gerade auf diese Aspekte hatte ich mich jedoch besonders gefreut, sodass ich am Ende etwas enttäuscht war.

Veröffentlicht am 23.01.2017

Hatte mir ein wenig mehr versprochen

Taste of Love - Geheimzutat Liebe
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Andrew Knight hat seine Passion gefunden: Das Kochen. Er liebt seinen Beruf und führt mittlerweile sogar ein eigenes und auch ziemlich erfolgreiches Restaurant in Boston. Doch genau da liegt auch das Problem. ...

Andrew Knight hat seine Passion gefunden: Das Kochen. Er liebt seinen Beruf und führt mittlerweile sogar ein eigenes und auch ziemlich erfolgreiches Restaurant in Boston. Doch genau da liegt auch das Problem. Er hat so viel Stress auf der Arbeit, dass ihm nach und nach die Leidenschaft fürs Kochen abhanden kommt. Um das wieder zu ändern gönnt er sich spontan eine Auszeit und fährt mit seinem Auto nach Maine an die Küste. Aber an seinem Ziel kommt er nie an, da er in eine Autounfall verwickelt wird.
Brooke Day ist stocksauer als dieser Möchtegerngroßstädter ihr fast den Wagen zu Schrott fährt. Mit seiner lapidaren Art kann sie überhaupt nichts anfangen und doch bietet sie ihm am Ende eine Unterkunft an, bis sein Auto repariert ist. Allerdings macht er sich über ihr Restaurant immer wieder lustig und dann bildet sich der Fremde auch noch ein, ihr Kochtipps geben zu können? Nein danke! Er hat doch keine Ahnung vom Kochen, so sagt er zumindest, deshalb kann sie auch nicht verstehen, was das immer wieder soll.

Der Auftakt zur neuen "Taste of Love"-Serie von Poppy J. Anderson, der einem wirklich immer wieder den Mund wässrig macht, denn gekocht wird hier wirklich viel und es klingt alles wirklich wirklich lecker. Am liebsten würde man die beiden gerne direkt besuchen und aus ihren Töpfen naschen.
Da das aber leider nicht möglich ist, müssen wir uns hier wohl auf unsere Fantasie verlassen oder aber die Rezepte nachkochen, die in den Buchdeckeln gedruckt wurden.
Ihr merkt also schon, dieser Teil der Geschichte ist wirklich gut gelungen und auch die Story insgesamt hat mir gut gefallen, konnte mich am Ende aber nicht zu hundert Prozent überzeugen.
Brooke ist anfangs ziemlich zickig und man hat fast das Gefühl, dass sie jedes von Drews Worten extra auf die Goldwaage legt und zu den falschen Schlüssen kommt, was ich ein wenig anstrengend fand, aber mit der Zeit wird sie dann auch sympathischer und man lernt sie besser zu verstehen.
Drew dagegen konnte ich zum Ende hin nicht ganz verstehen, als plötzlich (man hat ja lange darauf gewartet) die Konsequenzen für sein Handeln kommen und er absolut nicht verstehen kann wieso Brooke so sauer und verletzt ist. Ich meine, wer wäre es an ihrer Stelle nicht?!
Die Lösung aller Probleme war mir am Ende dann zu einfach und auch wenn sie schön und witzig war, hat sie für mich doch nicht ganz gepasst.
Ihr seht also, ganz überzeugen konnte mich der Roman leider nicht, aber es gab auch genug Stellen, die ich mit Begeisterung gelesen habe.