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Veröffentlicht am 15.09.2016

Krönender Abschluss der Trilogie

Time*Out
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Endlich sind Christopher Kidd und die anderen in Sicherheit vor der Kohärenz und können sich voll und ganz auf ihre Pläne zur Bekämpfung dieser Allmacht konzentrieren. Doch es sieht alles andere als gut ...

Endlich sind Christopher Kidd und die anderen in Sicherheit vor der Kohärenz und können sich voll und ganz auf ihre Pläne zur Bekämpfung dieser Allmacht konzentrieren. Doch es sieht alles andere als gut aus und Christopher verliert immer mehr den Mut überhaupt etwas zu erreichen, als die Kohärenz mit dem Lifehook an die Öffentlichkeit geht und dieser Chip als neues Kommunikationsmittel riesige Erfolge feiert.
Aber dann entdeckt Christopher eine Spur, die die am Ende eine Lösung für ihre Probleme bereithalten könnte. Zusammen mit Serenitiy macht er sich heimlich auf den Weg, um seinen Freund, den PentabyteMan, zu suchen, denn er scheint irgendwo unwissentlich genau die Information zu besitzen, die die Kohärenz vernichten kann, auch wenn keiner weiß, wie genau diese Information aussieht. Sie ist die einzige Chance, die sie noch haben.

Der dritte Teil der "BlackOut"-Trilogie hat es noch einmal in sich.
Ich habe den "Time
Out" direkt nach dem zweiten Band gelesen (ja, man sollte Band 1 und 2 kennen) und war direkt drin in der Geschichte und habe mit Christopher und Serenity mitgefiebert.
Die Situation scheint so aussichtslos und trotzdem will keiner so richtig aufgeben. Es grenzt wirklich an Verzweiflung und genau das spürt man beim Lesen auch: Hilflosigkeit und den Willen, etwas zu unternehmen.
Und dann die Hoffnung, als Christopher doch noch eine Spur findet und sich die Geschichte plötzlich doch noch wendet.
Da wird es dann noch einmal richtig spannend. Christopher und Serenity erleben viel, unter anderem auch einiges, mit dem ich so nicht gerechnet habe und es bleibt bis zum Schluss fesselnd, denn man weiß nicht genau, wie es am Ende ausgehen wird. Und ohne zu viel verraten zu wollen: Das Ende hat mich überzeugt, auch wenn es vielleicht nicht so ist, wie jeder sich das vorstellgestellt hat.
Für mich ist das ein wunderbarer Abschluss dieser Trilogie, die ich wirklich gerne gelesen habe und die mit Anspruch und einer sehr gut geplanten Handlung überzeugen kann.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gelungene Mischund aus Historic und Fantasy

Witch Hunter
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Die 16-jährige Elizabeth Grey hat einen der gefährlichsten Jobs überhaupt: Sie ist Hexenjägerin und sorgt zusammen mit ihrem besten Freund Caleb dafür, dass all jene bestraft werden, die sich mit Magie ...

Die 16-jährige Elizabeth Grey hat einen der gefährlichsten Jobs überhaupt: Sie ist Hexenjägerin und sorgt zusammen mit ihrem besten Freund Caleb dafür, dass all jene bestraft werden, die sich mit Magie beschäftigen. Unter Blackwells Fahnen wollen die Hexenjäger Anglia von allem Bösen befreien, doch dann wird Elizabeth plötzlich selbst als Hexe verurteilt und muss sterben.
Aber bevor es so weit kommt, wird sie von einem Unbekannten aus dem Gefängnis befreit. Nicholas Perevil ist der schlimmste Zauberer von allen, hat er doch die Pest erschaffen. Elizabeth wittert ihre Chance, Blackwells Ansehen zurückzugewinnen, indem sie Nicholas und seine Freunde ausliefert. Womit sie jedoch nicht gerechnet hat: Ihre Retter scheinen gar nicht so böse, wie ihnen nachgesagt wird und jetzt, wo Elizabeth mittendrin ist in der Magie, muss sie sich plötzlich die Frage stellen, ob ihre ganzen Vorurteile eigentlich wirklich der Wahrheit entsprechen.

Dieses Buch sorgte schon vor seinem Erscheinen am 18. März für viel Furore. Viele Blogger, so auch ich, durften das Buch schon vorab lesen. Vorweg eins: Ja, das Buch wird schon ziemlich gehypt und nachdem ich es nun gelesen habe, kann ich auch absolut verstehen, warum.

Mit ihrem Debüt lässt uns Virginia Boecker in eine ganz neue und doch gar nicht so fremde Welt eintauchen, die mit ihren historischen Elementen für eine realitätsnahe Grundlage sorgt und mit Magie und Zauberei die Fantasie beflügelt. Dadurch entsteht eine absolut gelungene Mischung, die immer wieder an die Hexenjagden im Mittelalter denken lässt, auch wenn die Hexen dort keine echte Magie beherrscht haben (...oder vielleicht doch?).
Das Buch ist der erste Teil der "Witch Hunter"-Serie und aus der Sicht von Elizabeth geschrieben. Der Einstieg fällt relativ leicht, auch wenn es ein paar Seiten dauert, bis man zum Kern der Geschichte vordringt. Dadurch, dass man zuerst einen Eindruck erhält von Elizabeth' Arbeit als Hexenjägerin und auch, warum es diesen Beruf überhaupt gibt, kann man sich ziemlich schnell mit ihr identifizieren und ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen nachvollziehen.
Der erste Wendepunkt folgt dann ziemlich schnell und gibt der Geschichte erst die richtige Richtung und für mich wurde es dann ab hier total interessant.
Plötzlich ist Elizabeth selbst eine Hexe, und muss mit magie-fähigen Menschen auskommen - also genau das, was sie ein Leben lang gehasst hat.
Das bringt natürlich innere Konflikte mit sich, die mir unglaublich gut gefallen haben und die Elizabeth nachhaltig beeinflussen.
Auch die ganzen Nebencharaktere kommen wunderbar zur Geltung und punkten mit ihrer Einzigartigkeit und ihrem Chrisma.
Und auch die Handlung hat mich in ihren Bann gezogen. Es gibt spannende und actionreiche Momente, gefühlvolle und eher zurückhaltende Szenen, aber auch fröhliche Feste und ernste Augenblicke.
Das alles vereint sich zu einem ganz wunderbaren Roman, den ich nur empfehlen kann.
Besonderes Herzklopfen hat mir dann noch einmal das Ende bereitet, bei dem man nicht genau weiß, was nun real ist und was nicht.
Die eigentliche Handlung - bzw. der Auftrag, der das Buch prägt - wird hier abgeschlossen. Es bleiben aber genug Ansatzpunkte für den nächsten Teil, sodass ich wirklich gespannt bin, wie es mit Elizabeth und co. weitergeht.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Gelunger Romantic Thrill

Daughters of Darkness – Scarlett
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Scarlett Morrington hat als Auftragskillerin nicht gerade den ungefährlichsten Job. Dennoch würde sie niemals Unschuldige töten, auch wenn sie das in Schwierigkeiten bringt. Garrett Winter, Agent der Spezialeinheit ...

Scarlett Morrington hat als Auftragskillerin nicht gerade den ungefährlichsten Job. Dennoch würde sie niemals Unschuldige töten, auch wenn sie das in Schwierigkeiten bringt. Garrett Winter, Agent der Spezialeinheit HUNTERS, ist einer dieser Unschuldigen, dem sie sogar das Leben gerettet hat.
Dass er jetzt jedoch plötzlich vor ihr steht und mit ihr reden will, damit hat sie nicht gerechnet. Dieser Mann bringt sie völlig aus dem Konzept, weshalb er schleunigst wieder aus ihrem Leben verschwinden muss.
Doch so leicht gibt Garrett nicht auf. Er muss wissen, wer dieser Frau den Auftrag gegeben hat ihn zu töten und wo er diesen Jemand finden kann, denn nur wenn er ihm zuvorkommt, kann er ohne Angst und Schuld weiterleben. Mit einer so starrköpfigen Frau hat er allerdings nicht gerechnet und ihre Verschwiegenheit bringt die Beiden schon bald in große Gefahr.

Der Auftakt zur neuen Serie "Daughters of Darkness" von Bianca Iosivoni taucht ein in eine völlig neue Geschichte, die aber in der gleichen Welt spielt, wie zuvor auch schon die HUNTERS. Wer diese also kennt, wird hier den ein oder anderen Bekannten wiedersehen, es ist jedoch kein Muss, die HUNTERS gelesen zu haben, bevor man mit diesem Buch anfängt.
Mit Scarlett und Garrett hat die Autorin wirklich zwei tolle und faszinierende Charaktere geschaffen, die mich ziemlich schnell in ihren Bann gezogen haben. Scarlett ist eine absolut kesse, junge Frau, die sich nichts gefallen lässt und jedem die Stirn bietet. Garrett dagegen ist eher schweigsam, doch er weiß genau, was er will und tut alles, um sein Ziel auch zu erreichen. Wenn diese beiden Personen aufeinander treffen, fliegen schon mal die Funken und ich fand es wirklich toll, wie Scarlett diesen ruhigen Mann immer wieder aus der Reserve lockt. Trotzdem bleiben beide professionell und verlieren ihren Auftrag nie aus den Augen.
Beide haben ihre Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen und teilweise kann man schon ahnen, was passiert ist, aber andere Dinge sind sehr überraschend und geben der Geschichte eine ganz neue Richtung, was mir wirklich gut gefallen hat.
Und auch die Handlung konnte mich überzeugen und stellenweise richtig in Atem halten. Scarlett und Garrett gehen dank ihrem Job immer wieder Risiken ein und müssen sich Herausforderungen stellen, bei denen es schon mal um Leben und Tod geht. Verfolgungsjagden, Kämpfe und Schießereien stehen da fast auf der Tagesordnung - da wird es keinesfalls langweilig.
Bianca Iosivoni konnte mich mit diesem Auftakt mal wieder überzeugen und hat es geschafft, eine wirklich tolle Mischung aus Thriller und Liebesroman-Elementen zu kreieren.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Einzigartige und besondere Geschichte

Die Magie der Namen
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Endlich ist es so weit: Nummer 19 und seine Klassenkameraden sind endlich 16 und somit bereit für die große Zeremonie, auf die sie ihr Leben lang gewartet haben: Sie bekommen endlich ihre Namen und erfahren ...

Endlich ist es so weit: Nummer 19 und seine Klassenkameraden sind endlich 16 und somit bereit für die große Zeremonie, auf die sie ihr Leben lang gewartet haben: Sie bekommen endlich ihre Namen und erfahren somit, wer sie wirklich sind und wie ihr weiteres Leben aussieht.
Doch für Nummer 19 endet dieser Tag in einer großen Enttäuschung. Ab nun heißt er Tirasan Passario. Ein Name, den niemand zu kennen scheint und der auch irgendwie keine besonderen Fähigkeiten zeigt.
Frustriert macht sich Tirasan auf den weiten Weg nach Himmelsthor zum Namensverzeichnis, um mehr über sich in Erfahrung zu bringen und schon bald stellt sich diese Reise als viel gefährlicher heraus als gedacht. Da ist er plötzlich doch froh Rustan Polliander, einen Personenschützer, und weitere Klassenkameraden an seiner Seite zu wissen, die nach und nach sogar zu Freunden werden, was er nie erwartet hätte.

Dieser Jugend-Fantasyroman hat mich wirklich begeistern können.
Schon nach wenigen Seiten war ich völlig vertieft in das Fantasy-Debüt von Nicole Godzek, konnte mich in die Welt hineinversetzen, die sich nach und nach vor mir entfaltet hat, und den wirklich sympathischen Nummer 19/Tirasan Passario näher kennenlernen.
Das Konzept mit der Namensmagie finde ich total interessant. Jeder, der seine Namen bekommt, weiß damit nicht nur, wie er heißt, sondern auch, welche Fähigkeiten er hat (die er im Moment der Namensgebung erhält). Das kann köperlich sein, magisch, aber auch geistig. Zudem werden die Seelen immer wiedergeboren, die Person hat also schon einmal gelebt.
Nur Tirasan erfährt nichts von alledem. Er bleibt einfach er selbst, nur dass er jetzt einen Namen hat, der keinem etwas sagt. Seine Gefühle, die dadurch nicht unerheblich beeinflusst werden, sind wirklich gut dargestellt und man kann sich gut in ihn und seinen Frust bzw. seine Verzweiflung hineinversetzen.
Besonders gut gefallen hat mir auch der Aspekt der Freundschaft, der hier eine sehr wichtige Rolle spielt.
Die Gefahren, die ihnen drohen, haben dem Ganzen dann noch Spannung verliehen. Man weiß gar nicht genau, warum die Freunde nun in Gefahr sind, nur dass sie es sind. Ich hatte teilweise echt Herzklopfen und wollte unbedingt wissen, was dahintersteckt.
Irgendwann wird das dann aufgeklärt und das hat mich dann echt umgehauen - im positiven Sinne - und ich konnte das Buch dann bis zum Schluss nicht mehr aus Hand legen.
Das Ende ist dann vielleicht ein bisschen viel auf einmal, aber dennoch sehr harmonisch und es bringt das Abenteuer zu einem würdigen Abschluss.
Für mich eine absolute Empfehlung.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Sehr schöne Novelle

All about Chloé: Wildblumenküsse
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Chloé Sailors ist wie vor den Kopf gestoßen, als der Mann, mit dem sie seit drei Jahren zusammen ist, ihr erzählt, dass er seit eineinhalb Jahren noch eine Andere hat und diese Frau heiraten will.
Plötzlich ...

Chloé Sailors ist wie vor den Kopf gestoßen, als der Mann, mit dem sie seit drei Jahren zusammen ist, ihr erzählt, dass er seit eineinhalb Jahren noch eine Andere hat und diese Frau heiraten will.
Plötzlich weiß sie nicht mehr, was die Zukunft überhaupt noch bringt, aber so leicht lässt sie sich nicht unterkriegen. Zunächst steht sowieso die Hochzeit ihres Vaters an und so reist sie nach South Dakota, doch kurz vor ihrem Ziel bleibt ihr Wagen liegen. Da kommt der heiße Unbekannte gerade richtig, der sie mit in die Stadt nimmt. Sheriff Wyatt Snowden lässt Chloés Herz schneller schlagen, doch mehr als eine heiße Nacht ist nicht drin... dachte sie zumindest.



Dieser Kurzroman von Maddie Holmes, ein Pseudonym der Autorin Simone Olmesdahl, hat es wirklich in sich. Das erste Kapitel hat mich schon völlig mitgenommen und mir quasi das Herz gebrochen, als Chloé die Wahrheit erfährt.
Doch Trübsal wird hier nicht geblasen, stattdessen wird es schon bald sehr heiß, als Wyatt die Bildfläche betritt. Puh, stellt kalte Getränke und co. bereit: die Treffen von Chloé und Wyatt sind einfach nur prickelnd und es knistert gewaltig - und es wird sehr leidenschaftlich.
Diese Erotik wird verknüpft mit einer wunderschönen Liebesgeschichte, die gerade in der zweiten Hälfte immer mehr dominiert und für Herzklopfen sorgt.
Chloé und Wyatt sind zwei Charaktere, die mich vollkommen überzeugen konnten. Beides sind sehr starke Persönlichkeiten, die schon einiges erleben mussten und dennoch nicht verlernen zu leben und das beste aus ihren Situationen machen.
Für mich eine klare Empfehlung für alle Liebhaber von heißen Liebesgeschichten. Ich habe die knapp 130 Seiten in kürzester Zeit verschlungen.