Profilbild von Samys-Lesestuebchen

Samys-Lesestuebchen

Lesejury Star
offline

Samys-Lesestuebchen ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Samys-Lesestuebchen über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2018

Informativer, spannender und ereignisreicher Reihenauftakt!

Die Sternen-Saga 1. Taurus
0

Meine Meinung:

Der Klapptext lockte mich mit seinem mystischen, geheimnisvollen und spannenden Flair förmlich an. Unbedingt wollte ich herausfinden, was sich hinter der Entführung steckt und was Natalie ...

Meine Meinung:

Der Klapptext lockte mich mit seinem mystischen, geheimnisvollen und spannenden Flair förmlich an. Unbedingt wollte ich herausfinden, was sich hinter der Entführung steckt und was Natalie mit den alten Geschichten auf sich hat. Warum ist gerade sie diejenige auf deren Schultern die Rettung der Welt lastet und wird sie es schaffen. Meine Neugier war definitiv geweckt!

Das Cover ist ein absoluter Eye Catcher! Es strahlt den Inhalt der Geschichte aus und vor allem passt es zur Thematik „Astronomie“.

Von der Fülle an Wissen, wissenschaftlichen Belegungen und einem lockeren Mundwerk hat Natalie jede Menge zu bieten. Mit ihren dreizehn Jahren wirkte sie an manchen Stellen, gerade durch ihr unbändiges Wissen, in mancher Hinsicht für mich zu erwachsen und dennoch erkennt man auch im Läufer der Handlung viele kindliche Charakterzüge, welche sie sehr sympathisch machen.
Leider hat ihr erwachsener Auftritt auch eine negative Seite zur Folge, denn durch ihre schlauen Einwände nimmt Natalie der eigentlichen Jagd nach den Übeltätern die Spannung. Manchmal ist etwas mehr Rückhaltung doch ratsam, besonders um die Entwicklung und Spannung mehr zu entfachen. Es wirkt daher manches sehr konstruiert und verliert den realistischen Touch, was ich persönlich sehr schade finde.

Zur Handlung an sich kann ich nur sagen :“Bombastisch!“ Auch wenn ich mit Astronomie und deren Begebenheiten eher wenig am Hut habe, so konnte mich Autor Michael Templar mit seiner Idee, dem Aufbau sowie der Umsetzung total in seinen Bann ziehen. Die Welt, das Abenteuer und die wissenschaftlichen Aspekte fesselnden mich total in die Seiten und eröffneten mir ein wahrhaftiges Lesevergnügen. Schade eben nur, dass Natalie als Hauptprotagonistin nicht zu 100% überzeugen konnte.

Toll ist der Wandel der Spannung. Als das Geheimnis und die Jagd drohen zu kippen und das Ziel in die Nähe rückt, nimmt sie an sehr hohem Maß zu und ich konnte es kaum erwarten endlich alles zu lüften.

Den Schreibstil empfand ich als sehr flüssig und angenehm. Mit seinem bildgewaltigen Auftritt wurde alles sehr präsent präsentiert und entlockte mir oftmals ein Staunen.

Fazit:

Auch wenn dieser Reihenauftakt noch mit kleineren Ecken und Kanten zu kämpfen hatte, so konnte mich Autor Michael Templar dennoch absolut fesseln und begeistern. Mit seiner übermutigen und schlagfertigen Hauptprotagonistin Natalie, hab ich zwar noch meine Problemchen und dennoch hat sie eine sympathische Art an sich. Ich freue mich definitiv auf ein Wiedersehen mit ihr, auf mehr Rätsel und spannende Entdeckungen, und auf die weitere Entwicklung dieser Reihe!

Veröffentlicht am 10.10.2018

Tolle Idee rührend umgesetzt!

Borderland
0

Meine Meinung:

Ich muss sagen, dass ich nachdem beenden dieses Buches sehr berührt und überrascht bin. Sehr viel positive und traurige Eigenschaften vermischen Realität und „Zwischenwelt“ miteinander, ...

Meine Meinung:

Ich muss sagen, dass ich nachdem beenden dieses Buches sehr berührt und überrascht bin. Sehr viel positive und traurige Eigenschaften vermischen Realität und „Zwischenwelt“ miteinander, so dass man selbst an die Macht des Übernatürlichen glauben mag und vor allem an das Gute im Leben glauben lernt.

Vincent führt ein Leben, dass eine große Bürde für einen Jugendlichen ist. In einer Sozialwohnung pflegt er seine schwer depressive Mutter, die den Verlust seines Vaters nicht überwunden hat. Grundlegen kümmert er sich um einfach alles was so anfällt und hat wenig Freizeit um sich um die eigenen Interessen zu kümmern. Eigentlich ist er davon überzeugt, dass er alles im Griff hat, doch mit dem Zusammenbruch und dem Krankenhaus Aufenthalt seiner Mutter, bricht auch seine Heil geglaubte Welt zusammen, denn wirklich komplett auf sich allein gestellt zu sein, birgt noch eine viel größere Herausforderung als er geglaubt hat. Man spürt deutlich in welchem Schockzustand Vincent nach dem Vorfall steht und wie dieser Zustand ihm das Leben zusätzlich erschwert. Es ist ein ständiger Wandel zwischen dem eigenen Zusammenbruch und dem Kampf alles zu meistern.
Vincent gefiel mir in seiner Rolle sehr gut und der Autor schildert diesen Kampf des Jungen so authentisch, dass es einem sehr nahe geht.

Toll sind die beiden sehr unterschiedlichen Mädels, die an die Seite gestellt werden und sein Leben erneut total auf den Kopf stellen.
Die distanzierte und sehr angesehene Vida passte anfänglich für mich so gar nicht in das Bild der Geschichte. Sie macht keinen Hehl darum, dass Vincent ihr eigentlich total egal ist und doch tritt sie für ihn ein als ein Mitschüler ihn drangsaliert. Verwirrt hat mich dann doch die Nähe, welche Beide zueinander verspüren und die gerade aus den Bedeutungen ihre „Körperdüfte“. Vida duftet für Vincent wie Jasmin und andersherum hat Vincent den Duft von Lavendel den er versprüht. Beide wissen um deren Bedeutung und doch bleibt gerade da die Distanz präsent. Ich war etwas verwirrt, aber egal lach

Und dann gibt es noch Jane. Die geheimnisvolle Obdachlose, die sich in der Nähe des Grabes von Vincents Vater eine Gruft zum Eigentum gemacht hat. Kurzer Hand stimmt Vincent ihrem Wunsch zu, dass sie Übernacht bei ihm schlafen kann. Doch aus der einmaligen Sache wird ein Dauerzustand. Witzig ist die Sichtweise der Beiden, die sich absolut unterscheiden. Während Vincent der Meinung ist, der große Helfer in der Not zu sein, stellt Jane unweigerlich klar, dass sie diese Rolle inne hat und für das Wohl & Glück für Vincent einsteht. Und hier nimmt die wundervolle und sehr herzzerreißende Geschichte ihren Lauf!

Hier beginnt der sehr authentische Wandel zwischen Realität und „Zwischenwelt“, einen Spagat, den Peter Schwindt so einfühlsam, authentisch und einprägsam gemeistert hat, dass jeder Zweifel daran, dass es wahrlich existieren könnte, ausgeräumt ist. Auch wenn ich am Ende immer noch nicht an diese Dinge glaube, so vermittelte mir dieses Buch einen kleines Stückchen Glaube daran.

Es ist toll mit Vincent dieses Erlebnis zu machen, zu sehen und zu lernen, zu fühlen und zu kämpfen. Es hat mein Herz zutiefst berührt. Die Verbundenheit zu Jane ist ganz anders als er es kennt. Er spürt keine Verliebtheit gegenüber ihr, sondern hat in ihr die Freundin fürs Leben gefunden. Leider wird aber zu schnell aufgedeckt, welche Bewandtnis das „Grenzland“ für Vincent mit sich bringen wird. Trotz der aufkeimenden Spannung hat es dennoch einen kleinen Riß verursacht, der im Verlauf etwas veränderte.

Der Schreibst von Autor Peter Schwindt ist sehr lebendig, aussagekräftig und fesselnd. Man sinniert über das Gelesene, wird in den Bann und in die Ereignisse hineingezogen und erlebt sie so auf sehr intensive und sanfte Weise.

Ich war nicht enttäuscht, keines Wegs, aber es löste etwas in mir aus. Es ist schwer zu beschreiben, denn Enttäuschung ist wirklich das falsche Wort. Es war eher eine entrüstete Begeisterung, etwas ungeahntes, beängstigendes und doch so faszinierend, dass ich nicht mit dem Lesen aufhören wollte.

Fazit:

Die Geschichte überzeugte absolut mit ihrem Ideenreichtum, ihrer Präsenz und vor allem mit ihren Charakteren. Daher kann ich nicht anders als eine klare Leseempfehlung aussprechen und hoffe sehr, dass das Buch bei seinen Lesern genau solche Gefühle auslösen wird wie bei mir, denn es sind die Kleinigkeiten, die diese Geschichte so lesenswert macht.

Veröffentlicht am 03.09.2018

Dramatisch, grausam und packend bis zum Schluss! Ein fesselnder Reihenauftakt der begeistert!

Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern
0

Meine Meinung:

Der Klapptext von „Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern“ weckte aus besonderem Grunde meine Neugier, denn ich konnte mir absolut keinen Reim darauf machen, wie krank eine Welt sein ...

Meine Meinung:

Der Klapptext von „Dark Palace - Zehn Jahre musst du opfern“ weckte aus besonderem Grunde meine Neugier, denn ich konnte mir absolut keinen Reim darauf machen, wie krank eine Welt sein kann, in der man gut gesittete und im Leben stehende Bürger dazu zwingen kann, sich für zehn Jahre ihres Lebens als Sklave zu verpflichten und dem höheren Volk zu dienen. Ich muss gestehen, dass meine Fantasy absolut mit mir durchging und demnach einige Erwartungen an dieses Buch und Autorin Vic James entstanden sind.

Ob diese erfüllt wurden? Mal sehen….

Vorweg muss ich gestehen, dass ich einige Probleme hatte richtig in die Geschichte hineinzukommen. Vielleicht, weil mir erst einmal die Vorstellungskraft fehlte in solch einer Welt zu leben oder auch, weil für mich erst einmal die Beweggründe für solch eine Regelung fehlten. Klar die Politik macht so ihr eigenes Ding und braucht dazu uns kleinen Bürger nicht ,aber dennoch haderte ich damit mich in die Geschichte so richtig fallen zu lassen.
Aber spätestens ab dem Zeitpunkt als Luke etwas hinter die Kulissen der Fabrikstadt Millmoor geschaut und Abi kleinere Anekdoten vom Hof der Jardines berichtet hat, wurde für mich so einiges klar und die Geschichte entwickelte sich zusehends nach meinem Geschmack.

Und so geschah es, was ich mir von Dystopien sehnlichst erhoffe - Sie schockieren, fesseln und regen mich zum nachdenken an. Genau dieser Effekt trat so etwa nach den ersten 100 Seiten ein und gestaltete somit den weiteren Verlauf als sehr spannend und für mich persönlich sehr fesselnd.
Klar ist definitv, dass niemand, auch Vic James, das Rad nicht neu erfunden hat, sondern ihren eigenen Charme und ihre eigene Vorstellung, diesem einen neuen Glanz verliehen hat.

Persönlich fand ich es gut gewählt, dass die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wurde, dennoch fand ich den Zeitpunkt eher schlecht. Klingt komisch ich weiß, aber ich hätte da dem niedrigeren Volk mehr Stimme verliehen und die Meinungen, Machenschaften und Intrigen der Adligen im ersten Band eher etwas weniger Platz verschafft und vielleicht erst im zweiten Band damit aufgefahren die Angelegenheiten dieser Partie zu vertiefen um ihnen so einen intensiveren Flair zu vermitteln, wenn sich der Leser mit den bisherigen Begebenheiten etwas mehr angefreundet hat. Für mich waren die politisch hochtrabenden Aspekte des adligen Volks eher nebensächlich und leider auch etwas langatmig. Ihnen fehlte für mich persönlich zu diesem Zeitpunkt einfach der Schwung und teilweise auch Zusammenhang zu den bisherigen Ereignissen. Wie schon gesagt, es klingt komisch, aber bei mir kam es nicht so gut an.

Dennoch muss ich trotz meiner Kritik sagen, dass die Perspektiven von Abi und Luke die Ereignisse und mein Interesse geweckt und zu meiner Begeisterung ausgefüllt haben. Sie waren stets präsent, haben viele wichtige Punkte herausgefunden und sich ordentlich ins Zeug geschmissen, auch wenn es manchmal gegen alle Regeln verstößt, die ihnen als Sklave auferlegt wurden.

Die Atmosphäre hat mich absolut geflasht und meine eigene Vorstellungskraft bezüglich des Lebens als Sklave am Hofe oder wie bei Luke der Fall in der Fabrikstadt übertroffen. Ich mochte diesen gefährlichen, spannenden und geheimnisvollen Charme, den die Handlung ausstrahlt und bin am Ende durch den Cliffhanger echt gespannt, was sich die Autorin für den zweiten Band noch so einfallen lassen wird um ihre Leser in der Geschichte einzufangen und zu begeistern.

Fazit:

Um ehrlich zu sein fehlen mir eigentlich die Worte um ein abschließendes Fazit dem Buch entsprechend zu verfassen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten schaffte es die Autorin mich durch die Entwicklung ihrer Geschichte und den sehr präsenten Charaktere, komplett mitzureißen. Sie verschaffte mir viele Gänsehautmomente, schaffte es mich oftmals sprachlos und verzweifelt auf die Seiten blicken zu lassen, erzeugte in mir Wut, Mut und Lebensfreude, aber auch Hoffnung und Kampfbereitschaft. Die Atmosphäre hat mich total geflasht und nach diesem sehr dramatischen Ende kann ich es kaum erwarten mich gemeinsam mit Abi und Luke im zweiten Band durch ihre Geschichte zu schlagen.

Absolut lesenswert, da dieser Reihenauftakt mit seinem iIdeen- und Facettenreichtum absolut überzeugen konnte!

Veröffentlicht am 27.06.2018

Das Geheimnis hinter der Macht....

Witchborn
0

Meine Meinung:

Mit Spannung habe ich dieses Buch erwartet, denn der Klapptext nahm mich auf direktem Wege in seinen Bann und lies so einiges erwarten.

Hexen, Magie, zwei verfeindete Königinnen und eine ...

Meine Meinung:

Mit Spannung habe ich dieses Buch erwartet, denn der Klapptext nahm mich auf direktem Wege in seinen Bann und lies so einiges erwarten.

Hexen, Magie, zwei verfeindete Königinnen und eine Protagonistin auf der Flucht - Klingt erst einmal interessant, auch wenn es diese Variante gewiss in tausenden Formen schon irgendwie gab, und dennoch weckte es in mir eine Neugier, die ich befriedigen musste.

Der Einstieg beginnt schon direkt sehr schmerzlich mit dem Verlust seitens Alyce, unserer sehr jungen Protagonistin, die wir anschließend durch die Handlung begleiten werden.
Alyce ist schon sehr reif für ihr Alter, auch wenn sie noch einige kindliche Züge an sich hat. Während der Geschichte macht sie einen enormen Reifeprozess durch und wuchs mir auf Grund ihrer taffen, grüblerischen und herzlichen Art sehr ans Herz.

Schade, aber dennoch gut inszeniert ist die Erscheinung der „weißen“ Königin Elisabeth. Sie ist eher nur fadenscheinig im Verlauf zu erahnen und bekommt ihren grandiosen Auftritt eher gegen Ende des Buches. Hingegen ist Maria Stuart Mitten im Geschehen und hat ihre bösen Machenschaften gestrickt.

Intrigen, Freundschaften und auch Feindschaften sind ein wichtiger Bestandteil dieser Handlung und sind fesselnd in Szene gesetzt.

Auch wenn ich zwischendurch mal kurz das Gefühl hatte, dass der Geschichte an einem gewissen Wendungspunkt die Luft aus zugehen scheint und kurzeitig auch mit einigen Längen zu kämpfen hatte, so konnte mich Autor Nicholas Bowling doch nochmal einfangen und mich am Ende bestens Unterhalten.

Die Atmosphäre ist stets düster und verlieh mir ein unangenehmes und finsteres Kribbeln. Allein schon daher gefiel mir das Buch sehr gut, da die Atmosphäre sehr greifbar und überschwappend auf den Leser beschrieben wurde.

Überrascht hat mich wirklich das Ende des Buches, denn mit solch einem Ausgang hatte ich im Verlauf und auch gegen Ende hin absolut nicht gerechnet. Es war sehr passen und wie bereits erwähnt absolut überraschend!

Der einzige Schwachpunkt war für mich das Spiel mit der Spannung. Sie kam mir oftmals abhanden und gerade in einigen Szenen wäre sie sehr fesselnd und angebracht gewesen. Dennoch muss ich sagen, dass mich der Gesamtauftritt von „Witchborn“ absolut unterhalten hat und abgesehen von den kleineren Schwächen ein unterhaltsames Leseerlebnis geboten hat.

Fazit:

Eine gelungene Geschichte voller Magie, Intrigen, düsterer Atmosphäre und gut inszenierten Protagonisten. Absolut lesenswert!

Veröffentlicht am 09.06.2018

Actiongeladene Fortsetzung mit kleinen Mängeln

Magic Academy - Die Prüfung
0

Diese Reihe bietet eine gelungene Abwechslung und bereichert den Fantasy-Himmel auf vielerlei Weisen. Persönlich gefällt mir der sehr intensive Erzählstil der Autorin sehr gut, der es zudem auch ermöglicht ...

Diese Reihe bietet eine gelungene Abwechslung und bereichert den Fantasy-Himmel auf vielerlei Weisen. Persönlich gefällt mir der sehr intensive Erzählstil der Autorin sehr gut, der es zudem auch ermöglicht sich vollkommen in der Handlung fallen und sich gleichzeitig auch komplett mitreisen zu lassen.

Auch sehr bemerkenswert ist die Entwicklung dieser Geschichte, die nicht nur gepaart mit einigen Herausforderungen, spannenden Kämpfen und Rivalitäten, sondern auch einer sehr sonderbaren Liebesgeschichte einhergeht.

Wobei ich gleich anmerken muss, dass mir die Dreiecksbeziehung im ersten Band wirklich sehr gut gefallen hat und für mich einen angenehmen Beigeschmack zur sonstigen Geschichte hatte. Hier war es mir etwas too much und ich muss gestehen, dass ich irgendwann auch etwas genervt von dieser Sache war. Darren hier Darren da, ich liebe ihn, ich liebe ihn nicht, man ich liebe sie, och aber ich darf sie nicht lieben… Blablabla… Dieses stetige hin und her, war nicht nur verwirrend, sondern eben auch etwas unpassend bzw. nervig.

Ansonsten jedoch kann ich absolut nichts aussetzen. Ich mag diese Reihe sehr und auch ihren Verlauf. Begleiteten wird Ryiah im ersten Band auf ihrem steinigen und schweren Weg als Schülerin an der Akademie anerkannt und aufgenommen zu werden, so hat sie es in diesem Band geschafft und widmet sich ihrer eigentlichen Ausbildung. Toll finde ich ( auch wenn es aus der Sicht von unserer Protagonistin wohl eher nicht zutrifft), dass für Ryiah an der Akademie und während ihrer Ausbildung alles nicht gerade aalglatt verläuft. Sie ist das von allen ernannte schwarze Schaf unter den Lehrlingen und muss sich in einem stetigen Kampf immer wieder behaupten.

Ryiah ist wahrlich ein sehr interessanter Charakter. Sie strahlt ordentlich Energie aus, wirkt ansteckend und durch ihre manchmal sehr übermütige Art bringt sie sich schnelle ins Visier ihrer Rivalen. Ihre oftmals tollpatschige Weise durchs Leben zuwandern erinnerte mich oft an mich selbst und ich finde, dass sie gerade diese Eigenschaft so liebenswert macht. Ansonsten ist sie richtig schlagfertig, hat das Herz am rechten Fleck, nur ihr Gefühlsleben ist etwas anstrengend, aber diesen Part habe ich ja bereits oben erläutert.

Das Seeting ist ein pures Erlebnis aller Sinne. Man spürt die drückende Hitze der Wüste und meint, dass man den Sand unter den Füßen spüren kann. Auch das Riff mit seinen Brandungen oder das Schloss des Königs sind sehr detailliert geschildert, so dass man sie sich gedanklich wunderbar ausmalen und mit Leben fühlen kann.

Der bevorstehende Krieg und das Szenario darum ist sehr gut inszeniert und man spürt die Spannung und Anspannung sehr intensiv.

Das Cover finde ich mit seiner Darstellung sehr gut dargestellt und auch wenn es sehr schlicht ist, so sind die Farbwahl und die Abbildung der Protagonistin sehr einprägsam und passend zur Geschichte gewählt.

Fazit:

Auch wenn es bezüglich der integrierten Liebesgeschichte noch etwas Aufarbeitungsbedarf gibt, so ist der eigentliche Verlauf und die Entwicklung dieser Reihe absolut fesselnd und hat mich mit seinen vielen Facetten und Wendungen bestens unterhalten.

Ein etwas schwächerer zweiter Band mit gewissen Vorzügen, den ich Euch dennoch gemeinsam mit dem ersten Band sehr ans Herz legen kann. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Band dieser Reihe und hoffe, dass es da nochmals einen ordentlichen Knall und eine fesselnde Entwicklung geben wird!