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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2020

Interessant, aber sehr schwer zu bewerten

Das schöne Leben und der schnelle Tod
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„Allein dass ich mich rächen muss, spielt eine Rolle.“
Gabor zieht mit seiner Mutter um. Nach dem Ende der Sommerferien muss er dann in seine neue Klasse und bemerkt, dass dort Fee, Luzius und Mozart, ...

„Allein dass ich mich rächen muss, spielt eine Rolle.“
Gabor zieht mit seiner Mutter um. Nach dem Ende der Sommerferien muss er dann in seine neue Klasse und bemerkt, dass dort Fee, Luzius und Mozart, die er am Tag zuvor bei einer Auseinandersetzung beobachtet hat, in seiner Klasse sind.
Luzius und Mozart waren früher befreundet, bevor ein heimliches Video die Freundschaft zerstörte. Nun will Mozart Rache an Luzius.
Gabor befindet sich mittendrin. Es dauert, bis er alle Zusammenhänge zwischen den Mitmenschen versteht und realisiert erst dann, wie tief er bereits mit drin hängt.

Diese Rezension wird schwierig.
Als ich den Buchrücken gelesen habe, wusste ich nicht, was mich erwartet. Nachdem ich das Buch zugeklappt hatte, war ich immer noch leicht überfordert.
Fangen wir mit einem leichten Thema an. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber sobald man drin ist, lässt sich das Buch sehr schnell und angenehm lesen.
Die Charaktere haben alle ihre eigenen Rollen. Gabor, Fee, Mozart und auch andere. Jeder ist auf seine Weise besonders und man kann sich schnell merken, welche Charaktere wie drauf sind (auch wenn es relativ viele Charaktere sind, die auf einen Schlag eingeführt werden).
Die Beziehungen in dem Buch muss man erst verstehen und verarbeiten. Manche sind wirklich... ungewohnt.
Inhaltlich wird es jetzt schwierig. Ein Deutschlehrer würde sich bei so einem Buch bestimmt austoben und alles mögliche ausanalysieren. Da ich kein Deutschlehrer bin, kann ich das nicht tun. Nur als Leser würde ich den Inhalt als schwer einstufen. Es ist wirklich schwer, der Geschichte folgen zu können, denn was das angeht, ist sie besonders geschrieben. Es gibt Textpassagen aus Mozarts Sicht, wodurch nochmal ein neuer Blickwinkel kommt und man Mozart auf gewisse Art besser kennenlernt.
Wie man unschwer erkennt, ist meine Meinung sehr durchwachsen. Wenn euch der Buchrücken neugierig macht, überzeugt euch selbst! Ich bin gespannt, wie ihr es findet.

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Veröffentlicht am 08.02.2020

Zwiegespalten

Alle behindert!
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An sich finde ich die Idee gut. Man zeigt, dass Behinderungen normal sind und auch charakterlich sein können.
Nun zu den problematischen Aspekten. Es gibt Unterpunkte, wie mögliche Beleidigungen, die mich ...

An sich finde ich die Idee gut. Man zeigt, dass Behinderungen normal sind und auch charakterlich sein können.
Nun zu den problematischen Aspekten. Es gibt Unterpunkte, wie mögliche Beleidigungen, die mich stutzig gemacht haben. Wie reagieren da manche Kinder drauf? Es besteht doch die Gefahr, dass die Kinder genau diese Bezeichnungen verwenden...
Ansonsten ist das Buch gut gestaltet. Die Illustrationen sind sehr schön.
Theoretisch zu empfehlen, aber manche Teile wie die Bezeichnungen finde ich sehr problematisch.

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Veröffentlicht am 04.02.2020

Etwas nettes für Zwischendurch

Dear Evan Hansen
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Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer. Ich musste mich an den Schreibstil des Autors gewöhnen und auch Evan hat es mir nicht einfach gemacht. In seine Perspektive einzusteigen war schwierig, ...

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer. Ich musste mich an den Schreibstil des Autors gewöhnen und auch Evan hat es mir nicht einfach gemacht. In seine Perspektive einzusteigen war schwierig, aber es hat nach einigen Seiten trotzdem funktioniert.
Nebencharaktere wie Jared, auch wenn er zu Beginn sehr unsympathisch wirkt, haben mir sehr gut gefallen. Ich bin etwas überrascht, wie lange die Lüge von Evan am Ende wirklich durchgehalten hat, da ich viel früher mit dem Auffliegen gerechnet hatte, aber dementsprechend hat man immer mitgefiebert.
Ich finde es, auch wenn es bestimmt extra gemacht wurde, etwas schade, wie wenig insgesamt Evans Krankheit behandelt wurde und auch zu Collins Vergangenheit hätte ich eigentlich gerne noch mehr Informationen gehabt.
„Dear Evan Hansen“ ist eine nette Geschichte für zwischendurch, auch wenn ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht hätte. Lest trotzdem gerne mal rein!

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Veröffentlicht am 26.01.2020

Eine süße Geschichte, die für manche vielleicht zu vorhersehbar ist

Burning Bridges
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Ella und ihr Exfreund haben sich gerade getrennt, als sie von einer Gruppe Kerlen bedroht wird. Ches greift sofort ein und rettet sie vor ihnen, doch danach trifft sie ihn nicht wieder. Erst zwei Tage ...

Ella und ihr Exfreund haben sich gerade getrennt, als sie von einer Gruppe Kerlen bedroht wird. Ches greift sofort ein und rettet sie vor ihnen, doch danach trifft sie ihn nicht wieder. Erst zwei Tage später sieht sie ihn, wie er vor einem Café auf einer Bank sitzt. Sie lernen sich besser kennen, doch Ches hält sie auf Abstand. Er hat ein gefährliches Geheimnis, welches Ella nicht erfahren darf, denn sonst schwebt sie ebenfalls in Gefahr.

Eine lockere, süße Liebesgeschichte mit einigen Klischees.
Ella und Ches haben mir gut gefallen, als Leserin habe ich die Spannung und Leidenschaft direkt zwischen ihnen mitfühlen können. Auch die Nebencharaktere wie Summer und Samantha haben mir gefallen, denn man konnte sie sich sofort lebendig vorstellen und ich wäre am liebsten in deren Freundeskreis eingestiegen.
Der Inhalt ist etwas klischeelastig. Ches hat ein großes Geheimnis, Ella und er laufen sich immer wieder über den Weg und Ella läuft ihm hinterher. Zwischendurch dachte ich mir: Etwas mehr realitätsnähe bitte! So verläuft es in der Realität definitiv nicht, egal, was für ein großes Geheimnis der Kerl hat.
Ich bin neugierig, wie in Sinking Ships Callas Geschichte fortlaufen wird, da sie schon in Burning Bridges manchmal angedeutet wurde.
Für Einsteiger in Young Adult eine Empfehlung, für „gelernte“ Leser in diesem Genre eventuell eher weniger, da es sonst zu vorhersehbar ist.

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Veröffentlicht am 16.12.2019

„Astrologie ist wie die Schwerkraft. Man muss nicht daran glauben, damit sie ihre Wirkung im Leben entfaltet. “

Unter einem guten Stern
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Justine ist eine Journalistin und arbeitet bei dem Lieblingsmagazin von Nick. Nick sieht sie nach vielen Jahren wieder, denn sie waren mal Sandkastenfreunde. Direkt merkt Justine, dass zwischen Nick und ...

Justine ist eine Journalistin und arbeitet bei dem Lieblingsmagazin von Nick. Nick sieht sie nach vielen Jahren wieder, denn sie waren mal Sandkastenfreunde. Direkt merkt Justine, dass zwischen Nick und ihr noch Funken vorhanden sind und freut sich darüber, wieder im Kontakt zu sein. Doch als er sich nicht wieder bei ihr meldet, nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand.
Nick liebt Horoskope. Und er liebt das Magazin, wofür sie arbeitet. Dementsprechend übernimmt sie die Horoskope des Magazins und versucht so, Nick zu manipulieren. Doch Nick ist nicht der einzige, der sich von diesen Horoskopen leiten lässt. Justine weiß gar nicht, was sie da in Wirklichkeit anstellt.
Das Cover ist ein Hingucker. Als ich es gesehen hatte, musste ich einfach den Buchrücken lesen. Als ich dann gesehen habe, dass es über Sternzeichen und Horoskope ist, musste ich erst recht zugreifen, denn ich finde die Thematik jedes Mal aufs Neue in Büchern interessant.
Yara Blümel liest dieses Buch wirklich gut, man konnte sich gut in die Geschichte einfinden und durch ihre Sprechweise hat man die Emotionen mitfühlen können.
Die Autorin hat einen tollen Schreibstil! Sie benutzt echt gute Metaphern und beschreibt die Umgebung immer so ausreichend, dass man nicht durch Beschreibungen überladen wird. Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu hören!
Der Buchrücken verrät nicht zu viel über die Geschichte, weswegen ich auch nicht zu viel verraten werde. Aber die Charaktere, die Entwicklung der Geschichte und alles andere haben mir wirklich gut gefallen! Auch wie die Geschichten der „Nebencharaktere“ zusammenhängen, fand ich super! Da ist wirklich nichts grundlos geschehen.
Ich kann Romantikern das Buch nur empfehlen! Es hat mir unfassbar viel Spaß gemacht, dieser Geschichte zu lauschen.

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