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Veröffentlicht am 01.03.2020

Beim Lesen spürte ich eine Magie und Aufregung, sodass ich das Buch nicht weglegen konnte

Die Silbermeer-Saga (Band 1) - Der König der Krähen
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Klappentext
„Diese Geschichte beginnt mit den Kaltwochen,
mit Fischern, die dem Meer nicht trauen,
und den verschwundenen Kindern von Colm.

Eine schwarze Feder ist das Einzige, was Edda von Tobin ...


Klappentext
„Diese Geschichte beginnt mit den Kaltwochen,
mit Fischern, die dem Meer nicht trauen,
und den verschwundenen Kindern von Colm.

Eine schwarze Feder ist das Einzige, was Edda von Tobin geblieben ist. Gleich zu Beginn der Kaltwochen ist ihr Bruder verschwunden. So wie jedes Jahr eines der Kinder Colms verschwindet.
Niemand sucht nach ihnen, das Meer ist feindlich, voller magischer Kreaturen und Gefahren. Aber für Tobin überwindet Edda ihre Angst und begibt sich ins Inselreich. Denn irgendwo dort draußen lebt der geheimnisvolle Krähenkönig, der die verlorenen Seekinder mitgenommen haben soll ...“

Gestaltung
Besonders schön finde ich an dem Cover, dass der Titel mit Glanzfolie veredelt wurde und somit besonders elegant aussieht. Vor dem dunkelblauen Hintergrund kommen auch die silber-weißen Wellen richtig gut zur Geltung. Außerdem unterstützen diese optisch den Inhalt des Buches, indem sie einen ersten Eindruck der kalten See vermitteln. Die Wellen umranden den bronzefarbenen Titel auch sehr schön und das Bildmotiv, das in der Covermitte zu sehen ist, spiegelt die Geschichte richtig toll wieder.

Meine Meinung
Nachdem ich die Leseprobe der „Silbermeer-Saga“ gelesen hatte, war ich Feuer und Flamme für die Geschichte, denn bereits die ersten Zeilen hatten mich gepackt. Es wird beschrieben, dass die Geschichte viele Anfänge hat. Allein in den paar Zeilen wurden so viele tolle Ideen angedeutet und angesprochen, dass ich ganz kribblig auf die Geschichte wurde. Dann kam der Prolog, in denen von sogenannten Seekindern die Rede war. Kinder, die einem Dorf jedes Jahr von der See genommen werden. Aber warum? Ich hatte Fragen über Fragen und war sehr neugierig.

So hat das Buch bereits mit den ersten Seiten eine Magie entfaltet, die mich für sich gefangen nahm und die mich auch die gesamte Lesezeit über nicht mehr losließ. Mit poetischen Worten und einem wahren Feuerwerk an grandiosen Einfällen überzeugte mich die Geschichte mit jeder gelesenen Seite immer mehr. Ich wurde immer aufgeregter, wollte unbedingt all die Rätsel und Mythen der Seekinder und der Geschichte entschlüsseln, weswegen ich beim Lesen voller Neugierde an den Seiten klebte. Hinzukam die Sprache der Autorin, durch die bildgewaltige Welten in meinem Kopf entstanden. Besonders gefallen haben mir auch die Wortneuschöpfungen, die zur Geschichte passten und so wirkten, als seien sie ganz normale Worte in unserem Sprachgebrauch.

Dieser Sog, der sich so entfaltete, ließ mich nicht mehr los und hat beim Lesen meine Aufregung noch gesteigert, weil ich vieles auch überhaupt nicht erahnen konnte. Ich wurde mehrfach überrascht und von einem spannenden Plot mitgerissen. Dabei gefielen mir auch all die Namen der Figuren und Nebencharaktere richtig gut, da diese wunderbar zum Setting an der See passten: Edda, Tobin, Teofin…das sind außergewöhnliche Namen, die aber trotzdem im Gedächtnis bleiben und die Stimmung der Geschichte wunderbar wiederspiegeln sowie aufgreifen.

Das Setting war sowieso echt atemberaubend und gerade in Kombination mit der Stimmung der Geschichte magisch-mythisch, da die Atmosphäre stimmungsvoll ist und an bestimmten Stellen eine unheilschwangere Wirkung erzielt durch die ich als Leserin vor Spannung auf das Kommende vibrierte. Gerade der Weltenentwurf gefiel mir auch echt gut, weil er ziemlich komplex ist, aber ich das Gefühl hatte, als würde da noch Großes kommen. „Der König der Krähen“ ist der Auftaktband der Trilogie, sodass ich wirklich gespannt bin, was mich noch erwarten wird. Hilfreich war beim Lesen auch die Karte, die sich im Buch befindet und die mir die Welt genauer vor Augen geführt hat. Ergänzt wird alles durch die bereits erwähnten, fantasievollen Einfälle, die das Inselreich zu einem unglaublich magischen Ort machen, der mit Wesen und Gegebenheiten aufwartet, welche für mich völlig neuartig waren.

Zu guter Letzt möchte ich nicht die Protagonistin Edda und auch die anderen tollen Charaktere unerwähnt lassen. Edda ist eine starke Hauptfigur, die mutig ist und sich nicht unterkriegen lässt. Sie wächst im Verlauf der Handlung an und mit ihren Aufgaben und ist auch ein wenig rau wie die See. An den Figuren wird auch schön verdeutlicht, dass man Menschen nicht einfach in Schubladen einteilen kann und dass einfaches schwarz-weiß Denken oft nicht ausreicht, da man nicht einfach nur das eine oder andere ist, sondern eine bunte Mischung aus vielen Dingen. So sind auch die Charaktere bunt zusammengewürfelt und vielschichtig.

Fazit
Der Auftaktband der „Silbermeer-Saga“ hat mich schon mit den ersten Seiten gefangen genommen. Die Geschichte ist atmosphärisch, magisch und voller unglaublicher Einfälle, die neuartig sind und zum Staunen einladen. Auch der Weltentwurf konnte mich überzeugen, denn er ist komplex, beeindruckend und wunderbar ausgearbeitet. „Der König der Krähen“ ist in meinen Augen ein Gesamtkunstwerk, denn die Sprache ist poetisch und bildgewaltig mit all den zum Setting passenden Worten und Wortneuschöpfungen. Ich bin richtig gespannt, wie die Trilogie im nächsten Band weitergeht und was sie noch bereit hält, denn schon in diesem Band wurde ich mit Wendungen überrascht, mit denen ich nicht gerechnet hätte.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Die Silbermeer-Saga 01 – Der König der Krähen
2. ???
3. ???

Veröffentlicht am 29.02.2020

Die Mischung macht’s! Nachdenklichkeit trifft auf spannende Figuren und Dramatik

Sturm
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Klappentext
„Eigentlich haben Nora und Johan nichts gemein außer einer gegenseitigen tiefen Verachtung. Sie ist eine militante Klima- und Tierschützerin aus Deutschland, die bereit ist, zum Schutz der ...

Klappentext
„Eigentlich haben Nora und Johan nichts gemein außer einer gegenseitigen tiefen Verachtung. Sie ist eine militante Klima- und Tierschützerin aus Deutschland, die bereit ist, zum Schutz der Lebewesen sogar Gesetze zu brechen und ins Gefängnis zu gehen. Und er ist ein junger, wortkarger Fischer an der kanadischen Küste, der jeden Tag Tiere tötet und sich auch gar nichts anderes vorstellen kann. Als ein Gericht Nora zu Sozialstunden auf seinem Schiff verurteilt, beginnen stürmische Zeiten. Zuerst nur zwischen den beiden. Dann aber gerät das Schiff weit draußen auf dem Atlantik in den schlimmsten Hurrikan seit Menschengedenken. Dieser Sturm verändert alles. Auch ihre Sicht aufeinander.“

Gestaltung
Ich finde den Retrolook des Covers unglaublich ansprechend, denn das Motiv wirkt leicht verwaschen und alt. Die Farbkombination aus Braun-Beigetönen und dem Blau am unteren Bildrand passt auch ziemlich gut, denn das Blau bringt etwas Frische in das Covermotiv, während die Beigetöne das altertümliche Aussehen unterstützen. Mir gefällt besonders gut die Zeichnung des wilden Wassers, denn einerseits erkennt man, dass es gezeichnet wurde, andererseits sieht das Wasser aber unglaublich realistisch aus.

Meine Meinung
Christoph Scheuring hat mich bereits mit seinem Buch „Absolute Gewinner“ gut unterhalten und ich muss ehrlich gestehen, dass mich der Klappentext zu „Sturm“ komplett begeistert und neugierig gemacht hat, denn die Geschichte klingt einfach so verdammt gut. In dem Buch geht es um die Klima- und Tieraktivistin Nora, die ihre Sozialstunden bei Johan auf dem Schiff ableisten muss, denn er ist ein Fischer, der sein Geld mit dem Töten von Tieren verdient. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die beiden gegensätzlichen Parteien zunächst gar nicht grün miteinander sind. Jedoch geraten sie mit dem Schiff auf dem Atlantik in einen schlimmen Sturm und dieser verändert alles zwischen ihnen…

Protagonistin Nora fand ich eine sehr interessante Protagonistin. In meinen Augen greift Autor Christoph Scheuring mit ihr den Geist der Zeit auf, denn Nora sind die Umwelt und Tiere wichtiger als andere Menschen. Sie lässt sich Aktionen einfallen, um auf Missstände hinzuweisen und sie aktiviert andere Jugendliche. Ich fühlte mich ein wenig an Greta Thunberg erinnert. Nora versprüht dabei auch eine gewisse Wut, die ich als Leser durch die Seiten hinweg spüren konnte. Ich fand diese Gefühlslage von ihr aber auch nachvollziehbar angesichts ihrer Familiengeschichte. Besonders beeindruckend fand ich diesbezüglich Noras Wandlung bzw. Entwicklung, denn sobald sie auf dem Schiff ist, wird sie ruhiger und nachdenklicher.

Zudem ist der Zusammenprall zwischen Nora und Johan auf dem Schiff ziemlich interessant, da hier zwei anscheinend gegensätzliche Sichtweisen auf engem Raum zusammen kommen. Die Dynamik zwischen den beiden fand ich äußerst gelungen und auch sehr greifbar dargestellt, denn die Luft knistert geradezu, wenn beide aufeinandertreffen…Außerdem ist Johan trotz seiner eher stillen Art ein schöner Gegenpol zu Nora, der ihre wütende, leicht aggressive Art ausgleichen kann. Dies hat in meinen Augen das Lesen harmonisch gemacht, denn beide Charaktere gleichen sich einfach aus und sind dennoch unglaublich interessant – jeder für sich genommen.

Sobald es zu dem Sturm kommt, wird die Handlung dann auch noch echt dramatisch und fesselnd. Hier müssen Nora und Johan sich aufeinander verlassen und das obwohl sie aus verschiedenen „Welten“ kommen. Hier zeigt sich auch die Stärke der beiden Charaktere, denn es geht ums Überleben. Hier fieberte ich mit den beiden Figuren mit, die ich zuvor in mein Herz geschlossen hatte und bangte um sie, denn der Sturm ist gefährlich. Lebensgefährlich.

Ich liebe die Mischung, die dieses Buch beinhaltet, denn es geht um ernste Themen wie Familie und Gewalt. Aber auch Umwelt- und Tierschutz sind Themen, die das Buch aufgreift. Genauso wie Liebe und Gefahr. Hier kommt einiges zusammen, das sich wunderbar ergänzt und ein stimmiges Ganzes ergibt, denn zuerst lernte ich die Figuren kennen und lieben und dann bot sich mir ein brenzliges Abenteuer, bei dem mir mehr als einmal das Herz stehen blieb.

Fazit
„Sturm“ von Christoph Scheuring hat für mich die perfekte Mischung aus ernsthaften Themen, gutem Charakterbuilding und dramatischem Abenteuer. Ich fand es klasse, dass es hier um genauso um Dinge ging, die zum Nachdenken anregen, wie auch um eine gefährliche Lage aus der sich die Hauptfiguren befreien müssen. So mischt der Autor das Beste aus beiden Welten: das gefühlvolle Nachdenken mit rasanter Action und Gefahr. Ich bin wirklich begeistert und überzeugt von diesem Roman, denn er versorgte mich mit allem was ich liebe: Nachdenklichkeit, Tiefgründigkeit, interessanten Charakteren, Hintergrundgeschichten, wichtigen Themen wie Umweltschutz oder Gewalt und abenteuerlichem, rasantem Tempo.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 29.02.2020

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle in einem stimmigen Ende

One True Queen, Band 2: Aus Schatten geschmiedet (Epische Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau)
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Klappentext
„Lang lebe die Königin?

Mailins Schicksal ist besiegelt: Sie wurde zur Königin von Lyaskye gekrönt und damit ist ihr Leben verwirkt, sollte sie je wieder einen Fuß in ihr Königreich setzen. ...

Klappentext
„Lang lebe die Königin?

Mailins Schicksal ist besiegelt: Sie wurde zur Königin von Lyaskye gekrönt und damit ist ihr Leben verwirkt, sollte sie je wieder einen Fuß in ihr Königreich setzen. Allerdings ist genau das Mailins Ziel. Denn wie soll sie in ihr altes Leben in Irland zurückkehren, wenn ihr Herz bei Liam in der anderen Welt geblieben ist – und wenn sie ständig von furchtbaren Visionen verfolgt wird, in denen Liam ein Gefangener des grausamen Königs ist? Mailin muss zu ihm, koste es was es wolle. Doch um nach Lyaskye zurückzukehren, braucht sie ausgerechnet Nathaniel, den Königskrieger und Weltenspringer, dem sie das Herz aus der Brust gerissen hat …“

Gestaltung
Das Cover des zweiten Bandes ziert dasselbe Gesicht, das auch schon auf dem Vorgänger zu sehen war. Die Haare und die Position des Gesichtes sind dabei dieselben geblieben. Geändert haben sich jedoch die Augen, denn aus dem direkten Blick sind geschlossene Augen geworden, was ich interessant finde, da man sowas auf Covern nicht oft sieht. Die Farbwahl ist auch heller geworden, denn nun ist das Cover in hellen Rosatönen mit Weiß gehalten. Mir gefallen vor allem wieder die haptische Wirkung des Covers sowie die silber-glänzenden Äste.

Meine Meinung
Bücher von Jennifer Benkau lese ich gerne und da ich „One True Queen – Von Sternen gekrönt“ echt spannend fand, musste ich unbedingt in Erfahrung bringen, wie die Geschichte von Mailin endet. Zwar ist sie die Königin von Lyaskye, aber sobald sie ihr Reich betritt, wird sie sterben. Dennoch plant Mailin nach Lyaskye zurückzukehren, da ihr Freund Liam vom König gefangen gehalten wird. Um Liam zu helfen und nach Lyaskye zu gelangen, braucht Mailin die Hilfe von Nathaniel…

Hach, was für ein Abschluss! Meiner Meinung nach hatte er wirklich alles, was das Herz begehrt! Es gab Schockmomente, Überraschungen, Enthüllungen, Wendungen, Momente für das Herz, lustigere Szenen und so vieles mehr! Die Beschreibung einer Achterbahnfahrt der Gefühle trifft es bei „Aus Schatten geschmiedet“ wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Innerhalb dieses Abschlussbandes durchlebte ich so viele Emotionen, dass ich gar nicht wusste wie mir geschah! Im einen Moment fieberte ich mit Mailin mit, im nächsten war ich den Tränen nahe und wieder im nächsten erwischte ich mich bei einem zufriedenen Schmunzeln…hier ist wahrlich alles dabei!

Der Schreibstil von Jennifer Benkau war wieder ganz besonders einnehmend und gelungen. Ich liebe die Art der Autorin mit Worten umzugehen und Magie zu erschaffen, denn ich finde, dass Jennifer Benkau es schafft mit einfachen, wenigen Worten gewaltige Bilder in den Kopf des Lesers zu malen. So kann man sich die Figuren, Orte und Geschehnisse richtig gut vorstellen und beim Lesen wunderbar in die Geschichte eintauchen.

Die Charaktere haben mir in diesem Band auch wieder richtig gut gefallen, denn dadurch, dass Protagonistin Mailin mit Nathaniel zusammenarbeiten muss und seine Hilfe benötigt, wird es wirklich spannend. Außerdem spürte ich Mailins Gefühle für Liam und ihre Sorgen. Ebenso bangte ich mit ihr mit und war gerade am Ende des Buches versucht, an meinen Fingernägeln zu kauen, weil ich Angst hatte, welches Ende die Geschichte finden würde. Dabei empfand ich den Abschluss, so wie er schlussendlich getroffen wurde, authentisch und er passte in meinen Augen zur Geschichte!

Fazit
„One True Queen – Aus Schatten geschmiedet“ ist ein schöner Abschluss, der meiner Meinung nach alles hatte, was ein perfektes Buch beinhaltet: große Gefühle, viele Schockmomente und Überraschungen sowie eine von Anfang an fesselnde Handlung. Auch die Charaktere haben mir in diesem Band wieder gut gefallen, da ich gut mit ihnen mitfühlen konnte. Zudem war der Schreibstil der Autorin Jennifer Benkau wieder ein wahrer Genuss, durch den ich in die wunderschöne Welt von Lyaskye abtauchen konnte.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. One True Queen – Von Sternen gekrönt
1. One True Queen – Aus Schatten geschmiedet

Veröffentlicht am 29.02.2020

Ein Bilderbuch mit dem man seinen Kindern zeigen kann wie lieb man sie hat

Unglaublich wie du
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Klappentext
„Dieses Buch ruft »Sei du selbst!«

Hast du dir auch schon einmal gewünscht, jemand anders zu sein? Vielleicht ein Gorilla? Ein Tiger? Oder ein flauschiges Chinchilla? Das wäre bestimmt spannend ...

Klappentext
„Dieses Buch ruft »Sei du selbst!«

Hast du dir auch schon einmal gewünscht, jemand anders zu sein? Vielleicht ein Gorilla? Ein Tiger? Oder ein flauschiges Chinchilla? Das wäre bestimmt spannend … Aber warte! Lass uns lieber an all die Dinge denken, die DU tun kannst! Denn nur du bist so UNGLAUBLICH DU!“

Gestaltung
An der Gestaltung des Covers finde ich so schön, dass der Hintergrund zwar himmelblau gehalten ist, dafür aber all die Tiere und der Junge im Vordergrund quietschbunt sind. Ich finde, dass das Cover so zeigt, dass jedes Lebewesen, egal ob Mensch oder Tier, individuell und verschieden ist. Dabei gefällt mir vor allem die bunte Raupe sehr gut, weil sie auch noch bunte Muster auf ihrem Körper trägt.

Meine Meinung
Das Bilderbuch „Unglaublich wie du“ hat mir vor allem aufgrund der Botschaft total gut gefallen. In dem Bilderbuch vom Autor Rhys Brisenden und Illustrator Nathan Reed geht es darum, dass das Buch dem Leser sagt, dass er oder sie sicherlich gerne mal jemand oder etwas anderes wäre. Dabei verfolgt man über die Seiten unterschiedliche Tiere und Möglichkeiten, anders zu sein als man ist. Bis man schließlich zu den letzten Seiten gelangt und dort erfährt, dass man einzigartig und unglaublich ist.

So vermittelt das Bilderbuch schon den kleinen Lesern, dass sie einzigartig sind und etwas ganz besonderes. Diese positive Botschaft finde ich wichtig, denn so können Eltern durch das gemeinsame Vorlesen und Bilderanschauen ihren kleinen Kindern ihre Liebe zeigen und dass ihre Kinder besonders sind, auch wenn sie sich vielleicht mal nicht so fühlen.

Besonders ist, dass der Betrachter und Leser des Buches durch das „Du“ direkt angesprochen wird. So fühlt man sich involviert und in die Geschichte einbezogen. Es fühlt sich beim Lesen so an, als würde jemand einem die Worte zuflüstern und einen damit aufmuntern, was besonders schön ist. Auch die Reime, in denen die Geschichte erzählt werden, sorgen für einen melodischen Satzklang, durch den sich die Botschaften noch viel besser lesen lassen, weil sie flüssig von den Lippen gehen.

Auch macht es beim Lesen Spaß, dass das Buch mit unterschiedlichen Schriftarten und Schriftgrößen arbeitet. Worte, denen besondere Bedeutung und Beachtung geschenkt werden soll, sind größer geschrieben als andere. Auch wird mit der Ausrichtung des Buches gearbeitet, da es manchmal sogar senkrecht statt quer gehalten werden muss, wodurch das Lesen interaktiver wird.

Das Highlight waren für mich aber neben der schönen Botschaft die Illustrationen, die so bunt und fröhlich waren, dass man beim Lesen einfach gute Laune bekommt. Vor allem die Seiten haben mir richtig gut gefallen, bei denen der Hintergrund nicht nur schlicht weiß, sondern in einer knalligen Farbe strahlte oder eine Hintergrundszenerie darstellte. Am allerschönsten fand ich jedoch die letzte Doppelseite mit einem riesigen bunten Regenbogen, Drachen, Menschen und vielen anderen Bildern zum Entdecken!

Fazit
„Unglaublich wie du“ ist in meinen Augen ein Bilderbuch mit dem Eltern ihren kleinen Kindern durch das gemeinsame Vorlesen zeigen können, wie lieb sie sie haben und wie viel sie ihnen bedeuten. Bereits kleine Kinder verstehen so schon, dass sie für die Eltern etwas Besonderes sind und dass jeder auf der Welt unglaublich und einzigartig ist. Die Illustrationen sind dabei total schön und genauso bunt wie die Menschen und Tiere. Auch die Reime und die direkte Ansprache des Lesers unterstützen die Botschaft der Geschichte!
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 29.02.2020

Der Abschlussband ist der beste Band dieser Reihe, die zu meinen absoluten Lieblingen gehört

Ophelia Scale - Die Sterne werden fallen
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Klappentext
„Kann ihre Liebe dem Hass trotzen und den Tod besiegen?

Ophelia befindet sich nun endgültig zwischen den Fronten. Die regierungstreuen Anhänger der Abkehr von jeder Technologie und die Widerstandsgruppe ...

Klappentext
„Kann ihre Liebe dem Hass trotzen und den Tod besiegen?

Ophelia befindet sich nun endgültig zwischen den Fronten. Die regierungstreuen Anhänger der Abkehr von jeder Technologie und die Widerstandsgruppe ReVerse bekämpfen sich mit allen Mitteln. Letztere wird inzwischen vom mächtigsten Gegner der königlichen Familie angeführt. Als die Stimmung in der Bevölkerung umzuschlagen droht, muss der König alles auf eine Karte setzen. Und Ophelia muss sich entscheiden, was sie bereit ist zu opfern, wenn sie ihre große Liebe und ihr Land retten will.“

Gestaltung
Ich finde die Farben von diesem Cover so schön. Rot ist meine Lieblingsfarbe und darum finde ich es besonders schön, dass die Gestaltung dieses Mal in Rottönen mit orangefarbenen Highlights gehalten ist. Das Gesicht des Mädchens schaut dieses Mal den Betrachter direkt an, wobei sie von vielen Dreiecken umgeben ist. So hat sich auch das Muster aus unterschiedlichen geometrischen Formen in der Reihe fortgeführt. Ich mag nach wie vor den Kreis mit der Skyline sehr gerne, der im Titel steht.

Meine Meinung
Ich muss gestehen: ich bin süchtig. Süchtig nach der „Ophelia Scale“-Trilogie und Lena Kiefers tollen Einfällen und ihrem grandiosen Schreibstil. Ich habe „Die Sterne werden fallen“ zu Beginn des Jahres gelesen und brauchte gefühlt ewig, um all meine Gedanken und Gefühle zu diesem bombastischen Reihenabschluss in Worte zu fassen. Auch jetzt noch weiß ich beim Tippen dieser Rezension nicht, wie ich in Worte fassen soll, wie toll dieses Buch und die gesamte Reihe sind. Ich möchte einfach, dass jeder sie liest!

In meinen Augen war dieser Abschlussband sogar der Beste der gesamten Reihe. Dies liegt meiner Meinung nach daran, dass der Anteil an Spannung hier insgesamt enorm hoch ist. Der Kampf zwischen Rebellen und treuen Anhängern der Abkehr von Technologie geht hier wahrlich in die heiße Phase und so habe ich es genossen, dass „Die Sterne werden fallen“ so temporeich und voller Taten ist.

Im Grunde gab es kaum eine ruhige Minute, was ich wiederum sehr genossen habe, denn so flog ich einfach durch die Seiten – mit einem rasenden Herzen. Ich war gespannt auf die Auflösung der Geschichte, bangte mit den Charakteren und stürzte mich mit ihnen in die Schlacht. Es war einfach herrlich und hat mir so viel Spaß gemacht! Dabei wurde ich aber auch immer wieder eiskalt erwischt von ungeahnten Wendungen, denn diese Geschichte hatte es absolut in sich!

Immer wenn ich dachte, ich hätte die Geschichte durchblickt und die Geheimnisse aufgedeckt, überraschte Lena Kiefer mich mit einem neuen Twist. Auch hierdurch wird das Lesen zu einer riesigen Freude, da dieses hohe Maß an Unvorhersehbarkeit für viele schöne Überraschungsmomente beim Lesen sorgt. Jetzt habe ich viel von all der spannenden Action, dem hohen Tempo, der Rasanz und den Herzrasen-Momenten gesprochen. Es gab aber auch ein großes Maß an Emotion.

Einerseits natürlich auf meiner Seite, weil ich innerlich zerrissen war angesichts dessen, dass eine meiner Lieblingsreihen nun ein Ende findet. Andererseits gab es aber auch wieder viele wunderschöne Momente zwischen Ophelia und Lucien. Dabei wurde es einfach sehr emotional, was ich beim Lesen sehr bewegend fand, da die Gefühle meiner Meinung nach wirklich spürbar waren. Zumindest hatte ich beim Lesen den Eindruck, sie am eigenen Leib zu spüren. Dabei deckte „Die Sterne werden fallen“ eine riesige Gefühlspalette ab, denn von Sorgen über Liebe über Hoffnung bis hin zu Dramatik war alles dabei!

Fazit
Für mich gehört die „Ophelia Scale“-Trilogie zu einer meiner absoluten Lieblingsreihen. Ich liebe die Geschichte und die Wendungen. Vor allem bewundere ich den roten Faden, der sich durch die gesamte Reihe zieht und welcher hier im dritten Band nochmals mit Überraschungen glänzte, die ich im Leben nicht erahnt hätte. Außerdem liebe ich den Actionreichtum, das Tempo und die hohe Spannung dieser Geschichte. Ich finde diese Reihe sogar so gut, dass ich Angst habe, ihr mit meinen Worten hier, nicht annähernd gerecht zu werden. Dabei möchte ich eigentlich nur eins erreichen: dass diese wunderbar spektakuläre Reihe viele weitere begeisterte Leser findet!
Sprachlose 5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Ophelia Scale – Die Welt wird brennen
2. Ophelia Scale – Der Himmel wird beben
3. Ophelia Scale – Die Sterne werden fallen