Profilbild von Skyline-of-books

Skyline-of-books

Lesejury Star
offline

Skyline-of-books ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Skyline-of-books über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2018

Tolle Kombination aus Contemporary und Krimi mit kleiner Kritik

Mädchen mit Geheimnissen
0

Klappentext
„Musik ist einfach alles, davon ist Sky überzeugt. Darum liebt sie den Plattenladen ihres Vaters, eine Fundgrube für alte Songs auf Vinyl. Allerdings klingelt die Kasse dort nur selten. Was ...

Klappentext
„Musik ist einfach alles, davon ist Sky überzeugt. Darum liebt sie den Plattenladen ihres Vaters, eine Fundgrube für alte Songs auf Vinyl. Allerdings klingelt die Kasse dort nur selten. Was vielleicht an ihrem Dad liegt, der in der Vergangenheit festhängt. Oder an ihrem kleinen Bruder, der als „Special Agent Gully“ die Kundschaft unter die Lupe nimmt.
Höchste Zeit für was Neues, entscheidet Sky. Also plant sie verwegene Aktionen und wilde Partys mit ihrer Freundin Nancy. Sie stellt Nachforschungen an über das Mädchen, dessen Bild plötzlich an jeder Hauswand auftaucht. Und sie beobachtet Luke, den neuen Plattenverkäufer, der voller Geheimnisse steckt. Skys Sommer beginnt sich zu drehen und das Leben kommt ganz schön auf Touren.“

Gestaltung
Dass das Covermotiv wie die Tür eines alten Ladens aussieht, in der ein Open/Close-Schild hängt und dass der Buchtitel dann auf diesem Schild steht, gefällt mir richtig gut. Nicht so mein Fall ist dafür die Farbe des Türrahmens, da mir das Lila nicht so gut gefällt, weil es so kräftig ist. Ansonsten passt das Cover aber sehr gut zur Geschichte, da es den Musikladen vom Vater der Protagonistin darstellen könnte und es so schon erste Hinweise auf die Geschichte gibt.

Meine Meinung
„Mädchen mit Geheimnissen“ ist eine Mischung aus Contemporary und Krimi. Die Geschichte beginnt zunächst ganz ruhig und fokussiert sich vorrangig auf das Leben von Protagonistin Sky. Sie lebt mit ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder über dem Plattenladen ihres Dads, in dem sie auch immer wieder aushilft. Ihre Mutter hat die Familie vor Jahren verlassen, um in Japan als verrückter Popstar berühmt zu werden. Als Teenager möchte Sky jedoch auch etwas erleben und so verbringt sie ihre Zeit mit ihrer besten Freundin Nancy, die älter, hübscher und erfahrener ist als Sky.

Skys Welt dreht sich um die Probleme, denen jeder Jugendliche gegenübersteht: das Erwachsenwerden und vor allem das Sich-selbst-finden. Eingestrickt in Skys mehr oder weniger normales Leben sind immer wieder Anmerkungen über ein verstorbenes Mädchen, dessen Gesicht Plakate in der gesamten Stadt schmückt. Die Fragen um den Tod dieses Mädchens schwirren Sky immer wieder durch den Kopf, während sie ihren Alltag meistert. War es ein Unfall…oder Mord? So stellt sie Nachforschungen an, während sie sich nebenbei um ihren kleinen Bruder Gully kümmert, der sich hinter einer Schweinsmaske versteckt, und versucht erwachsen zu werden, indem sie mit Nancy Partys besucht.

„Mädchen mit Geheimnissen“ hat mir insgesamt richtig gut gefallen, weil mich vor allem die Nachforschungen um den Tod des Mädchens gepackt haben. Sie schwebten über der Geschichte, die sonst eigentlich sehr ruhig verlaufen ist. Die Handlung dieses Buches setzt auf die leisen Töne. Die Gefühle und Empfindungen von Sky stehen eher im Vordergrund. Doch über allem schwebt immer der eventuelle Mord, den Sky ganz nebenbei erforscht. So wartete ich als Leserin gebannt, ob es am Ende diesbezüglich eine große Enthüllung geben würde. Meine Neugier zog mich geradezu durch die Geschichte, sodass „Mädchen mit Geheimnissen“ sehr schnell ausgelesen war.

Leider bin ich vom Ende etwas zwiegespalten. Einerseits haben die letzten Seiten mir sehr gut gefallen, weil sie ein überraschendes Ergebnis zeigen und die Ermittlungen von Sky und ihrem kleinen Bruder Gully zu einem Höhepunkt verlaufen, andererseits hat mich aber gestört, dass der Fall am Ende nicht aufgeklärt wird. Während des Lesens schwebte die ganze Zeit die Ahnung über den Seiten, dass es mehr mit dem Tod des Mädchens auf sich hat. In die Handlung wurde dies zuvor immer banal und am Rande der Geschichte eingestreut, bis am Ende die Bombe platzt und es eine Art kleinen Showdown gibt. Aber wenn schon Krimi/Thriller-Elemente in die Geschichte gemischt werden, erwarte ich auch, dass dies konsequent durchgezogen wird und der Todesfall am Ende einfach in der Schwebe gelassen wird.

Obwohl die Geschichte insgesamt sehr ruhig ist, konnte sie mich dennoch fesseln. Dies lag auch an den sympathischen, verrückten Figuren. Jeder war dabei so anders und individuell. Besonders mochte ich, dass die Figuren alles andere als 0815 sind. Sie alle sind auf gewisse Weise verrückt. Skys Vater wehrt sich vehement gegen die neue Technik. Gully hält sich für einen Detektiv und läuft nur mit Schweinsnase rum. Nancy ist sehr flatterhaft und schreckt auch nicht vor dem ein oder anderen vulgären Begriff zurück (unter anderem zu meinem Leidwesen, denn manchmal war es schon etwas befremdlich beim Lesen). Sky liebt alte Platten und weiß eigentlich noch nicht so recht, wer sie ist. „Mädchen mit Geheimnissen“ lebt definitiv von der Figurenvielfalt!

Mein Highlight von den Charakteren war aber eindeutig Gully. Er hat immer wieder dafür gesorgt, dass ich schmunzeln musste, denn er hat für lustige Kommentare gesorgt. Aber gleichzeitig hat seine Figur es auch geschafft, mich zu berühren, weil der kleine Kerl es in der Schule auch nicht gerade leicht hat durch seine Besonderheiten. Auch dass er sich für einen großen Detektiv hält, war unterhaltsam. So hat er versucht, eine Gruppe Verbrecher aufzuspüren, die mit einem Ziegelstein das Fenster des Plattenladens eingeschlagen haben. Es gab so immer wieder Kapitel, in denen man Gullys Fallakten lesen konnte. Er hält seine Ergebnisse und Gedanken in Notizen fest, die die Geschichte aufgelockert haben.

Auch Musik spielt in diesem Buch eine große Rolle. Skys Gedanken kreisen oft um Rockmusiker oder Schallplatten, deren Namen bzw. deren Titel ihrer Alben sie dann auch sagt. Für mich war dies manchmal etwas schwierig, weil Sky Namen nannte, die ich in meinem Leben noch nicht gehört hatte. So kannte ich den Großteil der Bands, Sänger und Alben nicht, weil sie einfach nicht meiner Zeit entsprangen (Sky hat die Vorliebe für alte Platten ihres Vaters geerbt). Das war manchmal etwas schade, weil ich so einfach nur über die Namen drüber gelesen habe, ohne die tiefere Bedeutung erfassen zu können.

Fazit
Contemporary trifft hier auf Krimi. „Mädchen mit Geheimnissen“ hat mich vor allem durch diese Mischung überzeugt. Die kriminalistischen Ermittlungen von Sky und Gully schweben über der Geschichte und sorgen am Ende auch für einen kleinen Showdown, der für mich hinsichtlich des Todesfalls noch etwas genauer hätte ausgearbeitet werden können. Doch vorrangig ist die Geschichte von Simmone Howell ein Buch über das Erwachsenwerden, Selbstfindung und das Leben an sich. Sehr überzeugend sind auch die vielfältigen Figuren, die allesamt aus der Masse hervorstechen und alle sehr besonders sind. Der verrückte Haufen sorgt für viel Lesespaß!
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 09.02.2018

Ein Buch, das mich zwiegespalten zurücklässt

Love Letters to the Dead
0

Klappentext
„Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls ...

Klappentext
„Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …“

Gestaltung
Ich finde das Cover wunderschön und besonders gut finde ich es, dass das englische Originalcover samt Titel übernommen wurde. Ich mag die Farbgebung des Covers, auch wenn sich mir der Sinn des „schwebenden“ Mädchens in der Mitte nicht ganz erschließt, so ist es dennoch ein Eyecatcher. Dass es einen Laptop in den Händen hält und so aussieht als würde es etwas tippen, passt wieder sehr gut zur Geschichte. Aber am deutschen Cover stört mich etwas das Zitat bzw. die Werbung am unteren Rand des Covers, das stört irgendwie mein Ästhetikempfinden, weil das Cover so etwas überladen wirkt mit zu viel Text.

Meine Meinung
„Love Letters to the Dead“ war wirklich eine unglaublich intensive, bewegende und gefühlvolle Geschichte. Die Protagonistin Laurel hat auf mich authentisch gewirkt. Nicht jeder ist offen, extrovertiert und lässt gleich alle in sich hineinblicken. Mit ihr konnte ich mich gut identifizieren und je nachdem, was man so für Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht hat, ist man vielleicht auch vorsichtig und öffnet sich nicht sofort, weil man Angst hat verletzt oder ausgenutzt zu werden.

Laurel schreibt Briefe an verstorbene, berühmte Persönlichkeiten und Stars. Dazu muss ich sagen, dass ich viele dieser Personen nicht kenne/kannte. Ich hätte sie googlen müssen (teilweise hab ich dies gemacht, teilweise war ich aber zu faul). Personen wie River Phoenix oder Elizabeth Bishop waren mir beispielsweise gänzlich unbekannt. Da habe ich teilweise schon an mir und meinem Verstand gezweifelt. Schön fand ich es aber, dass Laurel begründet, warum sie die jeweilige tote Person ausgewählt hat. So konnte ich als Leser ihr Handeln gut nachvollziehen.

Allerdings habe ich noch keinen geliebten Menschen verloren (ganz anders als Laurel). Deswegen ist es für mich ein wenig schwer, ihre Lethargie und Trauer komplett nachzuempfinden. Ich kann ja verstehen, dass sie zu Beginn des Verlustes trauert und sich zurückzieht, aber irgendwann sollte sie doch auch aus ihrer Starre erwachen. Sie selber kann nicht ihr Leben an sich vorbeziehen lassen (auch wenn sie es vielleicht gerne würde). Erst ganz zum Schluss des Buches kann Laurel mit ihrer Trauer umgehen und hat gelernt sie zu verarbeiten. Da hat sie eine große Entwicklung durchgemacht, die mir gut gefiel. Ihre Charakterentwicklung hätte für meinen Geschmack ein wenig eher kommen können (da sich das Buch so etwas hingezogen hat).

Die Handlung zog sich für meinen Geschmack nämlich hin. Sie schritt wirklich langsam voran, was natürlich (und verständlicherweise) daran liegt, dass wir als Leser so intensiv und ausführlich in Laurels Gedanken sowie Gefühle eintauchen und diese ihren Raum brauchen, um sich zu entfalten.
Aber dennoch kam ich nicht umhin mich an manchen Stellen zu langweilen.

Generell mochte ich die Figuren in „Love Letters to the Dead“ sehr gerne. Nicht nur Laurel hat eine Leidensgeschichte und ihr Päckchen zu tragen, sondern auch die anderen Figuren haben etwas Trauriges an sich. Das macht sie irgendwie sehr real und greifbar, weil sie so sind wie du und ich und nicht so perfekt wie manch andere Romanfigur. Wobei ich die Liebesbeziehung, die zwischen Laurel und Sky entsteht, etwas abrupt fand. Er kam in ihr Leben und schwupps, sie waren sofort zusammen.

Aber ich muss auch sagen, dass mir "Love Letters to the dead" insgesamt etwas zu unspektakulär gewesen ist. Ich war berührt, aber nicht so oft wie ich es hätte sein können und die Handlung plätscherte teils sehr vor sich hin. Zudem fand ich manche Dinge auch recht übertrieben oder zumindest überspitzt (was genau kann ich nicht verraten ohne zu spoilern). Es war zwar realistisch, dass auch viele der Nebenfiguren "ihr Päckchen zu tragen haben" und das hat mir ja auch gefallen, aber irgendwann war dann auch mal der Gipfel erreicht. Aber stattdessen kam immer mehr und mehr trauriges ans Licht...das war irgendwann zu viel des Guten.

Und abschließend das Happy End. Vorher so viel Traurigkeit und am Ende geht alles gut aus. Der Realitätsnähe wegen hätte ich es schöner gefunden, wenn wenigstens ein kleiner "Wermutstropfen" in das Happy End getropft worden wäre, damit die Geschichte so realistisch bleibt wie sie zuvor erschien. Aber so? Ende gut alles gut erschien mir hier so, als ob die Autorin dieses Ende der Leser wegen gewählt hat.

Fazit
„Love Letters to the Dead“ ist ein Buch, das mich zwiegespalten zurücklässt. Einerseits war ich sehr berührt von den traurigen Geschichten der Figuren, andererseits war mir der Roman zu unspektakulär, etwas übertrieben und das Ende viel zu viel Happy End im Vergleich zu der Traurigkeit, die vorher so dominant war.
Knappe 4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband


Veröffentlicht am 09.02.2018

Colleen Hoover - der weibliche Nicholas Sparks für Jugendliche!

Looking for Hope
0

Klappentext
„Auf die Vergangenheit zurückzublicken, das hat Dean Holder seit dem Tod seiner Schwester Les erfolgreich vermieden und stattdessen kräftig an seinem Image als Bad Boy gearbeitet. Bis er Sky ...

Klappentext
„Auf die Vergangenheit zurückzublicken, das hat Dean Holder seit dem Tod seiner Schwester Les erfolgreich vermieden und stattdessen kräftig an seinem Image als Bad Boy gearbeitet. Bis er Sky trifft, die seine Welt von einem Moment auf den anderen aus den Angeln hebt. Denn Sky erinnert Dean an Hope, seine verschwundene Kindheitsfreundin, nach der er seit Jahren vergeblich sucht. In Skys Gegenwart brechen Gefühle auf, die Dean längst verloren glaubte - doch immer mehr wird klar: Um in die Zukunft blicken zu können, muss Dean sich den Geistern seiner Vergangenheit ebenso stellen wie Sky…“

Gestaltung
Beim neusten Colleen Hoover-Roman wurde das englische Originalcover übernommen. Man sieht einen jungen Mann, der direkt in die Kamera (bzw. die Augen des Betrachters) schaut. Der Name der Autorin sowie der Titel sind zentral darunter gedruckt. Schön finde ich vor allem, dass bei der neusten Auflage des „Vorgängerbandes“ der Schrifttyp an den von „Looking for Hope“ angepasst wurde. So erkennt man, dass diese zwei Bände zueinander gehören (denn immerhin erzählen sie dieselbe Geschichte nur aus zwei verschiedenen Perspektiven).

Meine Meinung
Bisher hatte ich noch kein einziges Werk von Colleen Hoover gelesen. Als absoluter Hoover-Frischling wusste ich also nicht, was mich erwarten würde. Das Einzige, was ich wusste, war, dass viele Leser absolut begeistert von all ihren Werken sind. Ich hatte immer den Eindruck, dass alles, was aus ihrer Feder kommt, jeden Leser begeistert hat. Aber warum, das konnte ich nie sagen. Nun allerdings, verstehe ich warum.

Colleen Hoover schafft es das wahre Leben wie es ist mit all seinen Facetten, Gedanken und Gefühlen perfekt in ihren Geschichten einzufangen und widerzuspiegeln. Als ich „Looking for Hope“ las, war es wie ein Sog. Ein Sog, der mich in die Geschichte gesaugt und an den Zeilen hat kleben lassen.

Zu Beginn habe ich einfach nur gelesen, ohne viel nachzudenken. Aber je näher man Protagonist Dean Holder, kurz Holder, kennen lernt, desto tiefer versinkt man in Colleen Hoovers Roman. Selten habe ich ein Buch gelesen, das den Leser so tief in die Innenwelt eines männlichen Charakters hat blicken lassen. Dadurch, dass in der Ich-Perspektive aus Holders Sicht erzählt wird, erlebt der Leser seine Gedanken und Gefühlswelten hautnah.

Vor allem die Briefe, die er an seine verstorbene Zwillingsschwester Les schreibt, sind dabei so intensiv, dass ich beim Lesen immer das Gefühl hatte, dass ich Holder persönlich kennen würde. Es erschien mir, als sei ich direkt mit ihm verbunden. So etwas habe ich bisher nur selten erlebt.

Holder ist eigentlich ein sehr fürsorglicher, lieber und nachdenklicher Charakter. Auf die Außenwelt und seine Mitmenschen wirkt er allerdings wie ein Bad Boy. Diese Zweigleisigkeit ist es, welche ihn für mich sehr faszinierend gemacht hat. Aber auch Sky, in welche Holder sich verliebt, ist meiner Meinung nach eine sehr vielschichtige und spannende Figur. Dadurch, dass Holder denkt sie sei seine vor Jahren verschwundene Kindheitsfreundin Hope, wird ein hoher Spannungsbogen aufgebaut, denn als Leser fragt man sich immer „Hat Holder nun recht? Ist Sky wirklich Hope? Oder doch nicht?“. Diese Frage hat mich beim Lesen immer weiter angetrieben.

„Looking for Hope“ ist der zweite Band einer Dilogie. Allerdings erzählt der erste Band, „Hope Forever“ dieselbe Geschichte, nur aus der Perspektive von Sky. Ich selber habe diesen „Quasi-Vorgänger“ nicht gelesen, aber diese Tatsache hat mich beim Lesen nicht ein einziges Mal gestört, da keine Wissenslücken oder Fragen entstanden sind. Man kann die Handlung problemlos ohne Vorkenntnisse verstehen und genießen.

Ich muss sogar sagen, dass meine Nichtkenntnis von „Hope Forever“ die Wirkung von „Looking for Hope“ für mich sogar noch intensiviert hat. Ich könnte mir gut vorstellen, dass jemand, der „Hope Forever“ und somit das Ende der Geschichte kennt, die Handlung vorhersehen kann. Ich allerdings wusste an keiner Stelle, was als nächstes passieren würde (jemand der „Hope Forever“ kennt weiß vermutlich schon von Beginn an, ob Sky Hope ist oder nicht, so könnte es schneller zu Langeweile kommen).

Anzumerken ist allerdings auch, dass für meinen Geschmack manche Szenen zu langgezogen wirkten. Wenn Holder und Sky rumknutschen oder miteinander rummachen, geht dies wirklich über viele viele Seiten. Da habe ich mich manchmal gefragt, wann sie denn nun endlich auf des Pudels Kern kommen.

Fazit
„Looking for Hope“ ist so intensiv, dass es direkt unter die Haut geht! Die beiden Protagonisten Holder und Sky sind vielschichtig, geheimnisvoll und es ist spannend sie genauer kennen zu lernen. Die Innensicht eines männlichen Protagonisten zu erleben war sehr interessant, vor allem weil ich den Vorgänger „Hope Forever“ nicht kannte. Diese Tatsache stört allerdings keineswegs beim Lesen, vielmehr intensiviert die Nichtkenntnis das Leseerlebnis, da man die Handlung noch nicht kennt und so alles neu erlebt. Colleen Hoover ist eindeutig der weibliche Nicholas Sparks für Jugendliche! Ihr Schreibstil war sehr flüssig zu lesen und ihr Roman spiegelt wunderbar das wahre Leben wieder.
Allerdings waren manche Szenen in der Handlung etwas zu langgezogen.
Daher 4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Hope Forever (Skys Sicht)
2. Looking for Hope (Holders Sicht)

Veröffentlicht am 09.02.2018

Neues, gruseliges Abenteuer der Geisterjäger mit leichten Schwächen

Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel
0


Klappentext
„Wenn Londons Geisterwelt erwacht

Dank des spektakulären Erfolgs im Fall der seufzenden Wendeltreppe ist Lockwood & Co. nun eine der angesagtesten Geisteragenturen Londons. Doch inzwischen ...


Klappentext
„Wenn Londons Geisterwelt erwacht

Dank des spektakulären Erfolgs im Fall der seufzenden Wendeltreppe ist Lockwood & Co. nun eine der angesagtesten Geisteragenturen Londons. Doch inzwischen wird die Metropole bereits von einer Reihe neuer grausiger Ereignisse erschüttert: In einer beispiellosen Diebstahlserie werden mächtige magische Artefakte entwendet und deren Hüter grausam ermordet. Als dann auch noch auf einem Friedhof ein schauerlich eiserner Sarg geborgen wird, dessen Inhalt unter mysteriösen Umständen verschwindet, steht fest: Ein klarer Fall für Lockwood & Co.! Nur wenn das Team um Anthony Lockwood, Lucy und George ihre ganze Genialität im Umgang mit übernatürlichen Ereignissen in die Wagschale wirft, kann es ihnen gelingen, die Verschwörung, die hinter all dem steckt, aufzudecken.“

Gestaltung
Das Cover von „Lockwood & Co 02 – Der Wispernde Schädel“ gefällt mir sehr gut, da durch den Totenkopfschädel der Titel auf dem Cover wieder aufgegriffen wird und die Degen, die sich dahinter kreuzen symbolisch für Lockwood & Co stehen könnten. Vor allem der Farbton gefällt mir allerdings sehr gut. Das dunkle Rot passt sehr gut zu dem sehr dunklen Blau vom ersten Band und auch die Goldelemente am Titel sind wie beim ersten Band gehalten.

Meine Meinung
Erzählt wird „Lockwood & Co 02“ wieder aus Lucys Sicht in der typischen Ich-Erzähler-Form. Durch diese Variante erfährt der Leser nichts über Georges oder Lockwoods Gefühle und Gedanken, was meiner Meinung nach allerdings auch mal sehr spannend wäre. Andererseits erscheint gerade Lockwood so noch viel geheimnisvoller und mysteriöser, da Lucy so wenig über ihn weiß und somit auch der Leser viele Fragen zu seinem Verhalten und seiner Person hat.

Besonders schön war es daher, dass in diesem Band ein paar Mal auf Lockwood und seine Vergangenheit angespielt wurde und den Leser ganz am Ende sogar eine sehr große Enthüllung diesbezüglich erwartet (da Lockwood sich dazu entschließt ein großes Geheimnis über sich zu lüften). So wurden wenige Infos über Lockwood eingestreut, die das Interesse und die Neugierde nur noch mehr schüren. Diese wird aber vermutlich erst im Folgeband gestillt.

Am Ende blieben auch noch einige Fragen offen und ungeklärt, sodass ich gespannt auf den nächsten Teil warte und hoffe, dass dort die in „Der wispernde Schädel“ angesprochene Geheimgesellschaft thematisiert wird und auch in die Thematik rund um Typ drei Geister ein wenig mehr Licht ins Dunkel gebracht wird. Aber vor allem die große Enthüllung von Lockwood am Ende lassen mich gespannt auf das nächste Abenteuer warten.

Wie schon von Band 1 gewohnt, gab es auch hier wieder gruselige, spannende und actionreiche Momente. Vor allem da die Einführungen in die Welt und die Charaktere wesentlich kürzer ausfielen (und ausfallen konnten), gab es in diesem Band wesentlich mehr Augenblicke, in denen man an seinen Fingernägeln kaut oder es einem eiskalt den Rücken runter läuft. Herr Stroud versteht sich auch besonders gut darauf, die gruseligen Gesitermomente so zu beschreiben, dass man sie beinah vor Augen sieht und Angst hat, ein Geist würde hinter der nächsten Tür lauern.

Aber meinem Empfinden nach, hat es sich auch alles ein wenig hingezogen. Bis es so richtig "zur Sache kommt", werden tausend Untersuchungen angestellt, Gespräche geführt und und und. Klar gehört das alles zu Ermittlungen dazu, aber ich hatte oft den Eindruck, dass manches absichtlich lange (seeeehr lange) heraus gezögert wird. Spannend ist es, keine Frage, aber irgendwann ist alles (z.B. ein Gespräch) auch einmal ausgereizt und dann würde ich auch bitte gerne wissen, wie es weiter geht, statt noch ewig in dem Gespräch (um beim Beispiel zu bleiben) zu verharren. Dies sorgt dafür, dass man nach einer gewissen Zeit anfängt, sich zu langweilen, bis dann wieder etwas spannendes passiert. Diese langen Phasen zwischen den spannenden Momenten hätten meiner Meinung nach wirklich um einiges kürzer sein können.

Zu Beginn war auch die Dynamik zwischen Lockwood, George und Lucy in diesem Band irgendwie noch nicht ganz so...spritzig wie beim ersten. Manch ein Spruch erschien eher erzwungen lustig, statt locker lustig. Etwas schade finde ich, dass es nur Lucy ist, die besondere Fähigkeiten bzw. besonders stark ausgeprägte Fähigkeiten(die sich in diesem Band sogar noch verstärkt haben) hat.

Zudem hatte ich auch Probleme dabei, die Namen der Nebenfiguren immer richtig zuzuordnen. George, Lucy und Lockwood waren klar, die werden auch immer nur so genannt. Aber bei dem Team der mit Lockwood „verfeindeten“ Agentur, variiert der Autor immer mal zwischen Vor- und Nachnamen. So entstanden zumindest bei mir immer wieder Probleme bei der Orientierung wer denn nun genau wer war. Durch diesen Wechsel bei den Namen (und ich kann mir Namen eigentlich gut merken), die dann auch noch recht ungewöhnlich sind, stockte ich des Öfteren in meinem Lesefluss. Bei so vielen Geistertypen, Waffen, Methoden gegen Geister etc., die man sich auch alle merken muss, wäre etwas Einheitlichkeit beiden Namen (allein schon der Übersichtlichkeit wegen) schön gewesen.

Fazit
Ebenso wie bereits im ersten Band der „Lockwood & Co“ Reihe, gibt es auch hier spannende sowie actionreiche Momente und gerade die gruseligen Szenen sind so packend beschrieben, dass dem Leser ein eiskalter Schauer über den Rücken läuft. Etwas anstrengend sind die langen Phasen zwischen diesen tollen Augenblicken, da Gespräche, Ermittlungen und Co sich gefühlt ewig in die Länge ziehen, bis der nächste große Knall kommt. Auch die Verwendung von ungewöhnlichen Vor- und Nachnamen bei den Nebencharakteren sorgte zumindest bei mir teilweise für Verunsicherung darüber wer nochmal wer war.
4 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 09.02.2018

Die Geheimnisse und Rätsel haben mir gefallen, auch wenn sie etwas überschattet wurden

Little Secrets - Lügen unter Freunden
0

Klappentext
„Es klingt wie die Erfüllung eines Traums: Vier Mädchen und zwei Jungs ziehen in ein Haus am Venice Beach. Die Vormundschaft ihrer Eltern sind sie los. Jetzt liegt die große Freiheit vor ihnen. ...

Klappentext
„Es klingt wie die Erfüllung eines Traums: Vier Mädchen und zwei Jungs ziehen in ein Haus am Venice Beach. Die Vormundschaft ihrer Eltern sind sie los. Jetzt liegt die große Freiheit vor ihnen. Und so wird die WG zu ihrer neuen Familie. Aber alle sechs haben ein dunkles Geheimnis – das Starlet, die Hackerin und der Sportstar genauso wie die Musikerin, das brave Mädchen und der Außenseiter. Als eine brisante Lüge auffliegt, beginnt ein gefährliches Spiel, bei dem bald jeder nur seine eigene Haut retten will. Wenn der Traum vom Erwachsenwerden zum Albtraum wird …“

Gestaltung
Mir gefällt vor allem die Farbgebung des Covers, da ich die Kombination aus Schwarz, Weiß und Gelborange sehr gerne mag. Bei mir erweckt das Cover so spätsommerliche Gefühle. Auch dass die sechs Protagonisten auf dem Buch dargestellt sind, finde ich sehr passend. Auf der Buchvorderseite sieht man alle Mädchen und einen Jungen und auf der Rückseite steht dann ein Junge alleine. So wird optisch der Klappentext veranschaulicht. Mir gefällt auch, dass die Schriftart des Titels in klarer, gradliniger Schrift gehalten wurde, da er so nicht vom Covermotiv ablenkt.

Meine Meinung
Mich hat vor allem der Klappentext angesprochen und gereizt, denn die bunte Mischung aus sechs sehr unterschiedlichen Teenagern, die alle jedoch ein Geheimnis zu verbergen haben, hat meine Neugierde geweckt. Ich wollte herausfinden, was sie verbergen und welche Lüge über ihnen schwebt. Die im Durchschnitt eher negativen Rezensionen haben mich nun im Nachhinein doch etwas überrascht, denn ich fand „Little Secrets – Lügen unter Freunden“ durchaus spannend und gut!

Die sechs jugendlichen Protagonisten werden in diesem Buch zu Beginn alle für mündig erklärt. Für mich waren die meisten Gründe der Eltern und Jugendlichen, diese mündig erklären zu lassen jedoch eher fadenscheinig und manchmal nicht nachvollziehbar. Doch ich sehe auch, dass dies die Grundlage für das Buch ist, denn wie sonst hätte man sechs Jugendliche alleine ohne Aufsicht eines Erwachsenen in ein Haus ziehen lassen können? Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass die Gründe etwas detaillierter ausgearbeitet worden wären, damit sie realistischer und verständlicher sind.

Zu Beginn lernte ich alle sechs Figuren nacheinander kennen. Zwar hat es etwas gedauert, bis die Geschichte in Gang kommt, aber ich fand es gut gemacht, wie die Handlung aufgebaut ist, denn die Charaktere werden nach und nach zueinander geführt und finden so im ersten Drittel des Buches ihren Weg zueinander. Anschließend befasst sich das Buch dann damit, wie die Beziehungen der Jugendlichen untereinander enger werden und sie zu einer Gemeinschaft heranwachsen, bis sich schließlich der letzte Teil des Buches mit den Enthüllungen der Geheimnisse, die schon zuvor immer eingestreut wurden, befasst. Auf die Geheimnisse möchte ich gar nicht näher eingehen, da jeder sie selber erkunden sollte.

Rätselhaft und interessant war auch ein immer wieder in die Geschichte eingestreutes Telefongespräch zwischen zwei Figuren, die augenscheinlich nichts mit den sechs Jugendlichen zu tun hatten und über einen Todesfall bzw. eventuellen Mord sprachen. Anfangs sorgte dies bei mir noch für große Verwirrung, aber je weiter die Handlung vorangeschritten ist, desto fester hat sich das Konstrukt aus Lügen, Geheimnissen und Rätseln miteinander verstrickt und desto mehr war es möglich, Vermutungen anzustellen und mit der Geschichte mitzurätseln. So habe ich bereits am Ende des ersten Drittels damit begonnen, bestimmte Zusammenhänge zwischen den sechs Protagonisten zu erahnen, sodass ich unbedingt weiter lesen musste, um zu erfahren, ob ich recht habe.

Mir hat somit gut gefallen, dass die Handlung Rätsel aufgibt, die ich als Leser unbedingt erkunden möchte und aufgrund derer ich weiterlese, um alle Mysterien der Geschichte aufzudecken. Vor allem dass im Zusammenhang mit den geheimnisvollen Telefonaten ein „Bösewicht“ über der Handlung schwebt, hat mir gefallen. Etwas schade fand ich jedoch, dass diese spannenden Handlungselemente und Geheimnisse manchmal in den Hintergrund gerückt sind. Oftmals wurden sie von Partys, Gesprächen darüber, wer auf wen steht und anderen hormonellen Teenagerdramen abgelöst, sodass ich manchmal den Eindruck hatte, als würden diese Teenagereskapaden überwiegen und die eigentlichen Geheimnisse überdecken. Natürlich gehören solche Dinge zum alltäglichen Leben von den Jugendlichen dazu und gerade in einem Haushalt, in dem sechs Teenager alleine wohnen, sind sie vermutlich keine Seltenheit, doch mir erschien es manchmal als würden sie die Lücken zwischen den Geheimnissen füllen. Dabei hatte ich das Gefühl als würden sie, im Vergleich zu den dann eher kurz wirkenden spannenden, rätselhaften Szenen, in die Länge gezogen.

Die Figuren waren alle sehr unterschiedlich, auch wenn ich mir manchmal noch mehr charakterliche Tiefe gewünscht hätte. Dennoch konnte ich alle Figuren gut unterscheiden und ihnen verschiedene Eigenschaften zuweisen. Beispielsweise gab es den introvertierten John-Michael, der für sein Leben gerne backt. Er stand in starkem Kontrast zum sportlichen Paolo, der den Frauen den Kopf verdreht und dennoch bei Lucy, der wohl vielschichtigsten Figur, nicht landen kann. Auch die anderen drei Mädchen, Maya, Candace und Grace, waren grundverschieden und haben so in ihrer Interaktion für spannende Lesezeit gesorgt. Ich bin gespannt, wie die Charaktere sich im nächsten Band entwickeln werden und ich hoffe, dass sie dort dann mehr Tiefe erhalten und auch die Gefühlsebene intensiviert wird.

Dabei muss ich jedoch auch sagen, dass ich es manchmal schwierig fand, den Dialogen zwischen den Figuren zu folgen, denn manchmal wurde bei den Gesprächen über längere Zeit weggelassen, wer gerade spricht. So muss man durchaus aufmerksam sein und aufpassen. Erzählt wird „Little Secrets“ in der dritten Person, wobei die Erzählperspektiven kapitelweise wechseln. In der Überschrift erfährt der Leser, welche Figur gerade hauptsächlich im folgenden Kapitel fokussiert wird und auch die Zeit, zu der das Kapitel spielt wird unter der Kapitelüberschrift genannt. Größtenteils passte es auch, dass die in der Kapitelüberschrift genannte Person der Erzähler des Kapitels ist, aber es gab auch Abschnitte, in denen ich mich gefragt habe, warum zuvor eine Person in der Überschrift stand, wenn sich das Kapitel dennoch auf alle anwesenden Figuren konzentriert. Das war zwar nicht störend oder negativ, aber mir ist es beim Lesen aufgefallen und ich war manchmal dadurch irritiert.

Das Ende des Buches hat mir definitiv am besten gefallen, denn es offenbart das Geheimnis einer der Jugendlichen und deutet gleichzeitig sehr bedeutungsschwer auf mögliche folgende Ereignisse hin. So lässt das Ende einiges offen und hoffen für den zweiten Teil, welcher voraussichtlich im August 2017 auf Deutsch erscheinen wird. Mit einem Paukenschlag wurde das, was ich zuvor schon geahnt hatte, bestätigt und gleichzeitig wurde neugierig auf die weiteren Entwicklungen gemacht, indem sich der „Bösewicht“, der hinter einem bestimmten Geheimnis stand, zum einen sein Gesicht offenbart und zum anderen eine spannende Andeutung macht…

Fazit
Obwohl es kleine Kritikpunkte gab, konnte „Little Secrets“ mich von sich überzeugen, weil es mir vor allem um die Geheimnisse ging und diese mir schöne Lesestunden beschert haben. Manchmal wurden die spannenden Rätsel um die Lügen und Geheimnisse der Jugendlichen allerdings etwas vom alltäglichen Teenagerleben aus Partys und hormonellen Gefühlen überschattet. Mich konnte gerade der hinter der Handlung um die Jugendlichen lauernde „Bösewicht“ und die Enthüllung um diesen am Ende des Buches jedoch vollkommen fesseln, sodass ich gespannt bin, wie die Geschichte sich in der Fortsetzung entwickeln wird.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Little Secrets – Lügen unter Freunden
2. Little Secrets – Schuldige Freunde (erscheint am 07. August 2017)
3. Vindicated (erscheint am 23. Mai 2017 auf Englisch)