Profilbild von Stillnottired

Stillnottired

Lesejury Profi
offline

Stillnottired ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Stillnottired über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2018

TNT - Wie wir sie kennen und lieben!

Die letzte erste Nacht
0

COVER Das Cover ist schön und passt zu seinen Vorgängern und somit auch perfekt in die Firsts-Reihe. Was mich ein wenig stört, auch schon bei dem Vorgänger, ist immer wieder der Buchrücken. Ich meine, ...

COVER Das Cover ist schön und passt zu seinen Vorgängern und somit auch perfekt in die Firsts-Reihe. Was mich ein wenig stört, auch schon bei dem Vorgänger, ist immer wieder der Buchrücken. Ich meine, die Bücher besitzen auf dem Cover immer einen Kreis in einer unterschiedlichen Farbe, dazu die selbe Schrift an der selben Position, aber auf dem Buchrücken rutschen die Kreise immer hin und her und im Bücherregal stehend, sehen diese dann natürlich mehr gewollt als gekonnt aus. Das ist so ein kleiner Mängel, ansonsten ist das Cover, auch mit dem Grün, das zweit schönste der Reihe.

SCHREIBSTIL Der Schreibstil ist flüssig, gut und aus zwei Perspektiven zu lesen, was mir sehr gut gefällt. Man steigt gut in das Buch ein, es gibt keine übertriebenen Zeitsprünge und das Ende.. ja, hätte man anders machen können, aber es war okay.

CHARAKTERE Tate ist nicht einfach und war mir auch im vorhergehenden Buch eher suspekt. Ich bin ohne Erwartungen an ihre Geschichte herangegangen, da ich mir wieder einmal nicht vorstellen konnte, wie die Autorin einen Charakter, der bereits in zwei Büchern immer kühl und launisch wirkt, zu einem netten, liebenden Wesen machen kann. Ich fand auch einige Stellen zwar passend zur Situation, aber einfach nicht passend zu Tate. Sie ist nun mal eher abgeklärt und kühl, tut mir Leid, aber da fängt sie mit Sicherheit nicht nach 2 oder 3 Jahren an, auf einmal vor ihren Freunden in ein Tränenmeer auszubrechen. Mir kann keiner sagen, dass sie vorher nie traurig war. Wenn sie bis dahin immer ihre Trauer unterdrücken konnte und sich immer erst dann hat gehen lassen wenn sie allein war, versteh ich nicht, warum es diesmal anders sein sollte. Vielleicht ist es für manche nachvollziehbar, für mich nicht. Noch weniger sogar, als sie ein paar Seiten vorher selbst meinte, dass Weinen ihr zwar nicht peinlich wäre, es aber an der Situation nichts ändere und deswegen eher sinnlos ist.. der Meinung bin ich übrigens auch! Klar hat sie sich in dem Buch irgendwie verändert und ist "weicher" geworden, sie öffnet sich Trevor gegenüber und durch das Weinen eben auch ihren Freunden. Trotzdem will das alles nicht so richtig zu meinem Bild von ihr passen, welches ich nun mal aus den Vorgängern bekommen habe. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich sie zwar unheimlich mag, auch wegen ihrer Art - vor Trevor (!) - aber zum Ende hin war es ein eher erzwungenes "Ich brauche dich."

Trevor hab ich richtig gern! Ich verbinde ihn mit einer Person die ich kenne und mochte ihn daher bereits in den Vorgängern sehr! Er fällt immer wieder durch seine ruhige Art und sein fehlendes Talent was Smalltalk betrifft auf. Ähnlich wie Tate lernt auch er viel für sein Studium, aber entweder wurde es nur so ganz nebenbei mal erwähnt oder ich hab es glatt überlesen, aber was studiert er eigentlich? Ich fand es fast ein bisschen grausam von der Autorin, dass sie den besten Charakter in der ganzen Clique mit so einer Schuld betitelt. Auch hier hat man wieder ein vorgefertigtes Bild von dem Charakter durch die Vorgänger, wozu diese "Tat" einfach nicht so richtig passen will. Auch das ganze eher gewalttätige Auftreten von Trevor in diesem "Fight Club" konnte ich nicht immer so richtig mit dem verbinden, der Tate immer wieder aus der Scheiße holt und fest zu seinen Freunden steht.

Was ich wieder sehr gut fand und was das Buch enorm aufgepäppelt hat war, dass wieder die ganze Clique aus den Vorgängern dabei war und der ein oder andere auch mehr als nur zwei Sätze sagen durfte. Zum Beispiel hab ich mich in diesem Buch mehr in Mason als in Tate oder Trevor verliebt und bin daher unheimlich auf sein Buch gespannt.

INHALT/ BUCH Mir war leider bereits nach der Kurzbeschreibung des Buches klar, wer was mit dem Tod von Jamies Bruder zutun hatte und so blieb es nur noch herauszufinden, was genau passiert war und wie Tate ihre Suche angeht. Auch hier kann ich sagen, dass sie sehr viel Glück hatte, dass es schon viele Zufälle gab und dass sie mehr oder weniger durch eigenes Zutun an die Wahrheit gekommen ist. Interessant war dann noch, wie man jemanden, der einem in seinem leben so viel Leid und Unrecht getan hat, der Schuld an dem Tod eines geliebten Menschen ist, lieben kann. Diese Thematik wurde meines Erachtens auf zu wenig Seiten viel zu schnell und oberflächlich abgespeist. Ich bekam auch durch das unschlüssige Ende, durch den Satz von Tate: Wir waren weder Freunde noch Feinde, weder Bekannte noch Fremde, weder zusammen noch ... nicht zusammen [...]" zunehmen das Gefühl, dass die Autorin hier selber nicht so richtig wusste, wie sie die "Beziehung" zwischen Tate und Trevor enden lassen sollte. Für mich ist das ein eher frustrierendes Ende, da ich in Bezug auf die beiden wieder am Anfang stehe und sie für mich einfach keinen wirklich Erfolg erzielt haben. Schön und gut, dass Tate sich geändert hat, dass sie abgeschlossen hat und weiterlebt, aber der eigentliche Fokus lag für mich weder auf der Entwicklung der Beziehung, noch auf der Suche nach Jamies Todesgrund. Bleibt die Frage, was ich aus diesem Buch mitnehme oder was es mir sagen soll ...

Was mir auch aufgefallen ist, das ist kein Kritikpunkt, nur eine Wunschäußerung. Mir gefällt Tates Studiengang und ich finde es gerade in Verbindung mit dem Tod ihres Bruder sehr interessant, weswegen ich mir hier vielleicht die ein oder andere Verbindung zwischen Theorie und Praxis gewünscht hätte, bzw. ein paar tiefere Einblicke in ihr Studium wären sicher interessant gewesen. Allerdings kann ich auch verstehen, dass es nicht jedermanns Sache ist und deshalb eher oberflächlich abgehandelt wurde. Wobei mir gerade die Zusatzinformationen was Totenflecke betrifft, gut gefallen hat!

Ich finde das Buch trotzdem in Ordnung, da man eine gewisse Spannung beim Lesen empfand und auch einige Gefühle übermittelt bekam. An einigen Stellen hab ich auch wieder ein paar Tränchen verdrückt oder Gänsehaut bekommen und das ist für mich ein Zeichen, dass mich das Buch trotz des oben genannten Kritikpunktes fesseln und für sich einnehmen konnte.

Veröffentlicht am 26.04.2018

Hatte mir mehr erhofft

Deadly Ever After
0

Zum Cover: Ich finde das Cover wunderschön! Ich liebe die Art, wie die Rose platziert ist, welche Farbe sie und das Muster hat und wie sich das ganze vom schwarzen Hintergrund abhebt. Ich finde das Cover ...

Zum Cover: Ich finde das Cover wunderschön! Ich liebe die Art, wie die Rose platziert ist, welche Farbe sie und das Muster hat und wie sich das ganze vom schwarzen Hintergrund abhebt. Ich finde das Cover passt SO zum Inhalt des Buches. Irgendwie ist es passend zum "Sexy" und zum "Crime", ach und ganz nebenbei ist das Cover ein totaler Hingucker.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil von Jennifer L Armentrout ist wieder sehr angenehm. Sie schriebt auch hier wieder voller Gefühl, dazu kommt noch die Spannung, welche sie auch sehr schön beschrieben und dem Leser vermitteln konnte. Man kommt relativ rasch durch die Seiten.

Zu den Charakteren: Sasha war mir leider nicht so sympatischr Ich fand, dass sie durchaus ein netter Charakter war, an einigen Stellen gut zu lesen, allerdings war sie mir zu naiv, zu weinerlich und teilweise auch einfach zu langweilig? Ich glaube, dass sie mir deshalb auch nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Es war schon irgendwie eine Richtige Ironie, wie ihr immer alle gesagt haben, wie stark sie doch ist, dass sie den Bräutigam überlebt hat und wie mutig sie doch sei. Komischerweise fand ich, dass sie einfach zu schwach war, sie hat beim kleinsten bisschen zu weinen angefangen und das immer und immer wieder, mal mit verstehe ich ja, aber in jedem zweiten Kapitel? Auch war ihr Handeln meiner Meinung nach leider oft passiv und fast schon zu Ich - bezogen. Sie hat halt eher den Charakter einer grauen Maus und war daher nicht sehr spannend.

Cole fand ich ja ganz süß, aber er ist nach 10 Jahren einfach aus dem Nichts aufgetaucht, ganz plötzlich. Natürlich ist er sofort der große, starke FBI Mann, der seine Freundin von damals schützen möchte, ihr quasi in den Hintern kriecht. Mich hat sein auftauchen, bzw. seine Reaktion zu manchen Dingen mehr als nur einmal tierischst aufgeregt und ich fand, dass er einfach zu glatt wirkte. Ich meine, wer wartet denn 10 Jahre auf seine "große Liebe" ohne zu wissen, wo sie ist, was sie macht, ob sie verheiratet ist, ob sie je zurück kommt, ob sie überhaupt noch lebt? War mir einfach zu suspekt, sry..

["Hast du was gesagt, Süße?", fragte Cole.
Ich sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an.
"Nichts." Ich hielt inne. "Und nenn mich nicht Süße."
"Aber das ist süß", meinte Mom, die Hand auf dem
Geländer. So süß."]
~ Kapitel 11, S. 167

Die Beziehung zwischen den beiden ging mir dann auch viel zu schnell. So schnell wie sie gestartete hat, ging sie auch weiter. Ich mein gut, dass Buch ist nicht lang, allerings sollte es sich meiner Meinung nach auch eher um den spannenden Teil drehen, der, wie ich finde, alles rund ums Thema Bräutigam beinhaltet. Gut fand ich, dass die Sexszenen hier kurz gehalten wurden und auch nicht ständig wiederholt, bzw. allzu stark ausgeführt wurden.

Zum Buch: Leider muss ich zu diesem Buch sagen, dass ich mir sehr viel mehr erwartet habe. Jennifer L. Armentrout ist eine meiner Lieblingsautoren und sie hat mich - bis jetzt - noch nie so richtig enttäuscht. Ich lese ihre Bücher mit Begeisterung und das auch sehr schnell. Allerdings bin ich bei "Deadly Ever After" immer mal wieder in Stocken gerade, musste das Buch sogar kurz nach dem Anfang pausieren. Ich weiß ehrlich nicht, woran es lag. Ich mochte den Anfang nicht so sehr, er war eher träge und ein bisschen zäh. Auch ist in der Geschichte immer wieder viel passiert, was ich für unnötig hielt, hinzu kommt, dass ich Sasha nicht so richtig mochte. Das schlimmste war allerdings, als sich bei mir so langsam ein Verdacht breit machte, ungefähr ab der Hälfte des Buches, wer der Bräutigam sein kann. Tja, gegen Ende hat sich dann rausgestellt, dass ich recht hatte und das hat mir natürlich das Ende ein wenig kaputt gemacht. Auch hab ich nicht ganz so richtig verstanden, warum ACHTUNG SPOILER der erste Bräutigam Sasha überhaupt entführt hat, gab es dafür einen richtigen Grund oder war das eher Zufall? Den Grund des Zweiten verstehe ich auch nicht so richtig, da zwar mehrmals gesagt wurde, dass er Sasha hasst und sie nicht hätte zurück kommen sollen, aber warum?

Schade, Schade, ich hab mich wirklich sehr auf das Buch gefreut gehabt. Auch wenn ich es nicht ganz so gut fand wie z.B.: die "Wait for you" - Reihe, ist es auch auf gar kein Fall ein schlechtes Buch und ich finde, es gehört einfach zu einem Jennifer L. Armentrout Fangirl dazu dieses Buch gelesen zu haben. Vielleicht nehme ich es mir irgendwann nocheinmal vor und gehe mit mehr Tatendrang an die ganze Sache ran..

Veröffentlicht am 26.04.2018

Enthällt einige Stolperfallen

The Club – Desire
0

Zum Cover: Das Cover, wieder ganz im Stil seiner Vorgänger, erscheint diesmal in einem grellen Grün. Das gefällt mir allerdings nicht so gut (wegen der Farbe). Mir gefällt auch hier wieder, dass der Buchrücken ...

Zum Cover: Das Cover, wieder ganz im Stil seiner Vorgänger, erscheint diesmal in einem grellen Grün. Das gefällt mir allerdings nicht so gut (wegen der Farbe). Mir gefällt auch hier wieder, dass der Buchrücken schwarz ist, so kann man im Bücherregal direkt erkennen, wo Sarah und Jonas Geschichte aufhört und Kat und Joshs anfängt.

Zum Schreibstil: Man liest wieder aus beiden Sichtweisen, was das Lesen wieder interessanter macht. Leider hat der Schreibstil in diesem Buch an seiner Spannung und Leichtigkeit verloren, so, dass es eher schleppend voranging.

Zu den Charakteren: Ich fand in diesem Teil vorallem die Verwandlung bzw. Entwicklung von Josh und Kat ganz toll.

Bei Kat hat man so langsam gemerkt, dass sie ihre Mauern fallen lässt und Josh langsam an ihr Herz ranlässt. Ich finde es toll, dass die beiden so gute Freunde + sind. Kat wird in diesem Buch immer ein wenig "weicher" und nimmt sich viel mehr zu Herzen, was Josh sagt oder eben nicht sagt. Das finde ich ein bisschen schade, weil sie in den vorherigen Büchern immer so das taffe Partygirl war und jetzt wird sie sehr viel emotionaler. Sie hat außerdem sehr (!) wilde Fantasien, bei denen Josh eine große Rolle spielt und gern bereit ist diese zu erfüllen.

Auch Josh macht eine Veränderung durch. Er lässt Kat in sein Herz, erzählt ihr von seinen Ängsten, von seiner Vergangenheit und stellt sie seinen Freunden vor. Das Fand ich ganz toll, da man so eine richtig gute Sicht auf Josh haben konnte, wenn er unter seinen Kumpels ist. Das war nochmal anders, als wenn er mit Kat zusammen ist. Ihm sind seine Freunde richtig wichtig und mit ihnen kann er auch jeden Scheiss machen (oder jedes Tattoo :P ) Aber auch er macht einige Sachen, die mich stutzen lassen, die ich so einfach nicht nachvollziehen kann. Er hätte sich z.B.: am Ende des Buches sehr viel Stress ersparen können, wenn er mit Kat darüber geredet hätte, war ja jetzt auch nichts schlechtes was er ihr hätte sagen sollen. Auf der anderen Seite kann ich seine Ängste aber auch wieder irgendwie verstehen.. tricki haha :D

Was mir auch gut gefallen hat war, dass Jonas hier Josh und Kat immer mal um Hilfe gebeten hat, was den Heiratsantrag an Sarah angeht, diese Stellen hat man nämlich aus den ihren Bücher nicht gekannt und das hat mir gefallen. Generell fand ich es schön, dass auch Jonas und Sarah und Henn und Hannah wieder sehr präsent waren. Das ist einfach wir eine große Familie und es macht Spaß die Stellen zu lesen, wo alle zusammen sind, z.B.: ziemlich am Schluss in der Bar.

Zum Buch: Ich muss direkt sagen, ich bin nicht prüde. Überhaupt nicht, aber was mir in diesem Buch geliefert wurde, dass war echt viel (?). Ich weiß, dass es Erotik Roman ist und da gehört körperliches nun mal mit dazu, aber ich hatte in diesem Buch wirklich das Gefühl, dass der rote Faden ein bisschen weg war. Die Geschichte zu der Erotik hat mir gefehlt. Kat und Josh haben in jedem dritten Kapitel gevögelt und das ist nicht übertrieben! Ich hab angefangen mit dem Buch, da ging es noch, aber vorallem von der Mitte zum Ende hin konnten die beiden ja ihre Finger nicht mehr voneinander lassen. Ein bisschen viel körperliches meiner Meinung nach und zu wenig Geschichte die eigentlich immer im Vordergrund stehen sollte.
Ich meine, bei Jonas und Sarah ging es auch nicht gerade "braver" zu, allerdings hatten die beiden eine Geschichte zu erzählen, die auch Spannung hatte. Auch in The Club Kiss ging es um etwas, aber im Endeffekt frage ich mich, was bei mir aus The Club Desire erhalten bleiben wird..

Ich finde Laurens Rowe Welt die sie mit den Charakteren und deren Geschichten hier erschaffen hat ganz toll und weigere mich auch irgendwie das schlechte darin zu sehen. Trotzdem gab es ein paar Kritikpunkte. Aber diese Gefühlswelt, die Entwicklung er Charaktere und diese Wendungen sind immer wieder was tolles!

Ich fands bisschen schade, wie schon gesagt, aber irgendwie lasse ja meisten die zweiten Teile nach. Ich hoffe nun auf den Dritten bzw. den siebten, The Club Passion, entweder wird der noch schlechter oder er überzeugt mich und bringt die ganze Geschichte zu einem tollen Ende, wobei das wohl jeder kennen dürfte, der auch The Club Flirt (1) bis The Club Joy (4) gelesen hat.

Veröffentlicht am 26.04.2018

Mein erster Fitzek - haut mich nicht um!

Flugangst 7A
0

Zum Cover: Das Cover mag ich sehr und es ist wahrscheinlich auch das Beste an dem Buch. Spaß :D Es ist einfach gehalten, fasst aber den Inhalt, sowie Titel des Buches auf und ist daher sehr stimmig. ...

Zum Cover: Das Cover mag ich sehr und es ist wahrscheinlich auch das Beste an dem Buch. Spaß :D Es ist einfach gehalten, fasst aber den Inhalt, sowie Titel des Buches auf und ist daher sehr stimmig.

Zum Schreibstil: Den Schreibstil von Fitzek empfand ich als sehr angenehm zu lesen, mit kleinen Stolper-fallen aber auch im Großen und Ganzen spannend. Der Einstieg in den Thriller ist mir daher auch recht gut gelungen!

Zu den Charakteren: Zuerst einmal, die Figuren waren mir allesamt unsympathisch und ich konnte mich auch in keine hineinversetzten. Ihre Gedanken waren teilweise wirklich unlogisch. Familie hin oder her, wer würde 600 Menschen für einen opfern? Abgesehen davon, dass es Leute für solche Probleme gibt. Teilweise waren mir auch die Handlungen der Protagonisten viel zu grotesk, was aber auch mit den vielen verschiedenen Handlungssträngen zusammenhing.

Zum Buch/ Inhalt: Leider muss ich hier sagen, dass mich die ganze Geschichte nicht zu 100% überzeugen konnte. Zu Beginn war ich tatsächlich richtig euphorisch, endlich meinen ersten Fitzek lesen zu können, aber meine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Auch durch den ganzen Hype, den dieses Buch erfahren hat, hab ich mir sehr viel mehr erhofft.
Ich fand die einzelnen Handlungsstränge durchaus interessant, sicher, sie hatten auch Potenzial, allerdings kamen mir direkt zu Beginn einige Sachen in den Sinn, die ich etwas unlogisch fand. Auch konnte ich eine wichtige "Enthüllung" im Thriller vorausahnen und war umso enttäuschter, als es dann wirklich genauso eintraf. Auch aufgrund der fehlenden Spannung, musste ich mir selber sehr zu motivieren, dass Buch endlich zu Ende zu bringen. Schade eigentlich, denn im Ganzen finde ich wirklich, dass die Geschichte großes Potenzial hat, mir hat es nur leider an der Umsetzung geschadet. Ich hatte oftmals das Gefühl, dass der Autor sich an manchen Stellen ein bisschen zu übernommen hat und daher ein wenig über´s Ziel hinausgeschossen ist.
Aber es war ja nicht alles schlecht, ganz im gegenteil. Man kann nicht leugnen, dass trotz der schleppenden Atmosphäre immer wieder der Spannungsbogen wiedergefunden wurde und es immer wieder Stellen gab, die einen motiviert haben doch noch zu Ende zu lesen. Schließlich hat sich die Geduld auch ausgezahlt, da die letzten 50 - 60 Seiten auch echt gut waren. Man hatte dann schon langsam ein Gefühl von dem, was passieren kann oder wird und trotzdem kam es am Schluss noch einmal ganz anders und ich muss sagen, dass ich vor allem in der Geschichte rund um Nele sehr überrascht worden bin und das Ende als bester Part des Buches empfand.
Ich finde es wie gesagt ein bisschen schade, dass ich mich von dem ganzen Hype hab beeinflussen lassen, wäre ich vielleicht mit weniger Erwartungen an das Buch herangegangen, hätte es mir auch besser gefallen können. Naja, ich hoffe, dass mich mein nächster Fitzek ein bisschen mehr überzeugen wird!
Dabei muss ich direkt mal sagen, dass es mir sehr schwer fiel, diese eher negative Rezension zu schreiben, da ich letztes Jahr im Oktober 2017 selber das Glück hatte, Fitzek auf er FBM zu treffen und er wirklich ein SO sympathischer, netter und bodenständiger Mensch ist, der sich wirklich für jedes Foto, jedes Autogramm und jedes Gespräch Zeit genommen hat, egal wie viele hunderte Menschen er noch vor sich hatte. Ich hab wirklich den größten Respekt vor dem Mann!

Veröffentlicht am 26.04.2018

Konnte mich nicht überzeugen

The Ivy Years – Bevor wir fallen
0

Zum Cover: Das Cover lässt wirklich mehr erwarten als was das Buch zu bieten hat. Es sieht sehr schön aus und wirkt auch durch die Blumen und die Farben sehr fröhlich und romantisch. Wirklich ein echter ...

Zum Cover: Das Cover lässt wirklich mehr erwarten als was das Buch zu bieten hat. Es sieht sehr schön aus und wirkt auch durch die Blumen und die Farben sehr fröhlich und romantisch. Wirklich ein echter Hingucker.

Zum Schreibstil: Mit dem Schreibstil hatte ich anfänglich meine Probleme, es ging mir zu abgehackt los und auch sonst wurde es nicht unbedingt entspannend. Man konnte sich nicht wirklich in die Charaktere hinein versetzten, die Story war viel zu oberflächlich und auch die Liebesgeschichte kam ohne jede Tiefe oder Emotionen zu ihrem Höhepunkt. Gut war allerdings die abwechselnde Erzählperspektive zwischen Corey und Hartley.

Zu den Charakteren: Diese waren mir leider alle viel zu oberflächlich und wirklich lieb hab ich nur zwei Nebencharaktere gewonnen - Dana und Bridger.

Corey war mir zu suspekt. Sie wirkte teilweise zu abgeklärt (?) und auch zu blass als dass sie eine starke Protagonistin darstellen könnte. Sie strahlte schon einen gewissen Stolz aus, auch "Stärke" und Akzeptanz, aber dadurch wirkte sie ein wenig zu verschlossen und so gingen auch die Emotionen flöten. Man hatte als Leser nicht das Gefühl an sie heran zu kommen oder irgendetwas tiefgründigeres über sie zu erfahren. Klar hat man ihr Probleme mit dem Rollstuhl mitbekommen, wobei ich hier wieder sagen muss, dass die Probleme von Rollstuhlfahrern sicher weit über das Problem mit dem Treppen steigen hinaus geht, davon hätte man sicher auch einiges mit einbringen können. Auch was ihre Gefühle zu Hartley angingen konnte ich ihr nicht folgen, sie waren gefühlt auf Seite 5 da und sie sprach von "der wahren Liebe".. ähh?

Hartley mochte ich gar nicht! Er ist doch wirklich das typische Klischee.. der nette Nachbar, der Studienfreund, der beste Freund mit dem man abends zusammen zockt und in den man sich natürlich verlieben muss, weil er einfach total anziehend ist. Er sieht gut aus, befindet sich im Moment in einer ähnlichen Lage wir Corey, ist super freundlich, hilfsbereit und hat eine Freundin, was ihn gleich noch viel interessanter macht. Was sich sicher selbst versteht ist, dass Hartley seine tolle, reiche Freundin für das liebe, nette Mädchen im Rollstuhl verlässt, weil er sich nämlich unsterblich in sie verliebt hat (natürlich hat er das schon auf Seite 10 gemerkt, aber erst auf Seite 350 sind sie zusammen gekommen). Sicher versteht sich auch, dass er an Corey denkt, sie liebt und will und währenddessen mit seiner reichen Freundin schläft. Alles ganz normal mh?! Ich glaube mehr brauche ich hier echt nicht zu sagen.

Zum Inhalt/ Buch: Durch den ganzen Hype den dieses Buch durch Social Media erfahren hat, hatte man natürlich auch gewisse Erwartungen daran. Leider wurde man als Leser hier wirklich übel enttäuscht. Das Cover wirkt wirklich richtig einladend und auch der Klappentext lässt was neues hoffen - eine Protagonistin im Rollstuhl, sowas hat man nicht in jedem Buch und es ist schön, dass hier damit umgegangen wird. Aber es reicht nicht. Die ganze Story ist ausgelutscht. Es langweilt einen das Buch zu lesen, da diese Geschichte hundert anderen gleicht, nur, dass Corey hier im Rollstuhl sitzt. Auch ging die Liebesgeschichte viel zu schnell und oberflächlich von statten. Von jetzt auf glich und von null auf hundert ohne jegliche Tiefe.
Mir fällt bei diesem Buch sofort "außen hui, innen pfui" ein

Ich wollte das Buch unbedingt mögen aber dafür gibt es einfach ein paar Schwachstelle zu viel. Trotzdem werde ich dem zweiten Teil eine Chance geben, da es um Bridger gehen wird und ich ihn lieb gewonnen hab. Er und Dana waren die Einzigen die mich in diesem Buch von sich überzeugen konnten.