Profilbild von Thrillerlady

Thrillerlady

Lesejury Profi
offline

Thrillerlady ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Thrillerlady über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.06.2018

absolut genial

Das Haus der Mädchen
0

Das Haus der Mädchen von Andreas Winkelmann (Thriller, 2018; rororo)

Nachdem ja erst im Mai "Stirb zuerst" unter seinem Pseudonym Frank Kodiak erschien, freute ich mich total auf seinen neuesten Streich, ...

Das Haus der Mädchen von Andreas Winkelmann (Thriller, 2018; rororo)

Nachdem ja erst im Mai "Stirb zuerst" unter seinem Pseudonym Frank Kodiak erschien, freute ich mich total auf seinen neuesten Streich, der am 26. Juni 2018 offiziel erscheint.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Mit diesem Buch konnte er für meinen Geschmack endlich wieder an alte Zeiten anknüpfen und konnte mich damit absolut flashen.

Dieser Thriller ist aus mehreren Perspektiven geschrieben, unter Anderem aus der Sicht von Leni, die für ein Praktikum nach Hamburg kommt und in einer Villa unterkommt, wo sie ein Zimmer angemietet hat. In Folge dessen wird sie unverhofft in einen Kriminalfall verwickelt, der es in sich hat...

Mühelos war ich sofort in der Story drin und tauchte förmlich darin ab. Cliffhanger und die wechselnden Passagen ließen diesen Thriller sehr lebendig werden und es baute sich mühelos eine konstante Spannung auf, die dadurch immer weiter anstieg. Atemlos sprang man von Szene zu Szene und verfolgte das Geschehen wie in einem Sog.

Die Charaktere sind allesamt gut gezeichnet und man konnte sich absolut in sie hineinversetzen.

Gekrönt wurde das ganze von einem tollen Finale, was es nochmal in sich hatte, gerade auch, was die Spannung und die Schlüssigkeit betraf. Somit blieben bei mir keine Fragen offen.

Fazit:

Ein absolut super Thriller, der mich absolut überzeugen konnte. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei und ich hatte ein kurzweiliges, spannungsgeladenes Lesevergnügen. Absolute Leseempfehlung!
Note: 1

Veröffentlicht am 27.06.2018

unglaublich gut

Der Alphabetmörder (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 1)
0

Der Alphabetmörder von Lars-Erik Schütz (Thriller, 2018; Ullstein)

Auf diesen Thriller wurde ich durch eine andere Buchseite aufmerksam und mir war klar, dass ich ihn alleine schon aufgrund seines tollen ...

Der Alphabetmörder von Lars-Erik Schütz (Thriller, 2018; Ullstein)

Auf diesen Thriller wurde ich durch eine andere Buchseite aufmerksam und mir war klar, dass ich ihn alleine schon aufgrund seines tollen Covers unbedingt lesen wollte. Also habe ich ihn mir kurzerhand ziemlich sofort nach Erscheinen zugelegt und nun innerhalb kürzester Zeit fömlich inhaliert.

Bei dem Autoren handelt es sich wohl um so ziemlich den Jüngsten, von dem ich in der letzten Zeit etwas gelesen habe, denn Lars Schütz ist Jahrgang 1992 und somit noch ziemlich jung. Der Alphabetmörder ist sein erster Roman, des Texter arbeitenden Jungautoren. Hierbei handelt es sich um den ersten Teil einer Reihe rund um die beiden Profiler Jan Grall & Rabea Wyler.

Was soll ich sagen? Ich habe den Thriller gestern Abend angefangen und in kürzester Zeit bereits über 100 Seiten davon inhaliert gehabt. Somit war alleine der Einstieg in die Story schon absolut super, so dass ich sofort davon eingenommen war und wissen wollte, wie es weitergeht.

Dieser Thriller wartete somit mit allem auf, was ich mir von einem guten Thriller erhoffe: einer guten, spannenden, sich flüssig lesenden Story, einem guten Schreibstil, der das unterstützt und gut ausgearbeiteten Charakteren.

Auch ohne absolute Hochspannung, was ich als einzigen Kritikpunkt ansehen könnte, wenn man denn einen benennen wollen würde, übte die Geschichte so einen Sog auf mich aus, dass ich dieses Buch einfach nur weginhalieren wollte. Es war somit eine solide Grundspannung allgegenwärtig. Einig vielleicht noch bei der Auflösung des Tatmotivs hätte ich mir vielleicht dann doch noch ein wenig mehr Raffinesse gewünscht, aber das ist schon Jammern auf hohem Niveau, denn ansonsten habe ich diesen Thriller einfach nur geliebt.

Fazit:
Ein absolut gelungener Reihenauftakt eines Jungautoren um ein Profilerduo. Ich bin sehr auf weitere Teile dieser Reihe gespannt und werde sie somit im Auge behalten und weiterverfolgen. Ich bin mir sicher, dass sowohl Lars Schütz, als auch die Reihe an sich das Potenzial haben, um in Deutschlands Thrillerriege ganz weit oben mitzumischen. Absolute Leseempfehlung.
Note: 1

Veröffentlicht am 05.08.2017

Einer der besten Bentow-Thriller

Das Porzellanmädchen
0

Das Porzellanmädchen von Max Bentow (Psychothriller, 2017)

- einer der besten Bentow-Thriller -

Die Bücher des Autors lese ich seit seinem Erstling "Der Federmann" und jedes Jahr freue ich mich erneut ...

Das Porzellanmädchen von Max Bentow (Psychothriller, 2017)

- einer der besten Bentow-Thriller -

Die Bücher des Autors lese ich seit seinem Erstling "Der Federmann" und jedes Jahr freue ich mich erneut auf das kommende Werk, da man hier einfach was, dass man ein tolles Buch zu lesen bekommt. Dieser Thriller ist allerdings mal nicht aus der Nils Trojan-Reihe, sondern ein eigenständiges Buch. Doch auch hier erwartet den Leser ein absolut tolles Buch mit einer Geschichte, die es ziemlich in sich hat.

Hier bekommt man nämlich über relativ weite Strecken das Buch im Buch geliefert, was eine raffinierte Idee ist, da die Hauptprotagonistin Autorin ist und es die Story an sich ziemlich peppig macht .

Somit war ich, wie immer bei den Bentow-Büchern sofort in der Story drin und mitten im besten Lesevergnügen.
Die Story ist interessant, spannend und hat all das, was ein guter Thriller braucht. Einzig die Bezeichnung des Psychothrillers passt in meinen Augen, wie immer wieder mal nicht zu diesem Thriller, denn dafür fehlen mir einfach die gängigen Elemente dafür. Ein Tatmotiv allein macht aus einem Thriller noch lange keinen Psychothriller, wie ich immer so schön schreibe, denn ein psychologisches Motiv befindet sich immer in all den Fällen. Auch, dass man schon am rätseln ist, wer wirklich Opfer/Täter ist, reicht für mein Empfinden ebenfalls nicht dafür, denn zwischendurch kommt man schon ins Grübeln, welcher Figur man wirklich trauen kann und wem nicht.

Auch mit meiner Bewertung war ich bis zum Schluss am hardern, wie ich das Ganze nun bewerten soll. Da ich kurz vor Ende einen Verdacht hatte, was dahinterstecken könnte und sich dieser auch größtenteils bewahrheitet hat, das Ende an sich aber nochmal richtig Fahrt aufnimmt und sich alles schlüssig aufklärt, komme ich zur bald folgenden Bewertung.

Fazit:

Wieder mal ein super Thriller einer meiner Lieblingsautoren, der mich bestens unterhalten hat, auch wenn es in meinen Augen nicht ganz ein Psychothriller ist. Da ich das allerdings von allen anderen Thrillern bereits kenne, stört es mich mittlerweile nicht mehr ganz so immens. Dafür wird man mit einer ziemlich guten Story und ganz viel Lesevergnügen belohnt.
Note: 1-



Veröffentlicht am 22.06.2017

ein toller Rache-Thriller, der mich total begeistern konnte

Die Gerechte
0

Die Gerechte von Peter Swanson (Thriller, 2017; Blanvalet)

- ein Rache-Thriller, der mich begeistern konnte -

Auf diesen Thriller wurde ich beim Störbern in der Buchhandlung aufmerksam und der Klappentext ...

Die Gerechte von Peter Swanson (Thriller, 2017; Blanvalet)

- ein Rache-Thriller, der mich begeistern konnte -

Auf diesen Thriller wurde ich beim Störbern in der Buchhandlung aufmerksam und der Klappentext machte mich ziemlich neugierig.

Der Thriller wurde in England als der beste Thriller des Jahres 2015 ausgezeichnet. 2014 erschien von Peter Swanson "Die Unbekannte".

Der Thriller ist in 3 Teile aufgeteilt, die wiederum abwechselnd Kapitel der 4 Hauptprotagonisten beinhalten. Es kommen jedoch nicht alle Sichten der Hauptprotagonisten in jedem Teil vor.

Der Einstieg in die Story fiel mir recht leicht und aufgrund des Buchformats ließ es sich zügig weglesen. Die interessante Story, sowie eine solide Grundspannung machten dies zusätzlich einfach.

Nach dem ersten Abschnitt tat sich eine überraschende Wendung auf, die alles verändern sollte und so ging es weiter. Das warf Fragen zur Täter-Opfer-Frage auf, die diesen Thriller so absolut interessant, aber auch brillant werden ließen. Man bekam ganz andere Eindrücke, als man anfangs noch vermutete und es erschien alles in einem anderen Blickwinkel.
Ich war so fasziniert, dass ich das Buch recht zügig verschlang, da ich total neugierig war, wie wohl das Ende aussehen würde.

Einzig das Ende bekommt von mir noch einen kleinen Minuspunkt, da es recht offen gestaltet ist und Raum für Interpretation bietet. Der Leser kann sich also förmlich die Story weiterspinnen, ohne dass alles vollends geklärt wird. Da ich ein Fan von absoluter Klärung bin, fand ich das nun nicht ganz so gelungen, aber das ist ja Geschmackssache.
Dieser Thriller kommt weitestgehend ohne Polizeiermittlungen aus, die sich konkret im letzten Teil abspielen und das auch nicht sehr ausgiebig. Es ist eher ein Thriller, der sich innerhalb der betreffenden Personen abspielt. Dieses hat ihn für mich allerdings auch so besonders gemacht, da er so nicht so abgelutscht daherkam.


Fazit:

Ein toller Thriller, der mich total, vom Ende ein klein wenig abgesehen, in seinen Bann ziehen konnte. Ich mag es einfach total, wenn es überraschende Wendungen gibt, die das Blatt nochmal komplett wenden. Auf weitere Bücher bin ich gespannt.
Note: 1-

Veröffentlicht am 19.06.2017

absolut toll, nicht nur als Urlaubslektüre

Das Leben fällt, wohin es will
0

Das Leben fällt, wohin es will von Petra Hülsmann (Roman, 2017; Bastei Lübbe)

- absolut toll, nicht nur als Urlaubslektüre -

Da mich bisher alle Bücher der Autorin absolut begeistern konnten, stellte ...

Das Leben fällt, wohin es will von Petra Hülsmann (Roman, 2017; Bastei Lübbe)

- absolut toll, nicht nur als Urlaubslektüre -

Da mich bisher alle Bücher der Autorin absolut begeistern konnten, stellte sich mir die Frage gar nicht, ob ich das Neue lesen würde, es war ein unbedingtes Muss

Das Cover ist auch wieder total toll, auch wenn mir die ersten beiden Cover schon noch ein bisschen besser gefielen, da sie einfach so süss sind. Aber die Umstellung zu den gestreiften Covern finde ich im Nachhinein nicht so schlecht, denn auch sie haben ihren Reiz. Und im vorliegenen Fall kommt passend zur Buchthematik mit den Ankern, Blumen und Hüten richtig Urlaubsstimmung auf, die sich in der Story noch vertieft.

In der Geschichte geht es um Marie, deren bisheriges Leben vorwiegend aus Party, Spaß und ihrer Freiheit besteht. Als ihre Schwester Christine schwer krank wird, soll sich das allerdings ändern...

Die Story dreht sich hauptsächlich um Marie, ihre Schwester Christine und Daniel, ihren neuen "Chef". Nach und nach lernt mal alle Personen kennen wandelt somit zwischen Freude und Kummer im Verlauf der fortschreitenden Geschichte. Somit erfährt man auch, wie es um Christine gestellt ist und was Marie so im Laufe dafür alles in Kauf nehmen muss. So muss sie ihr bisher recht sorgenfreies Leben zwischen ihrer Schwester, deren Kinder und ihrem neuen Job in der Werft ihres Vaters aufteilen. Dass das nicht ohne Chaos ausbleibt ist wohl klar

Auch wenn man immer wieder Szenen der kranken Christine zu lesen bekommt, möchte ich darauf hinweisen, dass dies immer noch ein lustiger Roman und kein tieftrauriger Roman ist. Petra Hülsmann versteht es gekonnt, den Leser zwar in diese Szenen zu schicken, ihn aber dann mit Hilfe von Maries Schusseligkeit wieder lustig werden zu lassen.
Aufgrund der Thematik um Werft für Segelboote nicht nur ein Roman für die Urlaubszeit, auch wenn damit natürlich Urlaubswünsche geweckt werden könnten.

Für mich war es wieder ein pures Lesevergnügen, aus dem man für sich selbst noch etwas fürs Leben mitnehmen kann. Desweiteren gibt es am Ende des Buches, wie schon bei dem ein oder anderen Buch davor ein Rezept zum Nachbacken. Das Naschwerk, was dort beschrieben wird, spielt in der Story selbst eine nicht ganz unerhebliche Rolle

Fazit:

Für mich wieder ein Träumchen von einem Buch, was ich nur so verschlungen habe. Petra Hülsmann versteht es sich in diesem Genre, wo oft sehr viel sehr ähnlich ist deutlich abzuheben und den Leser von ihrer Geschichte zu überzeugen. Absolute Leseempfehlung
Note: 1