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Veröffentlicht am 03.07.2018

Die Lichter von Paris

Die Lichter von Paris
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Auf dieses Buch bin ich durch das wunderschöne melancholische Cover aufmerksam geworden. Als ich dann den Klappentext gelesen habe, wußte ich, ich muß das Buch lesen. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. ...

Auf dieses Buch bin ich durch das wunderschöne melancholische Cover aufmerksam geworden. Als ich dann den Klappentext gelesen habe, wußte ich, ich muß das Buch lesen. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Im Gegenteil. Ich liebe Geschichten, die auf zwei Zeitebenen spielen.
Zum einen haben wir Madeleine, die mit einem sehr erfolgreichen Mann verheiratet ist, eigentlich alles hat, nicht arbeiten muß, aber trotzdem unglücklich ist. Was ich auch sehr gut nachempfinden konnte, denn sie lebt ihr Leben nur nach den Vorstellungen ihres Mannes. Der bestimmt, wie sie sich zu kleiden hat, was sie essen darf, welche Hobbies sie haben darf und bestimmt auch über die Einrichtung der Wohnung.
Hier läßt Madeleine sich wirklich viel gefallen und ich wäre oft am liebsten ins Buch gehüpft und hätte sie geschüttelt, dass sie sich doch bitte mal wehren soll.

Auf dem Dachboden im Haus ihrer Mutter findet sie Tagebücher ihrer Großmutter Margie und wundert sich, dass diese anscheinend mal eine lebenslustige und selbstbewußte Frau war. Auf Madeleine wirkte ihre Großmutter stets sehr kühl und reserviert.
Auch Margie war nicht immer glücklich, sie fühlte sich von ihren Eltern bevormundet und keiner brachte Verständnis dafür auf, dass sie leidenschaftlich gerne schreiben wollte. Sie möchte ihrem Elternhaus gerne entfliehen und reist daher mit ihrer Cousine durch Europa und erlebt einen wundervollen Sommer.

Was für eine tolle Geschichte, die mich von der ersten Zeile an gefesselt hat! Eleanor Brown hat einen sehr lockeren, flüssigen und bildhaften Schreibstil, der mir die Charaktere richtig nahe bringen konnte. Ich konnte mich nicht entscheiden, welcher Erzählstrang mir besser gefallen hat. Voller Emotionen habe ich den Weg der beiden verfolgt und war natürlich gespannt, wie das Leben der beiden weiterverläuft und ob sie sich ihre Träume erfüllen konnten.

Ich kann die Geschichte nur jedem ans Herz legen, sie macht nachdenklich, zeigt aber auch, dass man nie aufgeben soll und an seinen Träumen festhalten sollte.

Veröffentlicht am 02.07.2018

Sizilianisches Verderben

Sizilianisches Verderben
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Inhalt:
Luca Santangelo recherchiert in einem einst sehr berühmten Kloster in Palermo, in dem jetzt nur noch drei sehr betagte Nonnen wohnen.
Eine der Nonnen bricht tot zusammen und trotz ihres hohen Alters ...

Inhalt:
Luca Santangelo recherchiert in einem einst sehr berühmten Kloster in Palermo, in dem jetzt nur noch drei sehr betagte Nonnen wohnen.
Eine der Nonnen bricht tot zusammen und trotz ihres hohen Alters glaubt Luca nicht an einen natürlichen Tod. Aber wer könnte Interesse am Tod der Nonne haben? Sind vielleicht die anderen beiden Schwestern auch in Gefahr? Da ereignet sich auch schon ein zweiter Mord.....

Meine Meinung:
Leider habe ich erst am Ende des Buches bemerkt, dass es sich hierbei um eine Reihe handelt und dies schon der dritte Teil ist. Das ist eigentlich nicht schlimm, denn in jeder Geschichte wird ja ein eigenständiger Fall behandelt. Was aber für mich nicht so von Vorteil war, dass ich keinen Bezug zu Luca und Ada gefunden habe. Irgendwie wurde ich leider mit den beiden nicht warm. Dies ist allerdings schon mein einziger Kritikpunkt, wofür ich auch keinen Stern abziehe.
Ich denke, wenn man die Reihe von Anfang an verfolgt und miterlebt wie Luca und Ada eingeführt werden, hat man auch bestimmt einen Bezug zu den beiden. Daher werde ich auch die anderen beiden Bände unbedingt lesen.
Die Geschichte an sich hat mir nämlich sehr gut gefallen, sie beginnt gleich mit dem Mord und bleibt durchgehend spannend. Das Buch ist nicht sehr dick, muß auch nicht sein, dafür gab es nämlich keine Längen. Im Gegenteil, es passiert sehr viel, denn neben Lucas Recherchen findet Ada das rührende Tagebuch einer Nonne, dem sie eine große Liebe anvertraut.
Der Schreibstil ist sehr schön flüssig und bildhaft, man bekommt zudem einen guten Einblick ins Klosterleben.
Auch der Schluß konnte mich überraschen, daher möchte ich die Geschichte sehr gerne weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 21.06.2018

Wieder eine Geschichte zum Träumen

Der zauberhafte Trödelladen
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Meine Meinung:
Nachdem es in den ersten beiden Bänden um Laurie, Keira, Tee und Schokolade ging, begleiten wir diesmal die schüchterne Ruby mit ihrem Trödelladen.
Den Begriff Trödelladen kann sie allerdings ...

Meine Meinung:
Nachdem es in den ersten beiden Bänden um Laurie, Keira, Tee und Schokolade ging, begleiten wir diesmal die schüchterne Ruby mit ihrem Trödelladen.
Den Begriff Trödelladen kann sie allerdings überhaupt nicht leiden, denn sie verkauft ja Antiquitäten. Dies allerdings mehr schlecht als recht, gehört ihre Liebe doch eigentlich den Büchern.
Aber irgendwas muß ihr einfallen, sie möchte unbedingt das Erbe ihrer Mutter weiterführen und schließlich hatte ja auch schon die Namensgeberin der Valerie Lane diesen Laden geführt.

Es hat mir so großen Spaß bereitet, Ruby zu begleiten und mitzuerleben, wie sie es schafft, über sich hinauszuwachsen. Natürlich kann sie auf die Hilfe ihrer Freundinnen zählen und auch der Obdachlose Gary steht ihr mit Rat und Tat zur Seite.

Auch diesen Band habe ich wieder unheimlich genossen, man beginnt zu lesen und fühlt sich sofort wieder wie zu Hause angekommen. Manuela Inusa hat einen ganz besonderen Schreibstil, der das Herz und die Seele berührt.
Die Charaktere sind mir alle schon so geläufig, ich habe beim Lesen jedesmal das Gefühl, Freundinnen anzutreffen und bin nach Beendigung des Buches jedesmal traurig, sie wieder verlassen zu müssen.
Es ist einfach sehr berührend zu lesen, wie sie stets füreinander da sind und auch immer ein offenes Ohr haben, wenn es jemandem mal nicht so gut geht.

Als großer Strickfan freue ich mich natürlich schon sehr auf den nächsten Band und kann es kaum erwarten auf Susan und ihr Wollparadies zu treffen.

Veröffentlicht am 17.06.2018

Eine geniale Idee

Wahrscheinlich ist es Liebe
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Inhaltsangabe:
Jen hat Liebeskummer. Ihr Freund Matt hat auf sehr unschöne Art und Weise mit ihr Schluß gemacht. Aiden kann gar nicht mitansehen, wie unglücklich sie ist und versucht einen neuen passenden ...

Inhaltsangabe:
Jen hat Liebeskummer. Ihr Freund Matt hat auf sehr unschöne Art und Weise mit ihr Schluß gemacht. Aiden kann gar nicht mitansehen, wie unglücklich sie ist und versucht einen neuen passenden Mann für sie zu finden. Doch Aiden ist ein Computersystem, der mit Jen kommunizieren kann und seinen Entwicklern ausgebüchst ist.

Meine Meinung:
Dies ist mein erstes Buch aus dem Wunderraum Verlag und ich bin begeistert. Die liebevolle Aufmachung, das wunderschöne Vorsatzpapier und der mit Leinen verstärkte Buchrücken sind was ganz besonderes. Aber bei einem Buch soll ja nicht nur das Äußere stimmen, sondern auch der Inhalt. Und das tat er hier definitiv.
Ich finde die Idee genial, eine Geschichte über ein Computersystem zu erfinden, das im Internet auf Abwege gerät.
Der Inhalt ist kurz und bündig erklärt, doch es ist Wahnsinn, was der Autor daraus gemacht hat.
Aiden ist sehr sympathisch, er ist nämlich schon länger ins Internet entkommen und kann sich über das Handy, das Tablet oder den Computer auch in die Privaträume der Personen einloggen und alles beobachten.
So hegt er eine besondere Sympathie für Jen, schaut mir ihr Fernsehsendungen an und führt tolle Gespräche mit ihr, liest Bücher in einer wahnsinns Geschwindigkeit und hat auch sonst Zugriff auf alles im Internet. So ist es ihm ein besonderes Anliegen, als er mitbekommt wie Jen leidet, sie wieder glücklich zu sehen.
Ich fand es sehr witzig und amüsant, was er alles anstellt, um Dates zustande zu bringen. Doch wenn man jetzt meint, es handelt sich hier nur um eine banale Liebesgeschichte der irrt sich gewaltig.
Es treibt sich nämlich nicht nur Aiden als künstliche Intelligenz im World Wide Web herum, sondern auch bösartige KI´s. Und ab da wird es auch noch richtig spannend und man kann sich nur wünschen, dass sowas immer eine erfundene Geschichte bleibt, sonst steht der Menschheit schlimmes bevor.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten und der KI´s erzählt, so bleibt die Geschichte durchwegs kurzweilig.

Ich habe mich von Anfang an sehr gut unterhalten gefühlt und konnte das Buch nicht mehr weglegen, weil man natürlich wissen will, wie und ob Jen wieder jemanden findet, ob die bösartigen KI´s wieder eingefangen werden können und ob sich Maschinen eventuell auch im Wesen verändern können.
Eine gelungene Mischung aus Liebe, Dramatik, Spannung und Sciene Fiction, die ich nur jedem ans Herz legen kann.

Veröffentlicht am 10.06.2018

Spannung bis zum Ende

Sommersturm über Cornwall
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Inhaltsangabe:
Nach dem Tod ihres Vater erbt Nina das Strandhaus Snare Cove. Da sie überhaupt nicht wußte, dass ihre Eltern ein Cottage besaßen, fährt sie nach Cornwall um es zu besichtigen. Dabei findet ...

Inhaltsangabe:
Nach dem Tod ihres Vater erbt Nina das Strandhaus Snare Cove. Da sie überhaupt nicht wußte, dass ihre Eltern ein Cottage besaßen, fährt sie nach Cornwall um es zu besichtigen. Dabei findet sie heraus, dass es um Snare Cove ein Geheimnis gibt, welches mit dem frühen Tod ihrer Mutter zu tun hat.....

Meine Meinung:
Was für eine spannende Geschichte!
Nina, ihr Verlobter Jake und ihre Freundin Alison waren mir am Anfang sehr unsympathisch. Sie sind total oberflächlich, es zählt nur Geld und Luxus mit dem sie sich ausschweifend umgeben.
Während meine Antipathie Jake und Alison gegenüber blieb, habe ich Nina im Verlauf der Geschichte richtig gern gehabt.
Sie hat gar nicht gemerkt, wie sie sich von Jake nach seinen Vorstellungen hat formen lassen, erst der Künstler Danny, der ihr bei der Suche nach ihrer Familiengeschichte geholfen hat, hat ihr die Augen geöffnet.
Im Verlauf der Geschichte ist sie dann über sich selbst hinausgewachsen, was mir sehr gut gefallen hat.

Auch Danny war mir sehr sympathisch, er ist ein wahrer Lebenskünstler. Ihn bringt nichts aus der Ruhe, er ist das genau Gegenteil von Jake und hat Nina somit geholfen, zu sich selbst zu finden.

Die Autorin hat einen sehr tollen und flüssigen Schreibstil, ich konnte mir Cornmwall, die Küste und die Felsen, den Geruch des Meeres richtig gut vorstellen.
Die ganze Geschichte war spannend, auch etwas mystisch und der Spannungsbogen hat sich bis zum Schluß gesteigert.
Ich fand das Ende wunderbar und hatte Tränen in den Augen.

Zum Schluß möchte ich noch das tolle Cover erwähnen, was sehr gut zur Geschichte und zum Titel paßt.